Wie kommst du hier dauernd auf „die Depotgebühren“ ?
Was meinst Du? Nutze ich den falschen Begriff? Es wird doch aller Vorraussicht nach Gebühren auf das Depot geben.
Wie kommst du hier dauernd auf „die Depotgebühren“ ?
Was meinst Du? Nutze ich den falschen Begriff? Es wird doch aller Vorraussicht nach Gebühren auf das Depot geben.
Hallo Newb, bei mir ist die Situation ähnlich (aber mit 4 Kindern, und das Thema Wohnförderkonto ist bei mir nicht mehr relevant)
Was genau ist bei deinem Ansatz optimiert?
Hast du auch überlegt, ungeförderte Einzahlungen bis max. 6840€ pro Vertrag (max 2 pro Person) zu machen? Nach 12 Jahren Haltedauer und Auszahlung ab 62 (12/62 Regel) wird nach dem Halbeinkünfteverfahren besteuert. Diese ungeförderten Einzahlungen kannst du jederzeit entnehmen (gemäß 12/62; kein zwangsweiser Auszahlungsplan), und steuerlich musst du als Rentner auch schon bei ca 40%+ beim Grenzsteuersatz liegen, dass das Halbeinkünfteverfahren schlechter ist als KeSt+Soli und Teilfreistellung.
Außerdem hast du den qualitativen Vorteil, dass du steuerneutral im AVD umschichten kannst, was z.b. 5 Jahre vor der Rente bzw Entnahmephase (vielleicht gibt's hier ja auch Privatiers, die ein fat FiRe machen) sinnvoll sein kann.
Also falls es dann AVD Produkte mit extrem niedrigen Kosten gibt, dann sollte die ungeförderten Einzahlungen ins AVD jedem normalen ETF Depot überlegen sein.(?)
Bitte korrigiere mich falls ich hier falsch liege. Mein Verständnis ist:
Für den Betrag zwischen 360 und 1800€ kriegt der Partner mit den Kindern keine Steuerrückerstattung mehr, sondern lediglich 25% Zulage und Kapitalertragsteuerfreiheit.
Ich gehe mal von 32% Steuern zur Rente aus. Sprich 7% mehr als 25% auf den gesamten Betrag. (Und die 25% selbst werden ja mit besteuert) Dagegen die Kapitalertragsteuer (mit Teilfreistellung) auf die Gewinne geht sich vermutlich+-0 aus. Hängt jetzt von der Höhe der Gewinne ab. Dazu kommen die Depotgebühren, die den Rest vermutlich auffressen.
Betrag über 1.800 € nach Halbeinkünfteverfahren, wären bei 32% ca. 16% auf die Gewinne. Die Differenz zur Kapitalertragsteuer (inkl. Freistellung und Soli) wird vermutlich wieder durch die Depotgebühren aufgefressen.
Selbst wenn das AV Depot bei den Modellen besser ist, geht es um 1-2 % über die Gesamte Dauer. Dafür würde ich kein Geld 25 Jahre fest irgendwo parken.
Das sehe ich ähnlich.
Hinzu kommt meiner Meinung nach, dass es hoffentlich einen größeren Teil Menschen gibt, die aufgrund der Förderung überhaupt damit anfangen in ETFs zu investieren.
Wir hier in der Finanztip Bubble schauen und vergleichen meiner Meinung nach zu stark auf die Perspektive "privates" Depot vs. AV-Depot. Aber Sinn und Zweck des neuen Gesetzes ist es ja, die Menschen zu erreichen und zu animieren, die bisher gar nichts für die Altersvorsorge gemacht haben oder nur mittels zweifelhafter Versicherungsangebote.
Dann hätten wir ein Konzept gebraucht, das zwingend für jeden eingezahlten Euro einen spürbaren Mehrwert bringt. Ich sehe die Gefahr, dass sobald sich rumspricht, dass das nicht für jeden € so ist, sind Menschen verunsichert und man erreicht das Gegenteil.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Finanztip das mal sauber aufbereitet und für unterschiedliche Situationen klare, leicht zu vertehende Investitionsempfehlungen ausspricht.
