Beiträge von Sovereign

    Wenn der Orange-Utan

    "Stramme und äußerst sportliche" (despektierliche) Zuschreibung für einen demokratisch gewählten Präsidenten eines anderes Landes (noch dazu einem, mit der wohl am längsten bestehenden Demokratie) - schon im Allgemeinen.

    Noch "strammer und sportlicher", beim Blick auf unsere eigenen politischen Verhältnisse:

    Angefangen von einer praktisch seit Anbeginn dilettierenden Koalition (*) als Bundesregierung bis hin zu den jüngsten Ergebnisse bei Landtagswahlen, bei denen in Sachsen-Anhalt eine längst unleidige AfD zur stärksten Kraft wurde (mit teilweise mehr als seltsamen und fragwürdigen Protagonisten bestückt) und der Option, daß der Stadtstaat Berlin (u. a. auch Hauptstadt) von einer Partei "Die Linke" geführt werden könnte (Vergesellschaftung von Privateigentum (präziser als "Enteignung weit unter Marktwert" gedacht), eine parteiinterne Antisemitismus-"Fraktion" inkludiert, berühmt-berüchtigtes Berliner Clan-Mitglied erscheint auf der Wahlparty der Partei) - und im Speziellen.

    (*) Diese GroKo sprich "große Koalition" der sog. "Mitte" erreicht zusammen sprich gemeinsam in der Sonntagsfrage ("Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre") noch eine Prozentzahl mit einer 3 am Anfang ...


    Einen Vergleich (USA vs Deutschland) bezüglich der - im Rahmen der geopolitischen Neuordnung - immer noch bedeutsamer werdenden Hard Power (wirtschaftliche Stärke und militärische Potenz) erspare ich mir an dieser Stelle.


    Dir weiterhin nichtsdestotrotz ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    TinePi , vorab der guten Ordnung halber: Für meinen Teil bin ich nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Themen Interessierter, mit zudem ein bißchen eigenen Erfahrungen (in Aktien und Immobilien investiere ich seit über 50 Jahren).


    Die gute Nachricht: Beim Thema Baugrundstück dürfte gelten, daß (fast) jedes Baugrundstück verkäuflich ist. Im Zweifel halt über den Preis.

    Die schlechte Nachricht: Die von Ihnen genannten Rahmenbedingungen klingen äußerst anspruchsvoll (um die Formulierung toxisch zu vermeiden - gerade in dieser Ära vermutlich der treffendere Begriff (siehe unten (*)).

    liegt sehr idyllisch südlich von München, allerdings ist kaum Infrastruktur vorhanden.

    Wieviel km ist München denn entfernt ? Wie sieht es mit der Anbindung an den ÖPNV aus (Zugstrecke, S-Bahn-Linie, Buslinien) ? Was bedeutet in dem Fall konkret "kaum Infrastruktur" ?

    Was hier (Ballungsgebiet mit mehreren Großstädten, Landeshauptstädten, Universitätsstädten bzw. Schwarmstädten) schon lange zu konstatieren ist: Reichten früher 5, 10 oder 15 km Richtung stadtauswärts, um eine erste merkbare Preisabschwächung (bei Immobilien) zu sehen - sind es heute nicht selten 50, 60 oder 70 km. Anders gesagt: Überall da, wo noch eine direkte Nähe zum ÖPNV (Zug, S-Bahn, Bus) gegeben ist, sinken die Preise mit der Entfernung zur City eher langsam bis zäh. Ist diese Infrastruktur in Sachen Mobilität aber nicht mehr vorhanden, gibt es an diesem Ort einen erheblichen zusätzlichen Preisrutsch.

    Ich weiß um die aktuelle Situation am Markt und dass ein Verkauf gerade sehr schwierig ist.

    Ob Ihnen die aktuelle (*) "Situation am Markt" wirklich klar, sprich realitätsnah bewußt, ist, wäre halt die Frage.

    Statt "aktuell" scheint mir "Ära" die vielleicht treffendere Bezeichnung.

