Beiträge von FinanztipUser

    Ob gut oder nicht hängt doch von meinen Anforderungen an ein Bankinstitut ab. Da mag es unterschiedliche Ansichten geben.

    Wenn ich nur ein Girokonto will, dann kann mir egal sein, ob die Bank als Broker taugt oder ob die Immobilienfinanzierung kann.

    Man sollte erst den Rahmen definieren und dann schauen, ob da etwas hineinpasst.

    Würde ich so unterschreiben! Mein einziges Sparkassen-Produkt ist einer der deutschlandweit besten Riester-Sparpläne. Die Finanztest hatte damals errechnet, dass der so gut wäre, dass die Sparkasse damit auf lange Sicht eher Verluste machen würde. Die Sparkasse wurde mittlerweile mit einer anderen fusioniert, würde mich nicht wundern, wenn diese Verträge dazu beigetragen hätten… ^^

    Fazit: Augen auf bei der Auswahl von Anbietern und Finanzprodukten. :)

    Offtopic-Frage: Wo kommen diese idiotischen Zeilenumbrüche seit dem Update der Forumssoftware her, mal mit etwa 1,5 fachem Zeilenabstand, mal nur 1-fach. Was soll das und wo ist da der Mehrwert?

    Microsoft hat das seinerzeit mit der XML-Einführung so verbaselt, das ist aber rund 20 Jahre her. Versucht man das jetzt hier nachzumachen?

    Wie viel soll denn finanziert werden, prozentual und in EUR?


    Was wäre mit einer Teilung/Trennung in eigene Wohneinheiten? Dann könnte man die Wohnung mit dem Nießbrauch ggf. ausklammern bzw. extra finanzieren und die sonstigen Wohneinheiten regulär beleihen.


    Was heißt der Notartermin ist erfolgt? Kauf abgeschlossen ohne Finanzierung?

    Bruttomietrendite IST: 5,2% (bei Ansatz Eigennutzung zu Marktmiete)
    Bruttomietrendite SOLL:10,6%

    Wo kommen denn die Zahlen her?


    Ich habe von meinem Finanzierungsvermittler einmal gehört, dass alles ab bzw. über drei eigene Wohneinheiten von Banken wg. einer eigenen Gebäudeklasse gerne finanziert wird (also lieber als ein Haus mit Einliegerwohnung oder nur zwei Parteien). Da ging es um einen Neubau, ggf. gilt das hier auch?

    Ich würde mal mit einem Baufinanzierungsvermittler sprechen und mir deren Einschätzung anhören. Schon erfolgt oder nur mit einzelnen Banken gesprochen?

    Wie würdet Ihr heute und jetzt 1. Mio EUR anlegen (bzw. erweiterte Frage was würdet ihr sonst damit machen - man muss das Geld ja nicht zwingend anlegen, man könnte es ja auch ausgeben 😇).

    70% Aktien Welt (SRI) dis
    20% Staats- und Unternehmensanleihen (SRI) dis
    10% Gold & Bitcoin

    Dieses Depot würde meine Immobilien (akt. 3 vermietete Wohnungen) perfekt ergänzen und entspricht meiner Zielallokation zwischen den Anlageklassen.

    Fraglich wäre, ob ich die Ausschüttungen dann entnehmen würde und wie ich mit den Mieteinnahmen nach Steuern und Rücklagen umgehen würde… 🤔

    4-5% reale Rendite auf der einen Seite und 0,5-1% auf der anderen Seite. Da nützt auch Steuerfreiheit nicht mehr viel.

    „Nutzt“ zu welchem Zweck? Aktienmarktrenditen durch Gold steuerfrei (erwartet/erhofft) einzufahren? Das sicher nicht. Aber eine Streuung über weitere Anlageklassen zu erreichen, die ziemlich anders schwankt als die Aktien? Das definitiv! Und nur zu dem Zweck machen m.E. z.B. 10% Gold im Gesamtportfolio Sinn. Die erwartete Rendite ist dann logischerweise zweitrangig.

    Da die historische Goldrendite bei 0,6% p.a. oder so liegt, schaffen die das schon ;)

    Real - richtig? Wenn du dann eine Inflation von 2-2,5% überschlagsweise draufrechnest, passt es wieder. Oder du gehst bei Aktien ETFs nicht von mehr als 4-5% Rendite (real) aus…

    Rheinmetall ist im MSCI World mit 0,11% drin, Lockheed z.B. mit 0,12%. Das merkt man praktisch nicht, ob man die dabei hat oder nicht.

    Denk das Argument mal weiter: Ab wann (also welchem Prozentwert) wären für dich dann Investitionen in Kriegswaffen, Streumunition, Kinderarbeit, etc. akzeptabel? :/

    Und meine Hauptkritik bleibt: Was ist denn SRI, und was nicht? Microsoft als Nr. 2 im UBS SRI mit über 5% - such die mal im iShares MSCI World SRI (A2DVB9). Wieso hält der eine die so groß, und der andere gar nicht?

    Genau weil das das Ergebnis der SRI-Selektion ist: Im entsprechenden Sektor ist Microsoft das beste Unternehmen! Es tritt den Datenschutz, die Bürgerrechte und unsere Demokratie nicht ganz so stark mit den Füßen, wie Alpha/Google oder Meta/Facebook…

    Diese beiden Konzerne würde ich definitiv nicht im Portfolio haben wollen, MS schon. Ist das ganze schwarz/weiß oder immer absolut trennscharf? Sicher nicht, aber für mich genau der Kompromiss, den ich will!

