Aktuelle Pläne zu Sozialabgaben vs. ETF Sparen

  • Dänemark ist auch erfolgreich bei der Förderung des Tourismus IN andere EU-Länder, die Türkei und nun auch China (visumsfrei für 4 Wochen).

    „Zahntourismus“ heißt das.

    Zahnmedizinische Leistungen für Erwachsene werden in Dänemark als Bereich angesehen, in dem Zuzahlungen gesellschaftlich akzeptabel sind, um das restliche System beitragsfrei zu halten. Hierfür können die Dänen Zusatzversicherungen abschließen. Oder (wie du schreibst) ins Ausland zur kostengünstigen Zahnsanierung reisen.

  • Die SPD widert mich an!

    Immer nur an das Geld des normalen, arbeitenden Bürgers der mit seinem Geld haus halten kann und nicht von Tag zu Tag lebt. Der, der privat für die Rentenlücke vorsorgt, weil es der Staat nicht schafft, dieser Bürger soll immer weiter gemolken werden. Das ist so perfide und krank!

    Ich hab gerade mal ein Median Durschnittsgehalt, ich lebe aber sparsam und schaffe gut 50% vom Lohn beiseite… baue mir was auf um später was zu haben. Und dann soll davon noch mal extra Krankenkasse Abgaben gezahlt werden, den Gewinn nochmal schmälern? Durch die Vorabsteuer Pauschale geht eh schon viel vorzeitig weg und dann noch Krankenkassen Abgaben auch noch drauf.

    Super, dann kündige ich einfach meinen Job, und leb vom Sozialstaat, soll er mir alles in den Allerwertesten schieben. Dann eben so wenn Arbeiten nicht mehr lohnt und man sich nichts aufbauen soll.

  • Der Ausdruck „Sparer“ ist schon verräterisch und rückwärtsgewandt.

    ?

    Was daran "verräterisch" und "rückwärtsgewandt" sein soll, erschließt sich mir nicht ansatzweise.

    "Conditio sine qua non" im Bereich "private Finanzen" - angefangen vom Abschluß sprich Einkauf existenziell wichtiger Versicherungen über die Rücklage für Notfälle bis hin zum langfristigen Vermögensaufbau - ist doch das Generieren eigenen Einkommens und insbesondere das Sparen eines Teils davon ... ?

    Wie anders sollen sonst Mittel entstehen, die angelegt oder investiert werden können ... ? Oder als Hintergrund für gehebelte Investments dienen können ... ?


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Erinnert mich stark an eine "Diskussion" (wenn man das damals überhaupt so nennen konnte) zu studentischen Zeiten. Der besagte Protagonist subsumierte alle seine Vorschläge und Meinungen unter Begrifflichkeiten wie "fortschrittlich", "vernünftig", "progressiv", "zukunftsweisend" usw. - und alles, was seiner Meinung nicht entsprach unter "rückwärtsgewandt", "dumm", "rückständig", "altmodisch" usw.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen (und/oder den Finanzen Deiner Familie samt Schweizer Vermögensverwalter) ... !

  • Die SPD widert mich an!

    Ich kann deinen Frust gut verstehen. Leistungswille wird in diesem Land fast im Keim erstickt mittlerweile. Wir sollen doch bitte mehr arbeiten und das gefälligst für wenig Geld und bei hohen Abgaben.

    Am Ende kann ich mir kaum vorstellen, dass so etwas in der Art kommt. Damit das gerecht wäre, müssten Unternehmen ebenfalls einbezogen werden (Vonovia zahlt Sozialbeiträge auf ihre Mieteinnahmen) und Eigenheimbesitzer müssten auf ihre gesparten Mieten ebenfalls Abgaben zahlen. Die zahlen ja momentan noch nicht mal Steuern.

    Was ich mir vorstellen kann wäre die KESt. zu erhöhen auf 30-35% und im Gegenzug den Freibetrag ordentlich anzuheben (auf ~10.000€ regelmäßig inflationsangepasst). Müsste man sich ausrechnen was dabei rum kommt. So wären auf jeden Fall die meisten Kleinsparer von der Erhöhung ausgenommen. Alles andere wäre aber nicht managebar daher mache ich mir da momentan wenig Sorgen.

    Die Frage ist ja bei sowas auch immer. Wer zahlt diese Mehrkosten dann eigentlich tatsächlich. Es gibt ja sowas wie Verschiebungseffekte (Kapital geht ins Ausland) was man vielleicht jetzt nicht auf dem Schirm hat und dann die ganze Rechnung kippt.

  • Wieso sollten in einem rein steuerfinanzierten Gesundheitssystem die Leistungen nicht nach Aufwand abgerechnet werden? Und wieso sollte es keine Selbstbeteiligung geben? Das ist doch beides möglich.