    Um nur einen ähnlichen Fall (aber in ganz andere Lage - Landeshauptstadt Top-Lage bzw. Halbhöhenlage) aus meinem weiteren privaten Umfeld zu nennen (gewerbliche Bauträger kenne ich diverse, die Projekte während der vergangenen Jahre gestoppt hatten): Die Erbin ließ das sehr alte (baufällige) Haus 2019 abreißen, um das Grundstück in sehr guter Lage (1040 qm) danach zu verkaufen. Geplant war praktisch Identisches (geräumiges EFH oder 2 DHH). Der Makler startet im Dezember 2019 - das Grundstück ist bislang nicht verkauft ... Die Melange (Corona inkl. Maßnahmen, Lockdowns usw., Ukraine-Krieg, Energiepreise, Inflationsschub, Zinswende der EZB, Preise für Baumaterial, Bauleistungen, Handwerker usw. in Verbindung mit den gesetzgeberischen Vorgaben und einer nochmals restriktiveren Kreditvergabe der Banken (im Rahmen der EU-WIKR) haben dazu geführt, daß es seit über einem Jahr zu gar keiner Anfrage mehr gekommen ist. Davor gab es noch vereinzelt Anfragen von vier oder fünf Interessenten, die aber dann keine Finanzierung von der Bank bekamen. Die Erbin hatte mit dem Makler und auch parallel zu dessen Aktivitäten so ziemlich alle Hebel in Bewegung gesetzt (u. a. auch Bauträger und Fertighaushersteller kontaktiert). Insoweit würde ich hier auch den beauftragten Makler exkulpieren, da die Gegebenheiten und Rahmenbedingungen sind, wie sie eben sind.

    Dazu kommt noch, daß sich die Preise den Bau betreffend nur unwesentlich bis leicht von denen in München unterscheiden werden. In Sachen "Werterhalt und Wertsteigerungspotential" dürfte das aber vermutlich (ganz) anders aussehen ("sehr idyllische" Lage aber "kaum Infrastruktur" versus "München inkl. Speckgürtel").

    Natürlich braucht es immer nur den "einen" Käufer (oder in dem Fall ggf. auch zwei). Die entscheidende Frage bleibt aber, für wen (Zielgruppe) könnte ein solches Projekt - bei den gegebene Rahmenbedingungen und gesetzlichen Vorgaben - überhaupt (noch) interessant sein - und (entscheidend) bekommt ein solcher Interessent ("Liebhaber" der idyllischen Lage) dann auch eine Finanzierung von der Bank (wenn er das nicht ohne Kredit oder sogar aus seiner Portokasse zahlen kann) ... ?!

    Diese Zielgruppe, so überhaupt vorhanden, könnte oder dürfte eine eher homöopathische sein (abhängig von den oben gestellten drei Fragen Entfernung in km zu München, Situation ÖPNV, Definition "kaum Infrastruktur").

    Wäre ich in der Lage, würde ich in einem allzu langen Zuwarten eher nicht die Lösung sehen. Dabei sind auch die sog. Opportunitätskosten zu bedenken. Einerseits.

    Andererseits sind lediglich sechs Monate (siehe hier)

    Das Grundstück ist seit März bei einem Makler.

    für diese Ära nicht ansatzweise eine längere oder gar lange Vermarktungszeit. Soll ein guter Preis (aus Verkäufersicht) erzielt werden, sind inzwischen ein oder zwei Jahre durchaus nicht unüblich (EFH oder DHH betreffend - für ETWs in Citylagen, erst recht Bestandswohnungen, gelten zumeist andere Regeln).

    Normale oder gute Stadtlagen betreffend, wohlgemerkt ...

    Last but not least: Offener Austausch mit dem beauftragten Makler über den Preis und/oder den Makler intern (Binnenverhältnis) einen Bonus zusagen, kann immer hilfreich und nützlich sein. Auf die Gefahr mich zu wiederholen: Vermute am Makler liegt es eher nicht.

    Nur am Rande: Das Grundstück würde ich nur komplett verkaufen (schon vom Procedere sprich Abwicklung her; zudem würde ich (Käuferperspektive) , ganz persönlich, eher nicht in die "Idylle" ziehen, um dann nur eine DHH mit direktem Nachbar "Tür an Tür" zu haben.


    Ich bedauere Ihnen keine andere Antwort schreiben und einen anderen Tenor liefern zu können. Für meinen Teil versuche ich immer nach besten Wissen und Gewissen zu antworten und vor allen Dingen unter und mit Realitätsbezug.


    Ihnen, TinePi , gute Gedanken und danach ebensolche Entscheidungen - und möglichst mit dem nötigen Fortune in Ihrem Fall.

    Spannend, wie vermeintlich Getroffene direkt bellen.

    Nur am Rande: Hunde (Tiere) "bellen - Menschen dagegen äußern sich ...


    Dein "vermeintlich" wäre gänzlich überflüssig, wenn Du Dich weniger kryptisch äußern würdest. Oder um mein Patenkind Sabrina zu zitieren:

    "Von hinten durch die Brust ins Auge" ...

    Warum also derart "verschwurbelt" ... ? Nicht willens oder nicht in der Lage "Ross und Reiter" zu nennen ... ?


