Beiträge von dunnerkeilnochemool

    Weniger, als Dein Heizungsmensch Dir vorschlägt.

    Das war jetzt einfach. :)

    Eins muss man Dir lassen – nachtragend bist Du scheint’s nicht ;)


    Schwamm drüber:

    Das mit den überdimensionierten Gasthermen hatte ich neulich auch mal in einem Youtube-Video gesehen; dort war auch die Rede davon, dass Gasthermen das großzügiger verzeihen als Wärmepumpen. Außerdem hat man da ja auch noch Steuermöglichkeiten mit der Heizkurve (bei meiner Viessmann jedenfalls).

    Was den Heizstab angeht: Nachdem ich beschlossen habe, bei meinem Altbau „Pseudo-Hybrid“ zu fahren und die weniger als 10 Jahre alte Gastherme nicht ganz rauszuwerfen, sobald ich endlich eine Wärmepumpe habe, hoffe ich, dass ich an sehr kalten Tagen die Gastherme quasi als Ersatz für den Heizstab verwenden kann.

    Pellets oder Holz kommen bei mir nicht in Frage: Erstens ist die Holz- bzw. Kohleheizung in dem Haus vor über 50 Jahren schon entfernt worden und zweitens: Bei Pellets steht ja z. B. nicht mehr drauf, wo die herkommen, von wegen „heimische Produktion“ und so. Und der Lieferant weiß es wahrscheinlich auch nicht bzw. will es lieber gar nicht wissen.

    Vielen Dank für diese Musterrechnung!

    Jetzt ahne ich auch, warum bei mir da so viel höhere Zahlen rauskommen. Bei den wenigen Angeboten, die ich bisher überhaupt von Heizungsbauern bekommen konnte, haben die WP-Modelle immer 13 Kw und mehr. Liegt auch daran, dass ich bei Fragen zum Gebäude nur das Baujahr und die bisherigen Dämmmaßnahmen angeben konnte. Und da ich für das Haus auch für die vergangenen Jahre keine Erdgasrechnungen für Dauerbewohnung liefern konnte, rechnen die Heizungsbauer wie auch der Energieberater bisher mit einem Heizwärmebedarf von über 30 000 KwH pro Jahr. Außerdem hat man als potentieller "Neukunde" ja noch keine echte JAZ, die man ablesen könnte, und muss stattdessen als Ersatz mit SCOP rechnen, sofern man ihn genannt bekommt. Aber alles in allem ist das jetzt plausibler. Die One-Million-Dollar-Frage wird jetzt sein, welche Nennleistung die für mein Gebäude passende sein wird.

    Zur Rechtslage kann und mag ich nichts sagen. Nur so viel: Die Bundesnetzagentur bietet einen Tester für Breitband-Internetanschlüsse an (ich hatte die Software auch bei Chip gefunden). Damit kann man auch Langfristmessungen über mehrere Tage anstellen. Allerdings darf man nicht den Fehler machen, diesen Test über das WLAN laufen zu lassen. Man muss seinen Testrechner mit einem 1Gbit-Kabel direkt an einen Port des Routers anschließen und am Rechner seinen WLAN-Adaper deaktivieren, erst dann sind die gelieferten Werte aussagekräftig und bei einer Auseinandersetzung mit dem Provider auch belastbar.

    Vielleicht reicht ja bei Telekom auch der Wink mit der Verbraucherzentrale, wenn Du sie mit solchen Messergebnissen konfrontierst ...

    Ich habe vor 20 Jahren mal beim Verein meines Herzens in ein sogenanntes "Walk of Fans" - Projekt "investiert", wohl wissend, dass ich von diesem Geld nie wieder etwas sehen würde ;)

    Bevor ich aber größere Summen in einen Verein wie den BVB investierte, würde ich erstmal darüber nachdenken, ob dessen Akteure es im Kreuz haben, in entscheidenden Situationen die versprochene Leistung zu liefern. Und da lässt der BVB nicht erst seit gestern doch so manchen Zweifel aufkommen ...

    Hallo dunnerkeilnochemool,

    kaum habe ich es noch geglaubt, Sie haben noch Worte zu bieten. Argumente würde ich es nicht nennen wollen.

    I

    Kleiner Rat für die Zukunft: Beim Einstecken genauso großzügig sein wie beim Austeilen.

    Im übrigen: Es war mir nicht bewusst, dass Eon, RWE, Ruhrgas und Co in der Vergangenheit niemals knallharte Geschäftsinteressen verfolgten sondern als selbstlose non-profit-Unternehmen immer für die energetische Daseinsfürsorge der Bundesbürger gekämpft haben (und auch heute noch kämpfen?). Danke für diese Aufklärung.

