Beiträge von Seo

    In meiner Welt (sich abstrampelnde Mittelschicht, ländliche Gegend, Arbeitslosenquote noch relativ niedrig, recht hohe Lebenshaltungskosten, fast nur Familien mit Kindern im Bekannten-/Freundeskreis) kenne ich keine einzige Mutter, die spätestens 1 Jahr nach Geburt des Kindes nicht wieder angefangen hat zu arbeiten.
    In meiner eigenen Kinderzeit war das noch anders, da gab es viele klassische Hausfrauen, aber seit einigen Jahren gehen ausnahmslos alle Mütter nach einem Jahr wieder arbeiten, mindestens halbtags. Und oft haben die dann noch einen zusätzlichen Minijob. Wie gesagt, das ist ein rein subjektiver Eindruck meines Alltages.

    Die Frauen, die zu Hause bleiben, sind die Ehefrauen, deren Männer geschätzt das 2 bis 3fache meines Gehaltes verdienen und die keine Kinder haben.

    Ach, und die Ehefrauen meiner Arbeitskollegen aus dem Balkan, die nur hier sind, damit die Männer Steuerklasse 3 wählen können. Die arbeiten auch alle nicht. Oder sie putzen schwarz bei den gut situierten Ehefrauen ohne Kinder und mit Familienversicherung. :D



    Meine Frage an euch: Wie würdet ihr als Männer diese Situation einschätzen? Welche Argumente sind realistisch, um eine faire Aufteilung zu erreichen? Und wie würdet ihr sein Risiko, seine Investitionsentscheidungen und seinen Einsatz für das Vermögenswachstum beurteilen? Hat er mit seinen Argumenten vielleicht (moralisch) Recht?

    Da ihr keinen Vertrag habt, den gesetzlichen Zugewinnausgleich vornehmen und fertig. Alles andere kostet am Ende nur Geld (und Nerven).

    Sein "Risiko", seine "Investitionsentscheidungen" etc. können wir gar nicht beurteilen. Und das spielt auch ehrlich gesagt keine Rolle. Genau so wenig wie dein Einsatz für die Familie.

    Wollt ihr das jetzt nach 19 Jahre Ehe wirklich gegeneinander aufrechnen? Das bekommt ihr sehr wahrscheinlich nicht hin, ohne das die Trennung dann doch noch hässlich (und u.U. teuer) wird.

    Bisher hatte ich keinen Bedarf für solch undurchsichtige Dienstleister wie Paypal. Wo soll da der Nutzen liegen? Der dort angebotene Käuferschutz mag ja für Leute interessant sein, die Plattformen wie kleinanzeigen.de benutzen, bei denen man immer mit Betrügern rechnen muss.

    Ähnliches gilt auch für WERO. Welchen Vorteil habe ich davon?

    Naja, Echtzeitüberweisungen gibt es noch nicht sonderlich lange. Bis dahin war Paypal unschlagbar, wenn man jemandem schnell Geld zukommen lassen wollte.

    Jetzt mit Echtzeitüberweisungen mag das weniger relevant sein, aber es ist trotzdem immer noch einfacher, jemandem seine E-Mail Adresse zu sagen als die ewig lange IBAN.

    Und man kann mit Paypal (weltweit) im Internet bezahlen, das ist auch ein Vorteil. Nicht jeder hat eine Kreditkarte, bzw. nicht jeder will seine Kreditkarten-Daten überall angeben. Bei Paypal brauchst du nur ein Girokonto und kannst nahezu überall im Netz bezahlen.

    Und Wero macht dann wiederum Sinn, wenn man sich von der Vormachtstellung der amerikanischen Dienste lösen will. Habs bei mir auch aktiviert, aber noch nie benutzt.

    Das was die EU (oder von der Leyen und auch Söder) da von sich gibt, ist - mit Verlaub - nichts anderes als Volksverdummung. Das reiht sich in den Schwachsinn mit der Technologieoffenheit bei Heizungen und Verbrenner (PKWs) ein.

    Es gibt nicht ein einzigen SMR-Reaktor, der tatsächlich nennenswert Strom produziert und am Netz hängt. Es gibt ein oder zwei Demonstrations-reaktoren in China und/oder Russland, das wars. Es gibt Konzepte, ja. Aber es gibt auch Konzepte für eine bemannte Marsstation, oder für eine autarkte Unterwasserstadt auf dem Grund des Pazifiks.
    Und uns wird erzählt, SMR sei die Lösung. Genauso wie Wasserstoff-Heizungen oder mit Wasserstoff betriebene PKWs. Das ist einfach nur Bullshit.