    Auch wenn ich schon alt bin (Seniorenbereich) funktioniert mein Gedächtnis noch halbwegs. Auf Deinen ersten Beitrag hier im Form (Dezember 2024 "Aufräumen und Zwischenfazit Vermögen") hatte ich mich an einer Antwort versucht - im Rahmen meiner bescheidenen Kenntnisse selbstverständlich nur. Die hattest Du damals als "hilfreichste Antwort" ausgewählt. Nicht, daß dies für mich irgendeine Bedeutung oder Relevanz hätte - konstatiere es nur als schlichte Tatsache. Vermutlich, weil Dir meine Antwort - in dem Fall - zugesagt, gefallen und/oder auf Deiner Linie gelegen hat.

    Das Faszinosum in dem Kontext: Allein die Existenz von der eigenen Meinung und Haltung aber abweichender Meinungen und Haltungen veranlasst hier diverse Protagonisten, diese komplett auszublenden bzw. "unsichtbar" zu machen ("Minzeis" und ähnlich Phrasen). Nicht, daß dies für mich persönlich irgendeine Bedeutung oder Relevanz hätte. Nur: Zu was soll oder kann eine solche Vorgehensweise oder Haltung führen ... ? Nach meinem Dafürhalten zu nichts Gutem.

    Die auf Dauer unvermeidlichen "Rendezvous mit der Realität" lassen sich ohnehin nicht "unsichtbar" machen oder komplett "ausblenden".

    Unabhängig von der bekannten Tatsache, daß in Ländern, die unter einer jahrelange Stagnation oder sogar einem ebensolchen Niedergang leiden (Deutschland verzeichnet seit 7 Jahren kein reales Wachstum mehr - und das generelle Vertrauen vieler Bürger in den Staat und dessen Handlungsfähigkeit hat seit 2012, spätestens aber seit 2015, erheblichen Schaden genommen) erfahrungsgemäß dies letztlich nur den randständigen Parteien (am linken und rechten Rand des Parteienspektrums) zum Auftrieb verhilft. Zudem sind bei stark steigenden Preisen und Kosten und einem parallel aber stagnierenden "Kuchen" zunehmende Verteilungskonflikte vorprogrammiert.

    Belustigende Rechtfertigung inklusive.

    Zum einen: Deine ganz persönliche Deutung.

    Zum anderen: Ob vor dem oben geschilderten Hintergrund und Zusammenhang noch von "Belustigung" gesprochen werden kann, wäre eine eigenständige Fragestellung.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Reiner Bolschewismus! Muss ja nicht schlimm sein ...

    Vor dem Hintergrund, daß der Bolschewismus (und einer seiner wesentlichen politischen Protagonisten wie Lenin) für Millionen von Toten verantwortlich zeichnet (die Historiker diskutieren lediglich darüber wieviel Millionen an Toten es schließlich waren), eine mehr als seltsame Aussage und Verknüpfung (von "Bolschewismus" und "muß ja nicht schlimm sein" ... =O).

    Beiträge zu melden (oder zu "verpetzen") gehört nicht zu meinen Usancen. Hier war ich aber kurz davor.

    Bis mir einfiel, daß Du - nach meiner Erinnerung - selbst zur Moderation gehörst ... :rolleyes:

    der Markt macht Marktsachen

    Zum Beispiel, daß via Preis eine Information (Signale) über Knappheiten geliefert wird. Mit der Folge, daß auf diese Weise sowohl eine Motivation geliefert wird das Angebot zu erhöhen als auch eine Motivation, die sich dämpfend auf die Nachfrage auswirkt.

    Einer der Gründe, warum marktwirtschaftliche Ansätze stets planwirtschaftlichen überlegen waren.

    Nur am Rande: Warum für jemand wie meine Wenigkeit beispielsweise, der Benzinpreis reduziert oder gedeckelt werden soll (wird), erschließt sich mir nicht ansatzweise (Modell: Gießkanne).

    Unabhängig von der Tatsache, daß beim Benzinpreis de facto Steuern (19% Mehrwertsteuer) auf bereits erhobene Steuern und Abgaben (Energiesteuer, CO 2 Abgabe) erhoben werden ... Von mir aus auch gerne 5, 10, 50 oder 100 € pro Liter (dann werden die Straßen endlich wieder etwas freier ...) - für unser Volkswirtschaft aber vermutlich toxisch oder endgültig tödlich, da der Benzinpreis sich signifikant durch alle mögliche Preise hineinfrisst (diffundiert - um es vornehmer zu formulieren) und so die Inflation zusätzlich befeuert.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Wir würden begrüßen ...

