überall auf der Welt hämmern die Sozialen Medien der rechtslibertären Milliardäre den Menschen in den Kopf ihre Feinde wären entweder linksgrünversifft (pro Demokratie, Menschenrechte, Umwelt/Gesundheitsschutz, Diplomatie, Frieden, gute Arbeitsbedingungen etc) oder aber irgendwelche vollkommen machtlosen arme Schweine aus Afrika/Syrien .
?
Nicht rechtslibertäre Milliardäre ...
... sondern die überragende Mehrheit der Menschen in meinem Umfeld und sicherlich auch (sehr) viele Menschen in Deutschland insgesamt, wollen einfach wieder in einem erfolgreichen Land leben. Sprich sie wollen, daß unser Land (endlich) wieder besser funktioniert (bzw. in Teilbereichen überhaupt wieder funktioniert). Zu den unabdingbaren Voraussetzungen gehört dabei, daß
endlich hierzulande von politischer Seite die entsprechenden Rahmenbedingungen gesetzt werden, die unsere seit vielen Jahren gesunkene (um die Formulierung "abgestürzte" zu vermeiden) Internationale Wettbewerbsfähigkeit wieder verbessern (und beispielsweise nicht 15.000 Industrie-Arbeitsplätze verloren gehen - pro Monat versteht sich (im Speziellen) und seit vielen Jahren eine stagnierende private Investitionsquote konstatiert werden muß (im Allgemeinen))
endlich wieder ein adäquates wirtschaftliches Wachstum erreicht wird (nach vielen Jahren des realen Null-"Wachstums"), welches für einen derart weit ausgebauten Sozial- bzw. Wohlfahrtsstaat wie den unsrigen eine unabdingbare Voraussetzung darstellt (will man hierzulande nicht den Weg Frankreichs beschreiten ...)
endlich der private Investitionsstau bzw. -streik aufgelöst wird, die private Investitionsquote (von der in aller Regel rund 90% aller Investitionen im Land stammen) stagniert hierzulande seit vielen Jahren
endlich das Potentialwachstum hierzulande nicht mehr um die Null herum steht
es endlich gelingt Ökonomie und Ökologie besser zu verbinden und es hierzulande insbesondere auch wieder zu international wettbewerbsfähigen Energiepreisen kommt
es endlich gelingt, für eine international wettbewerbsfähige Unternehmensbesteuerung hierzulande zu sorgen (die letzte diesbezügliche Reform liegt fast 20 Jahre zurück)
endlich via adäquatem Wirtschaftswachstum perspektivisch wieder auf eine solide Haushaltspolitik umgesteuert werden kann, die nicht - trotz historischer Rekord-Neuverschuldung - zu jährlichen Defizite führt (und so die Zinslast schon in absehbarer Zeit drastisch ansteigen lassen wird)
endlich - last but not least - die hierzulande längst überbordende Bürokratie und EU-Regulatorik deutlich reduziert und entschlackt wird
um nur einige der wichtigsten Punkte zu nennen.
(Mir persönlich - und nicht nur mir - bereitet es auch ernsthaft Sorgen, daß ich meine eigene Geburtsstadt - in relevanten Teilen jedenfalls - schwerlich bis kaum mehr wiederzuerkennen vermag: Angefangen mit - bereits vor Jahren - eingeführten Waffenverbotszonen (!) in der Innenstadt bis hin zu früher ganz normalen Veranstaltungen, Festen, Weinfesten, Jahrmärkten usw., die heute oftmals Absicherungen, Sperren, Vorkehrungen, Security, Videoüberwachung usw. benötigen, die teilweise an die frühere Berliner Mauer (!) erinnern)
Gelingt es (endlich) mit den oben genannten Aspekten sprich Ansätzen das Land wieder "vom Kopf auf die Füße" zu stellen und insbesondere die Wirtschaft wieder auf "zwei Beine", dann lassen sich auch die übrigen Probleme (deutlich) leichter angehen und lösen (angefangen von der Infrastruktur, dem ÖPNV und der Deutschen Bahn über adäquate Reformen der Sozialsysteme, mehr Investitionen in Bildung sowie die innere und insbesondere die äußere Sicherheit bis hin zum Thema der Wohnraumversorgung - um einige Stichworte zu nennen).
Dann verliert auch der Strangtitel "Finanzen ganz einfach - im Exil" an Bedeutung - oder gänzlich seine Relevanz ... !
Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !