An der Stelle braucht es glaube ich keinen Anwalt, sondern eine einfache Steuersoftware wie WISO. Da wird einem das schön erklärt und die prüfen auch den Steuerbescheid.
Beiträge von Newb
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Ich dachte das Ziel wäre Altersvorsorge, nicht Konsum
Es geht hierbei ja erstmal um einen Vergleich und da kann man die Steuererstattung ja nicht weglassen. Was man damit macht, ist ja für den Vergleich unerheblich.
Dann finde ich den Rechner von Finanztip zumindest unglücklich, weil er so tut, als würde die Steuerersparnis unverzinst aufm Giro liegen. Das unterschätzt aus meiner Sicht den Vorteil des AV Depots. Für einen fairen Vergleich sollte diese ebenfalls in ETfs angelegt werden.
Man könnte auch einfach hingehen und bei dem Referenzdepot die Einzahlung um die Steuerersparnis reduzieren. Das ist ja das, was man tatsächlich netto ins AV-Depot einzahlt. Dann wäre der Vergleich rund und es ist egal, wie Du die Steuerersparnis verwendest.
Für mich persönlich ist es eigentlich egal, wir machen immer bei größeren Sonderzahlungen (Steuer oder Bonus) einen kleinen Finanzausgleich. Wir ziehen dann beiden unseren Notgroschen auf jeweils genau auf 10 k glatt und legen den Rest an. Daher erhöht jeder zusätzliche € Steuererstattung exakt um den € unsere Sparrate. Unsere Konsum hângt davon ab, was wir brauchen/ wollen und nicht vom Kontostand.
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Der Rechner hier auf Finanztip zeigt ja schön den Vergleich zu einem normalen ETF Sparplan. Und hier kann man dann auch erkennen das der Vorteil des AVD zu einem guten Teil auf der Steuerersparnis liegt, die man dann im Laufe des jeweils folgenden Jahres erhält.
Nun frage ich mich, wieviele werden diese Steuererstattung dann auch wieder in den Vermögensaufbau stecken? Ich vermute viele werden das Geld einfach verbrauchen.
Dadurch steht man am Ende dann schlechter als der 0815 ETF Sparer.
Das würde ich so nicht sagen. Konsum hat ja auch einen Wert.
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Glaube mit der Kinderzulage hatte hier mal wer vorgerechnet dass es sich sogar lohnen kann, den riester mit den Zulagen noch nächstes Jahr zu führen und erst Ende des Jahres umzustellen.
Ich glaube das war ich. Da hatte ich aber noch geglaubt, man müsste pro Kind 300€ einzahlen um die Förderung zu erhalten. Da aber einmalig 300€ reichen, ist der Förderunterschied so marginal, dass ich auch direkt wechseln würde.
Ich denke aber, ich werde mal zumindest mal das erste Quartal 27 abwarten, bis hier ein paar Erfahrungsberichte sind, bei welchem Anbieter ich abschließe.
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Ist das nicht immer die Keule, die in diesem Land kommt, um nix ändern zu müssen?

Irgendwelche Krankenschwestern, die Nachtschicht arbeiten und gehbehinderte Menschen, die trotz U-Bahn einen Van benötigen oder die Familie mit 8 Kindern…. Ich denke man kann für viele eine gesonderte Lösung finden ohne neue Gedanken von Beginn an abzuwürgen, weil man es vollumfänglich allen recht machen und jede Randgruppe sofort in der ersten Idee mit berücksichtigen muss.Mecker mecker mecker
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OT (ich weiß wirklicht nicht, was das noch mit dem Thema zu tun haben soll, aber so einem Unisinn muss ich einfach etwas entgegen setzen)
OT macht nix, der Faden war von vornherein schwachsinnig ;).
Stell Dir vor, es gibt auch Menschen, die ziehen nicht in die Altstadt, sondern wohnen da seit 35 Jahren, und benötigen trotzdem auch mal ein Auto, obwohl sie sonst im Alltag mit den Rad fahren. Und Anwohnerparken ist keineswegs überall so billig, wie Du meinst. Das als Laternenparker zu diskreditieren geht an der Lebensrealität vollkommen vorbei. Du kannst ja wohnen, wo Du willst, aber stell einfach mal in Rechnung, dass die Situation nicht so unterkomplex ist, wie Du vielleicht meinst.
Ich fand den Beitrag ganz gut, da ich da noch nie drüber nachgedacht hätte. Aber öffentliches Parken ist tatsächlich eine riesen Steuersubvention. Das würde ich erstmal emotionslos anerkennen.