    Und die Leute glauben es. Ich könnte einfach nur kotzen bei dem Thema. Muss mich an dieser Stelle auch zurückhalten, das bringt hier eh nix. ;)

    Aber zum Thema Kosten und Fehler: die Energiekonzerne selbst sagen, Atomkraft ist die teuerste Art der Energieerzeugung.
    Drei Gründe, warum sich Kernkraft nicht rechnet | EnBW

    Und die sollten es doch wissen.

    Es ist mir ein Rätsel, wieso uns die Politik in Sachen Energie ständig und immer wieder für dumm verkaufen will.

    Wenn dir Bargeldeinzahlungen wichtig sind, nimm nicht die ING. Es sei denn, du hast eine Filiale der Reisebank in der Nähe, da geht das wohl.
    Ansonsten kann ich die ING nur empfehlen, bin da seit Jahren und hatte nie Probleme. App/Online-Banking funktionieren reibungslos und sind noch nie ausgefallen. Bargeld hebe ich, wenn ich es denn mal brauche, bei irgendeiner Volksbank ab. Wenn es mindestens 50€ sind, kostet das auch nichts.

    Konkrete Schadenereignisse, die die eigene wirtschaftliche Existenz hätten zerstören können und dank einer PHV reguliert werden konnten, sind nach der bisherigen Diskussion nicht bekannt.

    Ich kenne auch niemanden, der bei einem Autounfall gestorben oder verletzt worden ist, trotzdem schnall ich mich an bevor ich losfahre.

    Dann spar dir halt die paar Kröten für die Haftpflicht, wenn du dich damit besser fühlst.
    Meine Haftpflicht hat eine Forderungsausfalldeckung. insofern ist es mir egal, wenn andere zu blauäugig sind.

    Für dieses Problem hat Irving schon eine Lösung gefunden die er hier unermüdlich erläutert.

    Meinst diesen Keep it Simple Thread? Hab ich nicht gelesen, nur eben die ersten Seiten überflogen. Wenn es darum geht, dass er alles auf Gemeinschaftskonten und -Depots hat, dann ja, so machen wir das auch. Und ja, wenn ich morgen tot umfalle, kommt meine Frau zumindestens an all' unser Geld ran, das stimmt.

    Aber das ändert ja nichts daran, dass sie z.B. nicht wirklich weiß, was ein ETF ist, und wann die Sollzinsbindung für unser Immo-Darlehen ausläuft und ab wann man sich mit dem Thema Forward-Darlehen beschäftigen sollte etc pp. Damit mag sie sich nicht beschäftigen. Das werfe ich ihr aber auch auf keinen Fall vor, denn wenn ich ehrlich bin, ist ihr Kopf voll mit tausenden und abertausenden Alltags- bzw. Familiendingen, da kann ich sie schon verstehen. Einen Beruf hat sie ja auch noch.

    Kann ich für Baden-Württemberg vollumfänglich bestätigen. War gestern Abend bei einem Meet und Great unseres Steuerberaters mit lauter mittelständischen Kaufleuten und der lokalen "Bankprominenz von Voba und Sparkasse, und was ich da an Nonsens in Sachen Finanzen hören musste, ging auf keine Kuhhaut.

    Warum habt ihr denn 2 Haushaltsbücher?

    Schreib doch deine Sachen in "Euer" Buch dann sieht sie was du so "verbrichst" .


    Wir haben nur Gemeinschaftskonten, auf die wir beide vollumfänglich Zugriff haben, insofern kann (und muss) ich da nichts verstecken. Sie guckt halt nur ins Giro Konto und nicht in andere Konten/Depots, obwohl sie für alle einen Zugang hat.

    Und vor Jahren hatte ich mit einem Haushaltsbuch als App angefangen, damit ich alle Buchungen zeitnah eintragen kann und auch auf einen Blick sehen kann, welche wiederholenden Buchungen anstehen und wie sich der Kontostand entwickelt. Ich bin dann dabei geblieben. Sie setzt sich lieber einmal im Monat mit dem ausgedruckten Kontoauszug hin und trägt das dann händisch in ihr Buch ein.

    britty das sag ich ihr mindestens einmal im Monat. Ich könnte ja auch jederzeit tot umfallen, dann muss sie auch alleine zurechtkommen.

    Bei uns ist es ähnlich: Meine Frau führt ein schriftliches Haushaltsbuch und freut sich über jeden Cent, den wir beim einkaufen sparen, aber die wirklich großen Themen (Altersvorsorge, Immobilienfinanzierung, Geldanlage für die Kinder) interessieren sie einfach nicht. Damit will sie sich nicht beschäftigen, das überlässt sie völlig mir. Ich hab schon vieles versucht, um sie da mehr einzubinden. Keine Chance. Ich glaub, das ist ihr zu abstrakt.
    Aber immerhin vertraut sie mir da, und sucht sich keinen anderen Rat.

