Ein KISS von Irving – Zielpfad: 5 auf 20 Mio €

  • Bei den Kindern finde ich es nach wie vor problematisch den richtigen Zeitpunkt zu treffen. Wann macht man so einen Übertrag am besten? Wenn man einem Kind z.B. einen sechs- oder siebenstelligen Betrag überträgt, kann so etwas die Wertschätzung eines ersten (kleinen), selbst verdienten Gehalts auch entwerten. Ich bin ehrlich gesagt bei dem Thema noch ziemlich unsicher.

    Aus meiner Sicht: wenn die Kinder den Wunsch nach einer Immobilie haben und auch schon aktiv sellbst angespart. Oder einen Traum verwirklichen helfen. Oder mal fragen, wenn sie um die 30 sind, was sie mit soviel Geld machen würden.


    Und immer alles schriftlich und hinterlegen. Mein Vater hatte mir ungefragt damals einen Betrag für den Immobilienkauf angekündigt. Hab mich sehr über seine Umsicht gefreut und seinen guten Willen nie vergessen.

    Gut, dass ich mich nicht darauf verlassen habe. Denn meine Mutter hat das eindeutig ohne Not für sich beansprucht, es gab nichts Offizielles. Gefragt habe ich nicht, nur ob mein Vater mir etwas Schriftliches hinterlassen hätte. Er hatte sich immer 100 % auf sie verlassen können.......

    Das Erbe habe ich dann Jahre später ausgeschlagen. Das war nicht vernünftig, aber es hat gut getan. Es geht auch gut ohne Immobilie, wenn sie nicht neu sein kann, wird sie durch Sanierungsgebote teuer. War auch bange vor zuviel Geld. Das gibts auch.....

    Für Frau und Kinder wären die einfachen Finanzbildungsbücher gut gewesen. Auch wenn es jemand gut erklärt, das eigene Tempo beim Einarbeiten in ganz neue Themen ist wichtig.

  • Aus meiner Sicht: wenn die Kinder den Wunsch nach einer Immobilie haben und auch schon aktiv sellbst angespart. Oder einen Traum verwirklichen helfen. Oder mal fragen, wenn sie um die 30 sind, was sie mit soviel Geld machen würden.

    Ich finde diesen Gedanken gut. Mit einer Unterstützung beim Kauf oder Bau eines Eigenheims kann man die monatliche Rückzahlungsrate deutlich senken oder den Traum vom Eigenheim überhaupt erst ermöglichen. Das kann über einen sehr langen Zeitraum zu spürbar mehr Lebensqualität führen.

    Eine Übertragung liquider Mittel ohne konkreten Zweck kann hingegen auch das Gegenteil bewirken. Insbesondere wenn der Zeitpunkt ungünstig ist. Wobei dies vermutlich stark vom Charakter des Kindes abhängt.

  • Lieber Irving,

    ich schätze Deine Offenheit sehr und finde Deinen/Euren KISS-Ansatz insb. aus den von Dir genannten Gründen hervorragend. Ich selbst bin vor einigen Jahren leider genau in diese Situation gekommen, die Euch zu diesem Ansstz gebracht hat: Mein Mann und ich hatten bewusst unsere Finanzen getrennt gehalten. Während ich ganz "klassisch" und altmodisch diverse LV-Versicherungen und Riester-/Rürup-Verträge abgeschlossen hatte, ging er in Richtung Aktien/ETFs etc. Mich selbst hat das nie interessiert und so bekam ich leider auch nichts von seinen Überlegungen/Gedankengängen mit. Als er erkrankte gab es andere Themen als die Finanzen. Und so stand ich nach seinem Tod auf einmal vor einem komplexen Portfolio mit zahlreichen Einzelaktien/ETFs/aktiv gemanagten Fonds, Tagegeld, etc das mich bis heute beschäftigt und für das ich noch immer keine Lösung habe, aus diffusen Befürchtungen, etwas falsch zu machen. Insofern ein großes Kompliment für Deinen Weg und ich wünsche Dir das Allerbeste für die Zukunft.

