Beiträge von DidiRich

    Der Zeitraum für KIZ wären ca 1-3 Jahre. Aber dafür werden wir jetzt nicht alles umtopfen oder verbraten.

    Läuft das beim KIZ auch so, dass das erste Jahr ein höherer Vermögensfreibetrag gilt - 40.000 € für die erste Person und 15.000 € für alle weiteren - und im zweiten Jahr dann "nur" 15.000 € pro Person?

    Für 1-3 Jahre "alles" umbauen, wäre unvernünftig. Eine Option wäre nur das -den Vermögensfreibetrag- übersteigende Vermögen in eine Police zu geben. Aber ob die Kosten der Police vs. KIZ das rechtfertigen ... musst Du ausrechnen.

    Du willst auf Geldgeschenke für die Enkel sparen und jederzeit herankommen. Die Geldanlage soll kein Depot für die Enkel werden, sofern ich das richtig verstanden habe.

    Dann spar einfach auf ein anständig verzinstes Tagesgeldkonto für diesen Zweck. Wenn Du Smartphone/Internet-Affin bist, könnte sich ein Account bei Weltsparen lohnen, da ist Tagesgeld-hopping relativ einfach möglich.

    Ne selbstständig waren wir nicht.
    Ich denke ohne das Geld in eine private Rentenversicherung zu stecken gibt es keine Möglichkeit, aber ob das in Frage kommt…
    „ lasse niemand zwischen dir und dein Geld“

    Danke schon mal für die super Kommentare

    wie gesagt, wenn dann würde ich eine ETF-Nettopolice machen.

    Schwierige Frage, es hängt halt davon ab, wie lange deine Familie auf Kinderzuschlag angewiesen wäre - es hört sich nicht an, als ob das bei euch nur kurzfristig wäre. Für nur ein Jahr würde ich das Geld nicht in eine Police hauen, aber wer weiß schon, was in 5 Jahren ist.

    Das soll jetzt keine Aufforderung sein, aber manchem Bürgergeldi der knapp über der Vermögensgrenze herumgeschwirbelt ist, gab ich den allgemeinen Rat, noch Anschaffungen zu tätigen (gebrauchtes Auto, Waschmaschine, Möbel & Co.) und das übersteigende Vermögen hierfür einzusetzen - um das Vermögen entsprechend zu reduzieren. Manche machten auch eine fette Weltreise und standen hinterher mit 0 € da :D, so sollte das auch nicht passieren.

    Gibt es da allgemein eine Möglichkeit, wenn Erspartes ausschließlich zum Lebensunterhalt in der Rentenzeit benutzt werden soll? Dass der Staat da nicht ständig noch dran knabbert? Vermutlich nur in Rentenversicherungen?

    Wenn die Ersparnisse aufgebraucht sind, muss der Staat einspringen, die Probleme (jetzt zu nehmen - später zu geben) werden nur vertagt🥺

    Es ist halt eine politische Gradwanderung, wer soll Sozialleistungen bekommen obwohl er noch Vermögen hat (welches für die Altersvorsorge gedacht ist). Leider geht es tendenziell in den Gesetzen dahin, dass oftmals Versicherungsprodukte "privilegiert" werden, die 40.000 € allgemeiner Vermögensfreibetrag (im ersten Jahr des Bürgergeldes, danach sind das eigentlich auch nur noch 15.000 €) waren da ein guter Ansatz, wir aber unter Fritze Merz vermutlich wieder rückgängig gemacht.

    Man kann sich da derzeit auf nichts dauerhaftes verlassen. Ich hatte da ehrlicherweise auf das Altersvorsorgedepot gehofft (owohl ich kein Fan der FDP bin/war/werde), aber der Ansatz eines "401k-Äquivalent" lies uns glaub alle hoffen. In Deutschland ist nur zu befürchten, dass die Versicherungslobby da plötzlich wieder auf der Matte steht und einen Riester 2.0 kreirt.

    Das sicherste, das Geld vor dem Staat zu verstecken, um es in der Rente zu haben ... *Ironie an* wäre es wohl dem Staat das Geld in den Rachen zu werfen und damit Rentenpunkte zu kaufen :) ... ist aber eben nicht jederzeit möglich und die Rendite darf hinterfragt werden.

    Logisch. Denn sonst würdet ihr keinen Zuschlag zum Kindergeld bekommen.