    Hallo,

    Sehr ermutigende Zahlen, zumal Du ja mehrmals schon darauf hingewiesen hast, dass Euer Haus kein EE-30-Haus ist. Ich habe die technischen Daten Deiner Panasonic nicht mehr parat, bin aber überrascht über den recht geringen Stromverbrauch über ein Jahr. Ich war neulich auf einer Baumesse bei mir in der Gegend und der Vortragende hat uns als Faustregel empfohlen, bei einer Wärmepumpe den Stromverbrauch nach der Formal Nennleistung geteilt durch JAZ mal durchschnittliche Anzahl der Heizstunden in Deutschland zu prognostizieren. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass 1800 Heizstunden im Süden/Südwesten von Deutschland realistisch sind. Wenn ich dann mit Zahlen aus dem JAZ-Rechner vom BWP hantiere und die Nennleistung der mir bisher angebotenen Wärmepumpen verwende, dann komme ich auf viel höhere Zahlen. Würde mich mal interessieren, was bei diesem Ansatz mit Deiner Wärmepumpe und der tatsächlich ermittelten JAZ herauskommt.

    PS.: Weiter so!

    Lassen Sie sich von der Klimalobby, hinter der knallharte Geschäftsinteressen stehen, nicht in ein Leben in Angst treiben. M.E. ist die derzeitige gesellschaftliche Situation in Deutschland sehr gut vergleichbar mit dem Katholizismus vor der Reformation.

    Gruß Pumphut

    Origineller Vergleich. Umso origineller, als der Verfasser von Beitrag zu Beitrag hier deutlicher macht, dass er - genauso wie der von ihm erwähnte Katholizismus vor der Reformation - sagt, dass alles am besten so bleibt, wie es ist, und Modernisierer des Teufels sind. ?

    Gut so - hatte diesen Artikel auch gelesen, aber nicht mehr gefunden. Es gibt aber auch noch eine andere Zahl dazu: Wenn man die historisch kumulierten Emissionen zugrunde legt, steht Deutschland sogar auf Weltranglistenplatz 4 (Stichwort »Abwälzen von Verantwortung« ). Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/m…15-323de27cfb1f

    Aber es wird vergeblich sein: Leute, die solche Argumente nachbeten, vom Gegenteil überzeugen zu wollen ist etwa so erfolgversprechend wie vor 400 Jahren Giordano Brunos Versuch, die Inquisition davon zu überzeugen, dass die Erde um die Sonne kreist und es keine Hexen gibt.

    Glückwunsch für den Teil-Sieg. Dass die Verbraucherzentralen aktuell eine Klage zur Nichtverjährung der Ansprüche vor 2019 vorbereiten (und in 2023 einreichen wollen) - weißt Du hoffentlich ... Sobald man sich dort in eine Liste eintragen dürfte (hier fehlen mir die Infos!), bin ich mit dabei. Ansonsten muss man halt doch separat klagen ...

    Beim Thema Musterfeststellungsverfahren waren die VZs im Süden, die ich letztes Jahr mal wegen der anderen Geschichte ( BGH-Urteil Kontoführungsgebühren bei Girokonten) kontaktiert hatte, sehr defensiv. Ich habe aber inzwischen das Klageregister des Bundesjustizamts aufgespürt:

    https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Verb…ister_node.html


    Hier stehen u. a. auch solche Klagen drin, die Verbraucherzentralen beim Thema Girokonten und Prämiensparverträge eingereicht haben. Vielleicht findet man im Laufe des Jahres ja auch eine gegen die 3-Jahres-Verjährung. Allerdings verstehe ich das Register so, dass sich da nur jeweils solche Leute eintragen können, die auch wirklich Kunden der beklagten Bank sind.

    So langsam wird es ärgerlich. Du bezichtigst mich fälschlich eines falschen Zitats. Ich weise Dich darauf hin und bitte Dich, nochmal in #151 nachzuschauen, wo Du ganz klar sehen kannst, was zitiert ist und was nicht. Das sparst Du Dir allerdings, stattdessen trittst Du nach.

    Dunnerkeilnochemool!

    Hättest Du ein Gesäß in der Hose, wäre jetzt wohl fällig:

    "Tschuldigung, ich habe mich vertan."

    Wüsste nicht wofür.

    Aber wenn ich manche Deiner bisherigen Statements zu diesem Thread zusammenfassend interpretiere, dann erhoffst Du Dir vom Gesetzgebungsprozess ein Ergebnis von der Art "alles kann die nächsten 20 Jahre so bleiben, wie es jetzt ist". Dann ist das Forum hier aber das falsche für Dich, denn Finanztip verstehe ich nun mal so, dass es seinen Nutzern und Kunden gerade dabei helfen will, wie man kreativ und zum eigenen Nutzen mit Veränderungen umgeht.