  • Und so stand ich nach seinem Tod auf einmal vor einem komplexen Portfolio mit zahlreichen Einzelaktien/ETFs/aktiv gemanagten Fonds, Tagegeld, etc das mich bis heute beschäftigt und für das ich noch immer keine Lösung habe, aus diffusen Befürchtungen, etwas falsch zu machen.

    Du hattest das schon mal kurz thematisiert mit Bezug auf die SAP-Aktien.

    Eigentlich passt bei sowas meist das Prinzip „Gordischer Knoten“.

  • Moin Irving

    Herzlichen Dank für…

    1. Das transparente Teilen deiner Anlagestrategie samt echter Zahlen
    2. Deine authentischen Gedanken und Ideen zur Vermögensanlage
    3. Dein reflektiertes Teilen von Lebenserfahrung und den daraus abgeleiteten Entscheidungen für zukünftige Strategien
    4. Deine jederzeit konstruktiven und nicht abwertenden Rückmeldungen zu konkreten Fragen hier im Thread
    5. Gratulation zum beruflichen Erfolg und bei der Vermögensbildung

    Mit eurer bewussten KISS Strategie habt ihr sicherlich einen enorm Hebel an der in meinen Augen wichtigsten und kostbarsten Ressourcen: der Lebenszeit.

    Ihr könnt diese selbstbestimmt und entsprechend eure Bedürfnisse mit den Dingen und Menschen füllen, die euch wichtig und wertvoll sind.

    Zusammenfassend: Gratulation zu erreichten finanziellen Unabhängigkeit beziehungsweise Freiheit.

    LG Finanzschlumpf


    P.S. ich bin eher mit dem Gegenteil einer KISS Strategie unterwegs und merke oft, wie viel Zeit und Ressourcen mich das kostet. In den letzten Jahren habe ich auch bei mir Einiges vereinfacht und aufgeräumt. Die neugewonnenen Freiheitsgrade und Leichtigkeit fühlen sich fantastisch an.

  • Du hattest das schon mal kurz thematisiert mit Bezug auf die SAP-Aktien.

    Eigentlich passt bei sowas meist das Prinzip „Gordischer Knoten“.

    Nein, noch nicht. Ich glaube, da fehlt mir noch etwas der Mut, aber ich lerne hier sehr viel und schaff es dann hoffentlich bald, mein "Finanzkonstrukt" und meine Fragen einzubringen.


  • P.S. ich bin eher mit dem Gegenteil einer KISS Strategie unterwegs und merke oft, wie viel Zeit und Ressourcen mich das kostet. In den letzten Jahren habe ich auch bei mir Einiges vereinfacht und aufgeräumt. Die neugewonnenen Freiheitsgrade und Leichtigkeit fühlen sich fantastisch an.

    Danke für den netten Beitrag, Finanzschlumpf. Meine Erfahrung ist ähnlich: Eine komplexe Strategie kostet tendenziell mehr Zeit, Gedanken und manchmal auch Sorgen. Was „komplex“ ist und was unter KISS fällt, kann natürlich sehr unterschiedlich bewertet werden. Komplexe Strategien können natürlich auch Spaß machen und offenbar geht es einigen hier im Forum auch darum. Mit einem einzigen ETF im Depot und ,,nix tun" wird es hingegen immer schwerer interessante Diskussionen zu führen...

    McProfit meinte einmal, dass es seit seinem (teilweise) Wechsel von Einzelaktien zu ETFs ziemlich langweilig geworden sei, ins Depot zu schauen. So sollte es eigentlich sein, aber ich kann den Gedanken nachvollziehen.

    Mich hat Prof. Weber (ARERO-Fonds) auf diese ,,Idee" gebracht. Auf die Frage, wie er seine Finanzen organisiert, antwortete er: „Wenn ich Geld habe, kaufe ich ARERO, wenn ich welches brauche, verkaufe ich ARERO.“ Prof. Weber! Einer der renommiertesten Professoren für Finanzwirtschaftslehre und Behavioral Finance. Ein Mann, der sein halbes Leben nach dem heiligen Gral der Kapitalanlage gesucht hat, verwaltet sein Vermögen passiv in einem einzigen Mischfonds. Klar, bei einer solchen Aussage könnte man einen Interessenkonflikt vermuten, aber für eine Täuschung ist er mir zu sehr Akademiker: „Wenn es etwas Besseres gäbe, würde ich es ja machen. Ich finde in den Daten aber nix.“

    Anmerkung: Prof. Weber betreibt kein Faktorinvesting, setzt nur auf BIP und hat im Arero auch Anleihen und Rohstoffe. Seine Asset-Allokation ist also nicht mit unserer vergleichbar. Es ging mir nur um das KISS-Prinzip.

