Beiträge von csh

    20-25 Jahre liegen lassen

    Je nachdem wie tief du dich mit dem Thema Finanzen beschäftigen willst und wie kompliziert du es haben willst, könntest du dich bei so einem langen Zeitraum auch mit Faktorinvesting beschäftigen.

    Ich glaube in jedem 20-Jahreszeitraum seit 1975 sind z.B Small Caps besser gelaufen als der "normale" Markt aus Large und Mid Caps. D.h. natürlich nicht, dass du all dein Geld nur in Small Caps stecken solltest.

    Wieso ist das ein Problem für Dich? :/

    Da tickt wohl jeder anders. Erwerbsarbeit (40h-Woche im Angestelltenverhältnis) saugt mir Zeit und Lebensenergie und bringt mir eigentlich nichts außer Geld. Auch keine sozialen Kontakte, da 100% Remote Job. Man erledigt immer nur Dinge für andere, die man freiwillig nie machen würde. Dazu viel Bullshit und Bürokratie. Daher kann ich mir nicht vorstellen, das freiwillig über das Rentenalter hinaus machen zu wollen.

    Man macht es halt des Geldes wegen, also ich.

    Es gibt ja auch schöne Zitate dazu wie "A salary is the drug they give you to forget your dreams."

    Man könnte das noch lange weiterführen. Vielleicht habe ich auch zu viel von diesem YouTube Kanal konsumiert, wo über das gesellschaftliche System der Lohnsklaverei und den Sinn von Erwerbsarbeit "philosophiert" wird. Guter Kanal, aber ich verstehe, wenn viele damit nichts anzufangen wissen.

    Ich habe nicht vor, mit Renteneintritt den Hammer fallen zu lassen - will schon gern noch ein paar Jährchen weiterarbeiten.

    Uff 🤨. Du willst wirklich freiwillig weiter in diesem System der modernen Lohnsklaverei bleiben? Mach doch sowas nicht, echt verrückt.

    Warum dann überhaupt noch investieren?

    Hallo Marnix,

    (wegen der Rechtschreibung gar kein Problem 😉)

    Ja, du hast viele Überlappungen drin. Der von Amundi und der von Invesco sind ähnlich, der Amundi hat noch rund 10% Schwellenländer.

    Aber: beide wären nicht meine erste Wahl: Der Invesco ist Swap basiert, ich würde lieber physisch wählen.

    Der Amundi ist viel zu teuer (0,45%), in Luxemburg aufgelegt (schlechtere steuerliche Aspekte), auch Swap basiert und Amundi ist nicht gerade beliebt wegen Indexwechsel, Verschmelzung und Ändern des Fondsdomizils.

    Mit dem iShares S&P 500 gewichtest du die USA noch weiter, aber ich denke das ist dir bewusst. Der ETF an sich ist sehr gut. Aber die Übergewichtung muss man wollen.

    Der Dow Jones ETF ist mit 0.60% untypisch teuer für einen ETF. Auch nachhaltige ETFs bekommst du günstiger für 0.2%.

    Aber er wird von Finanztip empfohlen.

    Ich würde mich auch entscheiden, ob du nun nachhaltige investieren möchtest oder nicht, weil die anderen ETFs sind es nichts.

    Ich würde also den Invesco und den Amundi stoppen bzw. verkaufen und stattdessen einen Welt ETF oder einen World ex-USA nehmen. Letzterer fügt sich gut zum S&P 500 hinzu und du kannst selbst mischen.

    Statt der USA Übergewichtung würde ich lieber Schwellenländer hinzu nehmen.

    Für den Dow Jones Sustainabilty wirst du deine Gründe gehabt haben, da würde ich nochmal in mich gehen, ob er wirklich sein Geld wert ist.

    Hallo,

    du hast doch noch genug Zeit bis zur Rente. Außer du willst früher raus aus dem Hamsterrad.

    Also im Normalfall würde ich jetzt nicht einfach aufhören zu sparen /investieren.

    Außerdem brauchst du ja nicht mit Renteneintritt dein ganzes Vermögen, sondern verbrauchst es langsam. Mit 75 willst du ja schließlich auch noch etwas haben.

