Beiträge von FinanztipUser

    Es gilt nur die Vertragsbestätigung. Von einem anderen Konzern ist bekannt, dass Angebote vom Telefonsupport nochmal gecheckt und teils zum Nachteil der Kundschaft geändert werden. Da hilft nur der Widerruf.

    Genau das, also ein nachträgliches Ändern der Vertragsbedingungen zum Nachteil der Kunden war es offensichtlich.

    Bleibt die Frage, ob Kunden da nur der Widerruf hilft oder vielleicht auch mal etwas mehr „stand your ground“ oder so ähnlich…

    1. Tief durchatmen

    2. Alle Unterlagen genauestens sichten

    3. Das „Kleingedruckte“ lesen und auch verstehen

    4. Mich fragen, ob „der Laden“ oder ich selber einen Fehler begangen hat bzw. etwas übersehen hat

    5. Ggf Widerruf binnen 14 Tage

    1. erledigt!

    2. Soweit möglich getan, das Online-Angebot wird in der Bestellbestätigung wie gesagt totgeschwiegen. Es steht praktisch Aussage gegen Aussage bzw. eher Angabe gegen Angabe und beides passt nicht zusammen…

    3. Wie wäre eurer Erfahrung nach der Ablauf beim Cash-Back? Ausser den Online-Angaben habe ich dazu nicht viel gefunden.

    4. Meine Vermutung: Der xxx-Laden! An der Hotline haben sie sich sogar verquatscht, sinngemäß: Die Online-Abteilung hätte auf Grund technischer Probleme gerade Angebote online, die man eigentlich gar nicht machen wollte. Leider sei die „Online-Abteilung“ nicht zu erreichen und genaueres dazu könne man nicht sagen…

    5. Widerruf wäre eine Möglichkeit. Aber warum sollte man solche Läden aus zugesagten Konditionen/Verträgen entlassen und für so ein dummdreistes Chaos den Kunden gegenüber damit auch noch belohnen?

    Juristisch spannend ist an der Stelle die Frage, ob/wann/wie ein Vertrag zustande gekommen ist.

    Mein Standpunkt ist immer mehr: Ich will dass die Tk die zugesagten Konditionen einhält und den Vertrag wie angeboten erfüllt…

    Bewährtes Mittel um die Hotline Prozesse zu umgehen ist ein Brief an die Geschäftsführung.

    Ja, nur bleibt mir bis kommenden Donnerstag Zeit für den Widerruf. Und ob der Telekom-Vorstand mir bis dahin persönlich geantwortet haben wird…?

    Mir geht es weniger um die Beträge als um das Vorgehen: Man kann doch nicht einfach mit Rabatten werben, die Kunden von der Konkurrenz bzw. anderen Anbietern oder Plattformen abziehen und dann im Nachgang behaupten, dass es diese Rabatte bzw. Preiszusagen nie gegeben hätte! 🤯

    Nein. Ich habe gar keine Rabatte bekommen.

    Aber ich würde einfach nach Vertragsbeginn, wenn die Bedingung für das Cashback dann erfüllt sind, die Beschwerde Hotline kontaktieren. Beweise hast du ja gesichert.

    Den versuch hab ich vorhin wie gesagt unternommen und die haben das alles abgebügelt: Könnte nicht sein und könnte nicht stimmen, was mir da angeblich bei Vertragsabschluss angezeigt wurde…

    Dass die Kulanz der Tk dann zunimmt, wenn die Widerrufsfrist verstrichen ist und ich aus dem Vertrag nicht mehr rauskomme, würde ich jetzt auch nicht unbedingt annehmen… Erst recht nicht bei diesem Verein!

    Ich persönlich hätte gewartet bis Glasfaser an meinem Standort auch wirklich ausgebaut und von Nachbarn so bestätigt worden wäre... ich weiß, hilft Dir nicht weiter.

    Wäre mir das so passiert, würde ich alle Unterlagen schnappen und dann ab in ein lokales Büro der Verbraucherzentrale latschen.

    Ausgebaut und funktional (zumindest bisher) ist Glasfaser an der Stelle, sonst hätte ich den Vertrag nicht abgeschlossen.

    Verbraucherzentrale ist bei längerfristigen Anliegen sicher gut, aktuell bin ich ja noch in der Widerrufsfrist. Wenn die sich weiter so anstellen werde ich den Vertrag widerrufen…

    Lieber wären mir allerdings die Konditionen, zu denen ich den Vertrag mit der Tk abschlossen habe und die Screenshots (sprich das Angebot und die Zahlen/Rechnungen zum Tarifpreis) habe ich mir ja nicht ausgedacht, die kommen von der Telekom bzw. von deren Homepage!

