Er schreibt übrigens, dass der ETF-Wechsel alle 10000 € im „Schulnotenbereich“ 1+ wäre.
Wenn einem eine 2+ reicht, ist ein ACWI IMI bzw. All World ETF plus Liquiditätsreserve laut diverser Aussagen seinerseits ja eine Lösung. Nachwürzen und Co. ist dann für die, die eine 1 von Ihm haben wollen.
Beiträge von T101
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Hallo,
Prof. Dr. Hartmut Walz verunsichert mich mit seinen Aussagen auf seinem Blog:
Er selbst betont immer das KISS Prinzip und "I eat my own cooking".
@Irving schrieb kürzlich, dass er mehrere Millionen in nur einem ETF hält. Walz selbst sagte in einem Interview mit extraETF, dass er auch nur drei ETFs hält, zwei davon nur kleine Beimischungen und ich würde mal annehmen, dass ein Finanzprofessor mehr als ein niedriges 6-stelliges Vermögen hat.
Wie passt das zusammen?
Bin ziemlich verwirrt, was ab 100k€ das Richtige ist. KISS oder Vorsicht (vor was?)?
Er schreibt auch immer von Strategie des geringsten Bedauerns und vom Tausendfüßler Prinzip.
Viel Aufwand ist es ja nicht alle x Jahre einen neuen ETF auszuwählen.
Eigentlich sollte man zuerst ein Buch von ihm lesen, um seine Denkweise und damit seine Blogbeiträge richtig einordnen zu können. -
Aktienmarktrenditen sind überwiegend Risikoprämien und stehen kurzfristig in keinem stabilen Zusammenhang mit der realwirtschaftlichen Entwicklung; langfristig sind sie jedoch an reales Gewinn- und Produktivitätswachstum gebunden.
Zudem sind Risikoprämien empirisch umstritten: Sie stellen ex-ante erwartete, jedoch ex-post häufig instabile Mehrrenditen dar. Historische Untersuchungen – etwa zur Small-Cap-Prämie – zeigen, dass diese nur in wenigen Zeiträumen und Märkten signifikant beobachtbar war.KI-Antwort?
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Was dieser „Finanzrocker“ so macht, ist doch nur eine kuriose Zusatzinfo zum Video.
Es würde mich freuen, wenn Hartmut Ealz seine aktuellen Ansichten in seinem Blog erläutern würde.Aber das hat er doch schon zu genüge gemacht. Er hat sei Portfolio doch sogar vorgestellt und besprochen. Zum Beispiel hier:
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Er hat überhaupt nichts neues zu seinen Ansichten über eine Portfolio-Zusammenstellung im letzten Finanzrocker Podcast erzählt.
Er ist Verbraucherschützer. Der MSCI World ist für ihn daher eine Mogelpackung Das hat er auch schon in älteren Auflagen seiner Bücher angemerkt. Und da viele sich aber für einen solchen entschieden haben müssen diese seiner Ansicht nach nachbessern. -
Ja die 18% Regel kenne ich, daher hat man ja bei all diesen Mischprodukten teils mehrere ETFs auf die gleichen Indices. Mich wundert nur der wirklich sehr hohe USA Anteil, der noch mit MSCI USA nachgewürzt wird, während EM (bis auf die Bonds) fehlen.
Vielleicht ändert sich das ja noch. Das Fondsvolumen beträgt ja jeweils noch weniger als 1 Mio und der Cashanteil etwa 10%.
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Eine Komponente darf maximal 20% laut UCITS ausmachen. Daher die vielen einzel ETFs um einen ACWI IMI im Aktienanteil nachzubauen. Ist z.B bei den Lifestrategy Produkten von Vanguard auch nicht anders.
Die Goldquote von 5% scheint bei allen Varianten gleich zu sein. -
Gerade in einem andere Forum gesehen. Auf der Luxemburger Xtrackers Seite sind die gelistet.
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"richtig mit 3-5 ETFs selbst bauen" klingt, als wäre eine 1-ETF-Lösung nur eine Behelfslösung für Leute, die es nicht besser wissen oder können. Und das ist doch einfach nicht so.
Einen Welt-ETF zu nehmen und dann EM, Ex-USA, Europa,…draufzuklatschen hat was von Flickschusterei.
Eine 1-ETF-Lösung auf den ACWI IMI, All-World oder GK-Index halte ich für eine gute Lösung. Gerade damit man später nicht rumfrickelt. Eine sehr gute Lösung bekommt man ex ante eh nicht hin. -
Seinen Blogbeitrag zur Entklumpung hat er gestern aktualisiert:
Klumpt nicht: MSCI World ex USA - Prof. Dr. Hartmut WalzDer MSCI World-Index ist kein echter Welt-Index. Es besteht ein Klumpenrisiko. Das können Sie vermeiden mit Fonds auf den MSCI World ex USA.hartmutwalz.de
In den Kommentaren hat er seine Vorschläge zur Umsetzung genauer erläutert.
Ich denke, man sollte entweder eine 1-ETF-Lösung (bevorzugt) nehmen oder gleich richtig mit 3-5 ETFs selbst bauen.
