Beiträge von Mathematiker

    dass für 7*24 samt Krankheit und Urlaub alles ca. mal 3 genommen werden muss.

    Ja richtig. Aber pro Schicht kümmert sich ein Pfleger um 20-30 Bewohner.

    Gehalt x 3 / 30 Bewohner = 1/10 eines Gehalts.

    Habe mal eine Pflegerin getroffen, die gesagt hat, die Bezahlung sei nicht der Bringer. Die hohen Kosten käme durch den Gewinn der Betreiber.

    Ob man deswegen kaum die Zahlen eines Heims sieht?

    Dieser hat hier Hausrecht und kann grundsätzlich jeden ausschließen, den er nicht möchte

    Das Hausrecht wirkt nicht uneingeschränkt. Dazu kann man ein Buch von Joachim Steinhöfel lesen.

    Ich zitiere (es ging über Löschungen von Facebook):

    Zitat

    Vorher hieß es immer unter Juristen: "Die haben Hausrecht, die können machen was sie wollen..." - Können sie nicht!

    Also so ganz klar ist das mit dem Hausrecht auch nicht.

    Genau kenne ich nur die Touristenklasse. Also eine Versorgung, bei der auch das Sozialamt mitspielt. Wie Du richtig vermutest, sind die Personalkosten entscheidend. Ich habe hier eine Rechnung mit Pflegegrad 3 liegen. Da sind es Kosten für Pflegepersonal 2.640 €, Unterkunft 1.270 € und Essen 520 €. Der Bewohner hat 2.600 € Rente, die Pflegekasse zahlt 1.460 € und 330 € gibt noch das Sozialamt hinzu. Das ist hier ein günstiges Heim. Gehe mal davon aus, dass sich im Luxussegment Kost und Logis reichlich verdoppeln und der große Rest ins Personal geht. Und in den Gewinn der Häuser...

    Vielen Dank für die Info. Für 2640€ bekommt man noch nicht eine ganze Person für sich alleine.

    Ich nehme an, die Unterkunft ist gerade mal ein besseres Zimmer, 15-20m² oder so?

    [...] und gehört entweder in ein gutes Pflegeheim oder benötigt eine 24h-Pflege zuhause. Beides kostet um die 20.000 € im Monat , [...]

    Ich bin immer schockiert über die extrem hohen Kosten. Leider finde ich nie eine Aufschlüsselung darüber (insbesondere als Beispiel Pflegeheim). Ich gehe davon aus, dass der Löwenanteil Personalkosten sein wird. Hat jemand da ein Link zu so einer Aufschlüsselung?

    Sollten wir hier irgendwann ausziehen müssen, werden wir sicher das doppelte an Miete zahlen müssen, daher muss eine Lösung her.

    Wir wohnen zentral und zahlen auch nur 650€ KM für eine 80qm mit eigenem Garten, uns geht's soweit erstmal gut.

    In dem Fall würde ich raten, die niedrige Miete weiter zu nutzen, und möglichst die Sparrate zu erhöhen. Sammelt euch erstmal etwas Vermögen auf. Das ergibt schon erste Endorphine und falls es eine günstige Gelegenheit gibt, dann könnt ihr bei einem Hauskauf zuschlagen.

    MIt der Zeit jedoch steigt das Risiko, dass die Miete erhöht wird und/oder umziehen müsst.

    Aber so richtig gearbeitet scheint auch ein Herr Söder nicht zu haben, wenn ich so in seine Vita schaue...

    Was aber verdeckt, dass bei CDU/CSU die Zahl der Politiker, die schon mal im Leben gearbeitet haben und ausgebildet sind, wesentlich höher ist als bei manch anderer Parteien. Einzelbeispiele dienen nur zur Relativierung.

    Im Mai 2021 waren noch 69% der Grünen für die Fertigstellung von Nord stream 2.

    Sich hinterher so als "wir waren schon immer dagegen" zu stilisieren ist einfach unredlich.

    Ja, aber die nahezu vollständige Anhängigkeit von einem Gaslieferanten kann man nicht den Grünen anlasten. Spätestens nach der Besetzung der Krim hätte man in Sachen Gas aus Russland auf die Bremse treten müssen.

    Es tönt aber so, als wären die Grünen schon immer gegen Gas von Russland gewesen. Was ist eigentlich mit anderen Ländern in Europa? Beziehen da nicht etliche weiterhin Gas von Russland? Was ist da mit der "einseitigen" Abhängigkeit von Russland?

    Und ja, der Söder ist ein Opportunist.

    Wer hat das ganze Land extrem abhängig von einem Energielieferanten gemacht?

    Ich weiß zumindest, dass es 100%ig nicht die Grünen waren. ;)

    Achso, also nicht die Grünen mit Schröder in der Regierung?

