Eine Umschichtung würde ich - zumindest gedanklich - ernsthaft prüfen, wenn die weltweiten Notenbanken anfangen ihre Goldbestände zu entsorgen, um auf Bitcoin (oder CBDC) umzusteigen.
Naja die El Salvador hält schon Bitcoin, Bhutan auch. Und ich denke, wenn man so lange wartet bis das Konsens unter Zentralbanken ist, ist der Großteil der möglichen Upside weg. Man muss über Portfolioalloaktion regeln. 0,1%, 0,5%, 1%, you name it 
Während die Goldbestände der Fed gegen Null tendierte, wies Richard Nixon seinen Finanzminister John Connally an, "temporarily" also vorübergehend die Konvertibilität des Dollars in Gold ... auszusetzen.
Ich kenne die Geschichte gut, danke
Und doch, als globales Geld ist es gescheitert. Weil es zensierbar und korrumpierbar war.
Für meinen Teil versuche ich nur noch nicht wieder mittellos zu werden (so habe ich nämlich vor über 50 Jahren angefangen). Das ist etwas (ziemlich bis ganz) anderes als der Versuch (mehr oder weniger aggressiv und entsprechend risikoreich) Vermögen aufzubauen.
Btw: Es gibt auch andere Assets (wie Tangible Assets), die vermutlich nicht vom Globus verschwinden werden (Stichwort: Kunst - um nur ein Beispiel zu nennen).
Ja, das ist ja alles dein gutes Recht und das muss und soll jeder für sich entscheiden. In Fiatgeld sparen ist ja zum Beispiel der garantierte Weg mittellos zu werden
Und wie gesat, ein Risiko steuer man über Portfoliosize.
Bold claim: Sollte Bitcoin weiter bekannt werden, und sich als Wertspeicher weiter etablieren, entzieht es Kunst, Immobilien, Sammelobjekten etc. monetäre Energie. Und zwar nicht zu knapp. Nahezu alles ist überbewertet, weil Leute Ihren Wert in anderen Dingen als Geld speichern, weil Geld nicht mehr knapp ist.
Das dachten in der langen Finanzgeschichte auch so manche bis viele Protagonisten bezüglich Gold - nichtsdestotrotz kam es weltweit und immer wieder zu Goldbesitzverboten für die Menschen und Bürger also Private (natürlich nicht für die Notenbanken, die durften ihr Gold stets behalten ...).
Steht den Staaten das "Wasser bis zum Hals" - werden entsprechende Maßnahmen (natürlich auch "diktatorische") implementiert. Warum sollte das ausgerechnet bei Bitcoin anders sein ? Erst recht, wenn es dabei und ganz grundsätzlich um das "staatliche Geldmonopol" gehen sollte. Dafür ("dieses Mal ist alles anders") spricht aus meiner Sicht nix.
Selbst ein (relativ) freies Land wie die USA haben damals (um nur ein Beispiel aus zahlreichen zu nennen) den privaten Goldbesitz mit der Androhung langjähriger Haftstrafen (!) verboten.
Solltest Du eventuell ein nahtlos überzeugter "Bitcoin-Jünger" sein (analog eines "Kommer-Jüngers", eines "Passiv-Jüngers" usw.) dürfte eine "Diskussion" (wenn man da so nennen will) ohnehin sinnlos sein.
Für meinen Teil bevorzuge ich Realitätsbezug - dazu gehört immer das "ganze Bild" aber auch der Blick in die "Finanzgeschichte" und auf die "Interessenlage" der entscheidenden Akteure (also unter besonderer Berücksichtigung der von Staaten, Notenbanken und Banken).
Dir viel Erfolg - in dem Fall viel Glück - in Sachen Bitcoin bzw. Digitalgeld.
In diesem Sinne ...
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Du verstehst mich denke ich falsch. Statten können natürlich Dinge verbieten bzgl. Bitcoin. Aber das killt nicht Bitcoin, und auch nicht meine Möglichkeit Bitcoin zu versenden. Das ist ein dezentrales Netzwerk, das bleibt unberührt davon, ob jemand es verbietet. Das mag Impact auf den Bitcoinpreis haben, aber kaum Impact auf Bitcoin als System, dass man nutzen kann.
Der direkte Tausch Bitcoin gegen Ware - wie es ganz ursprünglich mal gedacht war - hat sich aus technischen und daraus folgenden praktischen Gründen nicht durchgesetzt.
Dem würde ich widersprechen. Hast du schon mal Sats via Lightning Netzwerk versendet? BY THE WAY monetisiert ein Geld immer zunächst als Wertspeicher und wird dadurch nach und nach Tauschmittel und dann Recheneinheit. Das sind ineinandergreifende Netzwereffekte. Bei Bitcoin wären wir gerade dabei, dass es sich als langfristiger Wertspeicher einen Namen macht. Vom Tauschmittel sind wir noch weit entfernt.