Beiträge von DidiRich

    Rentenpunkte kaufen: Früher in Rente gehen oder Rente erhöhen
    Wenn Du früher in Rente willst, kannst Du die Abzüge mit dem Kauf von Rentenpunkten ausgleichen. Wir erklären für wen sich das 2022 besonders lohnt.
    www.finanztip.de

    So rein vom Gefühl her, hätte ich auch behauptet, dass Du sehr nahe an der Rente bis für große Investments im Aktienmarkt. Wenn dann hätte ich Dir eher empfohlen ein günstiges Depot zu holen und in einen weltweiten ETF zu investieren (hierzu gibt es gute Tips bei Finanztip.de). Aber eben nur Geld, dass Du für die Rentenzeit nicht sofort brauchst :S ... sondern erst in 10-15 Jahren.

    Mein Onkel hatte viele DEKA Fonds und Immobilienfonds, welche echt keinen Spaß gemacht hatten, wenn man einen weltweiten ETF dagegengesetzt hat.

    Außerdem, wenn ich das richtig deute, kostet dein "Global Champions CF" 3,75 % Ausgabeaufschlag?! und 1,44 % laufende Kosten .... das ist eine ganz schön teure Geldanlage.

    Mein Fazit:

    1. Gespräch bei der Deutschen Rentenversicherung (Thema Rentenplanung/Rentenpunkte kaufen?)

    2. günstiges Depot und weltweiten ETF besparen, mit Geld das Du nicht für die Rente brauchst.

    3. Überlegen was Du mit deinen DEKA-Depot anstellst.

    Hallo zusammen,

    ...20.000€ liegen auf dem Tagesgeldkonto (mit knapp über 1% Zinsen). Macht es Sinn einen Teil vom Tagesgeldkonto in einen Geldmarkt-ETF zu stecken? Ein Sicherheitsbaustein ist mir schon wichtig.

    Hi, sofern von den 20.000 € absehbar keine Anschaffungen anfallen (Auto oder so), würde ich Dir raten davon vielleicht etwas ist eine "kleine" Festgeld-Treppe anzulegen. Über Weltsparen.de ein Konto eröffnen und von dort dann in sichere €-Ländern (oder Schweden/Norwegen) zweimal 5.000 € anlegen (5k€ auf 1 Jahr, 5 k€ auf 2 Jahre).

    Auf Weltsparen findest Du übrigens auch gutes Tagesgeld, wenn Du eher auf die sofortige Verfügbarkeit Wert legst.

    Beim Geldmarkt-ETF kommt es hal schon auch auf die Ordergebühren drauf an.

    Besser kann man es kaum sagen. Wenn es große und bekannte Steine sind (wie der Pink Star, ....) und man sich die leisten kann, OK (ich denke da an Millionäre).

    Aber der Normalbürger kauft das für 1000€ und hat einen realistischen Wiederverkaufswert von 100€. Zumal der Normalbürger keine Ahnung der Qualitätsstufen haben dürfte.

    Ich glaube ähnlichen Rat gibt es zu Whiskey und Wein als Geldanlage, wenn man keine Ahnung hat, Finger weg.

    Wenn Du Spaß an schönen Dingen hast, Goldmünzen sammeln, oder Silbermünzen, meinetwegen auch noch andere Edelmetalle. Der Rest dürfte verbranntes Geld sein.

    Was hat denn der Sparerpauschbetrag mit dem Einkommen zu tun?

    Da ich Zugang zur Kommentierung des § 10 SGB V (Familienversicherung) habe, habe ich kurz nachgelesen. Vermutlich weil man sich mit dem Einkommensbegriff im SGB V an das Einkommensteuergesetzt anlehnt steht da auch:

    Zu den Einkünften aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG) zählen u. a. Gewinnanteile aus Aktien, Zinsen aus Hypotheken, Renten aus Rentenschulden, Einnahmen aus der Beteiligung an einem Handelsgewerbe als stiller Gesellschafter. Im Rahmen der Einkünfte aus Kapitalvermögen können Alleinstehende einen Sparer-Pauschbetrag nach § 20 Abs. 9 EStG in Höhe von 801,00 Euro, Ehegatten, die zusammen veranlagt werden, einen gemeinsamen Sparer-Pauschbetrag von 1.602,00 Euro einkommensmindernd in Abzug bringen. Der Abzug der tatsächlichen Werbungskosten ist ausgeschlossen.

    (Werner Gerlach in: Hauck/Noftz SGB V, 12. Ergänzungslieferung 2024, § 10 SGB 5, Rn. 142)


    Das einzige, was zumindest mir unklar ist, ist die Frage, ob die Vorabpauschale als Kapitalertäge an dieser Stelle gilt.