    Du kannst ("Wir") für das gesamte Forum sprechen ... ? :rolleyes:


    Wie dieses ("Wir") Kollektiv aussieht und welche Protagonisten es umfasst, kann ich mir (inzwischen) ziemlich gut vorstellen. :)

    Auch wenn es Dir vielleicht schwerfallen mag, diesen Gedanken auch nur zuzulassen:

    Es gibt - bei Realitätsbezug - auch noch Menschen und Protagonisten im realen Leben aber auch selbst hier im "Biotop" eines solchen Special Interest Forums, die außerhalb dieser Deiner Community (um die Terminologie "Blase" zu vermeiden) denken, handeln und leben.

    Übrigens: Nicht ganz ausgeschlossen, daß es sich dabei nicht mal um eine verschwindend kleine Minderheit handelt ...

    ... wenn du dich darauf fokussieren würdest ...

    Eine gewisse Fähigkeit zum Multitasking hatte ich schon immer. Relevante Reste davon konnte ich (bislang jedenfalls) ins Seniorenalter hinüberretten.

    Zudem: Auf was ich mich "fokussiere", pflege ich eigenständig zu entscheiden.

    und wünschen viel Erfolg.

    Vielen Dank.

    Auch wenn bislang meine diversen Aktivitäten nicht ganz ohne Erfolg geblieben sind - gute Wünsche kann ich immer gebrauchen.


    Dir und Deiner ("Wir") "Community" wünsche ich ganz viel Glück mit den privaten Finanzen ... !

    Auch wenn Du nicht Duregar ... bist - und ich erst recht nicht "Souffi" bin ... (wer oder was das oder die auch immer sein mag ?)


    Mischu , Du hast bei Deinem Beitrag (Nr. 1.225), in dem Du Dich auf meinen Beitrag (Nr. 1224) beziehst - alles Geschriebene außer den ersten beiden Zeilen komplett übersehen, komplett überlesen oder ganz bewußt komplett ausgeblendet ... ?!

    Bin zwar nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Themen Interessierter (zudem mit ein bißchen eigenen Erfahrungen) - aber fachlich näher, als mit Abs. 2 meines Beitrages (in Nr. 1224) kann man doch an dieses spezielle Thema hier kaum herankommen.


    Nur am Rande in dem Kontext:

    wenn du lieber Mainstream beglücken willst

    Unabhängig von der Tatsache, daß ich schwerpunktmäßig nur meine Freundin "beglücken" will:

    Wäre das mein prioritäres Ziel, würde ich eine leitende Position in den heute real existierenden ÖRR-Medien hierzulande anstreben.

    Viel wichtiger wäre die Frage ob es zim Wochenstart jetzt nen Crash gibt, oder ob es sich weiterhin seitwärts bewegt.

    Für wen ... ?

    Die große Mehrheit der Deutschen (rund 80% ... !?) ist überhaupt nicht am Aktienmarkt investiert. Für die Minderheit (knapp 20% ... ?!), die überhaupt - direkt oder indirekt, aktiv oder passiv - in Aktien investiert ist, gilt bei nem Aktien-Crash oder ner weiteren Seitwärtsbewegung:

    Wenn ich ne individuell passend eingestellte Asset-Allocation habe - gemäß meiner objektiven Risikotragfähigkeit und meiner subjektiver Risikobereitschaft (sprich Risikotoleranz) - kann mir nen Aktien-Crash eher bis nahezu oder völlig gleichgültig sein (andern als bei nem Auto-Crash beispielsweise; erst recht bei nem unverschuldeten).

    Die moralische Überlegenheit einiger kickt wieder ordentlich rein. Der Thread ist in gewisser Weise unsere Gesellschaft in a Nutshell

    :thumbup:

    Ist doch ganz einfach (auf Basis einer solchen Haltung, um nicht von Hybris zu sprechen):

    Entweder den Menschen mit abweichender Meinung und Haltung von der eigenen, mangelt es an der "Bildung" und/oder die sind schlicht und einfach "peinlich" und/oder es liegt nur am (anonymen) "Internet" (siehe beispielsweise hier)

    Mir wäre die Art und Weise und v.a. der Inhalt ja ab einem gewissen Bildungsgrad zu peinlich.

    Aber herrje, ist ja das Internet.

    oder es fehlt ganz einfach an der "Moral" (bzw. der "richtigen" Moral).