Unabhängig davon hast Du natürlich recht, dass es für viele, insbesondere alt Eingesessene ein unumgängliches Konstrukt ist, das man nicht so ohne weiteres auflösen kann. Das macht es aber nicht zwingend fair
Naja.
Abschaffen von Stellplätzen würde ich nicht als Mittel sehen, Kosten zu reduzieren. Dann stehen die Autos auf der Straße und die Allgemeinheit zahlt dafür.
Natürlich hat jeder Baustandard seine Berechtigung, wobei das in Richtung eines Werbeslogans geht "das Beste oder nichts". Vielleicht tut es auch das zweit- oder drittbeste.
So ne innerstädtische Tiefgarage macht schnell mehr als 10 Prozent der Baukosten aus. Außer dem Verzicht auf einen Aufzug fehlt mir wirklich die Phantasie an welcher Stelle man noch merkbar einsparen könnte, wenn die Gesetzgebung nur das "zweit- oder drittbeste" fordern würde.
Man könnte vielleicht noch über Höhenbegrenzungen, Ausnutzungszahlen oder Abstandsflächen diskutieren.
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Vielleicht sind auch die Baukosten der Hebel, also vor allem die vorgeschriebenen Standards und dass Häuser hier für die Ewigkeit gebaut sind.
Um mal den Bogen zu schlagen. Ich denke die Diskussion um die Stellplätze zeigt eindrucksvoll, warum vermutlich jeder einzelne Baustandard seine Berechtigung hat.
Ich hatte das mit den Stellplätzen einfach mal so rausgehauen. Stellt sich raus, dass Berlin, Hamburg und Niedersachsen diese bereits abgeschafft haben.
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Auch deutsch: Beim Thema Wohnungsnot ist das Hauptproblem der persönliche Abstellplatz fürs eigene Auto.
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Bei Barrierefreiheit gehe ich bis zu einer gewissen Geschosszahl mit. Aber die Stellplatzpflicht ist keine Gängelei. Sie stellt sicher, dass die Autos nicht auf Kosten der Allgemeinheit im teuren öffentlichen Raum abgestellt werden. Eine Alternative zu Stellplatzvorgaben wäre natürlich, Parkraum grundsätzlich nur noch kostendeckend zu bewirtschaften. Aber billig kommt das nicht...ein Stellplatz 5x2,5m bei 1000€ Bodenrichtwert ist schon 12,5k wert. Dazu kommen dann noch Rangierflächen, Pflasterung, etc. Unter 5€ pro Tag ist da wenig zu machen und der Bodenrichtwert ist für städtische Lage noch am unteren Ende
Fein für mich: Nicht ganz ernst gemeint, aber vielleicht sollte man große Familienwohnungen bewusst mit Barrieren bauen, damit die Alten da auch irgendwann mal freiwillig ausziehen, wenn sie den Platz nicht mehr benötigen.
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vly schwer zu sagen mit den Rahmenbedingungen. Das kann man durch uns noch schlechter abschätzen, da wir weniger Informationen haben.
Ich würde da vermutlich einfach 360€ pro Ehepartner einzahlen und gut ist.
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Das Geld, das im zweiten Schritt (großzügig) verteilt wird muss zunächst erstmal erwirtschaftet werden.
Wenn die Menschen (wie von St. Irving dargestellt) feststellen, dass trotz höherer Steuern und Abgaben immer weniger Gegenwert bei ihnen ankommt, ziehen sie daraus ihre Konsequenzen. Dadurch wird dann tendenziell weniger Geld erwirtschaftet, das verteilt werden kann.
Als Antwort die Steuer- und Abgabenlast weiter zu erhöhen wird die Lage nicht verbessern.
Wie wäre es, wenn Du erstmal Deine letzten lückenhaften Kausalketten schließt, bevor Du wieder neue unzusammenhängende Behauptungen aneinander reihst?
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Ich denke es hängt sehr stark davon ab wie fähig diese Gelder verwendet werden. In dem Bereich sieht es beim (deutschen) Staat m.E. seit sehr langer Zeit sehr dürftig aus und das merkt der Bürger. Wir sind immerhin Vizeweltmeister bei der Höhe der Steuern und Abgaben. Jeder darf sich mal überlegen ob wir auch Vizeweltmeister bei…
…der Verteidigungsfähigkeit, Energiesicherheit, der Bahn, den Facharztterminen, der inneren Sicherheit, dem Bildungswesen, der Rente, dem Schutz und strategischen Ausbau von Schlüsselindustrien usw. sind.