    Tendenziell könntest natürlich langsam anfangen mehr in sichere Anlagen zu investieren und somit einen Cash Puffer aufzubauen, aber pauschal kann man das nicht sagen, wann und wie viel.

    Ich kenne einen 80-jährigen, der kauft sich immer noch Einzelaktien bzw. hält einen Großteil seines Vermögens darin. Er ist überzeugt davon und hat es schon sein ganzes Leben so gemacht, ich denke für ihn ist es auch ein Stück Hobby. Er ist aber auch gut abgesichert.

    Hallo Harry,

    Bisher habe ich mich wirklich genau 0 dafür interessiert und jetzt stehe ich vor vielen Fragen.

    Hast du denn nun mehr Interesse? Meines Erachtens wäre das eine wichtige Grundvoraussetzung.

    Allerdings noch eine Ölheizung drin, woran ich vorerst festhalte.

    Das kann ich finanziell schwer einschätzen. Also das Risiko, dass die plötzlich ersetzt oder teuer repariert werden muss.

    Geld auf dem Girokonto: gut 55k. 1k auf einem Sparbuch.

    Ich hatte das auch mal so... Meine Bank schrieb mir sogar einen Brief, ob ich mein Geld nicht besser anlegen wolle... Ich hatte echt auch so null Interesse am Thema.

    Also: Das ist sehr viel fürs Girokonto. Gängige Empfehlung lautet 1-2 Nettomonatsgehälter auf dem Girokonto, um die Alltagsausgaben zu verwalten.

    Es gibt dort 0,0% Zinsen.

    Altersvorsorge 1: R+V Smart+Easy seit 2004 (läuft bis 2039). Monatlich 50 EUR. Policenwert 11k.
    Altersvorsorge 2: R+V ? seit 2003 (läuft bis 2049). Monatlich 50 EUR. Policenwert 13k.
    Altersvorsorge 3: R+V seit 2009 (läuft bis 2049). Beitragsfrei. Policenwert 32k.

    Ich kenne die Produkte nicht, aber typischerweise sind solche privaten Rentenversicherung teuer und intransparent. Meine Frau hat auch eine R+V Rentenversicherung, ist nach oben und unten begrenzt, also relativ sicheres Garantieprodukt.

    Jedes Jahr soll sie sich entscheiden wie ihr Geld angelegt werden soll: fester Zins oder Indexpartizipation (gedeckelt/mit "Cap"). Sie ist eher genervt davon und fragt sich, ob es die 20€ Zusatzrente die Sache wert ist.

    Ich kann dir da nichts empfehlen, aber drei private Rentenversicherung scheinen mir unnötig. Eventuell mal prüfen, ob du sie beitragsfrei stellen möchtest.

    Union Unvestment Debot mit 2 Fonds (UniValue Gobal A & UniKlassikMix) ?. Sehe keine Einzahlung. Depotwert 23k.

    Typische aktiv verwaltete Fonds. Hier ein Artikel dazu.

    Irgendein Sparkasse Fond mit 50 EUR vom Arbeitgeber (erst seit 2018).

    Klingt nach vermögenswirksamen Leistungen. Ich glaube die meisten Depots sind nicht VL-fähig, dann kannst du das schon so lassen.

    Meine allgemeine Frage: Was würdest du in meiner Situation tun? Wie würdet du das Geld aufteilen? Die Welt ist gefühlt gerade in schwierigen Zeiten (Krieg & Politik).

    Deine wirtschaftliche Gesamtsituation scheint ganz in Ordnung zu sein. Abbezahlte Immobilie und sonst auch schuldenfrei: das sollte dir ein gutes Stück Sicherheitsgefühl geben, so dass du objektiv betrachtet etwas ins Risiko bei der Geldanlage gehen kannst.

    Die Kosten für Ölheizung oder Renovierung kann ich aber nicht einschätzen.

