Beiträge von csh

    Ich würde mich freuen, wenn trotzdem vielleicht jemand etwas zu meiner Frage zur Depotauflösung bei der Union Investment sagen kann.

    Ich empfehle da gerne den Finanzfluss Wechselrechner, um zumindest eine grobe Vorstellung zu bekommen, ob und wann sich ein Wechsel lohnt.

    Die Zahlen des Uni Fonds eingeben und dann die eines vergleichbaren oder gewünschten ETF eingeben.

    Erfahrungsgemäß dauert es so grob 2 Jahre bis sich der Wechsel rentiert hat. Also bis du die Steuern durch den Verkauf wieder drin hast durch die Kostenersparnis eines ETFs.

    Mich erinnert deine Portfolio Struktur an die von Sebastian Hell. Vielleicht kannst du dich auch von ihm inspirieren lassen. Physische Immobilien + REITs, Gold, Emerging Markets, US-Treasuries.

    Zu deiner Idee: Mir persönlich gefällt es nicht so, All-World mit Emerging Markets zu mischen, ich hätte es lieber ohne Überschneidungen, sprich Developed World + EM. Aber vielleicht persönliche Empfindlichkeiten.

    Was den Aktienanteil angeht: Du würdest zwar Fonds tauschen, aber wirklich fokussierter wäre das Portfolio nicht.

    Alt: USA + Europa + Japan + EM

    Neu: Welt + Europa + anderer EM-ETF

    Ich finde, da kannst du den Aktienanteil auch gleich so lassen, wie er ist.

    Ja das sehe ich auch so. Wieso nicht einfach den iShares EM IMI weiter besparen?

    Habe mich gerade mit chatgpt unterhalten: Auch Eltern (nicht nur ein gerichtlicher Vormund) müssen für ihre eigenen Kinder deren Geld mündelsicher anlegen. Eigentlich bräuchte man sogar für ETF Sparpläne die Genehmigung eines Familiengerichtes. Das crazy!

    Aber: In der Praxis interessiert es niemanden und niemand prüft das, außer die Kinder verklagen später die Eltern, wenn die Geldanlage im Minus ist.

    Wichtig ist: Eltern müssen das Vermögen des Kindes sicher und im Interesse des Kindes anlegen. Früher hieß das „mündelsicher“ (also kein Risiko). Heute sehen die meisten Banken und auch Gerichte breit gestreute Welt-ETFs (MSCI World, FTSE All-World usw.) als noch vertretbar an – aber keine riskanten Themen- oder Länder-ETFs.

    Das Thema Mündelsicherheit gilt doch aber nicht für Eltern, oder? Ich habe dazu das gefunden:

    Ein Mündel ist eine minderjährige Person, die nicht mehr unter dem elterlichen Sorgerecht steht. Sind die Eltern eines Mündels verstorben oder können nicht ausreichend für ihn sorgen, wird das Sorgerecht an eine dritte Person – den Vormund – verliehen.

    Bei der Mündelsicherheit geht es im Grunde um die Verantwortung, die der Vormund gegenüber seinem Mündel innehat.

    Mario Lochner hatte das auch mal aufgegriffen, hier eine Gegendarstellung:

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    Ja, dieses Märchen scheinen viele zu glauben. Ein ETF. Fertig. Hört auf gestalten zu wollen. Es bringt nichts. Außer mehr Komplexität, mehr Gedanken, mehr Möglichkeiten Fehler zu machen,....

    Ich bin mal wieder total verwirrt. Erst kommt Finanztip mit der 3*10 Strategie, dann die Strategie mit dem Depotübertrag, beides um FIFO auszuhebeln. Klingt alles nachvollziehbar.

    Dann kommt der Herr Fuchs (und @Irving) und meint das bringt alles nichts. Ich hatte das Video schon vor einiger Zeit gesehen und seine Aussagen am Ende des Videos nicht ganz verstanden.

    Wer kann uns aufklären?

    Frage 3: Weitere Empfehlungen?

    VanEck World Equal Weight Screened UCITS ETF A fällt mir dazu noch ein. Per Definition auf 40% USA begrenzt. Equal Weight. Nachhaltigkeit. Aber keine Schwellenländer oder Small Caps, soweit ich weiß.