  • Ich finde diesen Gedanken gut. Mit einer Unterstützung beim Kauf oder Bau eines Eigenheims kann man die monatliche Rückzahlungsrate deutlich senken oder den Traum vom Eigenheim überhaupt erst ermöglichen. Das kann über einen sehr langen Zeitraum zu spürbar mehr Lebensqualität führen.

    Eine Übertragung liquider Mittel ohne konkreten Zweck kann hingegen auch das Gegenteil bewirken. Insbesondere wenn der Zeitpunkt ungünstig ist. Wobei dies vermutlich stark vom Charakter des Kindes abhängt.

    Wenn Dein Kind gelernt hat mit Geld umzugehen und vor allem die Relation kennt, was ein "Normalverdiener" für dies und jenes Leisten muss, dann sehe ich darin nicht umbedingt ein Problem - im Zweifel zeigt es, dass Du Dich geirrt hast. Das wäre zwar traurig zu erleben, würde wiederum die Chance eröffnen, eben an den aufgedeckten Schwächen zu arbeiten.

    Aber wenn es keine zweckgebundenen Liquiditätsspritzen sind (erstes Auto, Eigenheim etc.), dann geschieht dies meist aus Gründen der Steuerersparnis und weniger wegen der Wertschätzung der Person - freilich ist aber eine Schenkung aus Steuerersparnisgründen auch eine Wertschätzung nur nicht der antreibende Hauptgedanke.

    Bei Schenkungen zu Lebzeiten bieten sich da Mietshäuser mit Niesbrauchsvorbehalt sehr gut an oder, wie in deinem Fall, Schenkung mit Niesbrauchsvorbehalt eines Dividendendepots. Dies hat, neben der steuerlichen Attraktivität den Vorteil, dass Du weiterhin die Kontrolle behältst.

    Sogar können Klauseln eingebaut werden, dass der Niesbrauch erlischt (Rückforderungsrecht) für Umstände, welche Du nicht vertreten möchtest (Drogensucht, Kriminalität etc.).

    Somit hat man als Elternteil auch im späteren Verlauf zumindest einen kleinen Einfluss auf die Kinder ausüben, um den rechten Weg zu zeigen. Es geht dabei nicht um die Kontrolle, sondern darum, dass Kinder meiner Meinung nach schon unter Beweis stellen sollen, dass Sie das Erbe verdient haben.

    Oder, um es nach Spider-Man zu formulieren: "With great power comes great responsibility"

    Bei Dir würde es sich sogar umso mehr anbieten, dass Du im Rahmen des Freibetrages eben jenes Depot schenkst, da Du scheinbar aus den Dividenden genug Liquidität beziehst und auch von dem ETF überzeugt bist. Damit herrscht eine ideale Voraussetzung.

  • Du hattest das schon mal kurz thematisiert mit Bezug auf die SAP-Aktien.

    Eigentlich passt bei sowas meist das Prinzip „Gordischer Knoten“.

    Kann das verstehen, wenn jemand zögert. Es hat auch etwas mit Respekt vor der Arbeit dessen, der es gebaut hat, zu tun.


    Die SAP-Aktien sind eine Position von insgesamt 40....

    40 ist nicht sooo viel ;)

    Saidis Buch oder das von Walz hast du gelesen?

    Für die Einschätzung von Einzelaktien z.B. eignet sich der Aktienfinder (free reicht aus) + onvista.

    Wenn du das Geld erstmal nicht brauchst, hast du Zeit, dich einzugewöhnen. Alles verkaufen, auf einmal, das wäre auch nicht meins.