    Oder wie jüngst im TV bei "Lanz" und Herrn Stegner (SPD):

    Als Lanz den besagten Herrn Stegner unterbrach und sagte er könne diese "Phrasen" mit dem den "Wähler abholen und diesem es besser erklären" nicht mehr hören, da es auf der "paternalistischen Haltung" basiert, dem "Wähler zu unterstellen", daß er es nicht "verstanden" hat. "Vielleicht haben die Wähler genau verstanden, was Sie wollen und Sie werden gerade deshalb nicht gewählt ?"

    Erinnert mich an eine Szene im Radio (Bayern), als eine Politikerin von den Grünen sich im Interview fast identisch verhielt. Worauf der Reporter meinte: "Es dürfte sich genau umgekehrt verhalten, viele Menschen in Bayern verstehen, was Sie als Partei wollen und gerade deshalb werden Sie von diesen nicht gewählt".

    Ein weiteres typisches Beispiel (aus dem Jahr 2023)

    Jüngst stellte Giovanni di Lorenzo (u. a. Chefredakteur der "Zeit") in der Talk-Show "3nach9" (vom 01. 12. 2023) der Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) - in seiner typischen ruhigen und eher sehr ausgewogenen und sensitiv-zurückhaltenden Art - die folgende Frage (ARD Mediathek ab 20:40):

    "Erlauben Sie mir eine unpolitische Frage zu einem sehr politischen Vorgang. Weil Sie gerade gesagt haben Vertrauen ist auch ein Faktor, der unterschätzt wird. Es ist ganz offensichtlich so, daß die Mehrheit der Bevölkerung zu Ihrer Regierung kein besonders großes Vertrauen hat. Ich kann mich nicht erinnern, daß eine Koalition so wenig Zustimmung in Wählerumfragen hatte wie im Moment. Befällt Sie manchmal der Verdacht, daß die Politik für die Sie stehen, auch Ihre Unterstützer und Ihre Wähler, wie Umbau der Industriegesellschaft, liberale Migrationspolitik, Kampf dem Verbrennermotor und ähnliche Dinge, daß die Mehrheit der Deutschen das einfach nicht wollen ?

    Last but not least:

    – irgendwie auch unterhaltsam :)

    Ja - oder: Kann man so sehen.

    Irgendwie aber auch gefährlich und ggf. tragisch.

    Liegt auch an der allgemein wirtschaftsfeindlichen Politik in Deutschland und Europa.

    Das (ver)wundert mich schon seit vielen Jahren.

    Zumindest eine gewisse Erklärung könnte hier eine aktuelle Umfrage (INSA; Juni 2026) liefern. Die Politik bedient danach einen Mehrheitswillen in der Bevölkerung. Gemäß der Umfrage will hierzulande nämlich eine Mehrheit (42%) lieber in einem eher "sozialistisch" geprägten Land als in einem eher "kapitalistisch" geprägten Land (33%) leben.


    "The European" hatte sich der Umfrage näher angenommen mit der pointierten Überschrift:

    "Wie die Deutschen ticken: Bürger wollen eine Mitte/Rechts-Regierung - und im Sozialismus leben"


    Widersprüchliche politische Präferenzen sozusagen.


    Ist mir hier im Forum auch schon vor geraumer Zeit aufgefallen. Eine gewisse Präferenz (bei diversen Protagonisten jedenfalls) für kollektivistisch-sozialistische Ansätze, Tendenzen und Ideen - bei aber gleichzeitig einer Präferenz für ausgerechnet Aktien-ETFs, die außerdem und ausgerechnet auch noch stark oder sehr stark USA geprägt sind - jedenfalls, wenn es um die eigenen "privaten Finanzen" geht ...

    Siehe beispielsweise hier:

    und auch eine "gewisse Fraktion" hier im Forum, die zwar via ETFs (zumeist als "ETF-Sparbüchsen" mit monatlichem Sparplan) - und zu ihrem eigenen Vorteil - in Aktien und damit in Unternehmen, Unternehmer und marktwirtschaftliche Ansätze investiert - die aber ansonsten durch eine erstaunliche Melange aus fehlender Affinität (um die Formulierung "Ferne" zu vermeiden) zur Wirtschaft und zum Unternehmertum sowie einer Art der Sozialromantik gekennzeichnet ist.


    Dir weiter viel Erfolg mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Unabhängig von der schlichten Tatsache, daß - jedenfalls ich - den in Nr. 320 verlinkten Artikel nicht lesen kann (Bezahlschranke ?) und der schlichten Tatsache, daß ich mich mit Bonds/Renten (sei es Gov. oder Corp. Bonds) schon sehr lange nicht mehr beschäftige (Neuausrichtung meiner Asset-Allocation Ende der 90er und in nochmals verschärfter Form in 2009):


    Unabhängig von diesem Artikel: Generell wäre meine Empfehlung besonders auch den Herrn Looman mit der ohnehin stets empfehlenswerten kritischen Distanz zu lesen.

