Beiträge von Stefan91

    Das würde ich lassen. Rürup-Verträge sind unkündbar und unflexibel. Und wenn überhaupt, dann sind sie eigentlich nur für Selbständige sinnvoll.

    Danke dir für die Einschätzung.

    Mir ist bewusst, dass Rürup unflexibel und nicht kündbar ist – das ist ja einer der Hauptkritikpunkte.
    Für mich geht es aber weniger um die Rendite, sondern um die direkte steuerliche Entlastung im gleichen Jahr wie die Abfindung.

    Ich würde durch die 10.000-€-Einzahlung rund 7.000–7.500 € an Steuer sparen.
    Effektiv kostet mich die Einzahlung also nur etwa 2.500–3.000 €.

    Darum würde mich interessieren:

    Wie würdest du es an meiner Stelle konkret machen, wenn man die steuerliche Entlastung mitnehmen möchte?
    Also:
    – Würdest du die 10.000 € einfach normal versteuern lassen?
    – Oder gibt es für dich eine bessere Alternative, die steuerlich ähnlich wirkt, aber flexibler ist?

    Ich bin grundsätzlich offen – aber einfach nur „lassen“ hilft mir ohne Alternative nicht weiter.

    Die sind wiederum nicht sicher, kommen für Dich also nicht in Frage.

    Wenn das Steuersparen ins Spiel kommt, setzt bei vielen Deutschen das Denkvermögen aus.

    Danke dir für deine Rückmeldung.
    Wenn ich dich richtig verstehe, würdest du also lieber komplett auf eine Rürup-Einzahlung verzichten, weil auch ETF-basierte Varianten deiner Meinung nach nicht sicher genug sind?

    Mich würde interessieren, wie du es an meiner Stelle konkret machen würdest:

    • Würdest du die Abfindung einfach vollständig normal versteuern und die 10.000 € nicht einsetzen?
    • Oder gibt es für dich eine sinnvollere Alternative, die sowohl sicher als auch steuerlich vorteilhaft ist?

    Rein rechnerisch zahle ich bei der 10.000-€-Einzahlung ja effektiv nur ca. 2.500 €, weil ich etwa 7.500 € über die Steuererstattung zurückbekomme. Das Risiko, dass die 10.000 € später nicht zu 100 % verfügbar sind, sehe ich dadurch zumindest etwas relativiert.

    - Dein Geld ist gebunden, du kommst dort vor Renteneintritt nicht mehr dran.
    - Es ist eine Leibrente und kann somit nicht vererbt werden.
    - Rendite schlecht

    Etc. Pp.

    Danke für deine Rückmeldung.
    Ein paar Punkte möchte ich nochmal nachfragen bzw. einordnen:

    1. „Gebunden bis zum Rentenbeginn“
    Ja, das ist mir bewusst. In meinem Fall geht es aber nicht um eine langfristige Altersvorsorge, sondern um einen einmaligen steuerlichen Effekt zur Abfedertung der Abfindungssteuer. Die fehlende Verfügbarkeit ist mir klar – ich würde die 10.000 € bewusst trennen vom restlichen Vermögen.

    2. „Nicht vererbbar“
    Das gilt so nur für die Basisvariante ohne Zusatz.
    Die meisten ETF-basierten Rürup-Verträge bieten optionalen Hinterbliebenenschutz (Beitragsrückgewähr bzw. Witwen-/Waisenrente).
    Damit wäre das Thema Vererbbarkeit zumindest teilweise abgedeckt.
    Ich bin da noch in der Klärung, daher die Nachfrage.

    3. „Rendite schlecht“
    Da stimme ich dir teilweise zu, vor allem bei klassischen Rürup-Versicherungen.
    Hier geht es aber um ETF-basierte (70/30) Verträge ohne hohe Abschlusskosten.
    Und der Hauptgrund für die Überlegung ist tatsächlich die Steuerwirkung:
    Ich spare durch die 10.000 € Einzahlung ca. 7.500 € Steuern auf die Abfindung.
    Der gesamte steuerliche Effekt entsteht sofort im Jahr der Abfindung – unabhängig von der späteren Rendite.

    Mir geht es nicht um die Rendite des Rürup-Vertrags selbst, sondern primär um die steuerliche Entlastung.

    .. das würde ich wiederum NICHT machen. Suche dazu im Forum mit dem Stichwort Rüruprente

    Danke für deinen Hinweis zur Rürup-Einzahlung.

