Beiträge von csh

    die "SRI-Prämie"

    Da habe ich noch nie etwas von gehört 🤔.

    Bei Faktorprämien bringt eine einfache Verschiebung deutlich weniger als MFI. Der Gerd-Kommer-Index hat zum Beispiel den Gerd-Kommer-Index ohne MFI-factor tilt, aber mit small-cap und EM overweight deutlich geschlagen.

    Das verstehe ich nicht. Was ist MFI? (Multi-Faktor-Investing?)

    Also meinst du Multi Factor sei besser als nur Size und Politcal Risk?

    @Achim Weiss Bei mir bleibt nach ein paar Jahren nachdem ich ein Buch gelesen habe leider nicht mehr viel vom Inhalt hängen, daher weiß ich selbst kaum noch was zwischen den Buchdeckeln steht.

    Was ich aber immer weiß, ist, ob mir ein Buch gefallen hat. Warum genau lässt sich vielleicht nicht immer sagen. Bücher, die keinen Aha-Moment haben oder die sehr schwerfällig zu lesen sind und monatelang nicht angerührt werden, bleiben eher negativ in Erinnerung.

    Alles andere ist für mich empfehlenswert 🙂. Rezensionen und Bucheinblicke gibt es sicherlich auch online.

    Ich habe auch mit dem Kommer angefangen... hatte ihn verschlungen..., danach habe ich noch folgende gelesen, manche kann ich empfehlen:

    Rich Dad Poor Dad (Robert Kiyosaki)

    Stärkt dein Mindset, teilweise schreibt er vom amerikanischen Immobilienmarkt, was hier nicht anwendbar ist. Öffnete mir die Augen was ein Vermögenswert ist (so oder so ähnlich: "arme Menschen kaufen ein Auto und denken sie hätten einen Vermögenswert")

    Ich fand's top. Meiningen gehen hier vielleicht auseinander.


    Die Kunst über Geld nachzudenken (Andre Kostolany)

    Kann mich wenig erinnern, aber war sehr gut zu lesen. Eher sachlich, aber auch seine persönliche Lebenserfahrung. Klare Empfehlung.


    Der reichste Mann von Babylon

    Eher Unterhaltung, ein junger Mensch lernt u.a., dass man immer 10% sparen und investieren sollte. Eigentlich nichts besonderes, aber nett geschrieben. Kein Sachbuch.


    Das einzige Buch was du über Finanzen lesen solltest (Finanzfluss)

    Ich habe es gelesen, aber eigentlich möchte ich es nicht empfehlen, hat mich etwas enttäuscht.


    Think and Grow Rich

    Das fand ich schon sehr schwerfällig und vielleicht doch nicht so zeitlich wie es hieß. Habe wenig von mitgenommen. Geht mehr um Unternehmertum als um Geldanlage.


    Aktuell lese ich:

    Antifragilität (Nassim Taleb)

    Hat bis jetzt wenig mit Finanzen zu tun, aber es wurde schon einige Male im Zusammenhang damit erwähnt. Vielleicht kommt es noch, aber auch sonst sehr lesenswert.

    Hi,

    du hast USA und Emerging Markets abgedeckt.

    Da böte sich meines Erachtens sehr gut ein MSCI World ex-USA ETF an, womit du auch noch Europa und Asien (Industrie Länder) abgedeckt hättest.

    Wenn du noch weiter gehen willst, auch ein Small Cap ETF.

    Hat das schon jemand gesehen?

    Was haltet ihr davon?

    Reiche Rentner sollen arme unterstützen.

    Boomer-Soli

    Mich kotzen solche Umverteilungsvorschläge nur an, obwohl es mich nicht betrifft. <X

    Da sollen diejenigen, die ihr Leben lang zu den Leistungsträgern gehört haben und daher schon die höchsten Steuern und Abgaben gezahlt haben, im Alter noch mehr zur Kasse gebeten werden:

    Freibetrag von 1.048 Euro monatlich. [...] Alles, was über diesem Freibetrag liegt, könnte mit einer Sonderabgabe von 10 Prozent belegt werden.

    Das ist doch Wahnsinn. Da spart und investiert man Jahrzehnte lang, gab immer Vollgas im Job, um zu den Top 20% zu gehören und dann kommt im Alter die Politik und will etwas wegnehmen, um es an die Armen zu geben. :cursing:

    Hallo Mat350ze

    ich habe den DBX0T8 im Depot, nur deutsche Staatsanleihen mit Restlaufzeit unter einem Jahr, physisch replizierend.

