Beiträge von K. Fee

    Zugewinngemeinschaft.. okay.


    Dann mal eine Frage:

    Ich hab als Mann bereits ein fettes Depot bei Eheschließung, Arbeite dann nicht/kaum und leb hauptsächlich vom Depot. Sie arbeitet voll und spart sich während der Ehe noch was zusammen da sie noch nicht viel vorgesorgt hat.

    1.) Bekomme ich dann bei einer Scheidung die Hälfte ihres während der Ehe gesparten Geldes? (Mein Depot Zugewinn hab ich ja zum Leben benutzt)


    2.) findet ihr das dann fair?

    Ich finde, ob man das als moralisch fair empfindet hängt ja stark davon ab, warum einer weniger verdient und gespart hat. In deinem Fall würde ich das auch nicht unbedingt als fair empfinden und deshalb einen Ehevertrag mit Gütertrennung machen.

    Das hat aber nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern mit der Frage ob ein Partner weniger arbeitet um sich um den gemeinsamen Haushalt und die gemeinsamen Kinder zu kümmern also unbezahlte Care Arbeit für beide verrichtet, oder einfach nur mehr Freizeit haben möchte und in dieser Zeit nichts tut, was auch dem anderen nützt.

    Zweiteres ist auch völlig in Ordnung, aber dann würde ich halt nur mit Ehevertrag heiraten.

    da braucht es noch nicht mal eine Kränkung. Es gibt soziologische Experimente, in denen bewiesen wurde, dass Dingen, die man selber besitzt, ein höherer Wert zugemessen wird, als gleichwertigen Dingen, die aber anderen gehören. Deswegen will man sie nicht hergeben, bzw verlangt einen höheren Tauschpreis.

    Stimmt! Genau deshalb finde ich es so wichtig, das schon während der Ehe entsprechend aufzuteilen.

    Natürlich sollte es Ausnahmen geben. Und so wie ich in der aktuellen politischen Diskussion verfolge, sollen Kindern oder auch pflegende Angehörige so eine Ausnahme darstellen. Bei Kindern, kann man natürlich wegen dem Alter der Kinder diskutieren.

    Ich würde vorschlagen solange man in Elternzeit ist werden die KV Beiträge bom Staat bezahlt (keine Ahnung wie das aktuell ist?), dann braucht es gar keine kostenlose Mitversicherung für Ehepartner mit kleinen Kindern.

    Also 3 Jahre Elternzeit, in der man keine KV Beiträge selbst zahlen muss und danach werden Anreize gesetzt, dass beide Elternteile wieder arbeiten. In Summe kann man als Paar dann ja trotzdem bloß 100% arbeiten, so dass immer ein Elternteil bei den Kindern zuhause ist :)

    Es sind ja nicht pauschal alle Familien betroffen, wie Irving fälschlicherweise behauptet, sondern nur die Familien mit einer 100/0 Aufteilung der Erwerbsarbeit. Wenn beide Elternteile Teilzeit arbeiten sind auch beide über die Arbeit KV versichert und können sich die Kinderbetreuung aufteilen.

    Man könnte das auch als Eigenverantwortung sehen, Eigenverantwortung innerhalb der Beziehung. Jeder ist für seine Versicherung verantwortlich, nicht der Ehepartner.

    Wenn dein Mann durch die Trennung gekränkt ist, kannst du vermutlich aufgeben was du willst, er wird dir trotzdem nicht wohlgesonnen sein.

    Ich würde auf die gesetzlichen Regelungen bestehen und akzeptieren, dass es jetzt halt erstmal weniger harmonisch ist zwischen euch.

    Frag dich doch mal, ob du es nicht bereuen würdest, wenn du jetzt ihm zuliebe auf etwas verzichtest und dann ist es vielleicht trotzdem nicht so harmonisch danach?

    Edit: Denkst du dein Mann würde umgekehrt auf Zugewinn verzichten nur damit es in Zukunft harmonischer zwischen euch läuft?

    Vielleicht muss man auch hinterfragen, ob jeder Besuch in einer Praxis zu einem Kontakt mit dem Arzt führen muss oder ob z.B. auch ein Krankenpfleger in der Lage ist, bei einer Erkältung, den „gelben Schein“ für 3 Tage auszustellen und zu sagen „schonen Sie sich, trinken Sie viel Tee“.

    Also wenn ich bei meinem Arzt anrufe und der Sprechstundenhilfe sage, dass ich erkältet bin, schickt die mir eine elektronische AU Bescheinigung ab. Mein Arzt muss da nichts machen :)

    Impfungen macht auch due Sprechstundenhilfe, da bekomm ich den Arzt gar nicht zu Gesicht.

    Also teilweise funktioniert das eh schon so...

    So hatte ich es bisher auch verstanden und mich gefragt, ob die ungeförderte Einzahlung sich dann überhaupt steuerlich lohnen kann im Vergleich zum normalen Depot...

    Klar, man spart sich in der Ansparphase die Steuer auf Vorabpauschale bzw. Ausschüttungen und kann beliebig steuerfrei umschichten, aber in der Entnahmephase ist (zumindest nach aktueller Gesetzgebung mit Kapitalertragssteuer) die Besteuerung dann ja deutlich schlechter, oder?

    Bin per Arbeitsvertrag zur BAV gezwungen. AG zahlt aber genauso viel ein wie ich, von daher also schon ziemlich gut.

    Da ich da eh nicht aus kann, rechne ich mir auch lieber gar nicht aus wie gut oder schlecht das Ding ist ^^

    Für meine Rentenplanung berücksichtige ich aber nur die GRV, soviel wird da bei der BAV nicht rumkommen.

    Die Sparkassen Giro's für 4-5€ mtl. beinhalten aber auch gefühlt nichts. Jede Überweisung kostet bspw. extra Geld. Man sollte genau hinschauen was inklusive ist und was nicht. Bei der örtlichen Sparkasse in meinem Kreis kostet das Giro 8,50€ im Monat... Ich bin zum Glück weg dort

    Richtig.

    Gebühren sind je nach Sparkasse unterschiedlich. Zu den monatlichen Kontoführungsgebühren kommen dann noch jährliche Gebühren für die girocard (!) u. evtl. Gebühren pro Überweisung...

    Das muss es einem schon echt wert sein - mir ist es das definitiv nicht ^^