Beiträge von ludwigvonmises

    MMn sogar eine sehr gute Wahl! Es muss ja auch 'Doofe' geben, die den etwas Schlaueren die Coin(-Bruchteile) abkaufen ;)

    Diese Aussage kann ich auf jedes Gut der Welt anwenden. Dass man "Dumme" finden will, die einem das irgendwann abkaufen. Das macht wenig Sinn.

    Sonst droht "Game over" für das staatliche Geldmonopol.

    Exakt, darauf wird es langfristig gesehen hinauslaufen. Denn abschalten kannst du es nicht.

    Eine Umschichtung würde ich - zumindest gedanklich - ernsthaft prüfen, wenn die weltweiten Notenbanken anfangen ihre Goldbestände zu entsorgen, um auf Bitcoin (oder CBDC) umzusteigen.

    Naja die El Salvador hält schon Bitcoin, Bhutan auch. Und ich denke, wenn man so lange wartet bis das Konsens unter Zentralbanken ist, ist der Großteil der möglichen Upside weg. Man muss über Portfolioalloaktion regeln. 0,1%, 0,5%, 1%, you name it :)


    Während die Goldbestände der Fed gegen Null tendierte, wies Richard Nixon seinen Finanzminister John Connally an, "temporarily" also vorübergehend die Konvertibilität des Dollars in Gold ... auszusetzen.

    Ich kenne die Geschichte gut, danke ;) Und doch, als globales Geld ist es gescheitert. Weil es zensierbar und korrumpierbar war.

    Für meinen Teil versuche ich nur noch nicht wieder mittellos zu werden (so habe ich nämlich vor über 50 Jahren angefangen). Das ist etwas (ziemlich bis ganz) anderes als der Versuch (mehr oder weniger aggressiv und entsprechend risikoreich) Vermögen aufzubauen.


    Btw: Es gibt auch andere Assets (wie Tangible Assets), die vermutlich nicht vom Globus verschwinden werden (Stichwort: Kunst - um nur ein Beispiel zu nennen).

    Ja, das ist ja alles dein gutes Recht und das muss und soll jeder für sich entscheiden. In Fiatgeld sparen ist ja zum Beispiel der garantierte Weg mittellos zu werden :) Und wie gesat, ein Risiko steuer man über Portfoliosize.

    Bold claim: Sollte Bitcoin weiter bekannt werden, und sich als Wertspeicher weiter etablieren, entzieht es Kunst, Immobilien, Sammelobjekten etc. monetäre Energie. Und zwar nicht zu knapp. Nahezu alles ist überbewertet, weil Leute Ihren Wert in anderen Dingen als Geld speichern, weil Geld nicht mehr knapp ist.

    Du verstehst mich denke ich falsch. Statten können natürlich Dinge verbieten bzgl. Bitcoin. Aber das killt nicht Bitcoin, und auch nicht meine Möglichkeit Bitcoin zu versenden. Das ist ein dezentrales Netzwerk, das bleibt unberührt davon, ob jemand es verbietet. Das mag Impact auf den Bitcoinpreis haben, aber kaum Impact auf Bitcoin als System, dass man nutzen kann.

    Der direkte Tausch Bitcoin gegen Ware - wie es ganz ursprünglich mal gedacht war - hat sich aus technischen und daraus folgenden praktischen Gründen nicht durchgesetzt.

    Dem würde ich widersprechen. Hast du schon mal Sats via Lightning Netzwerk versendet? BY THE WAY monetisiert ein Geld immer zunächst als Wertspeicher und wird dadurch nach und nach Tauschmittel und dann Recheneinheit. Das sind ineinandergreifende Netzwereffekte. Bei Bitcoin wären wir gerade dabei, dass es sich als langfristiger Wertspeicher einen Namen macht. Vom Tauschmittel sind wir noch weit entfernt.

    Naja das ist ein häufig diskutierter Punkt. Die Gründe warum Gold gescheitert ist, sind aber genau die Nachteile die es ggü Bitcoin hat. Es ist leicht konfiszierbar, da physisch greifbar, und es ist im internationalen Handel schlecht transportierbar ohne Drittpartei.