Mir wären die hohen Steuern egal, wenn die Qualität der Leistungen passen würde. Aber sie stimmt nicht (mehr). Und auch aus diesem Grund werden uns die kommenden Wahlen um die Ohren fliegen.
Naja, wir sind Vizeweltmeister bei Steuern und Abgaben auf den Faktor Arbeit. Vergleicht man die Gesamtsteuerlast und Abgaben im Verhältnis BIP , sind wir (Edit: im europäischen Vergleich) unteres Mittelfeld. Man kann sich natürlich wie Du immer nur einzelne Statistiken raussuchen, um seinen Punkt zu machen. Aber wenn man das übergeordnet betrachtet, ist die Schlussfolgerung nicht, dass unser Staat so super ineffizient ist, sondern dass die Zusammensetzung von Steuern und Abgaben zwischen Arbeit und Kapital in Deutschland strukturell anders verteilt ist als in anderen Ländern.
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https://www.finanzwende-recherche.de/wp-content/upl…_20231107-1.pdf
Laut dieser Studie von Finanzwende gehen 41% der Mieten an Investoren und die Renditen lassen sich zu Lasten der Mietenden umsetzen. Weniger Qualität, keine Modernisierung, kein/kaum Neubau, Mieterhöhungen usw.
Du hast absolut Recht mit Neubaugebieten und Investitionen für (kleine) Privatanleger, jedoch finde ich hinkt das im Vergleich mit institutionellen Anlegern. Wenn man sich das Risikoverhältnis anschaut und mit dem Medianlohn vergleicht, ist es unwahrscheinlich das eine Einzelperson 2+ Einfamilienhäuser baut, ganz zu Schweigen von Mehrfamilienhäusern mit 6+ Parteien, so wie man sie in der Stadt hat und benötigt. Aber genau so wenig würde eine durchschnittlich vermögende Person einen ICE, ein Umspannwerk, eine Autobahn oder ein Klärwerk bauen. Das sind schlichtweg Investitionen in Infrastruktur die nicht zu realisieren sind. Ich sehe Wohnungen als Infrastruktur die man schon stärker regulieren muss, als beispielsweise Konsumprodukte, da man nicht drauf verzichten kann.
Gehe ich mit. Man kann Immobilien als Infrastruktur betrachten, allerdings hinkt das etwas, da jede Immobilie ein Einzelinvest ist und nicht gemeinschaftlich genutzt wird. Aber jeder staatliche Eingriff trifft jetzt den Großinvestor wie den Kleininvestor. Wenn ich die Zahlen von Vonovia richtig lese, machen die knapp 4% Brutto-Mietrendite auf den Immobilienwert. Das erscheint mir jetzt nicht so hoch, als dass es hier eines staatlichen Eingriffs Bedarf.
Staatlich subventionierten Wohnungsbau wäre mMn nicht mal schlecht. Derzeit haben wir mit staatlich subventionierten Mietpreisen, über das Wohngeld, nahezu keinen Wohnungsbau. Wir subventionieren nur Preise, während Wohnungsbau die Preise reduzieren würde. Gerade der soziale Wohnungsbau ist seit rund 25 Jahren nahezu nicht mehr existent.
Vielleicht kann ich da mitgehen. Mein Störgefühl, dass die Subventionen nur einigen wenigen zu Gute kommen bleibt. Aber vielleicht hat der Gesamteffekt auf den Wohnungsbestand für alle einen Nutzen. Auf jeden Fall lieber Wohnungsbau als Enteignung.
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Früher gab es mal eine Wohnungsgemeinnützigkeit. Wurde 1990 aber weitestgehend abgeschafft. Dabei erhielten Vermieter/Wohnungsunternehmen Steuervorteile, wenn die Mieten gedeckelt und Gewinne begrenzt wurden, bzw. der Bestand damit gepflegt wurde. Heutzutage sind wir da in einer "gezielteren" Förderung mit Wohngeld, aber ich bezweifel das sich das ganze rechnet.
Leider sieht man heute das der "Markt" am Wohnungsmarkt nicht besonders gut funktioniert. In städtischen Gebieten ist die Nachfrage und die Baukosten hoch, sowie die Flächen sehr begrenzt. Laut Marktlogik würde das zum abschwächen der Nachfrage führen, was aber nicht der Fall ist da man weiterhin wohnen muss. Weiter weg ziehen ist immer nur begrenzt möglich, da man ja auch oft Wege zum Arbeitsplatz hat. Das sind auch Opportunitätkosten die man einbeziehen muss und mittlerweile sind auch viele "Speckgürtel" ziemlich teuer geworden.