    Darf ich fragen, warum du davon abraten würdest, bzw. worauf sich deine Einschätzung stützt?
    Du meintest, der Punkt sei „hier im Forum schon oft beantwortet worden“, aber ich finde auf Anhieb leider keine passenden Threads dazu.

    Mich würde interessieren, welche konkreten Nachteile du bei einer einmaligen Rürup-Zahlung (z. B. 10.000 € zur Abmilderung der Steuerlast der Abfindung) siehst.

    Einen Punkt möchte ich noch ergänzen:
    Ich werde direkt 10.000 € in eine Rürup-Rente einzahlen, um die steuerliche Belastung der Abfindung etwas abzufedern. Das habe ich bereits mit meinem Steuerberater besprochen. Dadurch bleibt der investierbare Betrag nach Steuern und Rürup entsprechend niedriger, aber die Grundüberlegung (Notgroschen + sicherheitsorientierte Anlage) bleibt bestehen.

    Bei der langfristigen Anlage schwanke ich aktuell noch zwischen einem einfachen All-World-ETF (gestaffelt) und einer etwas defensiveren Mischung. Mir ist wichtig, dass die Umsetzung nicht zu komplex wird, daher schaue ich mir Weltsparen (mittlerweile wohl Raisin) bzw. einfache ETF-Portfolios mal genauer an.

    Danke nochmal für deine Einschätzung!

    Naja, wenn der Notgroschen in absehbarer Zeit fürs Auto draufgeht, hast Du keinen mehr, wenn irgendwas anderes passiert. Und ein Umzug bringt manchmal unerwartete Folgekosten mit sich.
    Ich würde vermutlich 20.000 als Tagesgeld fürs Auto einplanen und 20.000 als Notgroschen für "shit happens" und 20.000 in einen AllWorld-ETF stecken, evtl. häppchenweise, wenn Dir dabei wohler ist.

    Die 20.000 für "shit happens" könnten teilweise (Hälfte?) in Festgeld gesteckt werden, denn Du wirst vermutlich nicht alles auf einmal brauchen.

    Kann ich aktuell schwer abschätzen – im besten Fall hält das Auto noch bis zum nächsten TÜV in zwei Jahren. Deshalb finde ich deinen Vorschlag mit der Teilung ganz interessant.

    Wie würdest du diese „Häppchen-Einzahlung“ in den All-World konkret gestalten? Also eher monatlich, quartalsweise oder in 2–3 größeren Tranchen?

    Stefan, ist der "Notgroschen" fürs Auto gedacht, und falls ja, wird das reichen? Oder geht der fürs Auto eingeplante Betrag von den 60.000 auch noch runter? Dann wäre Festgeld eher nicht zu empfehlen, sondern Tagesgeld - aus leidvoller Erfahrung: ein energischer Marder reicht und plötzlich braucht man sehr schnell ein anderes Auto; eine Reparatur lohnt sich angesichts des Wagenalters dann vermutlich nicht.

    Danke dir für den Hinweis.

    Der Notgroschen ist nicht ausschließlich fürs Auto gedacht, aber das Thema spielt natürlich mit rein. Ich plane trotzdem, die vollen 60.000 € als investierbaren Betrag zu sehen – der Notgroschen von ca. 20.000 € bleibt separat als Puffer liegen. Wenn das Auto also irgendwann unerwartet ausfällt, würde das aus diesem Puffer kommen und nicht aus dem Investitionsbetrag.

    Festgeld wäre genau aus dem Grund für mich eher schwierig, weil ich flexibel bleiben möchte. Deshalb tendiere ich aktuell auch eher zu Tagesgeld + ETF-Sparrate.

    Reagierst ein bisschen über, ne?

    Der TO bittet um Überlegungen zu der Frage, wie er unter seinen Rahmenbedingungen 60.000 Euro anlegen könnte. Und genau das ist die relevante Frage, und nichts anderes, und ob es am Ende exakt 60.000 sind oder auch nur 57.000 oder sogar 73.000 ändert an den Antworten gar nichts!

    Wenn man Antworten auf nicht gestellte Fragen gibt, braucht man sich nicht wundern, wenn die nicht die mega Relevanz haben … und man muss daraufhin da auch nicht gleich motzig werden.


    Zum TO:

    Ja, Du wirst wohl der Typ sein, mit einem Löwenanteil in sowas wie Tagesgeld oder einen Geldmarltfonds zu gehen. Ich an Deiner Stelle würde trotzdem einen Teil in einen Aktien-ETF (den bereits besparten) bringen. Und ich würde raten, daran zu arbeiten, die Sparraten durchzuhalten.

    Danke dir für deine Einschätzung.