Aber nicht falsch verstehen, gegenüber Riester ist das AV Depot ein riesen Fortschritt und ich finde das nicht grundsätzlich schlecht.
Newb
Wenn man ehrlich ist, ist das AV-Depot ja auch nicht für Gutverdiener gedacht. Das was wir hier machen/versuchen ist ja eher die Optimierung der letzten Nachkommastelle.
Ja, aber der Gutverdiener hat aufgrund der nachgelargerten Versteuerung und der Abgeltungssteuerfreiheit erst richtig was davon. Insbesondere ist es ihm egal, wenn "Peanuts" der Sparrate in dem Depot liegen. Bei uns ist es eine reine Optimierungsfrage, die wir durch die wohnwirtschaftliche Nutzung nochmal hebeln.
Für mich persönlich ist das auch eher eine knifflige Optimierungsaufgabe, weil mir sowas einfach Spaß macht.
Politisch sinnvoll finde ich das allerdings nicht.
Für einen Gutteil der Normalverdiener bietet sich mit dem AV-Depot eine Möglichkeit gefördert eine AV-Lösung zu besparen. Wer wirklich über 40 Jahre allein schon die 1.800€ p.a. (plus Förderung) mitnimmt und das in einem günstigen AV-Depot spart kann sich dann im Alter über eine nette Zusatzrente freuen.
Da spielen dann auch steuerliche Überlegungen keine große Rolle, da weder heute noch zukünftig die Gefahr für diese Klientel besteht in den Spitzensteuersatz zu rutschen.
Ja, aber wenn man den Sparerpauschbetrag nicht ausgeschöpft hat, weiss ich nicht, ob das ganze Modell für jeden der Normal bis Geringverdiener einen wirklichen Mehrwert bietet. Zumindest jenseits der 360€ Sparrate.
Das ist rein sachlich eine sehr interessante Überlegung, die man mal intensiv durchgehen müsste.
Ja, leider lässt sich hier vermutlich nur schwer eine Standard Antwort generieren. Für Leute die in der Rente deutlich unter 25% Steuern zahlen, mag sich das lohnen. Wer drüber liegt macht evtl. ein Minus Geschäft. Das hängt dann ganz stark von den Gebühren etc. ab. Und damit man Geld für 20 Jahre+ fest anlegt, sollte da schon eine gewisse Überrendite rauskommen. Es bleibt hier vermutlich nur die Einzelfallbetrachtung.
Für uns (Gutverdiener mit 3 Kindern) hab ich das mal optimiert. Da kommt als Ergebnis raus, dass einer 360€ einzahlt und 3 mal die Kinderförderung mitnimmt und der andere die 1800€ ausreizt.
Insgesamt finde ich die Ausgestaltung etwas unglücklich, da Otto-Normalverbraucher damit überfordert sein wird und dann zwangsläufig der Weg zu den teuren Finanzproduktverkäufern gesucht wird. Im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, man hätte einfach jeden Euro nur mit einem geringeren Betrag (bspw. 10%) gefördert und den Kram mit der nachgelargerten Versteuerung weggelassen. Auch die Abgeltungssteuerfreiheit ist in Kombination mit dem Sparerpauschbetrag für Leute mit geringen Vermögen eine fast unlösbare Optimierungsaufgabe.
Alles anzeigenWie genau beeinflussen Kinder das?
Wenn ich es richtig verstanden habe, kommt die Steuerstundung so gut wie garnicht zu Stande, wenn man viele (2+) Kinder hat, weil die Förderung immer höher ist, als die Stundung? Bzw müsste man sehr hohe Sparraten haben?
Mein Plan war es zumindest, solange ich die Förderung von 2 Kindern erhalte, die Sparrate im AVD niedrig zu halten (30€), bzw die kommenden 10 Jahre bei rund 20-25% der Gesamtrate zu belassen. Der Rest privat.
Gibt's da schon Infos?