    Solange der Thesaurierende ETF nicht verkauft wird, wird kein Gewinn (Kapitalertrag) realisiert und das ist der Krankenversicherung egal. Beim Verkauf wäre es interessant wie das mit 30 % Teilfreistellung gesehen wird ... aber da findet auch der Hobbyjurist in mir nichts :)

    Ich finde den Schritt mutig und ein wenig unnötig, aber konsequent :)

    Vom rebalancen halte ich mittlerweile auch relativ wenig und lasse es. Einen schrittweisen Umbau zu einer Einproduktlösung - mit Wechsel alle 5-10 Jahre in einen anderen ETF wg. FIFO/LIFO - ist jetzt eher mein Thema.

    Allerdings hatte ich auch nicht mit 70/30 angefangen, sondern habe da noch europäische Small Caps reingemischt, aber die sind fast genauso bescheiden gelaufen wie die Emerging Markets ||

    Soweit ich das als Laie bewerten kann, hätte ich gesagt, die gesetzliche Krankenversicherung zielt nur auf "Einkünfte" ab, also Ausschüttung von Dividenden und ggf. realisierte Kursgewinne (bei Verkauf), welcher der Kapitalertragsteuer unterliegen. Wobei eigentlich hier auch noch der Sparerpauschbetrag von 1000,00 € eine Rolle spielen sollte.

    Also 12x 535,00 € + 1000,00 € = 7420,00 € können theoretisch an Kapitalerträgen erzielt werden ohne aus der Familienversicherung zu fliegen. Sofern kein weiteren Einkommen vorhanden ist :)

    Bleibt das Vermögen im Thesaurierer, sollte (Achtung Laie) alles safe sein.

    Ich hätte schlicht die Finger von einem Ausschütter gelassen.

    Alternativ einfach bleiben und in deinem Depot besparen. Dann machst du z. B. einmal im Jahr einen Übertrag. Das ist steuerlich u.U. noch besser da du dann immer die Positionen mit dem höchsten Gewinn übertragen kannst.

    Das ist allerdings steuerlich jedesmal eine Schenkung .... Und meine Kinder haben eine Nichtveranlagungsbescheinigung, der Verkauf im Depot meiner Kinder ist zu 100 % steuerfrei (keine Kapitalertragsteuer und keine Vorabpauschalen :thumbup: )

    In meinem Depot muss ich zumindest die Kapitalertragsteuer berappen, nein Danke.

    Hallo von einem Immobilienerben :)

    ich habe mit 3 weiteren Personen eine Immobilie geerbt und im groben muss man sich einig sein, ob man auf dem freien Markt verkauft (da erzielt man oft einen höheren Preis) oder ob man ein Verkehrswertgutachen beauftragt (kostete uns bei der DEKRA 2.800 € bei einem festgestellten Wert von 400.000 € - der Preis fürs Gutachten ist meines Wissens nach Wertabhänig).

    Das Sparkassending kannst Du in die Tonne kloppen für deine Zwecke, dass ist nur ein grober Anhaltspunkt.

    Wir wolltem dem Miterben, der die Immobilie übernommen hat fair behandeln (nicht wie einen fremden Käufer ;) ), daher einigten wir uns im Vorfeld auf das Verkehrswertgutachten und dessen Ergebnis (letztendlich 400.000).

    Auf dem freien Markt waren vergleichbare Immobilie bei ca. 550.000 zu haben.

    Das Finanzamt bewertete bei der Erbschaftsteuer das Ding mit 322.000.

    Eines muss klar sein, das alte Haus auf dem Grundstück verliert ab dem Tag seine Erstellung seinen Wert, der Bodenwert steigert sich meistens.

    In unserem Fall war das große Haus in BaWü (energetisch usw. alles einigemßen auf der Höhe gewesen, es wurde regelmäßig ins Haus investiert) ca. 175.000 für Grunstück (900 m²) und 225.000 für das Haus selbst.

    Fazit, meistens ist die Bude der Eltern nicht so viel Wert wie man annimmt. Der Bodenwert schon, daher die Frage der Lage.

    Wenn sich die Brüder uneins sind, sich aber auf ein "richtiges" Gutachten einigen können und dem Deal, dass das Erbgenis so hingenommen wird, wäre das für das "kleine" Erbe das Beste.

    Wenn sich einer immer über den Tisch gezogen fühlt (ohne Gutachten), ist das die Kohle meiner Meinung nach nicht wert.

    Danke an Alle. <3 <3 <3 <3 <3

    Der Amundi Prime All Country World (Acc: ETF151/Dis: ETF150) ist mit der TER durchaus interessant, ist aber für mich ein "fine-tuning" in das ich nicht wirklich groß Zeit investieren will und lieber auf die Finanztip-Redaktion vertraue.