    Ohhhhh ... Hilferuf aus der Praxis, es gibt sogar Bürgergeldfälle die zusätzlich Kinderzuschlag bekommen (wird dann natürlich angerechnet), teilweise sogar Bürgergeldfälle in welchen ein (ausgeschlossener) Teil der Haushaltsgemeinschaft Wohngeld bezieht.

    Bürgergeld / vormals Arbeitslosengeld II, war schon Anfangs nicht wirklich durchdacht, aber nach ein paar Gesetzesänderungen wurde das verschlimmbessert.

    Es gibt in Deutschland zuviele / zu unterschiedliche Sozialleistungen (Kinderzuschlag, Unterhaltsvorschuss, Bürgergeld, Grundsicherumg im Alter und bei Erwerbsminderung, Wohngeld BAföG, AFBG, Eingliederungshilfe für Behinderte, Elterngeld, ...), da könnte man mal entbürokratisieren und Zugänge bürgerfreundlicher machen und Leistungen zusammenlegen - ich bin überzeugt ohne großartigen Verschlechterungen.

    Die ETFs waren von Anfang an als langfristige Altersvorsorge für uns gedacht.

    Doofe Frage von der Seitenlinie, warst Du oder Deine Frau längere Zeit selbständig tätig? Dann könnte man theoretisch auch ein ETF-Depot als Altersvorsorge "deklarieren" (§ 12 Abs. 1 Satz 2  Nr. 4 SGB II - der gilt ja laut § 6a BKGG auch für den Kinderzuschlag).

    Hatten wir dem Gedanken in der Klammer nicht endgültig den Pflock ins Herz getrieben?

    Ich glaub ich verstehe Dich da nicht richtig :/:S ... Aber manchmal muss man das selbstverständlich nochmals ansprechen ... vielleicht hätte ich es endeutiger formulieren sollen ohne Ironie und Sarkasmus. Wird das Geld an die Kinder gegeben, ist es endgültig weg.


    Aber nochmals auf das Thema zurück, der paty44 sollte wirklich mal schauen, ob der Vermögensfreibetrag ausgereizt ist. Denn ich vergas zu erwähnen ... § 12 Abs. 2 Satz 2 SGB II: Übersteigt das Vermögen einer Person in der Bedarfsgemeinschaft den Betrag nach Satz 1 (15.000 €), sind nicht ausgeschöpfte Freibeträge der anderen Personen in der Bedarfsgemeinschaft auf diese Person zu übertragen. Das bedeutet nach meinem Verständnis, Vermögen kann auch nur auf die Eltern laufen ... aber zur Sicherheit einfach bei der Familienkasse nachfragen - nicht das irgendwo eine Verordnung rumschwirrt, die das etwas abweichend regelt.

    Hallo.

    Bei der Vermögensfrage geht es ja um das Vermögen der Eltern, nicht das der Kinder.

    Insofern wäre doch eine Einzahlung (oder eher 4 Stück) in die Depots der Kinder auch ein Weg, oder nicht?

    Das Vermögen der Eltern zählt, aber eben auch das der jeweiligen Kinder.

    Die Einzahlung auf Kinderdepot wäre also auch eine Lösung (sofern Gesamtvermögen des Kindes unter 15.000 €), Vorteil wäre evtl. dass durch Nichtveranlagungsbescheinigung das Depot steuerfrei gestaltet werde.

    Nachteil wäre halt, dass es dann nicht mehr das Geld der Eltern wäre (holt sich der Fragesteller das Geld vor dem 18. Geburtstag wieder zurück, ist es etwas kritisch mit der Legalität :saint:)

    Meine Antwort ist keine Rechtsberatung, ich versuche aber zu helfen.

    Nach § 6a BKGG gilt für den Bezug von Kinderzuschlag die Vermögensregelung aus dem Bürgergeld (§ 12 SGB II). Der Freibetrag ist erstmal 40.000 € für den Antragsteller und 15.000 € für jede weitere Person, bei deiner Familie also 55.000 € für die Eltern und 60.000 € für die 4 Kinder (je 15.000 €), insgesamt also 115.000 €.

    Altersovorsorgeverträge sind nach § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 SGB II nicht als Vemögen zu berücksichtigen, daher könntest Du theoretisch eine private Rentenversicherung abschließen, welche erst zum Renteneintritt auszahlt (die Einschränkung galt früher, zu kurze Laufzeiten sind kritisch, da u.U. dann keine Altersvorsorge, früher galt mal das 60. Lebensjahr als ausreichend). Ganz deutlich würde ich aber eine ETF-Netto-Police hierfür empfehlen, aufgrund der Kostenstruktur (such einfach mal im Forum, gibt es genug Threads zu).