    Wie würdest du persönlich es denn an meiner Stelle konkret machen?
    Also mit ca. 60.000 € investierbarem Betrag, einem größeren Sicherheitsbedürfnis und der Idee, einen Teil über einen ETF (z. B. den FTSE All-World) laufen zu lassen – aber gleichzeitig trotzdem flexibel zu bleiben?


    Zu Trade Republic:
    Ich habe die Berichte über Probleme dort auch schon gelesen, bisher aber persönlich nur gute Erfahrungen gemacht. TR hat inzwischen ja extrem viele Kunden, weshalb die Kritik einzelner Nutzer naturgemäß sichtbarer ist als bei kleineren Anbietern. Trotzdem bin ich offen für Alternativen – würdest du mir einen anderen Broker empfehlen, der aus deiner Sicht für sicherheitsorientierte Anleger besser geeignet ist?

    Zum Thema Pendeln:
    Wie oben geschrieben gibt es zwar eine Zugverbindung, allerdings passt sie zeitlich nicht zu meinen Arbeitszeiten. Daher bleibt das Auto für mich die realistischere Lösung, selbst wenn es auf Dauer teurer sein sollte.

    Ich würde der Einfachheit halber gerne alles auf dem Verrechnungskonto parken und dann regelmäßig einen festen Betrag in einen ETF einzahlen, bis eine bestimmte Summe erreicht ist.

    Diese Salami-Taktik im Hinblick auf die Bereitstellung von Informationen ist (hier) weit verbreitet. Zeigt einmal mehr, dass es oftmals vergebene Liebesmüh ist, sich hier Gedanken, für andere zu machen. Wenn sich hinterher doch vieles ganz anders darstellt.

    Bin dann raus.

    Ich verstehe deinen Punkt, aber in diesem Fall erschließt sich mir die Kritik ehrlich gesagt nicht ganz.

    Ich habe von Anfang an gefragt, wie man 60.000 € sinnvoll anlegt.
    Die Information zur Brutto-Abfindung und dem Netto-Betrag habe ich nur ergänzt, weil du auf die Steuerproblematik hingewiesen hast. An meiner eigentlichen Fragestellung ändert sich dadurch aber nichts.

    Was genau „stellt sich hier ganz anders dar“?
    Und warum wäre für die Fragestellung — Anlage von ca. 60.000 € — mehr Vorab-Detail notwendig gewesen?

    Mir geht es konkret darum, wie man den Betrag sicherheitsorientiert und flexibel anlegt. Die genaue steuerliche Berechnung beeinflusst das ja nur insofern, dass der investierbare Betrag ungefähr feststeht.

    Du solltest nicht davon ausgehen, so klingt dein Post, dass du auch 60.000 Euro ausbezahlt bekommst. Auch wenn eine Abfindung sozialversicherungsfrei ist, ist der Betrag zu versteuern.

    Es gibt zwar diese sog. 5er Regelung. Seit 2024 ist die aber nur noch nachgelagert. D.h. dein zukünftiger Ex-Arbeitgeber darf sie im Zuge der Auszahlung der Abfindung nicht mehr direkt anwenden. Du muss sie (leider erst) im Zuge der nächsten Steuererklärung für dich geltend machen.

    Danke für den Hinweis zur Besteuerung.

    In meinem Fall sieht es etwas anders aus:
    Ich erhalte 144.000 € brutto, und mein Steuerberater hat mir (ohne Anwendung der Fünftelregel, da ich im nächsten Jahr direkt weiterarbeite) eine Netto-Abfindung von ca. 78.000–82.000 € ausgerechnet.

    Deshalb gehe ich realistisch von etwa 60.000 €, die ich tatsächlich investieren kann, aus.

    Hallo zusammen,

    ich wechsle demnächst den Arbeitgeber und erhalte im Zuge dessen eine Abfindung von ca. 60.000 €. Dieses Geld möchte ich sinnvoll und eher sicherheitsorientiert anlegen.

    Zu meiner bisherigen Situation:
    Ich habe über Trade Republic den FTSE All World per Sparplan bespart. Grundsätzlich hat das gut funktioniert, aber es fiel mir schwer, die Sparrate dauerhaft durchzuhalten. Deshalb suche ich jetzt eine langfristige, einfache Struktur, bei der ich nicht ständig nachjustieren muss.