    Ein ETF-Wechsel ist für mich OK und so kann ich schon für die Kinder das LIFO-Prinzip grob vorbereiten (muss ich euch ja wohl nicht erklären 8o ).

    Das Depot von comdirect ist von seiner Anwendung für mich ganz gut (wenn man halt nur einmal im Jahr reinschaut, kann man nicht alle tollen features nutzen), bei der ING bin ich selbst mit meinem eigenen Depot und muss sagen, dass es für mein Nutzungsverhalten vollkommen ausreichend ist .... der Support von ING ist allerdings gefühlt etwas besser und einfach zu erreichen.

    Hallo zusammen,

    ich scheue jegliche Form von Aufwand .... außer des lohnt sich :D

    Ich habe für meine 2 Kinder (4 und 7) Jahre zwei eigene JuniorDepots bei der comdirect gemacht, mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung und einem weltweiten ETF (WKN: LYX00C). Ich verkaufe den Bestand einmal im Jahr und kaufe dann gleich wieder um das möglichst "steuerfrei" meinen Kindern übergeben zu können. Derzeit sind jeweils ca. 17.000 € im Depot bei einem Sparplan von jeweils 75 € mtl.

    Leider wurden wohl ab 01.01.2025 alle von Finanztip empfohlenen ETFs von comdirect aus dem kostenlosen Sparplan genommen (war nur eine befristete Aktion) und der Sparplan kostet jetzt 1,5 % der Sparplansumme. Also 1,13 € mtl. für jeden Sparplan.

    Bis jetzt ist die Änderung glaube ich redaktionell noch nicht bei Finanztip.de angekommen, daher die Frage ans Forum:

    Gibt es noch eine kostenlose Sparplan-Alternative bei comdirect zu einem (von Finanztip) empfohlenden ETF den ich übersehen habe?

    Lohnt es sich das Depot zu wechseln oder sind die Gebühren auf Sicht von 15 Jahren zu vernachlässigen?

    Hallo Mira,

    ich würde Dir raten, das Geld so schnell wie möglich auf seriöse Tagesgeldkonten zu verteilen, z.B. über Zinsplattformen (https://www.finanztip.de/festgeld/weltsparen/) und dort jeweils die Einlagensicherung für 100.000 € zu beachten. Dann kannst Du immer noch entscheiden ob und wieviel Du hieraus anlegst in Festgeld (was auf solchen Zinsplattformen auch angeboten wird) oder vielleicht sogar in die berühmten ETFs :thumbup:.

    Aber ich gehe davon aus, dass Du bei der Sparkasse keine Zinsen aufs Girokonto bekommst, und das sind bei der Summe ja bei ca. 2 % Zins auf Tagesgeld im Monat fast 1160 € an Zinsverlust fürs lange überlegen? Das ist ein wenig viel "Verlust" .... Oder?

    Ein Gruß von einem PKV-Schwarzseher ^^

    Ich selbst bin Beamter und bei der Debeka .... und habe das mit 17 auf Empfehlung eines Mitmenschen dort abgeschlossen. Evtl. ein Fehler, zumindest zu voreilig.

    Heute wäre ich zu einem Honorarberater oder guten Makler dafür gegangen, oder wie Manuel.91 das sagt, zu mehreren.

    Egal ob Debeka, BARMENIA, ... das ist eine Versicherungsgesellschaft mit dem deine Tochter unter Umständen ein Leben lang zu tun hat, da man zwar künftig Tarife wechsel kann, aber die Versicherungsgesellschaft nur schwer (aufgrund dem Umstand, das man Altersrückstellungen nicht zu anderen Gesellschaften mitnehmen kann).

    Das Bauchgefühl und das eigenständige studieren von Leistungsübersicheten würde ich da ganz hinten ansiedeln. Wenn man da ein besseres Gefühl möchte, gibt es auch einen Youtubekanal ... weiß nicht ob man dafür Werbung machen darf (Versicherungen mit Kopf), der einem ein ganz gutes Bild vermittelt ... allerdings steht da eine Maklerfirma dahinter :saint:

    Hi, hab jetzt die ganzen Antworten nur überflogen, aber ich war/bin da in einer ganz ähnlichen Situation.

    Da ich den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft in der Ehe habe, fand ich das soweit eigentlich ganz fair. Meine Frau hatte 0 Vermögen, ich über 200.000, die Hälfte von Ihrem Vermögen bei der Scheidung kommt dann theoretisch bei der Scheidung zu mir, bei mir wird die Differenz zwischen 200k und dem Endvermögen genommen und die Differenz gehört dann zur Hälfte meiner "künftigen" Exfrau. Außerdem habe ich 2 Kinder und meine Frau arbeitet deswegen in TZ, wenn Sie bei einer Vermögensauseinandersetzung da besser rauskommt als ich, halte ich das für einen fairen Ausgleich zu Ihrem Verzicht auf Karriere zu Gunsten der Familie.