    Einen Verwertungsausschluss bei der Versicherung (§ 168 Abs. 3 VVG) brauchst Du meiner Meinung nach nicht erklären, das wird beim Bürgergeld (SGB II) nicht mehr verlangt - somit dürfte das auch beim Kinderzuschlag nicht mehr benötigt werden. Du könntest also theoretisch diese Versicherung kündigen und so an das Geld rankommen, wenn Du keinen Kinderzuschlag mehr benötigst.

    Warum musst Du denn zwangsläufig deine Hausratversicherung bei der selben Gesellschaft wie Kfz-Versicherung haben? Alle Versicherungen bei einer Versicherungsgesellschaft macht in meinen Augen wenig Sinn, da eine Versichungsgesellschaft selten in allen Produkten/Preisen super abschneiden dürfte.

    Vergleiche die Versicherungen über Vergleichsportale miteinander und wähle die besten für Dich aus und wechsle auch mal regelmäßig ... ich persönlich mach das einmal im Jahr mit der Steuererklärung oder zum Jahresende hin. Bei der BU solltest Du tatsächlich eher langfristig denken, da ein Neuabschluss mit jedem Lebensjahr und jedem gesundheitlichen Zipperlein, dass man dazubekommt, eher teuer wird.

    Die Sparkassenversicherungen aus meinem Bekanntenkreis, waren immer sehr teuer und hatten oft nicht die besten Leistungen, so pauschal alles dorthin umzuziehen, wäre wohl ein Schnellschuss.

    Diesen Rechner verstehe ich nicht, da ich für Ehepartner 2 zwingend ein Jahresbrutto angeben muss, meine Frau aber wie oben beschrieben, nicht mehr arbeitet.

    Dann würde ich einfach 1 € bei Deiner Frau eintragen im Rechner, ob jetzt 0 € oder 1 € dürfte da nicht viel ausmachen:S

    Aber wenn deine Frau kein zu verteuerndes Einkommen hat, entweder Steuerklasse III/V wählen oder IV mit Faktor, dürfte auf das gleiche herauslaufen?! Es sei denn ich stehe total neben mir ....

    Bei deinem Einkommen und den finanziellen Möglichkeiten deiner Partnerin, klingt das, als ob es erstmal die einzige Möglichkeit ist, an eine Wohnimmobilie heranzukommen (Finanzierung über die Bank wird bei deinem Einkommen und den derzeitigen Zinsen eher schwer).

    Letztendlich, scheint dein Plan für Dich zu passen, aber welche Immobilie, das ist schwierig und leider alleine deine Enscheidung. Wenn Du viel sanieren musst und evtl. auf Freunde/Bekannte zurückgreifen kannst, sind die meist nur im ersten Jahr bereit dazu, zu helfen (im eigenen Bekanntenkreis öfter gesehen). Außerdem solltest Du deine Eigenleistung gut einschätzen (Handwerker oder Büroknecht?).

    Der Vorteil beim Haus Deiner Eltern wäre, dass Du da ohne große Schulden, nur mit deinem Eigenkapital weit kommen würdest? Heißt keine Schuldzinsen, die Dich belasten würden.

    Warum sollte deine Partnerin überhaupt was zu einer Sanierung beisteuern, wenn Sie nicht Eigentümerin ist, einzig, könnte Sie sich an den Kosten beteiligen und die ggf. ein kleine Nutzungsentschädigung an Dich zahlen (spart sich dann ja immerhin erstmal Miete).

    Sonst, zu deiner Fondspolice schweige ich mich aus, die gehört deinen Eltern, wenn ich das richtig verstanden habe ...

    Bin auch 40, verheiratet, 2 Kinder.

    Zurzeit bahnt sich bei mir eine MidlifeCrisis an.

    Ich finde zurzeit mein Leben richtig sch...ße, absolut langweilig, der Weg ist (scheinbar) für die nächsten Jahre festgelegt, Hamsterrad etc.

    Das Hamsterrad sollte Dir Sorgen machen. Ich hab weiß Gott genug Probleme im familären Bereich (bei 7jähriger Tochter bahnt sich eine seelische/psychische Erkrankung Bahn, die alles zu bestimmen scheint, ...), aber das ist kein Hamsterrad-Problem für mich.

    Hamsterrad ist für mich das Synonym für Sinnlosigkeit, bitte pass auf Dich auf. Vielleicht sollten wir hier eine Selbsthilfegruppe Midlife-Crisis bilden ^^ ... im Ernst, ich glaube ich suche mir da so ne Art Väterstammtisch in meiner Nähe.