    Und natürlich der L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF USD. Der sollte doch alle deine Kriterien erfüllen.

    Der Xtrackers sollte die Finanztip-Kriterien empfehlen, wird aber nicht empfohlen, aber wurde es in der Vergangenheit. Warum nicht mehr und spricht etwas dagegen?

    Ich finde ihn auch gut. War mal ein reiner ACWI. Ich glaube auch einer der ältesten. Vielleicht wird er seitdem Indexwechsel nicht mehr empfohlen wegen ESG?

    Denkt jemand dazu ähnlich wie ich

    Ich bin weiterhin am Thema Einzelaktien für meinen Sohn dran. Viel ist noch nicht passiert, aber habe erfreulicherweise festgestellt, dass die ING relativ günstige Sparpläne auf viele Aktien anbietet.

    Was mich u.a. abhält, ist dass das Budget nicht hoch ist und der irgendwann anstehende Verkauf einer einzelnen Aktie bei ING relativ teuer ist. Außerdem glaube ich, dass ein ETF mehr Rendite bringt. Und zuletzt habe ich überhaupt keine Ahnung von Einzelaktien.

    In der näheren Auswahl sind: Procter & Gamble (Pampers), Danone (Fruchtzwerge), Caterpillar (Bagger), Baiersdorf (Tesa), Nike, Alphabet (YouTube), Puma, Coca-Cola, McDonald's, Porsche, Ford, Ferrari, Nintendo.

    Integration im Mathematikunterricht

    Finanzbildung an deutschen Schulen.

    Hey, wir hatten immerhin den Zinseszins und Zinsrechnung ca. in der 7. oder 8. Klasse. "KiP mal 100" ist noch hängen geblieben. Mehr Finanzbildung war aber leider auch nicht, außer das Preise aus Angebot und Nachfrage entstehen.

    Aber für die Lebenspraxis eines Jugendlichen bringt das auch nicht viel, wer denkt da schon an Geldanlage über mehrere Jahre.

    In der Grundschule meines Sohnes wird rechnen immerhin anhand von Münzen und Geldscheinen gelehrt, u.a. natürlich.

    Genau diese ,,Opferrolle" meine ich. Die anderen sind Schuld. Ich konnte ja nicht anders. Ich wusste es ja nicht. Echt?

    Viele spielen lieber Opfer, als sich endlich einmal zu bewegen.

    Ja da stimmt schon. Ich lese ganz gerne Kommentare in Social Media zum Thema Geld.

    Da wird z.B. gefragt/gepostet, "Könnt ihr 500€ pro Monat sparen?" oder "Mit 50 sollte man 250000€ Vermögen haben", oder "Die Hälfte der Deutschen hat weniger als 2000€ auf dem Konto".

    Die Mehrzahl der Kommentare sind echt gruselig, in etwa so, fast alle in der Opferhaltung:

    "Wenn der Staat nicht alles wegnehmen würde"

    "Der Staat zahlt mir zu wenig Rente"

    "Wovon denn?"

    "Die Politiker sind Schuld an allem"

    "Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig"

    "Mein Arbeitgeber zahlt mir nur Mindestlohn"

    "Mein Vermieter nimmt mir fast alles weg."

    "Es geht nicht wegen der Inflation".

    "Mein Geld haben die Ukrainer."

    "Völlig unrealistisch, niemand kann so viel sparen"

    Die TER des VanEck ETFs ist derzeit 0,38%.

    Er sprach von der Tracking Differenz (TD). Da es aber keinen alternativen ETF gibt, der den gleichen Index abbildet, ist das vermutlich nicht so wichtig.

    Das die Gewichtung schlecht sein soll ist von dir unbelegt.

    40% aus dem Finanzsektor, 16% Gesundheit. Steht so im Factsheet. Mir wäre das auch zu klumpig.

    Der FTSE AW HD hat real seine Ausschüttungen mit der Zeit reduziert. Die Rendite ist auch signifikant schlechter gewesen als die des VanEcks. Der ist nicht zu empfehlen, wenn es um Dividenden geht.

    Ja, ich habe ihn leider auch im Depot und würde ihn heute nicht mehr kaufen. Das schwache Dividendenwachstum lohnt (motiviert) nicht.