Letztendlich ist wohl die Frage in welcher Form wohnen ein Grundbedürfnis ist. Muss der Wohnungsbau zwangsläufig hohe Renditen abwerfen? Klar zieht es Investoren an, aber in gleichem Maß ziehen damit auch die Preise an. Da einen staatlichen Eingriff sich zu wünschen finde ich jetzt nicht so weit hergeholt. Die Mietpreisbremse funktioniert bekanntlich nicht (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ver…ngsnot-100.html). Ich denke weiter so wie bisher wird es nicht besser. Ob Enteignung das Mittel ist das alles besser macht, weiß ich. Aber was für andere Ideen gibt es denn um hier zu einer Lösung zu kommen?
Ich will Dir nicht widersprechen, da das was Du schreibst nicht falsch ist und ich auch keine Idee habe. Insbesondere, dass der Wohnungsmarkt kein ganz freier Markt ist, und meine nachfolgenden Gedanken daher nicht ganz zutreffend sind.
Grundsätzlich steht es ja jedem frei selbst Eigentum zu erwerben oder für sich zu neu zu bauen. Das kann sich natürlich nicht jeder leisten. Aber jetzt kann ja nicht die Erwartungshaltung sein, dass bloß weil jemand anderes investiert, auf einmal Wohnen zur Miete wesentlich günstiger ist. Am Ende müssen die Kosten + Risikozuschlag durch die Miete bezahlt werden.
Es hat ja einen guten Grund, dass hier jeder nen Etf empfiehlt und kaum einer sagt, Bau Neubauwohnungen und vermiete die als Altersvorsorge. Es ist unter Rendite/ Risikobetrachtung aktuell einfach eine Investition mit engen Margen und hohem Risiko, die sowieso nur über den Kredithebel und am ehesten mit Skalierung funktioniert.
Und daher glaube ich, dass staatliche Eingriffe in den Markt hier einfach keine Wirkung zeigen können, da sie im Endeffekt alle darauf abzielen, dass private Investoren durch Verzicht auf einen Teil der eh schon schmalen Rendite den Mieter quersubventionieren sollen.
Staatlichen Wohnungsbau sehe ich auch kritisch, da hier staatliche Subventionen nur einem kleinen auserwählten Teil nützen.
Der Hebel muss aus meiner Sicht darin liegen, Wohnungsbau zu erleichtern (schnellere Genehmigungen, mehr Bauland) oder die weniger vermögenden finanziell so zu stellen, dass diese sich angemessenen Wohnraum leisten können.
Stellplatzpflicht streichen heißt ja nur, dass dann erwartet wird, dass man die Anwohner die Hälfte der allgemein bezahlen Straße als ihren Parkplatz Parkplatz beanspruchen.
Und Barrierefreiheit könnte langfristig bei der überalternden Gesellschaft auch eher problematisch bzgl. Werterhalt sein.
Hast Du Recht. Überspitzt gilt aber auch: Du zwingst Fahrradfahrer höhere Mieten für Parkplätze zu zahlen und junge Familien für einen Aufzug, die an der Stelle nicht gebraucht werden. Das empfinde ich als nicht zielgerichtet.
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Vielleicht sind auch die Baukosten der Hebel, also vor allem die vorgeschriebenen Standards und dass Häuser hier für die Ewigkeit gebaut sind.
Ich glaube das nicht. Statik und Brandschutz sind glaube ich nicht verhandelbar. Wärmeschutz ist insbesondere beim Neubau über den Lebenszyklus vermutlich eher kostensenkend. Nachhaltige Heizsysteme und PV Pflicht sind ebenfalls im volkswirtschaftlichen Interesse. An welcher Stelle willst Du die Baukosten noch drücken? Paar € wegen Schallschutz und ne Steckdose weniger? Stahl, Beton und Holz sind einfach teuer.
Wo man vermutlich ansetzen könnte, ist die Stellplatzpflicht und die Barrierefreiheit. Insbesondere ein Aufzug ist gerade im Betrieb sauteuer.
Ich halte unsere Gesetzgebung und die umfassenden Normen/Richtlinien aber grundsätzlich für einen sehr guten Verbraucherschutz. Gäbe es die nicht, würde jeder zweite Bauherr noch derber übers Ohr gehauen.
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Also - was sind die Vorschläge, wie man zu bezahlbarem Wohnraum kommt?