    Ich beschäftige mich gerne mit Finanzen, habe aber "leider" effektiv fast alles um das Thema Finanzen erledigt und die Sparpläne laufen ... Ja dann, suche ich mir halt ein anderes Hobby :), das ist schon in Arbeit (Angelschein und mehr im Garten schaffen).

    Midlife-Crisis, das könnte natürlich auch ein Punkt sein SioMio , mein Job macht mir Spaß und ich habe trotz Jobcenter eine potenzielle gute Work-Life-Balance, ich muss da wohl an meiner Einstellung arbeiten um dieser Midlife-Crisis eine konstruktive Richtung zu geben. Danke.

    Sovereign Ich sag schon immer meiner Frau aus Spaß, wenn ich im Lotto gewinne, mach ich mich als Finanzcoach selbständig, auch um den Lottogewinn vor den Nachbarn und Familie zu verschleiern (die müssen ja nicht wissen, dass ich hier dann überwiegend das eigene Vermögen "coache") ... die müssten da mal nur die richtigen Zahlen ziehen bei Lotto. Ich hatte auch mal eine Dozententätigkeit, musste ich aber aus familiären Zeitgründen aufgeben und will sowas auch gerade nicht mehr für mich selbst anfangen, sondern eher Family-Time haben ... nochmals im Halbernst, vielleicht sollte ich mit meinen Töchter nach Gold schürfen oder mit dem Metalldetekor Kleingeld suchen :thumbup::P ... Finanzen und Töchter und Hobby in Einem :D

    Wie wäre es, in Start-ups zu finanzieren?

    BirgitN ich halte mich ja schon zurück, sowas anzufangen. P2P Kredite hatte ich mal, aber nur zum testen mit wenig Geld. Ich möchte auch nicht mehr Risiko in der Geldanlage. Selbst wenn ich mir mal wieder eine Unze Gold gönnen würde, wird das polieren auch mal langweilig ^^. Ich muss mich wohl damit anfreunden, dass die Route der finanziellen Reise feststeht und vermutlich nur minimalst geändert werden muss (scheint mir das Kernproblem). Das sollte sich eigentlich befreiend anfühlen, dass man eigentlich keine Geldsorgen hat ... Also doch irgendwie ein Luxusproblem.

    Sofern ich wirklich mal Finanz-Coach werde sollte, sollte ich den Kunden gleich ein zeitaufwendiges Hobby empfehlen um die finanzielle Langeweile auszuhalten ... sonst kommen die vlt. noch auf doofe Ideen.:saint:

    Hallo zusammen, ich habe finanzielle Langeweile :) ... das meine ich mindestens halbernst8o

    Ich bin 40 Jahre alt, verh. 2 Kinder und als Beamter im Jobcenter verdiene ich ganz gut, zahle meinen Hauskredit von ca. 430.000 € brav mit 1 % Mindesttilgung zurück (Kreditzins 1,28 %) und lege die ausgesetzte übrige Tilgungsrate in einen ETF (MSCI ACWI), den zweiten Immobilienkredit der KFW mit derzeit um die 80.000 € wird in 5 Jahren - nach Fälligkeit durch das Kapital eines gut verzinsten alten Bausparers abgelöst (2 % Zins + 2,5 % zusätzliche Bonus-Nachverzinsung bei Kündigung) . Ich habe einen Notgroschen von 20.000 € (erhöhe ich noch etwas) und gehe ansonsten voll in ETFs für mich/Frau + Kinderdepots. Nur ein alter Fairriester (jetzt Weltsparen) meiner Frau muss noch auf den Prüfstand. Wir haben die notwendigsten/möglichen Versicherungen (BU, Risiko-LV, Kranken, Haftpflicht usw.) und wagen uns nun nochmals an Testament und Vorsorgevollmachten - ist für meine Frau ein schwieriges Thema, das eigene Ableben einzukalkulieren. Ich habe keine großen Vermögenswerte mit denen ich den ganzen Tag beschäftigt wäre (um ehrlich zu sein würde ich das auch nur in einen ETF packen:D)

    Ich komme manchmal in Versuchung ein bisschen mehr zu machen, früher hatte ich mal regelmäßig einen 1 Unze Gold (Maple Leaf) gekauft, mal etwas Bitcoin, Einzelaktien ... das habe ich alles an den Nagel gehängt und/oder verkauft zu Gunsten Eigenkapital beim Hausbau.