    Denkbar wäre eine abweichende Vereinbarung zu den Regeln der Zugewinngemeinschaft, durch Ehevertrag. Aber die Frage ist halt, wie man das Fair ausgestalten könnte ... Da bin ich überfragt, aber ein guter Rechtsanwalt/Notar könnte da für Euch die Lösung sein (kostet halt ordentlich).

    Hallo, ich bin als Beamter (derzeit 70 % Beihilfeanspruch) mit 30 % privat krankenversichert. Ganz ehrlich hätte ich eine andere (kostentechnisch vernünftige) Möglichkeit gehabt, wäre ich weiterhin in der GKV.

    Die PKV lohnt sich nur für Beamte in Kombination mit der Beihilfe oder wenn Geld wirklich gar keine Rolle spielt .... Im Alter haut dir der Beitrag nach oben ab und du kommst nicht mehr aus der PKV raus, sehe ich oft, dass dann im Alter in die beschissensten Tarife gewechselt wird mit immesnen Eigenbeteiligungen um die Beitragshöhe irgenwie zu drücken.

    Der Gestezgeber wird in der GKV (Mehrheit der Wähler) immer darauf achten, dass die Menschen nicht einen erheblichen Einkommensteil (gerade in der Rente) dafür ausgeben müssen um zum Arzt zu können.

    weil ich eben wissen will ob es vllt schon Sinn macht sich die finanzierung zu holen um sich den Zinssatz zu sichern und erstmal mal Bereitstellungzinsen zahle und trotzdem besser weg komme. Wir haben eigentlich keine Eile. Aber nun ja - die Kinderplanung steht auch an und lieber wäre uns Haus vor Kind als anders herrum (Luxusprobleme - ich weiß).

    Aber mal doofe Frage von mir als Häuslebauer, ein verbindliches Angebot kriegst Du nur, wenn die neben dem Grundstück auch mit der Bauplanung fertig bist und auch schon ein Angebot von der Baufirma hast? Da bist du ja schon soweit fortgeschritten, dass dein Wunsch doch "Haus jetzt" zu sein scheint.

    10 oder 20 Jahre ist halt dein persönliches Sicherheitsding. Wie die Frage nach Aktienquote bei der Geldanlage.

    Weiterhin für mich ein ? ist, ob die Bank dein noch nicht abgezahltes Grundstück überhaupt als Eigenkapital behandelt und in welcher Höhe. Ich hatte ein Grundstück geschenkt bekommen und prompt haben Banken das nur mit der Hälfte an Wert als Eigenkapital behandelt, dadurch schlechteren Zins erhalten.

    Im Zweifelsfall 20 Jahre und nach 10 Jahren in eine günstigere Finanzierung als nach 10 Jahren Zinsbindung in einen teure Finanzierung zu fallen und das ganze noch mit "teurem" Kind.

    Ist aber nur une unfundierte Aussage aus dem Bauch heraus..... :P

    Also ich (als Beamter mit Immobilie und Familie) würde auch keinen Bausparer nutzen, da ist zu viel Kapital gebunden (unattraktive Guthabenzinsen) und die Finanzierung ist hinterher eher unattraktiv, da Bausparer meistens eine ziemliche kurze Rückzahlungsphase haben (m.E. sehr hohe Tilgung).

    Ich würde das Geld in den ETF und in eine Festgeld-Treppe (oder meinetwegen auch gutes Tagesgeld) anlegen, je nach Risikoaffinität 50/50?

    Als Beamter wirst Du bei den Banken meist einen kleinen Vorteil haben was Immobilienkredit angeht (so war es bei mir ... ).

    Ich habe auch eine Lebensversicherung von 2004. Die bringt mir etwas über 2,4 % Zins, hat Du die Rendite richtig berechnet? Evtl. ist da eine BU oder eine Unfallversicherung kombiniert drin ... dann würde ich erst mal überlegen ob Du die Bausteine brauchst.

    https://www.finanztip.de/lebensversiche…herung-rechner/

    Ich habe die Kapitallebensversicherung allerdings zum einen als Teilabsicherung der Familie/Immobilienkredit zum anderen -da steuerfrei- vermutlich als letzte Ablöse des Immobilienkredits vor der Rente.

    Aber ja, ich habe mir auch schon überlegt das Ding zu verkaufen und mit dem Erlös das ETF-Depot aufzustocken .... Kommt ganz darauf an, was Du an an "sicheren" Anlagen noch hast.