    (Ein Haushaltsbuch führe ich auch, aber digital, so dass ich mir auch Vorschauen erzeugen lassen kann)

    Was ich sagen kann:

    die Paare in meinem erweiterten Bekanntenkreis gehen definitiv öfter (und luxuriöser) als wir in Urlaub, haben neuere und teurere Autos als wir, gehen öfters aus als wir, haben solche Sachen wie einen riesigen Pool im Garten etc pp.

    Ob einem das nun mehr wert ist als Kinder, muss jeder selber wissen. Bei einigen war es keine bewusste Entscheidung gegen Kinder, sondern es hat halt einfach nicht geklappt.

    Wir haben zwei Mädels und ich vermisse nichts, aber bemerken tue ich diese Unterschiede im Lebensstil schon.

    Da wird es doch garantiert Freibeträge geben. Ich jedenfalls traue der jeweiligen Bundesregierung schon zu, dieses Thema mitzudenken.

    Aber Fakt ist doch einfach, dass es nicht sein kann, dass alleine der Faktor Arbeit weiterhin die Last der Sozialabgaben alleine trägt. Es wäre in meinen Augen nur fair, wenn Dividenden, Mieteinnahmen etc auch dazu beitragen würden. Und nein, ich meine nicht Oma Erna, die ihre mickrige Rente mit ein wenig Ertrag aus ihrem ETF-Sparplan ausbessert, oder Opa Ernst, der in einem sanierungsbedürftigen Eigenheim lebt und eine kleine Miete aus der Einliegerwohnung generiert. (ein rein objektiver persönlicher Einwurf von mir, der zugegeben auch leicht am Thema vorbeigeht: mein Arbeitgeber hat einen Eigentümerwechsel hinter sich, Übertragung von der Gründergeneration auf die Junioren, da wurden zweistellige Millionenwerte vererbt/verschenkt, festgesetzte Steuer: 0,00€. Da läuft in meinen Augen definitiv was schief.)

    Aber man sieht ja schon hier, wie schwer es ist, sich diesem Thema zu nähern. Weder ist das Bild des "reichen Aktionärs der leistungslos in der Hängematte liegt und seine Kapitalerträge verprasst" richtig, noch will die SPD (oder sonst wer) uns die Altersvorsorge wegnehmen.

    Da werden Narrative bedient, die einfach nur die Ängste schüren sollen, die der entsprechende Seite ins Bild passen.

    Ich würde mir wünschen, würde mal jemand mit einem konkreten Vorschlag (mit Zahlen, Fakten, Freibeträgen etc) um die Ecke kommen, und nicht immer mit so nebulösen Vorschlägen wie jetzt die Sozialkommission der SPD. Dann könnte man mal über die Sache an sich reden.

    Ich verstehe nicht, wieso du einerseits schreibst, aufgrund deiner Kündigungsfrist kannst du den neuen Job erst ab 01.04.2026 antreten, aber im nächsten Satz dann schreibst, du hättest dein letztes Arbeitsverhältnis zum 31.12.2025 gekündigt. Wieso hast du nicht zum 31.03.2026 gekündigt?

    Aber egal, das ging schief.

    Nach meiner (Laienmeinung) hast du für 2026 eben keine steuerpflichtige Vorbeschäftigungszeit. Krankengeld ist nicht steuerpflichtig, unterliegt nur dem Progressionsvorbehalt. Aber das ist dein Problem, nicht das des neuen AG. Ob das ein Problem für deinen neuen AG ist, kann ich nicht beurteilen. Normalerweise nicht, es kann ihm ja egal sein, ob du aus dem Krankengeld, Arbeitslosigkeit oder nahtlos aus einer anderen Beschäftigung kommst. Er wird es nicht erfahren, dass du im Krankengeld bist. Es darf halt von deiner Krankenkasse auch nichts von wegen Eingliederung oder dgl. an deinen neuen AG kommen. Und es kommt halt drauf an, was du im Vorstellungsgespräch erzählt hast. Ich würde jedenfalls nicht mit einer Lüge ein neues Arbeitsverhältnis starten wollen. Also bitte auf keinen Fall falsche Zeiträume angeben.

    CBFF ist ein SEPA-Purpose -Code, und der ist für VL richtig. Da gibts verschiedene Purpose-Code. z.B. SALA für Lohn-/Gehaltszahlungen und eben CBFF für VL Zahlungen. Damit wird die Art der Zahlung gekennzeichnet. Das sollte eine Personalabteilung aber wissen.

    Das hat aber nichts mit dem Verwendungszweck zu tun. Wie der bei dem VL-Sparplan der Diba aussehen muss, weiß ich nicht. Aber das steht 100%ig irgendwo auf den Unterlagen ("Mitteilung an den Arbeitgeber").