    Hat jemand aktuell auch die Erfahrung gemacht, dass mit Zahlen/Rabatten geworben wird, die dann auf der Auftragsbestätigung nicht eingehalten werden?

    Mach‘ mal halblang und lies‘ das Kleingedruckte.

    Das Cashback musst du aktiv einfordern und es für mich logisch, dass es nicht auf der Auftragsbestätigung erscheint, da du hier keinen sofortigen Abzug bekommst.

    Dachte ich auch, bis man mir an der Tk-Hotline erklären wollte, dass es nur entweder den Cash-Back (150€) oder den Online-Vorteil (100€) geben könnte und niemals beides. Und dass alle oben stehenden Zahlen (Rabatte, Durchschnittspreis pro Monat) auf keinen Fall möglich wären und nur das zählen würde, was sie mir dann anschließend in der Auftragsbestätigung geschrieben hätten…

    Hallo zusammen,

    nachdem ich mich auf Grund der üblichen Erfahrungen vor etlichen Jahren von der Telekom verabschiedet hatte, habe ich durch Glasfaser jetzt tatsächlich nochmal einen Versuch gewagt.

    Diese Bedingungen wurden mir Anfang der Woche auf der Seite der Telekom angezeigt und angeboten. Das Angebot war geringfügig besser als das über Check24, weshalb ich den Vertrag online mit diesen angezeigten Konditionen direkt bei den Tk abgeschlossen habe:




    Das war dann im Anschluss die Auftragsbestätigung:


    Fazit: Ein Großteil der beworbenen und bei Vertragsabschluss angegebenen Rabatte ist mal eben verschwunden bzw. unter den Tisch gefallen! Vom Cashback (150€) ist keine Rede mehr und auch die Erstattung der Anschlussgebühr (69,95€) fehlt. Von den 319,96€ Preisvorteil ist kaum noch was übrig und der ausgewiesene durchschnittliche Monatspreis steigt von 26,56€ auf deutlich über 31€ monatlich. 😳

    An der Hotline wird behauptet, dass es diese Rabatte so nie gegeben hätte… 😵

    Geht‘s noch dreister?

    Was wäre euer Umgang mit diesem Laden im dieser Situation? Ich würde gerne Glasfaser nutzen. Aber wenn es schon so losgeht, vergeht einem jede Lust auf ein zweijähriges Vertragsverhältnis…

    Lieben Gruß

    FT_User

    Also im Sinne von: „Da nicht explizit nach Schichtarbeit gefragt wurde, habe ich hierzu keine Angaben gemacht und gehe davon aus, dass meine Angaben vollständig und richtig waren.“

    Dann müssen Sie ja reagieren und können sich im Nachhinein nicht mehr darauf berufen, dass du die Schichtarbeit hättest angeben müssen.

    Deutlich nachhaltiger als der Vanguard ESG Global All Cap sind die ETFs auf den MSCI ACWI SRI-Index (sind allerdings ohne Small Caps). Gibt es unter anderen von Amundi, iShares, UBS.

    Genau, alles richtig, was bisher geschrieben wurde: Der Nachhaltigkeitsfilter des Vanguard ESG Global - All Cap ist ziemlich schwach. Es werden also kaum problematische Unternehmen aussortiert und oft nur geringfügig umgewichtet.

    Wenn du das nachvollziehen willst: Schau dir mal die Listen der jeweiligen Unternehmen im ETF an und stell dir die Frage, ob du darin investiert sein willst!

    Einen Vergleich der beiden Ansätze bzw. konkreten Fonds kannst du hiermit vornehmen, da werden dann auch die problematischsten Unternehmen im jeweiligen ETF benannt mit den entsprechenden Gründen (Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung, etc.):

    https://www.faire-fonds.info

    Die einfache Tatsache, dass du dir mit der Kombination wieder die Rebalancing-Problematik einhandelst. Und steuerpflichtiges Rebalancing macht kaum einer.

    Langfristig wird der 80er dem 60er davonlaufen. Du startest mit 50/50, aber relativ schnell wirst du dann bei einer Mischung landen, die relativ nahe an den 80% Aktienquote ist. Da ist die Frage...wenn du eh de facto 76% Aktienquote hast, warum dann nicht gleich auf den 80er?