    Entscheidend ist schlichtweg was die Mutter will (z.B. Risiko, Nachhaltigkeit). Und wenn man das weiß, kann man Mama gern dabei helfen die passenden Produkte zu finden.

    Wenn das nur so einfach wäre. Ich glaube die meisten Menschen wissen gar nicht was sie wollen. Zudem ist Risiko auch so abstrakt. Ich beschäftige mich jetzt seit sechs Jahren mit Geldanlage und frage mich auch heute noch ob meine Anlage zu mir passt. Ich habe auch einen Anleihenfonds und weiß nicht ob ich den brauche oder (immernoch) will.

    Ich habe auch einen Dividenden ETF und weiß nicht ob der wirklich gut für mich ist. Ich zweifel auch wie du am Schwellenländer Übergewicht. Beim Thema Nachhaltigkeit bin ich auch erst nach Jahren etwas klarer was ich will.

    Wenn mich meine Frau fragt, was denn eine gute Anlage ist, dann sag ich: kommt auf deine Risikotragfähigkeit, deine Risikotoleranz, deine Ziele und deinen Anlagehorizont an. Dann kommt auch nur Schulterzucken mit dem Satz "leg es halt irgendwie gut an".

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass es der Mutter ähnlich geht, wenn man sie nach ihrer Risikotoleranz fragt.

    Also machen wir einfach Safe Asset Floor Rebalancing mit Liquiditätsplanung für die nächsten 1-3 Jahre, alles übrige all-in in den Aktienmarkt. Immerhin ein Plan von vielen.

    Für mich sind es eben nicht 8% Rendite bis zur Amortisation sondern 0% im Vergleich zu den anderen Produkten.

    Also meines Erachtens auch immense Opportunitätskosten.

    Ich kann deine Gedanken schon nachvollziehen. Aber es sind irgendwie die gleichen wie beim Thema "Kaufen oder Mieten". Wenn du ein Haus auf Kredit kaufst, ist auch (i.d.R.) alles Ersparte weg plus die Zinskosten und Opportunitätskosten.

    Irgendwann nach 15-30 Jahre bist du mit deiner Hausinvestition auf "0%" (abbezahlt) und kannst dich dann ärgern, das eine Investition in Finanzprodukte vor 30 Jahren viel mehr gebracht hätte.

    Die Wert, auch der deiner PV Anlage, steckt dann eben in der Immobilie, sie wird ja auch mehr wert (vermutlich). Wenn du sie dann zum Zeitpunkt der Amortisation verkaufen würdest, bist du zwar bei 0% (hast also die Investitionskosten wieder drin), aber du könntest die Immobilie auch teurer verkaufen als wenn sie keine PV Anlage hätte (wie wenn du einen im Wert gestiegenen ETF verkaufen würdest).

    Mein Punkt: die 10.000€ sind ja aber gar nicht mehr da.

    Die sind halt auf dem Dach. Ist doch das Gleiche, wie wenn du dir neue Fenster oder eine Dämmung einbauen lässt, um Heizkosten zu sparen. Steckt alles im Haus. Das kannst du später auch nicht mehr liquidieren. Oder was ist der Punkt?

    Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, komplizierte Rechnungen zur Rendite anzustellen. Unsere Anlage soll eine Rendite von ca. 8% haben und nach 9 Jahren armortsiert sein. Hörte sich zumindest OK an, selbst wenn es nur 5% sind. Ob das stimmt kann man vermutlich genauso wenig vorhersagen wie Kapitalmarktrenditen der nächsten 10 Jahre, deshalb habe ich mir da auch nicht den Kopf drüber zerbrochen und es eher als eine kleinen Beitrag zum Klimaschutz gesehen.

    Vielleicht hilft das Video vom geschätzten Dr Beck:

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    Fraglich ist nur, was diese 45-jährige Frau selbst dazu sagt.

    Wenn diese Fonds hier "alles" sind, dann ist sie ja damit auch schon 100% im risikobehafteten Bereich, fast nur Aktien. Die 15k in Unternehmensanleihen (IE00B296YK09) würde man ja auch dem Risikoteil zuordnen. Da sind Hochzinsanleihen und Coco Bonds drin (bei letzterem weiß ich nicht mal was das ist).

    Sie scheint mir durchaus eine risikofreudige Anlegerin zu sein, außer sie weiß nicht was sie tut, was auch gut möglich ist.