    Und Kulturpessimismus der Art "Ich sehe das schwarz, allem grünen Gutmenschentum zum Trotz" (sic) ist nun mal das glatte Gegenteil von kreativ.

    So langsam wird es ärgerlich. Du bezichtigst mich fälschlich eines falschen Zitats. Ich weise Dich darauf hin und bitte Dich, nochmal in #151 nachzuschauen, wo Du ganz klar sehen kannst, was zitiert ist und was nicht. Das sparst Du Dir allerdings, stattdessen trittst Du nach.

    Dunnerkeilnochemool!

    Hättest Du ein Gesäß in der Hose, wäre jetzt wohl fällig:

    "Tschuldigung, ich habe mich vertan."

    Bevor Du Dich unnötig erregst, schau doch erst noch einmal in #151 nach, was Du da behauptest.

    da bringst Du was durcheinander: #151, das war Dein eigener!

    Meiner war #149. Ich vermute, Dir gefiel fällt meine Vermutung nicht, dass alle, die auf ihren Dino-Heizungen sitzenbleiben wollen, im Laufe der Zeit ihr böses Erwachen haben werden. Die Co2-Abgabe kann man nämlich genausowenig vermeiden oder aussitzen wie den euphemistischen "Kohlepfennig" in den 60ern.

    Reden wir doch einfach mal nächstes Jahr um diese Zeit weiter, wenn jeder seine Strom-/Gasrechnung für 2023 hat ...


    Also, wenn Du schon meinst, mich zitieren zu müssen, dann bitte nur solche Zitate, die auch wirklich von mir stammen!

    z. B. „*Gemeint ist die ökologisch hochwertige Wärmepumpe, die mit ökologisch hochwertigem Braunkohlestrom betrieben ist.“


    à wüsste nicht, wo ich so etwas behauptet hätte. Im Gegenteil – ich war und bin gerade selber auf der Suche nach Alternativen zur Wärmepumpe, aber natürlich nicht nach Ölbrennern oder Holzpellets!


    Thema Fernwärme:

    Im Gegensatz zu Deinen Schätzungen vom Hörensagen kann ich sogar Zahlen für einen konkreten Fall nennen:

    Anbindungskosten an ein 6-Parteienhaus bei bereits existierendem Leitungsnetz in der Straße lagen bei brutto ca. 11 000 Euro (für das ganze Haus wohlgemerkt, nicht für die einzelnen Wohnungen). Das kann natürlich je nach Lage des Objekts stark schwanken. Die BafA-Zuschüsse richten sich übrigens nach dem Alter der zu erneuernden Heizungsanlage.

    Die Kosten für die Inneninstallation pro Wohnung dürfen natürlich nicht außer Acht gelassen werden; aber darüber hat man eine gewisse Kontrolle, weil man ja selber die Angebote einholen muss. Auch da winken Zuschüsse, aber das müssen alle Eigentümer dann gemeinsam organisieren (oder den Hausverwalter das machen lassen) und auch die Hosen runterlassen, u. a. was Typ und Alter der Heizung angeht. Vorteil gegenüber Wärmepumpe: Austausch der Heizkörper nicht unbedingt nötig, auch keine Fußbodenheizung.

    Und was den Faktor Co2-Abgabe angeht:

    Da kann bzw. muss ab nächstem Jahr jeder selber entscheiden, ob Deine Behauptung von hier zutrifft: Den Anteil an der Rechnung muss der Versorger nämlich ab dann explizit ausweisen, weil der Vermieter davon ja einen Teil übernehmen muss, wenn da alles bleibt wie geplant. Kleiner Funfact: Ausgerechnet die Bild-Zeitung bot Anfang des Jahres einen Rechner an, mit dem man anhand seiner Energierechnung prognostizieren kann, was da auf einen zukommen wird.

    Also von wegen Zwangsbeglückung mit Wärmepumpe! Wer auch noch die Energieberatung der Verbraucherzentralen in Anspruch nimmt, findet bestimmt auch noch weitere Alternativen, die mir bisher entgangen sind.

    Ich habe gestern diese neue Gasheizung bestellt und verzichte auf den Zuschuss den man ohnehin erst nach 1 Jahr erhält und dann auch noch einen teuren Energieberater braucht.


    Ja, machen gerade viele (ich zum Bsp. auch in einem Fall ...). Was man allerdings darüber nicht vergessen darf: Die Co2-Bepreisung wird in den nächsten Jahren natürlich bei fossilen Heizformen schmerzhafter werden als bei anderen. Und dagegen werden auch keine politischen Shitstorms mehr helfen, denn die Co2-Umlage haben jetzt alle Energieversorger schon für kommendes Jahr vorbereitet und eingepreist.

