Bei den Kindern finde ich es nach wie vor problematisch den richtigen Zeitpunkt zu treffen. Wann macht man so einen Übertrag am besten? Wenn man einem Kind z.B. einen sechs- oder siebenstelligen Betrag überträgt, kann so etwas die Wertschätzung eines ersten (kleinen), selbst verdienten Gehalts auch entwerten. Ich bin ehrlich gesagt bei dem Thema noch ziemlich unsicher.
Aus meiner Sicht: wenn die Kinder den Wunsch nach einer Immobilie haben und auch schon aktiv sellbst angespart. Oder einen Traum verwirklichen helfen. Oder mal fragen, wenn sie um die 30 sind, was sie mit soviel Geld machen würden.
Und immer alles schriftlich und hinterlegen. Mein Vater hatte mir ungefragt damals einen Betrag für den Immobilienkauf angekündigt. Hab mich sehr über seine Umsicht gefreut und seinen guten Willen nie vergessen.
Gut, dass ich mich nicht darauf verlassen habe. Denn meine Mutter hat das eindeutig ohne Not für sich beansprucht, es gab nichts Offizielles. Gefragt habe ich nicht, nur ob mein Vater mir etwas Schriftliches hinterlassen hätte. Er hatte sich immer 100 % auf sie verlassen können.......
Das Erbe habe ich dann Jahre später ausgeschlagen. Das war nicht vernünftig, aber es hat gut getan. Es geht auch gut ohne Immobilie, wenn sie nicht neu sein kann, wird sie durch Sanierungsgebote teuer. War auch bange vor zuviel Geld. Das gibts auch.....
Für Frau und Kinder wären die einfachen Finanzbildungsbücher gut gewesen. Auch wenn es jemand gut erklärt, das eigene Tempo beim Einarbeiten in ganz neue Themen ist wichtig.