    Ansonsten:

    • min 10k€ dauerhaft auf einem Tagesgeldkonto lassen (Notgroschen, 3 Monatsgehälter).
    • 3000€ aufs Girokonto.
    • Sparbuch auflösen
    • Erstmal alles aufs Tagesgeldkonto und lies dich in den nächsten Wochen und Monaten erstmal mehr ein. Du musst selbst hinter deinem Entscheidungen stehen und verstehen was du tust.
    • ETF Sparplan kannst du einrichten und schauen wie es läuft und wie du die Schwankungen aushältst. Aber einlesen würde ich mich dennoch, sonst bekommst du kalte Füße wenn du rote Zahlen siehst.

    Wenn ich größere Mengen ETF kaufe und dann doch benötigen würde - wäre das schon zu versteuernder Gewinn? Blödes Beispiel: Ich kaufe 10k MSCI World. Der Kurs ist 0 und ich zahle nach 1 Jahr aus: Muss ich für die 10k Steuern zahlen, oder nur wenn ich mehr Geld herausbekommen würde?

    Du zahlst beim Verkauf nur Steuern auf die Gewinne. Also wenn du für 10k kaufst und Ende des Jahres verkaufst du für 12k, hast du 2000€ Gewinn. Davon wird der Freibetrag von 1000€ abgezogen und auf die restlichen 1000 € zahlst du rund 18,5% Steuern (Kapitalertragssteuer, Solidaritätszuschlag, Teilfreistellung).


    Da der MSCI World gerade absinkt; sollte ich auf das Tal warten? Ich höre immer man muss anfangen, aber im Moment ist es doch schon offensichtlich, dass der Preis für Anlieger in die Karten spielt?

    Du wirst nicht wissen wann das Tal erreicht ist und keiner weiß wie es weiter geht. Jetzt finde ich es aber jedenfalls angenehmer als zum Alltime High zu investieren.

    Wichtig bleibt der Anlagehorizont von 10-15 Jahren.

    Das mit der Einlagensicherung gilt doch nur für Sichteinlagen der Bank: Girokonto, Sparbuch, Festgeldkonto, Tagesgeldkonto.

    Aber nicht für das Depot.

    Gerd Kommer hat auf seinem Blog einige gute Artikel zum Thema Bankenrisiko und Geldmarktfonds.

    In seinen Interviews betont er, dass das Ausfallrisiko des deutschen Staates oder der Eurozone natürlich viel geringer ist, als das einer einzelnen Bank. Insofern kann man alles oberhalb von 100k€ in kurzlaufende deutsche Staatsanleihen oder einen Geldmarktfonds stecken (der ähnlich sichere Instrumente benutzt).

    Das verlinkte Produkt von monstermania würde mir auch sehr gut gefallen für solche Zwecke.

    Wenn jetzt die EM wieder aufholen sollten, wäre mir das natürlich recht. Ob das wirklich dauerhaft passiert mit einer Outperformance der EM gegenüber World wird man sehen

    Ich bleibe bullish. Ist schon etwas älter, aber das wurde mir gestern angezeigt:

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    Das Chart schreit danach, dass es wieder aufwärts gehen muss (Regression zum Mittelwert).

    Mein Plan war ein MSCI World Sparplan, aber Amerikas Entwicklungen haben mich etwas unsicher gemacht. Wie sehen das denn die anderen hier? Welchen ETF-Sparplan könnt Ihr an meiner Stelle vertreten?

    iShares wurde hier auch genannt.

    Es ist immer irgendwas los in der Welt. Jedes Jahr kannst du einen Grund finden nicht zu investieren, siehe hier.

    Ich sehe die aktuelle Korrektur sogar als Nachkauf Gelegenheit. Der Chef Redakteur von Finanztip (Herr Tenhagen) hat in einem Gespräch mit SWR 1 empfohlen, die Sparpläne zu erhöhen, wenn man wirtschaftlich gut aufgestellt ist (z.B. für Beamte).

    Welchen konkreten ETF du wählst ist fast egal, solange er breit gestreut über verschiedene Länder und Branchen geht.

    Persönlich finde ich auch ESG nicht allzu kritisch, wenn das besser zur eigenen Vorstellung passt.

    Der Gerd Kommer ETF hat nur rund 45-50% USA Anteil, wenn du da Bedenken hast, ist aber etwas teurer.

    warum steht man dem ganzen hier so extrem negativ gegenüber?

