Das sehr ich so gar nicht.
Ich würde das sehr vom genauen Wortlaut der Frage abhängig machen: Wenn pauschal gefragt war „Ab wann kann ich die Rate ändern?“ wäre die Antwort insb. bzgl. „Der Tilgung“:
Die Tilgung der Darlehen lässt sich erst nach der Zinsbindung ändern. Das ist bei Ihnen 2050 der Fall.
In meinen Augen schon ziemlich dreist! Eben nicht nur weil Sondertilgungen bis 100% 10,5 Jahre nach Abschluss möglich sind, sondern auch Tilgungsratenanpassungen bei Prolongationen. All das wird hier unter den Tisch fallen gelassen, wenn man in zwei Sätzen wörtlich schreibt „Die Tilgung lässt sich erst nach 2050 ändern“, das ist nämlich genau nicht der Fall. Je nach genauer Fragestellung (z.B. nur nach Änderungsmöglichkeit des Tilgungsanteils explizit während der Gesamtlaufzeit des Darlehens), wäre die Antwort schon passender. Banken lassen halt gerne mal die Information unter den Tisch fallen, dass man nach 10 Jahren rauskommt aus den Verträgen und das ist der Punkt, der mich stört!
Früher gab es keine Sondertilgungsmöglichkeiten oder Ratenänderungsmöglichkeiten. Das ist ja eigentlich das ehrliche Geschäft. Beide Seiten wissen genau, was sie unterschrieben haben und die Bank kann den Kredit punktgenau hedgen.
Dann kamen diese "Sonderlocken" dazu. Finanzmathematisch sind das Optionen, die einen Wert haben. Sie verteuern also den Zinssatz. Die Bank ist in der Lage, den Optionswert zu berechnen, der Kunde nicht. Der Optionswert wird auch nicht getrennt ausgewiesen.
Keine Frage, aber ist das aus Kundensicht nicht einfach durch konkrete Vergleiche der Angebote gut zu lösen und sind diese Zusatzangebote nicht einfach ein ganz gutes Ergebnis des Wettbewerbs um Kunden im deutschen Bankensektor? Ich freu mich für uns Kunden immer, wenn internationale Investoren bei Einstiegen wie zuletzt in die Commerzbank abwinken unter Verweis auf den zu hohen Wettbewerb und zu niedrige Margen im deutschen Bankensektor! 
Zusätzlich generieren die Banken damit Windfallprofits. Optionen im Interbankengeschäft werden genau dann ausgeübt, wenn es sich finanzmathematisch lohnt. Bei Kunden ist das anders. Ich habe selbst schon erlebt, dass Kredite zu 0,00% trotz hoher Marktzinsen vorzeitig zurückgezahlt werden. Das ist halt ein psychologisches Ding. Dieses auszunutzen ist für mich mehr "Verarsche".
Verarsche oder Dummheit? Ich mein, wenn jemand unbedingt sein Zinsloses Darlehen zurückzahlen will um dann Nachts wieder gut zu schlafen? Ökonomisch ungeschickt, aber wird/wurde das gezielt von der Bank beworben? Sollten sich Banken dem Ausdrücklichen Kündigungswunsch eines Kunden bei sowas versperren?
Da finde ich das leugnen/nicht angeben der Sonderkündigungsmöglichkeit nach 10 Jahren ehrlich gesagt echt problematischer…