    Als Alternative zur Wärmepumpe in Mehrfamilienhäusern käme auch Fernwärme in Frage. Die hat zwar einen schlechten Leumund (von wegen Anschaffungskosten, Monopolmarkt und so), aber das ist ja von Region zu Region und von Versorger zu Versorger anders. Wenn der Fernwärmeversorger in der Vergangenheit vernünftig investiert hat, dann sind bei guter Fernwärme jedenfalls niedrigere Co2-Kosten zu erwarten als bei Gas oder Heizöl. Und - wichtiges Argument - Fernwärmeanbindung ist zuschussfähig, jedenfalls bei BafA.

    So, habe heute meinen Brief an die Wüstenrot auf den Weg gebracht.

    Kontogebühren für die gesamte Laufzeit (seit 2010) plus Nutzung zurückgefordert. Frist bis zum 06.03.2023 gesetzt und ganz klar angekündigt, dass ich danach bei ausbleibender Reaktion die Klage anstrebe.

    Bin mal gespannt, werde auf jeden Fall wieder berichten.

    So, und als hätte einer von Wüstenrot hier mitgelesen: Gestern kam eine Email mit der Nachricht, dass man für die vergangenen 4 Jahre die Gebühr zurückerstattet hat, verbunden mit dem Hinweis (der auch schon im Januar auf der Webseite stand), dass man für Zeiten vor 2019 die Einrede der Verjährung erhebt.

    So, habe heute meinen Brief an die Wüstenrot auf den Weg gebracht.

    Kontogebühren für die gesamte Laufzeit (seit 2010) plus Nutzung zurückgefordert. Frist bis zum 06.03.2023 gesetzt und ganz klar angekündigt, dass ich danach bei ausbleibender Reaktion die Klage anstrebe.

    Bin mal gespannt, werde auf jeden Fall wieder berichten.

    Und - schon Antwort erhalten?

    Ich hatte das Formular eingereicht, das sie zu Jahresbeginn auf ihrer Homepage angeboten haben. Seitdem aber nur eine Standard-Email von wegen "wir tun, was wir können, bitte Geduld".

    In Italien beträgt der Zuschuss für die energetische Sanierung 110% (kein Schreibfehler).

    Das was in Italien da vor sich geht, ist aber das Gegenteil Ihres libertären Credos "As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves"

    Eher das Gegenteil: Den Staat nach Kräften besch... aber trotzdem das Maximum für sich herausholen.

    Wer sich nur mal bei inem Anflug im Flugzeug auf Deutschland oder bei einer bewussten Autofahrt durch die Wohngebiete von Klein und Mittelststädten die Gebäudestruktur in den ganz normalen Wohngebieten ansieht, dem wird klar, dass es bestimmt über eine halbe Million oder mehr Einfamilienhäuser in Deutschland gibt, die alle in der Nachkriegszeit ab den 50-Jahre im Zuge des Wirtschaftswunders gebaut wurden.

    ....


    Mit dem Austausch eines Heizkessels ist es daher nicht getan.

    Abgesehen dass diese Fachleute nicht auf uns warten, kostet das alles mehr Geld als nur den Preis der Wärmepumple.

    Leider muss ich Deinem Beitrag 100% zustimmen, obwohl ich wohl weniger drastische Wort gewählt hätte.

    Als Erbe eines solchen Einfamilienhauses aus den Fünfzigern muss ich das bestätigen. Ich habe vor 10 Jahren wirklich schon einmal einen Anlauf für verbesserte Energieeffizienz gemacht, aber jetzt nach dem mittlerweile 3. Energieberater habe ich es schwarz auf weiß, dass mein Haus immer noch in die sog. „Worst Performing Building” Klasse fällt. Wenn ich die Kosten zusammenzähle, die mir seit 2010 entstanden sind und in Zukunft noch entstehen werden, um das zu ändern, dann würden sich Außenstehende fragen „warum reißt der nicht ab und baut neu?“ Wer aber mal die 60 überschritten hat, der will das einfach nicht mehr.

    Aufgrund der Rechtssprechung ist die Situation eigentlich klar und deutlich. Jetzt versucht die ein oder andere Bausparkasse sich auf den Wortlaut zu stützen. Alles Quatsch. Ich halte das für einen weiteren Versuch, den ein oder anderen abzuschrecken oder einzuschüchtern. Bei der Ankündigung einer Klage durch einen Anwalt werden auch die einknicken, denn die Klage würden sie verlieren und hätten dann zusätzlich die Prozesskosten an der Hacke.

    Da sich Wüstenrot trotz Ankündigung zu Jahresende fast genauso verhält, vermute ich, dass die gerade alle ihre Winkeladvokaten zusammengerufen haben, um sich da rauszuwinden. Ich bin kein Jurist, aber wenn sich jemand dazu durchringen würde, eine Sammelklage zu erwägen - ich wäre dabei!