VL wäre halt mega, aber dazu finde ich auch nichts mehr im Gesetzesentwurf...
Die kriegst für jedes Kind bis max 300€ nochmal 100% oben drauf.
Das bedeutet, zahlst du 360 ein, erhälst du 50%=180€ und 2 *100% =600€ also insgesamt 780€ Förderung.
Das bedeutet, 30€ pro Monat einzuzahlen ist auf jeden Fall schonmal klar.
Das Finanzamt macht am Ende eine Günstigerprüfung. Wenn du mehr Steuern zurück kriegen würdest, als du Förderung bekommen hast, kriegst du die Differenz bei der Steuerrückerstattung gutgeschrieben.
Das bedeutet, 30€ einzuzahlen ist auf jeden Fall schonmal klar.
Danach wird es ein kniffliges Optimierungsproblem. Dann kommt es wie immer auf deinen Grenzsteuersatz an. Für jeden weiteren € erhälst du erstmal nur noch 25% Zulage + ggf. Steuerrückerstattung. Wegen der Günstigerprüfung kann es sein, dass die Steuerrückzahlung selbst dann 0€ ist, wenn Du die vollen 1800€ einzahlst, weil du ja schon ziemlich viele Zulagen bekommen hast. Da musst du mal ein paar Fälle durchspielen.
Ohne Steuerrückerstattung würde ich für "nur" 25% Förderung vermutlich keinen weiteren € mehr investieren. Das ist jetzt aber ausdrücklich nur ein Gefühl von mir und nicht ausgerechnet. Weil die nachgelagerte Besteuerung und die Depotgebühren vermutlich den Vorteil sowie die Abgeltungssteuerfreiheit hier wieder auffressen. Das hängt aber am Ende von Deiner Rente und den finalen Depotgebühren ab.
Lieber Saidi, liebe Community,
Jetzt ist ja das neue AV-Depot seit 08.05. endgültig beschlossene Sache und ich frage mich: um meine Rentenlücke möglichst gering zu halten, ist es nicht sinnvoller ab 2027 soviel von 6840 Euro p.a. wie ich kann in ein (natürlich möglichst günstiges) AV-Depot zu stecken?
Das macht vermutlich keinen Sinn. Für Beträge über 1800€ p.a. sparst Du nur noch die Abgeltungssteuer auf den Gewinn und musst dafür den Gesamtsumme versteuern. Insbesondere, da du den Sparerpauschbetrag jetzt vermutlich noch nicht mal ausgeschöpft hast.
Bevor Du den Sparerpauschbetrag selbst ausgeschöpft hast, bin ich skeptisch ob sich das AV Depot lohnt. Ich kann nur raten, aber ich vermute bis dahin lohnen sich 350€ Einzahlung pro Jahr und erst ab dann 1800€. Hängt aber von Deinem Steuersatz ab und davon ob du Kinder hast.
Nimm mal den Rechner, der hier vorhin verlinkt wurde. Der ist deutlich besser als der Finanztip Rechner und Spiel damit rum.
Das wäre bei einer Summe von 200.000 Euro (sofern ich jährlich die 6.840 Euro erreichen würde) eine Ersparnis knapp 16.000 Euro (17% vs 25%), summa summarum also einen Vorteil von rund 20.000 Euro, auf 18 Jahre (67-85) immerhin hundert Euro pro Monat mehr. Das bringt mich jetzt doch zum Nachdenken, zumal ich vermutlich - wenn überhaupt - dann nur für den Kauf einer Immobilie an das Geld heran müsste, und das kann ich ja beim AV-Depot ohne Strafzahlungen tun. Ich tendiere also zum Szenario: maximal ins AV-Depot ab 2027.
Der Vergleich der beiden Steuersätze ist inhaltlich nicht sinnig. Das haben aber viele noch nicht verstanden. Ich kann das nicht so schnell erklären. Daher spiel mal mir dem Rechner rum.