    Hier im Kontext mit SoRR

    Da haben sich sog. Experten und/oder selbsternannte Experten (das Beispiel Volker Looman hatte ich hier nach meiner Erinnerung irgendwo mal erwähnt), schon ganz nett verrechnet; mit einer Entnahmerate von um die beispielsweise 6,5% ohne jede Berücksichtigung von "SoRR" landet man nämlich bei einem 25jährigen Entnahme-Zeitraum bei einem Pleiterisiko jenseits von 35%. Bißchen arg "sportlich", finde ich.

    Hier im Kontext mit schwammigen (eher falschen) Begrifflichkeiten:

    Ob der Herr Volker Looman wirklich immer ein "guter Tip" ist wage ich zu bezweifeln. Angefangen von seiner andauernden sprachlichen Ungenauigkeit, wenn er von "Bargeld" auf dem "Konto" schwadroniert (obwohl es sich de facto und de jure bei Bargeld und Giralgeld also Buchgeld um völlig unterschiedliche Geldarten handelt) ...

    In dem Kontext:

    Aufteilung des bisherigen Barvermögens

    Barvermögen von €340k

    Der Senior hält die 340.000 € also bislang in Form von Bargeld ... ?

    Nur am Rande aber in dem Kontext

    inhaltlicher Austausch

    ?

    Wie soll "inhaltlicher Austausch" zu einem Strangtitel "Hilfe der Crash kommt ... (bald?) reloaded" konkret aussehen ... ?

    Zum einen: Der nächste "Crash" dürfte einerseits so gewiss sein wie das "Amen in der Kirche". Nur der Zeitpunkt ist andererseits ungewiss. Eine Binse.

    Zum anderen: Die einzig probate "Hilfe" ist eine passende sprich individuell-adäquat eingestellte Asset-Allocation (eingedenk der objektive Risikotragfähigkeit und der subjektive Risikobereitschaft (Risikotoleranz) passend zum Einzelfall). Dann kann dem "nächsten Crash" mit Gelassenheit entgegen gesehen werden. Eine Binse.

    Taust , vorab vielen Dank für Deine Erklärungen und Bemühungen (via "Gemini").


    Vielleicht ist die Variante des WDR - "Krankenschwesterin" und "Intensivkrankenschwesterin - ja die ideale ... ? Wie der Sender bzw. die entsprechende WDR-Redaktion zeigt, kann man sich im - meines Erachtens - "Gendersprech-Gaga" sogar noch "vergendern" ...

    Das habe ich damals einfach als humoristische Einlage oder Witz umgedeutet - auch wenn es das wohl leider nicht war ... Noch übergriffiger und ärgerlicher aus meiner Sicht: Wenn mir Gendersprech in Sendungen des - zudem mit Zwangsgebühren finanzierten - ÖRR präsentiert wird.

    Nach den mir bekannten letzten diesbezüglichen repräsentativen Umfragen lehnt eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland das Gendern ab, insbesondere auch in den Medien und der Öffentlichkeit (You-Gov-Umfrage: 68%, Infratest dimap: 65%).

    Selbst in den vermeintlich diesbezüglich offensten bzw. affinsten Gruppen (jüngere Generation, Frauen, höhere Bildung) stellen die Befürworter jeweils keine Mehrheit dar.

    Wenn du Frauen und Männer gleichermaßen ansprechen möchtest ...

    Möchte ich unbedingt also Frauen und Männer "gleichermaßen ansprechen" und vor allen Dingen "gleichberechtigt sehen, verstehen und behandeln". Praktiziere ich aber schon immer so. Und bezüglich der Sprache seit ich sprechen gelernt habe.

    Zudem: Ob privat, damals im bezahlten Sport oder später berufsbedingt - gemischtes Umfeld oder gemischte Teams waren in meinem Leben eher die Regel als die Ausnahme.

    Dein Beispiel aus Nr. 1.192 letzter Abs. (Ansprache mit "Es") zeigt auf welche bizarr-kafkaeske Szenen das Ganze in praxi hinauslaufen kann.


    Bei so manchen Themen - sei es nun im Kleinen die privaten Finanzen betreffend oder im Großen die aktuellen Reformdebatten (präziser Ansätze für Reförmchen) betreffend - kommt mir dieses Bild in den Sinn:

    Bei zugegebenermaßen pointierter Sicht: Erinnert mich an ein Bild in einer Uni-Klinik:

    Am Patient mit Insult und entsprechenden Ausfallerscheinungen entdeckt einer der Ärzte oder Krankenschwersterinnen ein Hühnerauge - und widmet sich intensiv der Behandlung desselben ...