    Da war ich wohl Opfer von Desinformation....

    Ich dachte immer, das Gas wäre als Übergangstechnologie gedacht, das nötig für die Energiewende war (ist).

    Immerhin richten Sie ja dann keinen Schaden an den blühenden Landschaften an, die uns 16 Jahre CDU Regierungsverantwortung so beschert haben.

    Du meinst damit die Bundeskanzlerin, die versucht hat, den Grünen das Wasser abzugraben mit dem EEG und der 180°-Wende bez. Atomausstieg?

    Nach meiner Erfahrung und für meinen Teil tue ich mich generell etwas schwer mit Politikern, die überhaupt keine Berufsausbildung haben und/oder niemals außerhalb der Politikblase gearbeitet haben (von erfolgreichem Arbeiten ganz zu schweigen) und/oder eine ihrem Amt/ihrer Position völlig sachfremde Ausbildung haben und/oder auch über keine praktische Erfahrungen in ihrem Bereich verfügen.

    Eigentlich sollte das Parlament ein Spiegelbild der Gesellschaft sein, also auch Handwerker, Bauern, Facharbeiter usw vertreten haben. Leider ist dem immer weniger der Fall und es scheint sich eine "Professionalisierung" (eher Parteiprofessionalisierung) der Politik durchzusetzen. Oder wie der gute alte Otto Lambsdorff sagte:

    Zitat

    Der deutsche Bundestag ist mal voller und mal leerer, aber immer voller Lehrer.

    Lehrer waren tatsächlich häufiger anzutreffen. Jetzt sind es eher Juristen, Politikwissenschaftler..

    Jetzt bin ich nicht derjenige, der denen abspricht, auch über sachfremde Themen reden zu dürfen. Allerdings treiben es manche Parteien mit unqualifiziertem Personal und vor allem mangelnder Lebenserfahrung für viele zu weit. Vllt weil sie ein Rebellenimage pflegen wollen oder - ganz böse Zungen sagen - weil solche Abgeordneten vom Wissen unbelastet entscheidungsfreudiger/konformer sind.

    Deine Freundin sollte dann darauf achten wie Sie Ihre Selbstständigkeit gestaltet. Im ungünstigsten Fall haftet Sie im Falle einer Insolvenz mit Ihrem gesamten privaten Vermögen.

    Sie sollte dann bei der Gründung mindestens darauf achten, dass Privat- und Firmenvermögen rechtlich strickt voneinander getrennt sind!

    Ja, absolut wichtig. Es gibt so viele gescheiterte Existenzen mit anschließend privatrechtlichen Schulden. So etwas ist nicht schön.

    Mein bester Ratschlag ist: Die Freundin sollte den big bang möglichst vermeiden, und sich überlegen, ob sie graduell in die Selbstständigkeit gehen kann. Wenn sie dann über 2-3 Jahre merkt, dass ihr Konzept funktioniert, kann sie sich schrittweise von einem nicht-selbstständigen Job zurückziehen. Die meisten erfolgreichen Unternehmer haben mit einer Garagenfirma während einer regulären Arbeit angefangen, bis sie merkten, dass sie den Job nicht mehr brauchen.

    Dann wird man wohl gut auf (physisches) Gold im Schließfach (mir wäre Gold an einem auch rechtssicheren Ort lieber) verzichten können.

    Kurze Frage hier eingefügt. Ein Bankster sagte mir, dass Schliessfächer auch zum Sondervermögen gehört. Es gehört nicht zur Insolvenzmasse. Kann das jemand bestätigen?

    Was die Rechtssicherheit angeht: Was wären die Risiken? Formal muss die Bank ja den Zugang zum Schliessfach immer gewähren.

    sicher haben die Rechten da super Lösungen z.B. Gas und Uran vom jeweiligen Lieblingsdiktator importieren ^^

    Ohja... die "Rechten"... Ösiland, Ungarn, baltischen Staaten, China uvam. beziehen alle Gas von Russland.

    Uran....hmm.. Woher beziehen die USA Uran nochmal?

    Zitat

    Beim Uran dagegen waren die USA lange Zeit als einer der wichtigsten Abnehmer Russlands. [...]

    USA kaufen so viel Uran wie noch nie aus Russland

    Quelle fr.de

    => Diese Länder und die USA haben also einen Lieblingsdiktator.

    Aber Hauptsache die Moralisten können faktenfrei ungehindert durchschlafen.

    Das ist ja doch recht schnell von der Bachelor-Arbeit zum Herumgeboomere eskaliert.

    Ja, ist etwas eskaliert.

    Zur Auflockerung etwas Historisches:

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    Wer dann die Scheidung einreicht spielt dann auch keine Rolle.