  • Warum wir mit einem Multifaktor-Ansatz investieren und warum ich langfristig eine Mehrrendite von 1 % p. a. nach Kosten erwarte (Teil 1)

    Vorab:
    Mir ist bewusst, dass dieser Ansatz bei einigen Nutzern eine gewisse Abwehrhaltung auslösen kann. Ich bewerte hier keine anderen Strategien, sondern beschreibe ausschließlich, wie wir investieren und welche Erwartungen ich nach sehr langer und intensiver Beschäftigung mit dem Thema habe. Das Thema wird mehrere Teile umfassen.


    1. Von der Idee, in die Weltwirtschaft zu investieren, zum passenden Modell

    Für mich ist die Beteiligung als Miteigentümer an der Weltwirtschaft mit ihren vielen Unternehmen eine überlegene Möglichkeit, Vermögen nach Inflation und Kosten systematisch und sicher zu vermehren. Sicher deshalb, weil die Weltwirtschaft als Ganzes ein antifragiles System ist, das sich kontinuierlich anpasst und langfristig eine positive Eigenkapitalrendite aufweist (und auch aufweisen muss).

    Zitat von Antifragiles System Weltwirtschaft

    Ein antifragiles System wird durch Krisen, Schocks und Veränderungen langfristig stärker. Einzelne Unternehmen oder ganze Branchen scheitern, während neue entstehen und wachsen. Der globale Aktienmarkt kann daher langfristig von genau diesen Störungen profitieren, auch wenn es kurzfristig zu starken Schwankungen kommt.

    Literatur zur Vertiefung: ,,Antifragilität" von Nassim Taleb und ,,Erfolgreich wissenschaftlich investieren: Wer vor Krisen Angst hat, hat's nicht verstanden!" von Dr. Andreas Beck.


    Da Privatanleger nicht direkt in alle Unternehmen der Welt investieren können, benötigt es ein Modell, das die Weltwirtschaft kostengünstig und effizient abbildet. Fonds, die einen Welt-Index replizieren oder eine Kombination mehrerer Indizes, erfüllen genau diese Funktion. Für mich ergeben sich dabei drei grundsätzliche Ansätze bzw. Möglichkeiten:

    1. Ein marktkapitalisierender Index

    Funktionsweise:
    Unternehmen werden entsprechend ihrer Marktkapitalisierung gewichtet (Aktienkurs × Anzahl der Aktien). Je größer das Unternehmen, desto höher sein Einfluss auf den Index.

    Beispiele:
    MSCI ACWI IMI, FTSE All-World

    Vorteile:

    • Sehr kostengünstig
    • Automatischer Momentum-Effekt bei steigenden Marktsegmenten

    Nachteile:

    • Zeitweise Klumpenrisiken durch hohe Konzentration auf wenige Länder, Branchen oder einzelne Unternehmen (black swan risk)


    2. Abweichung von der Marktkapitalisierung (z.B. durch Kombination von mehreren Indizes)

    Funktionsweise:
    Man konstruiert sich einen eigenen „Welt-Index“ aus mehreren regionalen oder segmentbezogenen Indizes. Denkbar sind Gewichtungen z. B. nach Bruttoinlandsprodukt, Unternehmensgewinnen oder gleichgewichtet nach Regionen.

    Vorteile:

    • Geringere Klumpenrisiken
    • Breitere Streuung (z. B. höherer Small-Cap-Anteil)

    Nachteile:

    • Viele Definitionsmöglichkeiten, wenig Standardisierung
    • Regelmäßiges Rebalancing nötig (potenziell steuerschädlich)
    • Fehleranfälligkeit durch subjektive Entscheidungen


    3. Ein Multi-Faktor-Index

    Funktionsweise:
    Unternehmen mit höherem systematischem Risiko werden gezielt höher gewichtet (z. B. kleine Unternehmen oder Value-Aktien). Für dieses höhere Risiko erwarten Investoren langfristig eine höhere Rendite. Durch einen integrierten Multifaktoransatz lassen sich mehrere Faktoren kombinieren, etwa Small + Value = kleine Value-Unternehmen (Details folgen in einem späteren Teil).

    Vorteile:

    • Langfristig höhere erwartete Rendite

    Nachteile:

    • Höhere Kosten
    • Höheres Risiko
    • Referenzrahmenrisiko (lange Phasen der Underperformance gegenüber andren Ansätzen


    Der Gerd-Kommer-Index stellt eine Kombination aus Ansatz 2 und 3 dar. Gelegentlich wird versucht, den „Kommer-Ansatz“ über eine günstigere Strategie aus Ansatz 2 nachzubilden. Meiner Meinung nach ist das nicht möglich, da der zentrale Bestandteil (der integrierte Multifaktoransatz) dabei fehlt.