Sag Deiner Tochter, sie möchte unbedingt den Sparerpausvhbetrag ihrs Sohnes da angeben. Sonst muss er am Jahresanfang ein paar Euros Vorabpauschale zahlen. Das wäre ärgerlich, wenn sonst kein Geld da liegt.
Alles anzeigenHallo,
ich habe folgende 2 Links die mir sehr geholfen haben.
01. Fragen bzgl. Depotvarianten und Kosten
02. Rechnet sich das Überhaupt?
Ich denke ein sehr guter und detaillierter Rechner.
https://finanz.guide/tools/altersvo…7&inflation=2.5
Vieleicht hilft es dem ein oder anderen.
Gruß
Ich hab heute mal mit dem Rechner rumgespielt. Tatsächlich wirklich gut! Danke dafür.
Im Gegensatz zu den anderen berücksichtigt er auch die Wiederanlage von Steuervorteilen, Sparerpauschbeträge etc. Der erste gute Rechner den ich dazu gesehen hab.
Ich würde es versuchen einfach zu halten. Sprich mit der Mutter, sag sie möchte bei der ING ein Depot auf Deinen Enkel eröffnen und einen monatlichen Sparplan in den SPDR MSCI ACWI IE00B44Z5B48 oder bspw. den FTSe All World aufmachen. Ich würde ausschüttend wählen. Du überweist per Dauerauftrag direkt auf das Verrechnungskonto des Enkels.
Und dann schaut ihr mal, ob das Geld sich bis dahin vermehrt hat oder vielleicht auch weniger geworden ist ;).
Ja, über das Geld kann er mit 18 frei verfügen. So what?
Das ist eine sehr individuelle Frage. Meine persönliche Meinung. Wir haben zwar organisatorisch getrennte Konten, aber da es rechtlich eh uns beiden gehört, hat auch keiner ein bestimmtes Budget. Jeder kann in gewissen Maßen alleine entscheiden, was er von dem gemeinsamen Geld ausgibt und ggf. wird mal nachgefragt oder auch nur informiert oder auch mal diskutiert. Das ist aber schwimmend und unterliegt keinen Regeln.
Wenn ich mir beispielsweise ein Handy kaufe, mache ich das einfach. Würde ich mir eine 5k Uhr kaufen, würde ich das vorab wohl diskutieren.
Ich würde eine Trennung der Gelder für schwierig halten. Da sich so ggf. ein großes Ungleichgewicht in der Sparleistung aufbaut und das dann in Krisensituationen oder bei Trennungen ein rechtlich nicht haltbares Mein/Dein Verständnis aufbaut.
Ich finde es besser, das konstant zu nivellieren.
Beim eigenen Depot kann mich niemand zwingen Geld zu entnehmen. Ich kann also ggf. eine längere Schwächephase erstmal aussitzen und Geld aus meinen 'sicheren' Ersparnissen entnehmen.
Beim AV-Depot muss man AFAIK spätestens mit 70 mit einem Entnahmeplan beginnen (bis 85). Wenn es dann wirklich blöd läuft wäre man mit einem marktbreiten Aktien-ETF ggf. sogar im Minus. Und auch dann müsste AFAIK die Auszahlungen mit dem persönlichen Steuersatz versteuern.
Es hindert Dich aber niemand, genau den gleichen Etf dann wieder in Deinem "privaten" Depot zu kaufen und da auf bessere Zeiten zu warten. Also eigentlich ist dein Einwand rechnerisch total egal.
Einkommenssteuertechnisch hast Du trotzdem den Vorteil der nachgelargerten Besteuerung. Abgeltungssteuer sparst Du bei Verlusten natürlich keine und hast natürlich trotzdem Gebühren gezahlt.
Frühstartrente ist nach meinem Verständnis eine andere Baustelle und wohl nur für die (deutlich) jüngeren Jahrgänge gedacht.
Ach, hab das grad erst mal nachgelesen. Das gilt ja erstmal nur für den Jahrgang 2020. Was ein Käse. Hatte irgendwie im Kopf, alle die ab nächstem Jahr mindestens 7 sind.
Ja, dann war meine Frage unsinnig.