    Wenn du meinst...

    Liegt halt häufig daran, dass die Frauen eine wesentlich tiefere Bindung zu Ihren Kindern haben als Männer.

    Stimme dir da zu. Ich möchte noch Hinzufügen, dass es auch eine Ursache hat.

    Ich glaube kaum, dass es den Kindern besser gehen würde, wenn das Verhältnis umgekehrt wäre.

    Oder fifty:fifty.

    Deutschland sträubt sich immer noch gegen das Wechselmodell. Zumindest das BMFSFJ. Andere Länder sind schon weiter.

    Trotzdem kommen halt viele Väter (und wenige Mütter) Ihren Unterhaltspflichten nicht nach.

    "viele" würde ich nicht sagen.

    Hauptursache ist das Können, nicht das wollen. Die Zahlungsmoral von unterhaltspflichtigen Müttern ist übrigens geringer als die der Väter. Aber da es wesentlich mehr unterhaltspflichtige Väter gibt als Mütter stimmt deine Aussage trotzdem.

    Die Schuldfrage bei Scheidungen wurde schon lange abgeschafft. Das ist auch müßig, denn einen Anteil am Scheitern haben fast immer beide Partner.

    Ja, die Schuldfrage ist schon länger Geschichte. Hat aber nichts damit zu tun das Frauen zu 80% die Scheidung einreichen.

    Die Zahlungsmoral von unterhaltspflichtigen Väter ist höher als die der unterhaltspflichtigen Mütter. Die meisten Väter zahlen gerne für die Kinder und müssen es sowieso. Das Problem ist eher das können. Die Kosten steigen nunmal nach der Trennung. Die kosten für die seperate Wohnung. Falls der Vater nicht kann oder nicht ausreichend zahlen kann, dann springt der Staat ein. Der Staat verzichtet jedoch nicht auf die Forderungen dem Vater gegenüber.

    Es ist nicht mehr so, dass die Mutter automatisch das Sorgerecht bekommt.

    Doch, es ist noch sehr häufig so. Automatisch vielleicht nicht mehr. Aber Mütter haben ein Recht auf die Kinder, Väter müssen immer darum kämpfen.

    Und ja, natürlich ist eine gütliche Einigung das Beste für alle. Vor allem für die Kinder. Manche Elternteile werden jedoch entfremdet. Und das ist grausam. Es gibt viele, die dafür kämpfen, dass das PAS (parental alienation syndrome) anerkannt wird.

    Leider entscheiden sich dann einige Männer irgendwann Ihre Familie zu verlassen. Und dann wird auch gern 'vergessen', dass man gemeinsame Kinder hat.

    Ja, und leider entscheiden sich auch Frauen, den Mann zu verlassen. Ich glaub, 80% der Scheidungen werden von Frauen eingereicht?

    Und wer bekommt fast automatisch das Sorgerrecht? Zu 90% die Frauen?

    Und nein, Männer können sich den Verpflichtungen auch durch eine Scheidung nicht entziehen. Sie sind weiterhin Unterhaltspflichtig.

    Aber auch dass hat natürlich die Frau zu 'verschulden'. Schließlich hat Sie sich ja für eine Familie entschieden. <X

    Polemik.

    Ich wünschte mir manchmal, dass auch mal mehr Frauen Ihre Kinder bei den Männern lassen würden. Dann könnten die Männer ja mal zeigen, wie gut Sie die Doppelbelastung aus Halbtagsjob und Kindererziehung hinbekommen.

    Ja, das wünschte ich mir auch. Leider ist der Entscheid meist gegen Väter in der Hinsicht. Es gibt genug Väter, die den Kontakt zu den Kindern nicht verlieren wollen. Als Ausgleich erhalten die Mütter die Unterhaltszahlungen.

    Nur leider (oder glücklicherweise!) verfügen Frauen (per Genetik?) über ein größeres Verantwortungsbewusstsein für Ihre Kinder.

    Rabulistik.

    @ Mathematiker: Warum haben Männer nicht die Möglichkeit, zuhause zu bleiben? Auch für sie gibt es in Deutschland Elterngeld. Es nutzen nur nicht viele und wenn dann oft nur für wenige Monate.

    War von mir vllt etwas schlecht ausgedrückt. Was ich meinte ist, dass man als Mann nicht von Anfang an darauf setzen kann. Wenn man es mit einer Partnerin ausmachen kann, als Mann zu Hause zu bleiben, dann prima. Man kann sich aber nicht davon ausgehen.

    Was die "Rabenmutter" angeht, hat es sich schon stark geändert. Ich denke, dass Väter, wenn die sich eine "Auszeit" nehmen wollen, eher schief betrachtet werden.