    Mein bisheriger Gedanke:

    • Einen Notgroschen von ca. 15-20.000 € würde ich gerne auf dem Verrechnungskonto bzw. einem gut verzinsten Tagesgeldkonto belassen. Ich fühle mich mit einer größeren Liquiditätsreserve wohler.
    • Den restlichen Betrag möchte ich langfristig und eher risikoarm investieren. Maximale Rendite ist nicht mein Ziel – wichtiger sind mir Stabilität und einfache Abläufe.

    Unsicherheit beim Anlagehorizont:
    Ich ziehe bald ca. 450 km von meiner Familie weg und werde vermutlich 1–2 Mal im Monat mit dem Auto pendeln.
    Mein aktuelles Auto ist jedoch 16 Jahre alt. Trotz frischem TÜV weiß ich nicht, wie lange es noch zuverlässig fahren wird. Eine größere Reparatur oder ein Ersatzfahrzeug innerhalb der nächsten 1–2 Jahre ist also realistisch und beeinflusst meinen Planungshorizont.

    Überlegung zur Einfachheit:
    Ich spiele deshalb auch mit dem Gedanken, die komplette Abfindung zunächst nur auf dem Verrechnungskonto bzw. Tagesgeldkonto zu lassen, um nichts zu überstürzen und in Ruhe planen zu können.

    Zusätzlich verunsichert mich die aktuelle Marktstimmung etwas. Die Bewertungen wirken teils hoch, und ich bin unsicher, ob ein größerer Einmalbetrag aktuell sinnvoll ist oder ob eine Aufteilung in mehrere Tranchen geeigneter wäre.

    Meine Fragen an euch:

    • Wie würdet ihr 60.000 € anlegen, wenn Sicherheit und Flexibilität eine große Rolle spielen?
    • Wie viel Liquidität würdet ihr bei unsicherem Zeithorizont zurückhalten?
    • Wäre ein ETF-Einmalbetrag trotz möglicher Autokosten sinnvoll – oder besser gestaffelt investieren?
    • Und wäre es vernünftig, das Geld erstmal komplett auf Tagesgeld zu parken, bis sich die Gesamtsituation stabilisiert?

    Ich freue mich über eure Einschätzungen, vor allem von denen, die eine Abfindung mit ähnlichen Rahmenbedingungen angelegt haben.

    Vielen Dank!

    Nur um das nochmal zu klären...das Grundstück ist kein Bauland?

    Da es mitten in der Bebauung liegt, würde ich das dann auf jeden Fall als Bauerwartungsland einstufen. Mit entsprechender Motivation und Kontakten dürfte sich das sicherlich zu Bauland machen lassen.

    Feuchter Boden ist grundsätzlich erst einmal kein Problem für Bebauung. Niemand ist gezwungen mit Keller zu bauen und wenn doch gibt es eine weiße Wanne. Das Grundstück würde ich mir erstmal nicht schlecht reden. Ich bin da ganz bei JDS, das Grundstück könnte deutlich mehr wert sein als die 4000€ die der Nachbar dir angeboten hat. Ich würde in dem Fall das Grundstück erst einmal behalten.

    Nein, ist es nicht. Laut Aussage des Bürgermeisters, ist es aber durchaus möglich darauf zu bauen.

    Ich denke auch, es wird wohl am besten sein wenn ich das Grundstück behalte und einfach "liegen lasse".


    Danke an alle für die hilfreichen Antworten!

    Ich sehe es auch nicht als nötig diesen Kredit vorzeitig abzulösen, es würde mir nur ein leicht besseres Gefühl geben, finanziell lohnt es sich aber wohl einfach nicht. Die Grundstückspreise in meiner Gegend sind historisch gesehen jährlich um 5% gestiegen.

    Genau vor so einem Szenario habe ich "Angst". Der potenzielle Käufer hat vor kurzem erst eine Firma gegründet (Gerüstbau) und könnte da den Platz bestimmt gut gebrauchen, außerdem ist er Kommandant der Feuerwehr. Bei der Aussage "Du bekommst sofort die 4€" wurde ich auch sofort stutzig, der weiß wohl mehr als ich.

    Dem Bürgermeister hab ich vorgegaukelt, ich wäre daran interessiert zu bauen. Er meinte, ich solle beim zuständigen Landratsamt einen Antrag stellen, müsste aber vorher schon mindestens einen groben Plan und eine Skizze haben. Mit der Aussage wurde mir ja mehr oder weniger bestätigt, es ist möglich darauf zu bauen, und in diese Falle will ich nicht tappen.

    Hallo.

    Die Bodenrichtwerte werden wohl im Geoportal hinterlegt sein, daher wird das wohl so richtig sein.

    Normalerweise hat die Gemeinde ein Vorkaufsrecht und bei landwirtschaftlichen Flächen gibt es auch wieder Besonderheiten zu beachten. (So kenne ich es bei uns.)

    Was würde der aktuelle Pächter denn zahlen? Und ist die Pacht aktuell angemessen?

    Ich habe vor 5 Minuten erneut mit dem Bürgermeister telefoniert. Das Land kann definitiv bebaut werden, die 40€/qm ist es aber auch nicht wirklich realistisch, der Preis von 4€/qm wäre aber auch zu günstig, der Preis befindet sich wohl dazwischen, meinte er.

    Der aktuelle Pächter zahlt einen niedrigen, zweistelligen Betrag. Den Betrag gebe ich mehr oder weniger 1:1 an das Finanzamt weiter.

    Weißt du denn schon, wie viel Grundsteuer du für die Fläche zahlen musst? Das würde ich in die Berechnungen einfließen lassen. Denn dann kostet "halten" ja auch Geld.

    Spätestens ab dem Jahr 2025 könnte es dann unangenehm werden, wenn es baureife Grundstücke sind und die Grundsteuer C eingeführt wird.

    "Mischfläche" höre ich in diesem Zusammenhang zum ersten Mal und ich bin der Meinung, dass dies nicht sein kann. Ich würde eine verbindliche Auskunft holen. Vielleicht hast du Glück und es gibt online ein Geoportal wo du diese Infos sogar kostenlos einsehen kannst.

    Die Grundsteuer sind aktuell mit der Pacht abgedeckt.

    Dann könnte ich doch im Jahr 2025 immer noch verkaufen?

    Laut Geoportal kostet der qm an der Stelle auch 40€. Kann mir aber vorstellen dass da ein Fehler drin ist, da die Fläche sich direkt im Ort befindet und daher dieser Preis angezeigt wird. Das Landratsamt hat mich auch auf das Geoportal verwiesen.

    Hallo zusammen!

    Ich bin leider absoluter Laie in dem Gebiet, ich versuche mich aber so einfach wie möglich auszudrücken.

    Meine Mutter hat mir im Jahr 2020 ein Grundstück (1003qm), welches als Agrarfläche deklariert ist, überschrieben. Dieses Grundstück ist aktuell verpachtet und befindet sich in einem sehr kleinen Dorf (ca. 110 Einwohner).

    Der Nachbar dieses Grundstückes, würde es mir gerne abkaufen, da er für sein neu gebautes Haus eine Ausgleichsfläche benötigt, auf der er z.B. Bäume anpflanzen kann.

    In der Gegend ist es üblich für den qm Agrarfläche 2€-4€ zu zahlen. Der potenzielle Käufer hat mir auch 4€ angeboten.

    Nach einem Gespräch mit dem zuständigen Landratsamt, ist das Grundstück als "Mischfläche" deklariert und mit 40€/qm ausgeschrieben. Das Grundstück befindet sich nah an einem See, der Boden ist recht feucht und muss trockengelegt werden, was mit deutlich höheren Kosten verbunden wäre falls eine Bebauung überhaupt möglich wäre. Der Bürgermeister der zuständigen Gemeinde antwortete auf meine Frage ob es sich um Baugelände handelt wie folgt:

    "... das Grundstück ist nicht überplant und kann somit nicht ohne weiteres bebaut werden. Eine Überplanung dieses Grundstückes ist derzeit nicht vorgesehen."

    Ich habe aktuell noch einen Kredit mit ca. 18000€ offen, der Zinssatz beträgt 3%.

    Für mich ist es verlockend dieses Grundstück zu verkaufen, um den Kredit schneller tilgen zu können aber Leute in meinem Umfeld die selbst Land besitzen, raten mir vom Verkauf ab.

    Wie ist eure Meinung dazu? Grundstück behalten und einfach so weiter laufen lassen? Ich will da keinen Fehler machen und den Verkauf in einigen Jahren bereuen.


    Gruß

    Stefan

    hört sich gut an!

    Ich habe eben meine OSKAR Account aufgelöst und meinen IE00BJ0KDQ92 erhöht.

    Woran mache ich fest, einen weiteren ETF zu besparen? Ich habe in naher Zukunft um die 300€ monatlich übrig. Mich würde interessieren wie ich dann am besten vorgehe.

    Hey :)

    Ja, ich habe mir bewusst thesaurierende ETF's ausgesucht.

    Ich dachte es mir schon.

    Ab welcher monatlichen Sparrate würde es denn Sinn ergeben auf eine 70/30 "Strategie" zu wechseln?