Die Mindestbemessungsgrundlage beträgt 175 EUR für einen vollen Monat, bei kürzerer Vertragslaufzeit wird auf die tatsächlichen Tage heruntergerechnet.
Bei der Zulagenrendite und der Möglichkeit, den Vertrag ab Beginn von richtigem Einkommen nach Riester 2.0 zu verschieben, sind die Kosten nicht so ausschlaggebend.
Das Problem der Vertragsfindung besteht allerdings.
Ist die neue Frühstartrente nicht auch an das AV Depot gekoppelt? Also kann man überhaupt Frühstartrente und Riester-Förderung gleichzeitig erhalten?
Alles anzeigenSorry, ich formuliere es mal etwas konkreter, vielleicht ist das Sinnvoller.
Habe ein bestehendes Depot Gesamtwert 22.000 indem sind bald 7500 K im ACWI…2000 K im Stoxx 600 Europe, 1,5K in Crypto… 10 K in Aktien wie Allianz/ Microsoft /SAP /Airbus…sowie Gesundheitsaktien , Öl und Tabak.
Der Grundgedanke ist, ob sich das AV Depot für mich noch lohnt, zwecks der Förderung im Jahr, oder ich den ACWI weiter bespare und später umschichte , Anteile verkaufe, da es ja im Moment kein Auszahlungsplan gibt.
Ja viele Gedanken ….evtl. unnötig, könnte ich wohl in fünf Jahren intensiver drüber nachdenken.
Finde aber auch den konstruktiven Austausch mit Leuten ,die mehr Erfahrungen haben interessant.Vielleicht gibt es mal den Vorschlag,der mich überzeugt
Das AV Depot hat in erster Linie den Vorteil, dass Du Steuern sparst. Einen Standard ETf wirst Du auch hier besparen können.
1. Abgeltungssteuer und 2. durch die nachgelagerte Besteuerung/ Förderung auch vermutlich Einkommenssteuer.
Abgeltungssteuer kannst Du aber erst sparen, wenn Du welche zahlst. Und so lange der Sparerpausvhbetrag nicht ausgeschöpft ist, hast Du hier kein Einsparpotential.
Das kommt mit 2 Nachteilen einher. 1. Das Geld ist lange mehr oder weniger fest gebunden. 2. Du wirst Gebühren auf das Depot zahlen müssen.
Wie groß der Vorteil der Steuersparnis/ Förderung ist, hängt von Deinem Einkommen und Deiner Rente ab.
Ich muss jetzt raten, aber ich denke, dass der steuerliche Vorteil durch die Gebühren so weit abgesenkt wird, dass man sich sehr gut überlegen muss, ob man dafür das Geld so lange parkt. Insbesondere, da es ein nicht unerheblicher Teil Deiner Rücklagen ist.
Was Deine Anlagestruktur angeht, könntest Du die nochmal grundsätzlich überdenken und ggf. in einem anderen Faden diskutieren. Mir wäre das zu kleinteilig und erscheint mir mehr Hoffnung als durchdachte Anlage zu sein.
Hey,
Sparerpauschbetrag ist noch nicht ausgeschöpft, dafür ist zuwenig Kapital vorhanden.
Dann ist es evtl. sinnvoller, erst so lange zu sparen, bis der Pauschbetrag voll ist. Detailliert lässt sich das anhand der Infos aber nicht beantworten.
Wenn 7,5 k Deine einzigen Rücklagen sind, (sry falls das übergriffig klingt) solltest Du vielleicht eh erstmal einen vernünftigen Puffer für unvorhergesehenes schaffen.
Evtl. macht es aber Sinn, nur 50€ im Monat ins AV Depot einzuzahlen. Die werden stärker gefördert.
Bei 150€ im Monat auf 12 Jahren ist die Differenz zum ACWI, der ja schon vorhanden ist am Ende gering.
Aber werde mir das noch mal genauer anschauen zwecks der Steuern
Der Vergleich AV Depot vs. ACWI ist nicht sinnig. Du musst AV Depot mit einer Anlage außerhalb des AV Depots vergleichen. Ich gehe davon aus, dass man auch im AV Depot den ACWI besparen kann.