    Sehr ähnlich ist der A0Q4RZ.

    Kein (bzw. geringes) Bonitätsrisiko, geringes Zinsänderungsrisiko, kein Währungsrisiko.

    Beliebt ist auch der DBX0AN, der den €STR abbildet (ähnlich Euro Leitzins). Ich hatte mich nur gegen ihn entschieden, weil mir das Produkt zu intransparent war und ich es nicht ganz verstanden habe. Im Trägerportfolio waren z.B. nur 8% deutsche Staatsanleihen drin, zu dem auch Unternehmensanleihen. Aber das ist wohl wirklich nur subjektives Empfinden, der ETF gilt oft als Top Empfehlung.

    Interessant fand ich auch noch den A0RAC9 und A0RNWC, die beide den gleichen Index abbilden und Gerd Kommer ihn auf seiner Seite "empfiehlt" (also eher erwähnt). Diese haben auch andere Euro Länder mit drin. Hatte mich dann aber für nur Deutschland entschieden (geringstes Bonitätsrisiko).

    ETFL22 hatte ich mir auch überlegt, aber der Xtrackers war mir sympathischer.

    Ich hab' ja versucht die Vielschreiber zu einer Veröffentlichung der genauen Zahlen zu bewegen

    Also ich finde, es reicht völlig aus, wenn man vom mittleren 6-stelligen Depot oder "8-stellig, oberes Drittel" spricht.

    Interessant finde ich eher wie man ein 8-stelliges Depot technisch verwaltet. Hat man das auch bei nur einer Bank? Hat man mehr Sicherheitsmaßnahmen als nur eine 5-stellige PIN oder Fingerabdruck? Kümmert sich eine Vermögensverwaltung darum? Legt man es auch passiv in ETFs an?

    Du mischst MSCI World (SRI) und FTSE Emerging (ESG). Bei deiner Mischung sind die Länder Polen und Südkorea nicht dabei, da MSCI sie als Schwellenländer führt und FTSE als Industrieländer.

    Wenn sich das irgendwann mal ändert, hättest du vielleicht doch Dopplungen. Aber sicherlich zu vernachlässigen.

    Vom UBS ETF gibt's noch eine Irland Variante, die würde ich bevorzugen, wegen der Steueroptimierung: IE00BK72HJ67

    Ich denke ich würde deinen Eltern da auch nicht reinreden, vor allem weil sie nicht verstehen was du dann tust.

    Meine Mutter hat ihr Geld auch auf dem Girokonto bei der Sparkasse, und wenn sie mutig ist, macht sie dort auch mal ein Festgeld auf ein Jahr. Für die Enkel (=langer Anlagehorizont) hat sie ein Sparbuch mit 0% eingerichtet. Mir gefällt das auch nicht, aber überreden bringt einfach nichts.

    Falls doch, so würde ich die teuersten Fonds und/oder die Immofonds zuerst verkaufen, steuerschonend über die nächsten Jahre.

    Auch wenn die Situation in den USA nicht "optimal" ist und Trump unbeschreiblich ist, aber trotzdem sind die USA Wirtschaftsmacht, Militärmacht, rohstoffreiches Land, über 370 Millionen Menschen und voller Weltkonzerne. Es gibt schlechtere Orte um investiert zu sein. Bleibe ich strikt bei der Marktkapitalisierung so greifen ich die Marktrendite ab.

    Für mich stellen sich trotzdem immer mal wieder ein paar Fragen, auch wenn ich mir nicht tiefere Gedanken mache:

    • Verzerren die 370 Mio Amerikaner von denen ca. 60% in Aktien investiert sind - meines Wissens nach viel mit Home Bias im S&P 500 - nicht doch den Gesamtmarkt?
    • Politisches Risiko für ausländische Investoren, siehe Section 899 (Ausländer sollen mehr Steuern zahlen). Die Amerikaner pushen vielleicht weiterhin den Gesamtmarkt, aber für Europäer ist es uninteressanter.
    • Politische Anreize im Heimatmarkt zu investieren / "nationaler Kapitalismus": Die EU oder DE könnte z.B. Steuererleichterungen festlegen, wenn man sein Geld "daheim" investiert. Sebastian Hell hatte darüber mal gesprochen, auf Grundlage eines Interviews mit Russel Napier.
    • Ben Felix empfiehlt "Domestic Stocks" überzugewichten. (Ich hab's aber nicht wirklich durchgelesen)