    Man steht hier vielen Anlagestrategien kritisch gegenüber. Selbst dem klassischen 70/30 Portfolio (Developed/Emerging), zumindest wird es nicht aktiv empfohlen.

    Genauso wenig wie Faktorinvesting, Immobilien oder Edelmetalle.

    Wenn man sich hier umschaut, stellt man fest, dass die meisten hier Anhänger der thesaurierenden 1-ETF-Lösung sind, zumindest wird das immer wieder empfohlen. Ich empfinde das auch etwas engstirnig.

    Ich selbst habe übrigens zwei Dividenden ETFs im Depot, die rund 30% Gewicht einnehmen, und sehe das nicht kritisch.

    So, nun habe ich auch wieder Zugriff auf mein Konto, nachdem ich mir ein neues Smartphone zugelegt habe.

    Über Webbrowser ging es anfangs noch, aber irgendwann dann auch nicht mehr.

    Die Neu-Einrichtung der DKB App war wirklich super einfach und schnell, also wirklich innerhalb Sekunden. Top 👍.

    Und wie gut, dass ich einen Notgroschen für diesen Notfall angelegt habe 😆.

    Im Sinne des Tax Loss Harvesting müsste ein Verkauf der frischen Anteile zu Negativerträgen führen, die mit der Vorabpauschale verrechnenbar sind. Konsequenz: Auf die Pauschale gezahlte Steuer sollte durch die Bank erstattet werden.

    Ja ich denke so sollte es sein. Ich hatte mal eine Zwangssteuerzahlung wegen Amundi Verschmelzung und zwei Wochen später habe ich einen anderen (Emerging Market) ETF, der im Minus war verkauft (mit genau der Absicht die Steuern der Amundi Verschmelzung zu mindern). Ich bekam dann eine Steuererstattung für die Amundi Steuerzahlung, die ich zwei Wochen zuvor geleistet hatte (also natürlich nur einen kleinen Teil). Den Emerging Markets ETF habe ich dann zeitnah wieder gekauft.

    Ich denke mit der Vorabpauschale verhält es sich ganz genauso.

    Aber das lohnt sich doch nicht Anfang des Jahres, man weiß doch noch garnicht was sich noch tun wird. Wenn man im Dezember, also Ende des Steuerjahres da mal drüber nachdenkt, ist es doch viel effektiver Verluste abzurechnen.

    Wie oben beschrieben kann es sich schon lohnen, das auch unterjährig zu machen. Wenn im Dezember die Kurse wieder im Plus sind, hast du keine Chance mehr deinen Verlustverrechnungstopf zu füllen.

    Das kannst du schon so machen, denn damit füllst du deinen Verlustverrechnungstopf. Spätere Gewinne werden dann weniger besteuert.

    Die Strategie nennt sich Tax Loss Harvesting. In den USA auch bekannt als Wash Sale, dort gibt es Gesetze, dass mindestens 30 Tage zwischen Verkauf und Wiederkauf liegen müssen. In Deutschland muss man meines Wissens nach (keine Gewähr!) nur darauf achten, dass man nicht die eigenen Anteile wieder kauft, also am besten einen Tag verstreichen lassen.

    Hier auch noch ein paar Infos:

    Aus der Community Finanzen auf Reddit
    Entdecke diesen Beitrag und mehr aus der Community Finanzen
    www.reddit.com
    Tax-Harvesting - DerFinanznomade
    Was ist Tax-Harvesting? Wie geht das und was bringt es mir? Außerdem zeige ich mein kürzlich erfolgtes Harvesting.
    derfinanznomade.de

    @John Bogle es geht doch um Unternehmensanleihen ETFs/Fonds. Du scheinst von Aktien ETFs zu schreiben (Welt ETF, Equal Weight).

    Ich bin nicht sonderlich bewandert in dem Thema Anleihen und weiß nicht, ob es da auch eine natürliche Sektoren Aufteilung gibt, aber Banken scheinen ja besonders gerne Anleihen auszugeben.