Falls Du in 12 Jahren in Rente gehst, und 7,5k Deine einzigen Rücklagen sind, solltest Du auch einer Erhöhung der Sparquote prüfen. Das wird evtl. knapp zur Rente. (Nochmals sry falls das überhriffig klingt)
Alles anzeigenHey Leute,
nachdem ja jetzt das AV Depot ab 2027 beschlossen wurde, viel hier im Forum einiges geschrieben und oder Diskutiert wird / wurde…man den Überblick verliert, stellt sich eine konkrete Frage an die Community hier.Meine Sparzeit liegt noch bei 12-13 Jahren…Single keine Kinder mehr zu Hause.
Bespare den ACWI…indem am Jahresende ca.7500 Euro vorhanden sind.Jetzt die Fragen
Liegen lassen, nicht weiter besparen?
AV Depot eröffnen mit 150 € monatlich besparen zwecks volle Förderung?
Oder je 75 € im ACWI und 75 € ins AV Depot um einen gewissen Anteil der Förderung mitzunehmen?
Viele Grüße
Hast Du Deinen Sparerpausvhbetrag schon ausgeschöpft? Vermutlich nicht. Mein Gefühl sagt mir, erst in av Depot, wenn der Pausch Betrag ausgeschöpft ist und ein Sicherheitspuffer vorhanden ist Aber das müsste man im Einzelfall berechnen. Das hängt auch von deinem Einkommen, Steuern ab.
Hallo MeinGottWalter,
ganz pauschal: bei 2 Kinderzulagen sollte es eigentlich (fast?) immer Sinn machen, hängt letztlich von deinen persönlichen Details ab.
Je nach Einkommen macht bei 2 Kindern aber der Riester auch mehr Sinn. Wenn Du für die Mindesteinlage (60 €) 2 mal Kinder- und 1 mal Grundzulage im Riester kriegst, würde ich das dem AV Depot vermutlich vorziehen.
Diese Rechner sind ja sehr umfangreich, mit aber etwas zu kompliziert. Kann mir jemand grob und spontan sagen, ob sich das Depot lohnt, wenn man noch 12 Jahre lang 150 Euro einzahlt (2x Kinderzulage)? Einen Riester mit ca. 4500€ könnte ich überführen, der wartet sonst auf die Kleinbetragsrente.
Vielleicht macht das Sinn, den Riester zu übertragen und dann in einen ETf zu investieren. Dann die 150€ Euro monatlich. Vielleicht sogar vermutlich.
Aber, dass hängt im Wesentlichen von Deinen Steuersätzen jetzt und zu Rentenzeiten ab. Evtl. macht mit zwei Kindern auch Riester mehr Sinn. Die Frage werde ich Dir aber so detailliert nicht abschließend beantworten können.
Ich würde Dir dringend empfehlen, Deine Anlageprodukte zu verstehen und nur dann zu investieren. Ob das nun AV Depot oder Riester heißt. Der Schritt hier ins Forum war schonmal ein guter. Ich werde Dir das auch nicht bis ins Detail ausrechnen. Aber wenn Du selber ne Rechnung zeigst, helfen wir gerne weiter wenn es hakt.
Es wären definitiv 4 (eher 5) Jahre, in denen 60 EUR Sockelbeitrag ausreichen würden.
Kind wird nächstes Jahr 13 und darf dann jugendschutzkonform einen Minijob im Haushalt (eines Familienmitgliedes) ausüben. Zumindest einen Tag im Jahr mit Versicherungspflicht werden wir einrichten können.
Das sind ja crazy Ideen ;). Wenn Du nen Anbieter findest, bei dem du nen Vertrag abschließen kannst, bin ich sehr interessiert. Verstehe ich das richtig, der Minijob muss dann bei Verwandten außerhalb des Haushalts sein? Und die können das wiederum als Haushaltsnahe Dienstleistung absetzen?