    Ja, nur die Re-Balancing-Problematik lässt sich nicht vermeiden bei Zielstellung eines Aktienanteils von 70%. Dein Vorschlag? Bei Vanguard darum betteln, dass sie für den deutschen Markt so ein Teil auflegen? :/

    Es geht nicht um den Anteil wie du die EM gewichtest sondern um seine Struktur.

    TSMC macht 13% aus. Diversifikation ist das nicht direkt.

    https://www.justetf.com/en/etf-profile…L5YC18#holdings

    Das erste (Gewichtung EM) relativiert doch das zweite (Struktur EM) und dient bis 30% des Aktienanteils sinnvoll der Gesamtdiversifikation!


    Vorschlag: Setzt doch (wie ich grundsätzlich) einfach auf den UBS-EM SRI mit dem 5%-Issuer cap! Damit gibts solche Verklumpungen grundsätzlich nicht. ;)

    Vielen Dank für all eure Tipps! Jetzt bin ich vollends verwirrt :)

    Das war bei den Detailvorschlägen erwartbar…

    Aber ich muss mich jetzt einfach intensiv damit beschäftigen und dann werde ich hoffentlich das richtige tun :S

    Genau, selbst ist die Frau! Bevor du auf irgendeinen ETF schaust, würde ich mir erstmal darüber klar werden wollen, wie sich dein Ziel überhaupt mit den existierenden Anlagemöglichkeiten erreichen lässt…

    Und tu Dir den einen großen Gefallen: Geh nicht zur „Vermögensberatung“ einer Bank. Da kommst du am Ende nur mit den Finanzprodukten raus, an denen die Bank am meisten verdient.

    Vielen Dank das mache ich! Erstes Buch ist schon bestellt :)

    Die bisherigen Buchvorschläge finde ich gut, das rote Buch für Einsteiger von Kommer würde ich mir auch bestellen: https://gerd-kommer.de/buecher/


    Wenn man‘s eher geisteswissenschaftlich mag von Nikolaus Braun auch „Über Geld nachdenken“!


    Und wie schon geschrieben: Bitte nichts überstürzen! Was du machen willst geht gut und relativ entspannt an den Kapitalmärkten. Man muss sich aber vorher gut (selbst!) damit beschäftigt und eine passende Strategie entwickelt haben, die zum Vorhaben und einem selbst passt.

    Kann man machen, wenn man mit kleinen Schwankungen leben kann. Sonst ist vielleicht der Smart overnight eine Alternative zum bewährten Xtrackers. Der Amundi hat aber ein Trägerportfolio aus Aktien.

    Der Xtrackers doch auch, also ein Trägerportfolio anteilig auch aus Aktien, oder? Und genau deshalb finde ich den Pimco nicht unattraktiv, weil man offenbar gerade explizit auf die anderen Anlageklassen Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, ABS setzt...

    Kann man natürlich machen, wenn man zudem auf monatliche Ausschüttungen steht.

    Fraglich ist aus konservativer Sicht natürlich, ob der zusätzlich erzielbare (geringe) Effekt das Risiko wert ist.

    Monatlich muss es für mich nicht sein, aber die etwas höhere Rendite bei kaum höherem Risiko scheint micht nicht ganz unattraktiv. Zumal mir die Streuung der Risiken im ETF über Staatsanleihen, Unternehmensanleiben, ABS in Verbindung mit der kurzen Laufzeit besser gefällt als bei einigen anderen Geldmarkt-ETFs, die eher nur auf eine Karte setzen...

    Was glaubst Du? Mit welchem schläfst Du ruhiger?

    Bei den geringen Abweichungen gerade in Hinblick auf die von dir gezeigten relativ kurzen Fristen würde mir beides nicht den Schlaf rauben. Hast du dir das mal auf Lange sicht angeschaut? Oder mit einem Aktien-ETF dabei? Da verschmilzen die Linien praktisch auf dem unteren Rand auf oder knapp über der realen Nullinie...

    Eigentlich geht es mir genau darum: Bei überschaubarem/niedrigem Risiko einen relativ sicheren Inflationsausgleich bei sehr geringen Schwankungen mitzunehmen. Wäre das Teil da nicht durchaus für geeignet?

    Was mich ärgert: Das Fact-Sheet von der Allianz bzw. Pimco ist grottig und ich habe noch keine belastbare (also nicht die von justETF!) Differenzierung der Anlagen nach Ländern/Sektoren/Instrumenten/Währungen etc. gefunden! Hat das zufällig jemand gefunden und gesichtet?