Ich hab keinen. Aber wenn die Neubaukosten bei 4 k alleine Baukosten liegen, ist es für mich logisch, dass man nicht unter 16€ den m2 Neubau mieten kann. Daraus ergeben sich dann auch die Mieten für den Bestand. Das ist jetzt etwas vereinfacht - ich weiss - es geht mir mehr ums Prinzip.
Vielleicht ist Wohnen dann auch einfach so teuer wie es ist und der persönliche Hebel ist die Größe des Wohnraums.
Nur weil man keine gute Lösung hat, muss man keine noch schlechtere wie eben Enteignung und Mietendeckel durchsetzen. Das fühlt sich eher wie Aktionismus an.
Aber hier sieht keine Partei gut aus. Aus Bayern kam hier bspw. auch nur Unfug wie das Baukindergeld.
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Um mal auf die Forderung nach Verstaatlichung der Wohnungskonzerne in Berlin zurückzukommen.. Der ein- oder andere wird sich noch an den Skandal um Albert Vietor 1982 und die Neue Heimat und den Verkauf von 190 000 Wohnung an Horst Schiesser zu einem Preis von 1 Euro in 1986 erinnern. Die Schuldigen wurden nicht wirklich zur Rechenschaft gezogen, die Schmuhgeschäfte nicht rückabgewickelt. Wenn das Begehren der LINKEN aus diesem Themenkomplex herrührt, habe ich dafür eine gewisse Sympathie. VONOVIA und vormals Deutsche Wohnen, mittlerweile verschmolzen, sind u.a. die Nutznießer der betrügerischen Pleite in der heutigen Zeit. Wenn man sich anschaut, wie von der VONOVIA Nebenkostenabrechnungen (auch hier im Forum schon Thema gewesen) zu Ungunsten der Mieter gestaltet hat, kriegt man Würgereiz. Nun gibts ja Urteile, die die schlimmsten Dinge verbieten. Trotzdem verstehe ich die LINKE in Ansätzen.
Lektüre:
Ich halte das für keine besonders schlaue Idee. Beginnend damit, dass das eine sehr teure Förderung für einige wenige Auserwählte ist und damit endend, dass ich nicht sehe, wie dadurch neuer Wohnraum geschaffen wird. Man hätte für die Mrd., die das kosten wird, auch einfach neue Wohnungen bauen können.
Am Ende wird Vonovia wohl entschädigt werden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die dadurch finanziell schlechter gestellt werden.
Schlussendlich gibt es hier einen Volksentscheid, den es zu respektieren gilt. Und das sollte doch gerade denen gefallen, die sonst immer die direkte Demokratie bei unseren eidgenössischen Nachbarn loben.
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Ich kenne den digitalen Zwilling insbesondere aus dem Gebäudebereich als Erweiterung zu Building Information Modelling. Fancy Spielerei, die aber im Wesentlichen bei der praktischen Einführung an den Kosten, der dauerhaften Pflege und dem tatsächlichen Nutzen etwas scheitert...
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Hier ein Langzeiterfahrungsbericht:
https://derfinanznomade.de/2024/05/14/upd…att-msci-world/Natürlich muss man bedenken, dass in diesem Bericht die sehr positiven Renditen des MSCI World gegenüber gestellt werden. Die letzten 15 Jahre waren eben sehr gute Zeiten für Aktieninvestitionen. Mit den Aktienmarktrenditen der Jahre 2000-2013 hätte der Vergleich dann ganz anders ausgesehen.

Spannend, der kommt ja auch ungefähr bei den 5% Rendite raus. Ich denke der MSCI World ist aber die falsche Benchmark. Der richtige Benchmark wäre vermutlich das Festgeld mit 20 Jahren Laufzeit. Ist alles eine Frage, wie es ins Gesamtvermögen passt.
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Ich glaube wir müssen die Frage in zwei aufteilen.
1. Ist die PV Anlage eine gute Investition. Das ist eine eher technische Frage, die ich zwar raten kann und getan habe, für die Du aber die Grundlage liefern musst. Kosten, Ertrag, Stromverbrauch etc.... Vorher lässt sich das nicht beantworten.
2. Passt das Invest in Deine Vermögensstruktur. Auch hier können wir nur raten, das müsstest Du mal ganzheitlich aufdröseln. Ich hab nur was von 30k gelesen. Das wäre mir bei einem Eigenheim zu wenig Rücklage für so ein langfrstiges Invest. Das ist aber natürlich individuell und auch da kann man am Ende nur raten.