Ich denke, ich würde die Anleihen und die Aktien über die nächsten Jahre langsam loswerden wollen und dabei versuchen den jährlichen Freibetrag auszuschöpfen, soweit möglich. Also jedes Jahr soviel umschichten, dass man den Freibetrag voll hat.
Ich bin im Thema Einzel-Unternehmensanleihen allerdings auch nicht belesen, aber es dürfte ähnlich riskant sein wie Einzelaktien.
Ihre Situation klingt stabil, so dass sie eigentlich viel mehr (systematische) Risiken eingehen kann, d.h. mehr Aktien ETF.
20000€ TG hört sich zu viel an, aber vielleicht passt es ihr so.
Was ich mich eher frage, wieso man mit 47 und diesem Einkommen nur 5000€ im Depot hat.
Da merkt man die Diskussionen in der Yoga-Gruppe…
Ja, welchen denn?
Versteuerung ist für sie kein Problem
Ich würde damit hadern, wenn ich nur aus Rebalancing Gründen so viel versteuern müsste. Irgendwo habe ich als Faustregel mal gelesen, Rebalancing sollte nicht mehr als 1% des Gesamtvermögens kosten.
Wenn sie also 3300€ an Steuern für den Verkauf der Allianz Aktien zahlt, sollte ihr Gesamtvermögen inkl. Wohnung mindestens 330.000€ hoch sein.
So kann sie natürlich auch ihr Rebalancing angehen: Pro Jahr soviel umschichten, dass es sie nicht mehr als 1% auf ihr Gesamtvermögen kostet.