    Mit SRI könnte ich mich anfreunden, wenn das feststehende, objektiv vorgegebene nachvollziehbare Kriterien wären. Es ist aber nur ein Pappschild, was man sich zu Werbezwecken an sein Produkt heftet.

    Es ist sicher nicht nur ein Pappschild, wenn von rund 1.500 Unternehmen etwa 1.100 rausgeworfen werden! Die Kriterien stehen bei MSCI ziemlich transparent fest und lassen sich im Detail und hinsichtlich des Vorgehens bzw. der Umsetzung nachlesen. Ganz konkret für die UBS-SRIs zum Beispiel hier unter „Methodology“:

    MSCI World SRI S-Series PAB 5% Capped Index

    Ob und wie man sich dann entscheidet, ist allerdings weiterhin eine individuelle/persönliche Entscheidung, die jeder für sich treffen muss…

    Andererseits ist Apple (~4% im MSCI World) dann eben außen vor, Microsoft im SRI mit 5,29% noch dabei - wissen die Kriegsparteien denn, dass sie ihre Drohnen gefälligst mit dem iPad zu steuern haben, und nicht mit Windows 11-Rechnern?

    Inwiefern passt dieses "Argument" zur vorherigen Logik und Aussage? :/

    Irgendwer kann immer irgendwo irgenwas machen, oder es lassen. Was hat das mit dem (weitestgehenden) Ausschluss von Kriegswaffenherstellern aus den SRI-ETFs zu tun?

    Eigentlich sollte die Performance bei beiden über die Jahre ziemlich ähnlich sein, ca. 11,5% vs. 12,2%

    Untermauer das doch mal mit konkreten Details: Um welche ETFs (ISIN) geht es konkret? Gib beide doch mal im Fonds-Vergelich dieser Seite ein (https://www.fondsweb.com/de).

    Seit Beginn des Ukraine-Krieges sind die Aktien der Rüstungs- und der Öl-Industrie natürlich überproportional stark gestiegen, die bei den SRI-ETFs bewusst ausgeschlossen werden. Davon hast du also nicht so stark profitiert, wie diejenigen, die in entsprechende Aktien von Kriegswaffenherstellern investiert waren/sind. Und genau das ist das Ziel der SRI-Selektion. Mich persönlich stören die Abweichungen zum IShares-Core-World nicht, da ich in den ganz bewusst nicht investieren wollte...

    Werden nachhaltige ETFs auf lange Sicht das Nachsehen haben?

    Aktuell liegen sie je nach Betrachtungszeitraum etwas hinten, langfristig ist m.E. völlig offen, welche ETFs besser abgeschnitten haben werden. Lass die Gespräche in Washington tatsälich zu einem Frieden in der Ukraine führen und aus den Rüstungsunternehmen dürfte absehbar ziemlich die Luft rausgehen, spich sich das ganze wieder angleichen. Falls danach der Klimawandel wieder als tatsächliches Problem begriffen wird, hätte ich durchaus Hoffnungen auf eine Überperformance ggü. dem IShares Core-World.

    Das ist aber nicht der Grund für mich auf SRI zu setzen, eher, dass ich wie oben geschrieben nichts an Kriegswaffen verdienen und demzufolge auch nicht auf eine Fortsetzung des Ukraine-Krieges hoffen/setzen möchte! ;)

    Leute: Wie wärs wenn ihr bei Vermögensangaben bei Immobilien nicht die Restschuld (z.B. 500T) angebt, sondern die Differenz aus Immobilienwert und Restschuld?

    Und wirklich realisiert: Jede Tilgung ist Vermögensaufbau und Immmobilienvermögen ist Vermögen, genau wie Aktienvermögen auch!

    Alles andere ist irgendwie Hütchenspiel… ;)

    Espanada94 Muss sagen, die Dekade der 30er bestand bei mir primär aus Vermögensaufbau durch Immobilien mit einer konstanten monatlichen Sparrate von rund 1.200€ plus Sondertilgungen. Vermögen durch diese Immobilie (EW) allein aktuell rund 350T€ nach Kauf der Wohnung für 195T€ und Finanzierung für rund 0,7% p.a.

    In Summe hatte das in dieser Dekade eine deutlich bessere Rendite als der Aktienmarkt!

    Die kommende Dekade nutze ich aber für Vermögensaufbau in Aktien, um das Vermögen zwischen Immobilien und Aktien zu diversifizieren.

    - "Small Cap Exposure" ist sehr theoretisch und steht auch den Skalenvorteilen der (Big)Tech gegenüber.

    Zumal Tamara_schnoell ist dir bewusst, dass du mit dem „SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (Acc)“ eben nicht 11% auf die Small Caps setzt, sondern nur auf einen ETF mit Aktien des gesamten Weltmarktes (groß, mittelgroß, klein), bei dem die kleinen Small-Caps vll. 15% davon ausmachen?

    Aus meiner Sicht würde an der Stelle ein richtiger SmallCap-ETF durchaus Sinn machen. Aber nicht der ACWI-IMI auf Grund der Doppelung und der riesigen Überschneidung mit dem FTSE-All-World (zu rund 90% identische Unternehmen)!