Beiträge von csh

    Als ich mich für Kinder entschieden habe, habe ich nicht einen einzigen Gedanken an die Wirtschaftlichkeit oder Finanzierbarkeit verschwendet. Ich wollte einfach nur Kinder. Ich kann Menschen nicht verstehen, die da irgendeine Rechnung aufmachen, gerade in Deutschland ist das ja wohl nicht nötig.

    Kinder sind doch kein Renditeobjekt (eine Zeitung hatte so getitelt).

    Ich kenne allerdings auch vier (!) Pärchen (wo mindestens ein Elternteil Beamter ist), die sich sicherlich nicht nur, aber mutmaßlich auch aufgrund des üppigen Kinderzuschlages ab dem dritten Kind für ein drittes Kind entschieden haben.

    Finanziell finde ich es überhaupt kein Problem, Kinder zu haben, man bekommt schließlich Kindergeld. Ich kann trotz zwei Kindern immer noch ordentlich was ansparen. Unsere Bank hat den Hauskredit so berechnet, dass man ihn auch mit nur einem Gehalt abzahlen könnte, falls mal jemand wegen Kinderbetreuung ausfällt. Also auch kein Problem, mit nur einem Gehalt kämen wir also auch noch gut über die Runden.

    Hi, mir gefällt dieses neue Produkt, was hier vorgestellt wird:

    https://aktiengram.de/global-quality-dividends-etf/

    Er hat viele schöne Eigenschaften:

    • Keine Tech oder US Klumpen (wie etwa beim Fidelity Global Quality Income, der sehr ähnlich zum MSCI World ist)
    • Monatliche Ausschüttung. Meines Wissens der erste Aktien ETF, der das macht.
    • Ca. 3,5% Dividendenrendite
    • Fokus auf Dividenden Wachstum
    • Qualitätsfilter, z.B. nur Unternehmen, die ihre Dividende seit 10 Jahren nicht gesenkt haben.
    • Die alternative Gewichtung (Equal Weight) tut einem sonst marktkapitalisierungsgewichteten Portfolio vielleicht ganz gut.
    • Auch Small Caps sind enthalten

    Das soll natürlich keine Empfehlung sein, denn Achtung: der ETF ist sehr jung und klein.

    Unten in dem Link findest du weitere beliebte ETF mit Dividenden Fokus.

    Es gibt hier einen relativ neuen Thread zu dem Thema "alle 100k Euro einen neuen ETF".

    Ja der war von mir. Ich bin übrigens auch noch unschlüssig wie es weitergehen sollte ab sechsstellig. Scheint irgendwie nur so ein emotionales Ding zu sein, ohne harte Fakten. Ich lasse erstmal alles so weiterlaufen. Denn eigentlich will ich die ETF Zahl nicht wieder erhöhen.

    Aber man würde/kann vermutlich einfach MSCI ACWI (IMi), MSCI World, FTSE Developed, FTSE All-World, Kommer, Solactive Global, den neuen S&P All World in einem Depot parallel haben und hätte immer noch ein gutes Depot.

    Und wenn man sogar mal einen Exoten wie RAFI World 3000 oder FTSE All World High Div Yield oder Kommer oder Stoxx World Multifactor dazu nimmt, wird es auch nicht wehtun.

    Was hier noch nicht besprochen würde: Ist nicht die Depotbank der Fondsgesellschaft der "wichtigere" Teil, weil dort die tatsächlichen Aktien verwahrt werden?

    L&G => BNY Mellon Trust

    HSBC => HSBC

    Xtrackers => State Street

    Amundi => HSBC 🤔

    UBS => State Street

    Deka => Dekabank

    VanEck => State Street

    SPDR => State Street

    Franklin => BNY Mellon Trust

    Invesco => BNY Mellon Trust

    Vanguard => Brown Brothers Harriman Trustee Services

    iShares => State Street

    BNP => BNP Paribas

    Also außer Deka, Amundi und HSBC und BNP liegt alles bei einer Tochter einer amerikanischen Bank. Und Fondsgesellschaften, die es direkt bei sich selbst lagern sind vielleicht auch nicht optimal?

    Ich glaube man sollte sich nicht zu viele Gedanken machen und an das Rechtssystem glauben.

    Mitte 40, IT-Branche, studiert, ca. 75k€ brutto pro Jahr inkl. Sonderzahlung, 40h-Woche, 30 Tage Urlaub. Keine Entgeltumwandlung.

    Einerseits bin ich zufrieden, da ich gut damit klar komme und das Gesamtpaket stimmt. Andererseits habe ich in meinem Alter die Gehaltsdecke in meinem Bereich erreicht. Die Perspektive ist also, dass ich bis zur Rente nur noch Inflationsausgleiche bekomme. Begründung Arbeitgeber: Irgendwann ist es egal, ob jemand 15, 25 oder 35 Jahre Berufserfahrung hat, so dass der Erfahrungslevel ab einem gewissen Punkt nicht mehr extra vergütet wird. Das dämpft etwas die Motivation und macht nachdenklich, ob "es das jetzt war".

    der neue L&G Global Quality Dividends IE0005AJA0P1

    Interessant, dass du den schon im Depot hast. Ich finde ihn auch mega: Reduziert Tech Klumpen (Equal Weight), reduziert US-Klumpen (nur rund 30% USA), monatliche Ausschüttungen sind motivierend, gesunde Ausschüttungsrendite von ca. 3,5% (entspricht einer nachhaltigen Entnahmerate), Qualitätsfilter, und dann sind auch noch Small Caps enthalten. Europäischer Indexanbieter und Emittent gefällt mir auch. Es juckt schon in den Fingern 😄.