    Alleine das führen eines Haushaltsbuches um herauszufinden wo wir vermeintlich zu viel Geld ausgeben ... ist langweilig und ich kann mich gar nicht dazu aufraffen :saint::whistling:

    Kann den eine gute Geldanlage / finanzielle Situation so langweilig sein?

    Im Forum werden auch meist immer die gleichen Fragen gestellt ;) "Hallo, habe 500.000 € übrig, was soll ich tun?".

    Vielleicht sollte ich mal wieder eine Spielbank aufsuchen mit 200 € Taschengeld? Um das Zocker-Stimmchen in mir zu befriedigen - Lotto-ABO reicht dazu nicht mehr :/

    Meine Frau meint immer ich sei mit Leib und Seele Spießer, aber ja, irgendwie fühle ich mich aber wie ein cooler Spießer :D.

    Sind das schon Luxusprobleme? Geht es euch manchmal auch so?

    Das sind jetzt rund 10 Jahre ohne Rendite bei Dirk Müller! Sogar Tagesgeld (Geldmarkt-ETF) wäre besser gewesen.;)

    Spaß: Trotzdem ist der 217 Mio€ schwer ... wie mein Opa sagen würde "es steht jeden Morgen ein neuer Depp auf"

    Aber nochmals Ernst: Du solltest Dir über deine Anlageziele und Anlageerfahrungen nochmals klar werden und dann gerne nochmals Fragen stellen. Bei Angst vor einem Crash könntest Du einiges in Cash zurückhalten um im Crash günstig nachzukaufen (quasi Sonderangebote), aber vermutlich nicht in Einzelaktien sondern hoffentlich eher in breitgestreute Welt-ETFs ... dieses Markettiming funktioniert aber üblicherweise nicht oder nur mit Glück ... und der Cash nimmt langezeit nicht mehr Rendite mit als das Tagesgeldkonto hergibt.

    Auch ohne genauere Angaben, versuche ich es in einem Satz:

    "Ein Anlagehorizont von nur 5 (bis 10) Jahren ist für eine Investition in den Aktienmarkt mittels ETF zu wenig Zeit, Du solltest Dir dann lieber etwas anderes suchen."

    Mit genauerem Angaben, warum nur 10 Jahre Anlagehorizont? Übersicht über das restliche Vermögen/Notgroschen usw.? Und ein paar Angaben zu deiner Person (Alter, Angehörige zu versogen,...), bekommst Du gerne mehr Sätze in Form einer ausführlichen Antwort :)

    Sie kann mit verwerungsausschluss versehen werden. Eine reine ETF Depot ist nicht SGB geschüzt

    Natürlich kann die Versicherung mit Verwertungsausschluss versehen werden, aber mit welchem Sinn ... vor dem SGB zu schützen (also trotz Versicherung Leistungen vom Staat erhalten)? Das SGB hat aber viele unterschiedliche Teile die unterschiedliche Dinge regeln ... nur mal ein kleiner Auszug:

    Stimmt in Bezug auf das SGB II (Bürgergeld - auch ohne Verwertungsausschluss geschützt)

    Stimmt in Bezgug auf Wohngeld (nur mit Verwertungsausschluss und nur 1500 € pro Lebensjahr / max 90.000 €)

    Stimmt nicht in Bezug auf SGB XII (klassische Sozialhilfe für Erwerbsgeminderte oder die Grundsicherung im Alter) --> hier ist das grundsätzlich Vermögen, der Verwertungsausschluss umfasst eigentlich nur die Kündigung, nicht aber die Beleihung oder als Sicherheit für ein Darlehen. Unter Umständen kommt da nur darlehensweise Sozialhilfe in Betracht.

    Aber danach hat Caro* gar nicht gefragt oder? :S

    Erinnere mich aus dem Video von „Finanzrebell@ , dass dort ERGO als viel zu teuer genannt wurde.
    Bei Finanzfluss sind die dann mit „gut“ bewertet…,

    Das ist schon etwas seltsamt, wie man bei den Kosten und dem Rentenfaktor auf "gut" kommt. Aber das kann man aus der Vergleichstabelle auch sehen, dort wird nochmals auf den Nachteil "Hohe Gebühren auf monatliche Beiträge" hingewiesen. Auf nur eine Note als Entscheidungskriterium würde ich mich da sowieso nicht verlassen.

    Letztendlich wird es nur mir selbst viel nachlesen und vergleichen eine gute Nettpolice geben oder zu einem Honorarberater der wirklich berät zu dem Thema.