    Ohje was ein wirrer Kommentar🤔🤷

    Vielen Dank für Deinen sachbezogenen und fundierten Kommentar !

    Dein sachdienlicher und zugleich konkreter Hinweis könnte mir weiterhelfen. Habe nämlich schon länger gegrübelt, warum manche hier - so wie beispielsweise Du - so erfolgreich mit ihren privaten Finanzen waren und sind - und meine Wenigkeit dagegen in Sachen private Finanzen seit über 50 Jahren sich zwar stets bemüht hat, aber letztlich nie wirklich vorangekommen ist.

    Es könnte demnach an meiner "wirren" Sicht auf ökonomische Themen im Allgemeinen und die privaten Finanzthemen im Speziellen liegen. Da habe ich jetzt - dank Dir - endlich einen Anhaltspunkt zu Verbesserung gefunden !


    Dir - in neidloser Anerkennung - weiterhin so viel Erfolg und Glück mit Deinen privaten Finanzen, wie bislang schon ... !

    Lieber mal anpacken und was tun wäre hilfreicher.

    Ein großes Wort - und ganz gelassen ausgesprochen. Einerseits.

    Andererseits: Warum sollten sich "ETF-Sparbüchsen" (die auf jedes Basispünktchen bei der TER achten oder auf der untersten Ebene (Finanz-Vehikel zwecks Umsetzung en Detail) einer strukturierten Vorgehensweise ellenlang über das optimale ETF-Produkt debattieren) - signifikant anders verhalten als beispielsweise Unternehmer, Unternehmen oder deren CEOs (siehe die Rahmenbedingungen hierzulande und die seit langem schon darniederliegende private Investitionsquote hierzulande) ... ?!


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    in Land, in dem der Bundestrainer mehr Format als der Bundeskanzler hat.

    Solltest Du Deutschland und Herrn Klopp meinen ... ?

    Ob man von "Format" sprechen kann, wenn man vermögensseitig nahe oder bereits neunstellig notiert - aber nichtsdestotrotz seit 10 Jahren als Testimonial sehr gut bezahlt ausgerechnet von der DVAG (Deutsche Vermögensberatung) durch die Medien turnt ... ? Ein üblerer und schlimmerer Finanz-Strukturvertrieb fällt mir - ganz persönlich - schwerlich bis kaum ein.

    Dir ... ?

    Zum einen: Wer wäre denn nach Deinem Dafürhalten mit dem passenden "Format" als Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin ausgestattet ... ?

    Zum anderen: Gar keine Bedenken, daß Du Dich mit derartigen "Statements" und "Vergleichen" verheben könntest ... ?

    Und: heute wird jede Diskussion durch Polemik gecrasht. Zeugt von geistiger Armut oder schlechtem Benehmen.

    Nicht wenige Menschen in meinem Umfeld nehmen diesen Staat seit Jahren als in Teilen dysfunktional und in Teilen als übergriffig war (Ähnliches bis Gleiches gilt für die EU). Und das bei sehr hoher bis längst überbordender Bürokratiedichte und ebensolcher EU-Regulatorikdichte und das bei parallel sehr hohen Abgaben und Steuern sowie sehr schlechten Rahmenbedingungen unsere "Internationale Wettbewerbsfähigkeit" betreffend.

    Viele machen sich zudem Sorgen um ihren Wohlstand, Arbeitsplatz, die Geldentwertung, die Situation rund ums Thema Wohnen, illegale bzw. irreguläre Migration, Defizite bei der Integration, hohe Energiekosten, Probleme bei der inneren aber auch äußeren Sicherheit, einer Rekord-Neuverschuldung usw.

    Werde diesen "Schlechtrednern" und/oder "Polemikern" zukünftig mal Deine Zuschreibungen

    Zeugt von geistiger Armut oder schlechtem Benehmen.

    entgegenschleudern.


    Das wirkt bestimmt. Befürchte nur, anders als Du Dir das vorstellst ... :rolleyes:

    Bis jetzt hat noch keiner der (erz)konservativen Geister das "woke" bashing schlüssig erklären können. Das, was woke beinhaltet (Werte, Anstand gegenüber Minderheiten, Toleranz, Rücksichtnahme) ist nicht mehr in Ordnung, wenn es die politischen "Feinde" versuchen, zu leben?

