Hallo zusammen,
die Zugewinngemeinschaft ist nicht mehr passend für nicht erwerbstätige Frauen.
https://www.finanztip.de/zugewinngemeinschaft/
LG
Das ist doch etwas pauschal.
Wenn beide Ehepartner sich Erwerbs- und Carearbeit gleichberechtigt teilen und so BEIDE Ehepartner die Möglichkeit haben, finanziell unabhängig zu sein und Vermögen aufzubauen, stimme ich Dir zu.
Die Realität zeigt aber leider, dass immer noch viele davon ausgehen, dass natürlich die Frau Elternzeit nimmt (der Vater dann die zwei Alibimonate am Ende für gemeinsames Reisen oder Renovierungsarbeiten zu Hause) und im Anschluss die Frau maximal Teilzeit arbeitet, weil der Mann natürlich nicht seine Stunden reduzieren kann.
Sehr polemisch, ich weiß, aber in vielen Fällen ist das leider immer noch die traurige Wahrheit.
Wenn wir unser Mindset dahingehend ändern würden, dass es völlig normal ist, dass beide Elternteile eine zeitlang während ihrer Karriere ihre Arbeitszeit reduzieren, würden Frauen im Job weniger benachteiligt (da dass Ausfallrisiko beide Geschlechter beträfe), Frauen würden besser fürs Alter vorsorgen (Stichwort Rentenpunkte) und vor allem im Job bleiben und dort auch weiterkommen, um potenziell mehr Geld zu verdienen.
Ich bin vollkommen d’accord, dass eine Ehe nicht als Versorgung gesehen werden sollte. Aber sobald ein Partner durch die Familiengründung beruflich und damit finanziell zurück steckt und dadurch erst dem anderen Partner die volle Erwerbsarbeit ermöglicht, muss der schwächere Partner dafür einen Ausgleich erhalten.