  • Hallo zusammen,

    ergänzend dazu halte ich es für fair, auch den Aspekt der Umsetzbarkeit mitzudenken. Ein sehr schlanker Welt-ETF-Ansatz hat den großen Vorteil, dass er extrem einfach, transparent und fehlertolerant ist. Gerade diese Einfachheit erhöht für viele Anleger die Wahrscheinlichkeit, auch in schwierigen Marktphasen investiert zu bleiben – was in der Praxis oft wichtiger ist als jede theoretische Optimierung.

    Ein multifaktorieller Ansatz setzt bewusst andere Prioritäten. Er zielt auf eine höhere langfristige Renditeerwartung, verlangt dafür aber die Bereitschaft, zusätzliche systematische Risiken zu tragen und längere Phasen relativer Underperformance auszuhalten. Diese Phasen sind kein Zeichen dafür, dass der Ansatz „nicht funktioniert“, sondern ein integraler Bestandteil der Strategie.

    Vor diesem Hintergrund erscheint es nachvollziehbar, dass in der breiten Anlegerkommunikation häufig ein möglichst reduzierter Welt-ETF-Ansatz im Fokus steht. Er ist nicht zwingend der renditestärkste Ansatz, aber für viele Anleger derjenige, der sich über Jahrzehnte am konsequentesten umsetzen lässt.

    Der Multifaktor-Ansatz widerspricht dem nicht, sondern richtet sich an Anleger, die sich sehr bewusst für diesen Weg entscheiden, die zugrunde liegenden Risiken verstehen und auch psychologisch mit längeren Abweichungen vom Gesamtmarkt umgehen können.

    LG

  • Das sind die Eigenanteile, ...

    ... der Rest KI? Es wäre ehrlich, dies als Solches zu kennzeichnen.

    Gilt für Andere ebenso.

    Da besteht wohl aus Gründen kein Interesse? Die Vorschläge gibts schon längst.

    adrianberg - das war eine Zeitlang jemand mit Zeit und Interesse, sich bzw. finanztip einzubringen.

    Das jetzt - es ist ja nicht einmal gesagt, ob der- oder diejenige vor Posten auch genau checkt, was die KI so meint.

  • Vorteile:

    Langfristig höhere erwartete Rendite

    Erwarten kann man viel; was tatsächlich passiert, sieht man, wenn es tatsächlich passiert.

    Kurzum, der hier so glasklar dargestellte Vorteil, dass man eine höhere Rendite erwarten kann, ist nicht garantiert. Es kann auch passieren, dass man eine niedrigere Rendite bekommt.

    Das sollte man nur wissen, bzw. man sollte so aufrichtig sein, das entsprechend darzustellen.

  • Erwarten kann man viel; was tatsächlich passiert, sieht man, wenn es tatsächlich passiert.

    Kurzum, der hier so glasklar dargestellte Vorteil, dass man eine höhere Rendite erwarten kann, ist nicht garantiert. Es kann auch passieren, dass man eine niedrigere Rendite bekommt.

    Das sollte man nur wissen, bzw. man sollte so aufrichtig sein, das entsprechend darzustellen.

    Wie kann denn das Wort "Erwarten" anders verstanden werden?

  • Warum wir mit einem Multifaktor-Ansatz investieren und warum ich langfristig eine Mehrrendite von 1 % p. a. nach Kosten erwarte

    Das ist doch aber auch nur sinnvoll bei einem 100% Aktienportfolio, oder?

    Andreas Beck hält ja z.B. nichts von Faktorprämien (obwohl er bei seinem GPO von Value Tilt redet). Er argumentiert, dass wenn man mehr Rendite haben möchte, einfach die Aktienquote erhöhen solle.

    Also wenn man seine Aktienquote (nach Marktkapitalisierung) von 80% auf 81% erhöht, hätte man grob den gleichen Effekt, wie 80% Gerd Kommer ETF.