    Wie dem auch sei, ich denke nach Marktkapitalisierung zu gewichten ist insbesondere bei Anleihen eine schlechte Idee, weil man dann die Unternehmen mit den meisten Schulden am stärksten gewichten würde, also evtl. Banken.

    Das erzielt vermutlich die höchste Rendite (höchstes Risiko), aber ob diese noch in einem gesunden Verhältnis zum (Bonitäts-)Risiko steht ist eher fraglich.

    Daher würde ich bei Anleihen nicht einfach sagen "lass den Markt das mal machen, der Klumpen ist halt vom Markt so gewollt, ist schon fair bepreist".

    Das sind die 3 Top Sektoren im MSCI World:

    Es geht im Artikel um Unternehmensanleihen, im speziellen von Banken.

    Und speziell um einem Unternehmensanleihen-Fonds wo der Bankensektor über 50% ausmacht.

    Dass das dann ein Klumpenrisiko ist, sollte klar sein.

    Ich habe mich bei dem Artikel nur gefragt, ob und wieso speziell der Bankensektor von Ausfallrisiken betroffen ist. Andere Unternehmen oder Sektoren können doch genauso ausfallen oder nicht?

    Wenn man gerade die ganzen Gewinneinbrüche bei Automobilfirmen liest, hätte ich also lieber einen ex-Automotive Fonds.

    Kommer schreibt immer wieder über die "systemische Bankenkrise, die ganz sicher kommen wird". Wieso ist das bedrohlicher als eine "systemische Tech- oder Basiskonsumgüterkrise"?

    Ich kann dene Frage also auch nicht beantworten, mir kam der Artikel aber auch als Werbung vor, bis zum Transparenz Hinweis am Ende.

    einen Teilbetrag in einen ACWI umzuschichten, um den USA-Anteil zu reduzieren. Ist es in der aktuellen Situation sinnvoll, dies jetzt zu tun? Also MSCI World- Anteile verkaufen und dafür ACWI-Anteile kaufen?

    Oder gar einen Teilbetrag in einen ETF umschichten, der nur Schwellenländer berücksichtigt?

    Ich bin nicht so ein Freund vom Mischen von MSCI World und ACWI, obwohl ich das auch schon mal gemacht habe.

    Und zwar weil man damit die EM immer untergewichtet und sich die Chance verbaut sie irgendwann mal über oder zumindest nach MCAP zu gewichten (also außer man nimmt dann einen EM ETF noch mal zusätzlich). Aber vielleicht möchte man das ja auch so, wobei dann rund 5% Schwellenländer auch nicht viel ausmachen.

    Alternativ kannst du auch in ex-USA, Europa oder Small Cap umschichten, würde ich mir aber gut überlegen, es bedeutet Rebalancing Aufwand.

    Ob das jetzt sinnvoll ist, kann ich dir nicht sagen, die Kurse stehen auch nicht anders als vor ein paar Monaten.

    Welche Investments tätigst du somit?

    Nachdem der Hausbau abgeschlossen war und ich einen Berg voller Schulden hatte, habe ich beschlossen, dass ich die nächsten Jahre nicht mehr so das Geld raushauen möchte, wie während der Bauphase. Genug Konsum. Da ich also keine zeitnahen größeren Anschaffungen plante, habe ich fortan den Großteil meiner Sparrate in übliche Aktien ETFs investiert. Ziel Allokation des Finanzvermögens: 90% Aktien, 10% Sicherheit. Das ziehe ich seit einigen Jahren so durch und fühle mich wohl damit.

    Was ich dann mit den restlichen 80% meines Kapitals mache muss ich mir dann noch überlegen.

    Das würde mich auch sehr interessieren. Gerade die Tatsache, dass du offenbar mit 39 schon deine Immobilie abzahlen konntest, sollte dir doch ein relativ gutes Sicherheitsgefühl geben... Außer natürlich es ist eine alte Bruchbude mit Renovierungsstau.

    Aber bei mir ist es so, dass mir ein Eigenheim (nicht abbezahlt) genug Sicherheitsgefühl gibt, dass ich bei der Geldanlage deutlich riskanter unterwegs bin. (Bin auch etwa dein Alter.)