    Genau da setzt ja Bitcoin an. Es ist eine neue Form von Geld, die versucht, dass etwas wie 1971 nie wieder passieren kann. Hier ein spannendes Buch, dass diese Thematik, Geldgeschichte und Bitcoins Rolle da gut beleuchtet in meinen Augen: Der Bitcoin-Standard

    Ich kenne die Zukunft nicht, aber ich bin recht zuversichtlich, dass Bitcoin Gold die kommenden Jahre massiv Wert abgraben wird, weil es das bessere Gold ist.

    Zur Portfolio-Allokation: naja man kann ja 0,1% oder 1% machen. Hatte ja gesagt das ist individuell. Aber 0% ist eine Entscheidung, dass man garantiert weiß, es setzt sich nicht durch. Und wer würde sich das zutrauen?

    Ja, ich frage mich nur, was dereinst passiert, wenn man seine Kryptos mal nicht mehr in FIAT-Währungen getauscht bekommt.

    Ich stelle mir gerade vor, wie man nach WK3 versucht mit seiner Wallet Kartoffeln zu tauschen.

    Mit Bitcoin selbst passiert recht wenig. Es wird weiterlaufen. Vielleicht trifft es den Preis, vkkt die Adoption in der jeweiligen Jurisdiktion, aber Bitcoin wird weiter laufen.

    Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit dass flächendeckend Verbote durchkommen nahezu 0 Mittlerweile. Es gibt zahlreiche ETFs basieredn auf Bitcoin, es ist Zahlungsmittel in min. 1 Land der Welt (El Salvador), da müsste man sich schon sehr diktatorisch aus dem Fenster lehnen um das durchzuziehen als Staat.

    Die höhe der Bitcoin Allokation ist sicher eine sehr persönliche Sache, anhand der eigenen Einschätzung. Ganz gefährlich finde ich, mit 0% in die Zukunft zu gehen.

    Ich persönliche beschäftige mich seit langer Zeit intensiv damit, und halte es für nahezu unmöglich Bitcoin nochmal vom Erdball wegradiert zu bekommen. Staaten werden das Asset hassen, aber langfristig keine Chance haben, als es zu akzeptieren, und dann ist es spieltheoretisch am sinnvollsten es dein eigenen Bürgern leicht zu machen, damit zu agieren, weil es Wohlstand anzieht.


    Ich meine, das ist ein First in der Geschichte der Menschheit. Etwas digital knappes, zensurresistentes, unzerstörbares, überall hin transportierbares, ist schon ein Wort, oder?

    Kannst mal hier rein schauen, da gibt es finde ich super einfache Erklärungen für Einsteiger: Bitcoin Blinks

    Ob Bitcoin für Leute ohne Ahnung wirklich eine gute Wahl ist?

    Es gibt auch Leute, die sagen, ein "Gold-ETF" sei nur ein Papier oder eine Zahl im Computer und keineswegs ein physisches Metall.

    Mit dem Gold-ETF gebe ich dir recht. Paper-Gold könnte ein Problem sein, physisch wäre besser. Da sollte man durchaus skeptisch sein.

    Bei Bitcoin muss man sicher zum Teil seine Hausaufgaben machen. Aber das muss man in jedem Bereich zu einem gewissen Grad. Man sollte auf jeden Fall seine Bitcoin immer selbst halten und eben nicht via ETF. Ansonsten nimmt man das Werteversprechen gar nicht wahr.

    Ich denke, wer keine extreme Expertise in einem spezifischen Bereich hat, oder genug Zeit um sich in jedes Unternehmen stark reinzudenken, sollte einfach ein Portfolio aus Welt-ETF, Gold-ETF und Bitcoin aufbauen, und langfristig besparen. Und sich lieber darauf konzentrieren im Berufsleben möglichst das Maximum rauszuholen und die Sparquote zu erhöhen. 5% mehr Sparen sind 5% die man ansonsten an Rendite rausholen muss.

    Eine ganz gute Aufteilung finde ich: 65/35/5, oder 60/30/10. Bei den genannten Assets. Welt ETF als Basis, Gold als Hedge, und Bitcoin als Wette auf das langfristige umkrempeln des Finanzsystems.

    Leute wollen Sparen und Vermögen aufbauen, und nicht parallel Finanzprofis und Aktienanalysten sein, oder?