    Zu Deiner Erinnerung und/oder Kenntnisnahme:

    Nur am Rande aber in dem Kontext:

    Wie mir diverse meiner amerikanischen Freunde und Bekannten - darunter mehrere Journalisten und zwei in der Politikberatung Tätige (rund 3/4 von diesen sind übrigens Anhänger der Demokraten und nicht der Republikaner ...) - mehrfach erklärten, war es eine lange und orchestrierte Ära von aufgedrängtem Gendern, übertriebener Wokeness, ausgeprägter Cancel Culture usw., die - neben anderen Gründen - einem Herrn Trump zu seinem ersten Siegeszug bei den Präsidentschaftswahlen verholfen hatten.

    Ironie des Ganzen (in den USA aber auch in der EU und in Deutschland):

    Die ausgeprägten "Wokies" - inklusive der Schönfärber, Totschweiger, der Ignore-Fraktion, Weggucker etc. pp. - haben so ihren (erheblichen) Anteil an dem signifikanten Rechtsruck.

    Mir ist von einigen der oben genannten Demokraten bekannt, daß diese irgendwann schließlich auch Trump gewählt hatten ("Gendersprech-Gaga, Wokemania, Cancel Culture, Identitätspolitik - das wurde immer mehr und war schwer auszuhalten und wurde schließlich unerträglich").

    Die Wokeness-Bewegung oder Welle hatte - nach meiner Erinnerung - im Jahr 2014 ihren Ursprung und nahm in den Folgejahren sukzessive an Fahrt auf - die erste Wahl von Trump zum US-Präsidenten erfolgte 2017 ... die zweite dann 2025 ...


    Das Alles ganz unabhängig von den ohnehin üblichen politischen Pendelbewegungen (mit den üblichen Ausschlägen und der üblichen Gegenbewegung).

    Nur am Rande aber in dem Kontext

    senkt die Wohnkosten

    Wie soll das funktionieren ... ? Bei der Warmmiete für zwei Erwachsene ...

    Wir wohnen zur Miete (1050 Euro warm)

    Die Wohnung mit 1050 Euro Warmmiete war ein Glücksgriff, für den wir dankbar sind.

    In dem Kontext:

    Guckt, dass ihr in 10 Jahren genug Eigenkapital habt, um womöglich - wenn es denn ansteht und ihr es wollt - eine Immobilie zu erwerben. Das Eigenkapitel wird alles entscheiden.

    ?

    Siehe hier:

    ein Hauskauf bzw. Hausbau ist nicht geplant.

    !

    Der Anteil an Mimosen hier im Forum ist schon enorm

    Das sehe ich zumindest ähnlich.

    Mit dem Achim Weiss beispielsweise (der sich sehr lang und mit ausführlicher "Begründung" aus dem Forum verabschiedet hatte - "Ich bin dann mal weg") lag ich mehrfach und schließlich fast ständig "über Kreuz". Wo er allerdings recht hat, hat er recht (siehe beispielsweise hier):

    Dieses Forum ist voller Wokies, und diese sind nunmal aus Prinzip schnell mal ausgesprochen respektlose Gesellen.

    Vor allen Dingen ist - nach meinen Beobachtungen und meinem Dafürhalten - "Wokemania" u. a. dadurch gekennzeichnet, daß sich Anhänger dieser Strömung oftmals gar nicht vorstellen können, daß andere Menschen das anders sehen und/oder nicht einmal kurz diesen Gedanken überhaupt zulassen können (oder wollen). Wähnt man sich doch stets und allumfassend auf der hoch gutmenschlichen Seite der allzeit Guten.

    hoffentlich gibt es keinen Crash (um zum Thema zurückzukommen), ansonsten sehe ich für viele hier schwa...chzocker.

    Der nächste relevante Crash dürfte so sicher sein, wie das Amen in der Kirche. Nur der Zeitpunkt ist halt (noch) ungewiss.

    Da ich 1987, 2000 ff und 2008 ff live miterlebt (und mit eigenem relevanten Engagement in Aktien durchlebt) habe, kann ich die Prognose wagen:

    Du wirst dann selbst ein solches Special Interest Forum "Finanzen" - wie dieses hier - kaum wiedererkennen (Inhalte, Themen, Tenor, Stimmung, Atmosphäre, Zweifel, Panik etc. pp.). Jedenfalls seitens diverser Protagonisten.

    Wie aus vermeintlich coolen und hardboiled Jungs und Mädels dann zumindest teilweise "Himbeerbubis" und "Schneeflöckchen" werden - konnte 2000 ff hier vor Ort live "bewundert" werden. Inklusive der zumindest teilweise fatalen Folgen.