    Welche Geldanlage würdet ihr als sinnvoll erachten, dass dieser Betrag in der Rente so lange wie möglich reicht und auch relativ risikoarm angelegt ist. Ich bin absoluter Laie in dem Thema und habe von verschiedenen Seiten verschiedene Meinungen dazu gehört. ETFs, Bundesanleihen, Gold, Geldmarktsparen…..mir schwirrt der Kopf und ich wäre dankbar für Unterstützung.

    Hallo AndreaA

    was mir am Anfang geholfen hat, ist das magische Dreieck der Finanzen zu verstehen, nachdem du mit einer Geldanlage drei Ziele verfolgen kannst:

    1. Rendite
    2. Sicherheit
    3. Verfügbarkeit / Liquidität

    Sie stehen in Konkurrenz zueinander, so dass man mit einer Geldanlage nur zwei Ziele erreichen kann (z.B. Girokonto nur Sicherheit und Liquidität, aber keine Rendite).

    Weiterhin gibt es im Prinzip nur vier Anlageklassen in die du als Privatanleger sinnvoll investieren kannst:

    1. Immobilien
    2. Schuldverschreibungen (Anleihen, Tagesgeldkonto)
    3. Aktien
    4. Rohstoffe (Edelmetalle)

    Mit jeder Anlageklasse betonst du zwei deiner Anlageziele:

    Immobilien betonen Sicherheit und Rendite, aber sind nicht liquide.

    Aktien geben dir Rendite und Liquidität, aber keine (kurzfristige) Sicherheit.

    Schuldverschreibungen geben dir von allem etwas, je nachdem wie es ausgestaltet ist:

    Tagesgeldkonto: Liquidität und Sicherheit, aber keine Rendite.

    Festgeld: Sicherheit und ein wenig Rendite, aber keine Liquidität.

    (kurzlaufende) Bundesanleihen, auch Geldmarkt ETF: Sicherheit und Liquidität, aber kaum Rendite.

    Edelmetalle sind schon spezieller, geben dir eine andere Art von Sicherheit (gegen System-/Finanzcrashs) und Rendite über laaange Zeiträume, aber auch keine kurz- oder mittelfristige Planbarkeit.


    Mein Vorschlag:

    Immobilien und Edelmetalle ignorieren, bringt in deiner Situation glaube ich nichts.

    1. Deine geplanten Ausgaben für die nächsten 12 Monate auf ein Tagesgeldkonto, außer du hast hier noch planbares Einkommen, dann reicht hier auch weniger.
    2. Deine geplanten Ausgaben für die nächsten zwei bis fünf+ Jahre auf einen Geldmarkt ETF oder Bundesanleihen-ETF mit max. 3 Jahren Restlaufzeit. Oder verschiedene Festgelder mit verschiedenen Laufzeiten ("Festgeldtreppe"). Wenn zu kompliziert: einfach auch bis 100k€ aufs Tagesgeldkonto.
    3. Alles was übrig bleibt in einen von Finanztip empfohlenen Aktien ETF. Achtung: Die Empfehlung lautet immer 15 Jahre Anlagehorizont! Aber ich könnte solange nicht planen und man hat vielleicht auch noch andere Sicherheiten (GRV, Einkommen, private Rentenversicherung, Lebensversicherung?), die das Risiko abfedern. Bitte informieren!
    4. Einmal jährlich prüfen, ob die Finanzen so noch passen.

    Die angedachte 50/50 Aufteilung von @Schwachzocker mit 3% jährlicher Brutto-Entnahme (6000€), wäre vielleicht wirklich ein gangbarer Weg, der m.E. zumindest nicht unvernünftig wäre, da 3% Entnahme über lange Zeiträume als nachhaltig gilt, selbst bei einem Aktienmarkt Crash.

    Das ist übrigens fast genau das gleiche Portfolio wie "Thomas von Finanzfluss" (neuerdings) hat :-), (außer 20% Europa, 50% World). Damit wirst du schon nicht so falsch liegen.

    Warum wir mit einem Multifaktor-Ansatz investieren und warum ich langfristig eine Mehrrendite von 1 % p. a. nach Kosten erwarte

    Das ist doch aber auch nur sinnvoll bei einem 100% Aktienportfolio, oder?

    Andreas Beck hält ja z.B. nichts von Faktorprämien (obwohl er bei seinem GPO von Value Tilt redet). Er argumentiert, dass wenn man mehr Rendite haben möchte, einfach die Aktienquote erhöhen solle.

    Also wenn man seine Aktienquote (nach Marktkapitalisierung) von 80% auf 81% erhöht, hätte man grob den gleichen Effekt, wie 80% Gerd Kommer ETF.

    Die SPD widert mich an!

    Immer nur an das Geld des normalen, arbeitenden Bürgers der mit seinem Geld haus halten kann und nicht von Tag zu Tag lebt. Der, der privat für die Rentenlücke vorsorgt, weil es der Staat nicht schafft, dieser Bürger soll immer weiter gemolken werden. Das ist so perfide und krank!

    Mich auch. Besonders der Juso Chef 🤢. Der meinte neulich im Interview, dass es für "Kleinsparer" Freibeträge geben soll. Wahrscheinlich sind das dann auch 1000€ Freibetrag und auf alles darüber darfst du zahlen, Du böser vermögender Leistungsträger! 😠