    Weil die Versuchung groß ist, den vermeintlich einfachen Weg zu gehen. Wenn eh alles aus der Steuerkasse kommt, kann man sich die Zwischenschritte sparen. Dummerweise schaltet man damit halt die marktwirtschaftlichen Elemente aus. So wie in der GKV geschehen, da dürfte kaum ein Patient eine Ahnung haben, was für ihn eigentlich abgerechnet wird. Und die Abrechnung passiert nicht nach tatsächlichem Aufwand. Eine Beitragsrückerstattung sucht man dort vergeblich. Was verleitet dich zu der Annahme, dass das bei einer steuerfinanzierten GKV in irgendeiner Art besser wäre?

  • Er ist wieder da. Hatte das nicht damals schon Habeck gefordert und die Leute sind völlig ausgerastet ^^ entspannt euch als ob die SPD das wirklich umsetzen würde (und könnte). Die wenigen SPDler die ich kenne sind alle Golden Ager, also dickes Finanzpolster und Eigenheim in Bestlage

  • Super, dann kündige ich einfach meinen Job, und leb vom Sozialstaat, soll er mir alles in den Allerwertesten schieben. Dann eben so wenn Arbeiten nicht mehr lohnt und man sich nichts aufbauen soll.

    Dann mach doch einfach und berichte demnächst, wie es sich anfühlt. Alternativ könntest du in Kompetenzen investieren, die dich auf eine andere Ebene heben und von solch dummen Gedanken fernhalten.

  • Wieso, ist doch wahr. Klar sehr überspitzt aber was wahres dran.

    Wer in Deutschland nicht arbeiten will, dem geht’s so gut wie in kaum einem anderen Land, der bekommt alles was er braucht. Weil der Arme hat ja nichts, dem muss man ja helfen.

    Aber wenn du normaler Arbeiter bist, dann gibt’s Steuern und Abgaben in Masse, für Singles noch viel mehr, sogar mit extra Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung. Aber gut, es ist wie es ist.

    Wenn man jetzt und zuvor im Wahlprogramm der SPD aber so dem arbeitende Volk verachtende Ideen liest muss man sich echt fragen für was man noch arbeitet und sich versucht was anzusparen. Es ist einfach nicht gewünscht. Der Staat ist zu dumm selbst mit ETF die Rentenlücke zu schließen, die Bürger versuchen es privat und sollen jetzt dafür bestraft werden. Das ist einfach nur krank.

  • Was würde eigentlich gespart werden, wenn man aus den knapp 100 GKVs und 40 PKVs mal schlanke 10 machen würde?

    Bei einer Einheits-Krankenkasse würden vermutlich mehrere Tausend Führungs- und Leitungspersonen nicht mehr gebraucht, schätze mal 3.000 bis 6.000 Stellen im Management.

    Vorstandsebene, obere Leitung und mittleres Management würden dabei am stärksten betroffen sein.

    Da ein größerer Teil dieser hoch- und gut bezahlten Menschen samt vieler Dienst-Kfz einfach aus der Struktur verschwinden würde, gäbe es einen Spareffekt von vielleicht 350 Mio bis 800 Mio Euro……also fast nichts, wenn man die Ausgaben betrachtet.

  • Bei einer Einheits-Krankenkasse würden vermutlich mehrere Tausend Führungs- und Leitungspersonen nicht mehr gebraucht, schätze mal 3.000 bis 6.000 Stellen im Management.

    Vorstandsebene, obere Leitung und mittleres Management würden dabei am stärksten betroffen sein.

    Da ein größerer Teil dieser hoch- und gut bezahlten Menschen samt vieler Dienst-Kfz einfach aus der Struktur verschwinden würde, gäbe es einen Spareffekt von vielleicht 350 Mio bis 800 Mio Euro……also fast nichts, wenn man die Ausgaben betrachtet.

    Pro Krankenkasse und Jahr würde ich eher vermuten! Gegengerechnet allerdings das ALG - sieht dann wieder weniger aus.

  • Aber wenn du normaler Arbeiter bist, dann gibt’s Steuern und Abgaben in Masse

    Digga hier gehts um Abgaben auf leistungsloses Einkommen aus Kapitalerträgen nicht auf Einkommen aus echter Arbeit. Und diese würden ja unmittelbar verhindern das Abgaben auf Arbeit weiter steigen oder dies zumindest im Rahmen halten. Demografie + Renditehunger der Gesundheitswirtschaft sorgen nunmal für steigende Kosten

  • Hast du meinen Post vollständig gelesen? Ja ich arbeite und spare eben was zusammen, weil ich das MUSS um im Alter nicht zu verarmen. Aber dieses hart Ersparte soll jetzt wenn es nach der SPD geht weiter angezapft werden. Man wird dafür bestraft fürs Alter vorzusorgen!

  • Hast du meinen Post vollständig gelesen? Ja ich arbeite und spare eben was zusammen, weil ich das MUSS um im Alter nicht zu verarmen.

    Dank der Abgabe bleibt die Belastung auf dein Arbeitseinkommen geringer und du kannst mehr fürs Alter sparen <3 musst schauen ob du mehr Einkommen durch Arbeit generierst oder mehr durch Kapitalerträge und danach deine Wahlentscheidung treffen :)