Erst ACWI (IMI) nehmen und dann noch später EM und EU zusätzlich ist Quatsch. Vor allem kann es ja in einigen Jahren völlig anders aussehen mit der Länderverteilung im ACWI. -
Hier eine schöne Einführung, man beachte die Grafik unter "MSCI World, ACWI und ACWI IMI im Vergleich"
Der Artikel strotzt ja nur so vor Fehlern.
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Die letzten 3 Kursrückgänge waren Corona, Putins Überfall auf die Ukraine und Trumps Zollgefasel.
Waren die tief genug, um erst auszusteigen und dann wieder einzusteigen? Ich denke nicht, jedenfalls nicht mit den 20 % / 50 %. Und wer seit dem letzten 50 %-Einbruch auf den nächsten wartet, um wieder einzusteigen, der wartet schon ziemlich lange und hat da auch die 0,1 % Zinsen auf Tagesgeld mitgenommen.
Man würde auch wieder einsteigen, wenn man die -20 % Schwelle wieder von unten durchbricht, dem sogenannten Fallback Einstieg. Nicht erst bei der -50 % Einstiegsschwelle.
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Andersrum.
Beim Übertrag werden zuerst die alten Anteile übertragen. -
Man „vermeidet“ dann eben auch ggf. über Jahre den Wiedereinstieg und steigende Kurse. Denn es ist ja kein Naturgesetz, dass es bei -20% weiter runtergeht auf -50%.
Bei Beginn des Ukrainekriegs und den Trump-Zöllen gingen die Kurse jeweils um die 20% runter. Dann aber auch wieder hoch.
Wer da eine solche „Strategie“ gefahren ist, wartet bis heute auf den Wiedereinstieg, im Fall Ukrainekrieg jetzt schon seit einigen Jahren.Nein. Es gibt bei der Strategie auch noch den Fallback-Einstieg! Man steigt auch ein, wenn die Kurse nach einem Tief wieder 20% gestiegen sind.
Sinnvoll ist das ganze mMn trotzdem nicht. -
Offenbar scheint sein ETF Erfolg zu haben, sonst würde er die TER nicht senken. Er wirbt aber auch in fast jedem seiner Beiträge mehr oder weniger direkt für seinen ETF.
Oder er ist nicht erfolgreich genug und daher wird die TER gesenkt!
ZitatIch meine Herr Kommer war auch immer der Meinung, niemand könne den Markt schlagen, nun versucht er es selbst.
In seinem Buch schreibt er was davon, dass niemand einen korrekt gewählten Benchmark nach Kosten schlagen kann.
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Wo steht das?
https://portal-sozialpolitik.de/uploads/sopo/pdf/2025/2025-12-01_RefE_PAV_Reform.pdf
- Entwurf Weitere Änderung des Einkommensteuergesetzes [1.1.2027] Seite 10:
"[...]Zulageberechtigte nach § 79 Satz 1 erhalten[...]"
- Einkommensteuergesetz (EStG) § 79 Zulageberechtigte:
"Die in § 10a Absatz 1 genannten Personen haben Anspruch auf eine Altersvorsorgezulage (Zulage).[...]"
- Entwurf Weitere Änderung des Einkommensteuergesetzes [1.1.2027] Seite 7:
"§ 10a wird wie folgt geändert: a) Absatz 1 Satz 1 wird durch den folgenden Satz ersetzt:
„(1) In der inländischen gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherte können Altersvorsorgebeiträge (§ 82) jährlich bis zu 1 800 Euro zuzüglich der dafür nach Abschnitt XI zustehenden Zulage als Sonderausgaben abziehen; das Gleiche gilt für
1. Empfänger von inländischer Besoldung nach dem Bundesbesoldungsgesetz oder einem Landesbesoldungsgesetz, [...]"
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Ich denke wir sollten wirklich abwarten was final beschlossen wird.
Gestern gab es ein gutes YouTube Video zum Entwurf mit Herrn Soltau (CEO von Smartbroker) auf dem Kanal von Timo Baudzus, aktuell sieht der Entwurf wohl vor das die Einzahlungen bei 1.800€ gedeckelt werden. Also keine freiwillige "Überzahlung" möglich. Im Video so bei 11:15 zu hören.
Wäre natürlich schön wenn das noch geändert werden würde.
Ne. Ich glaube, der Typ hat eigentlich keine Ahnung davon. Im Referentenentwurf steht das zum Teil anders, z.B. würden auch Beamte die Förderung erhalten.
Also abwarten. -
Black Friday Sale
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Hinweis: Es gibt einen elementaren Unterschied zwischen Geldmarkt-Wertpapieren und geldmarktnahen Wertpapieren!
Die oben erwähnten Fonds sind nur geldmarktnah. Der Unterschied ist grundlegend, weil ein Geldmarktfonds NICHT in Anleihen investiert und deshalb durch Zinsänderungen auch KEINEM Kursrisiko unterliegt - ganz im Gegensatz zu obigen geldmarktnahen Fonds.
Das wird gerne völlig übersehen.
Das stimmt aber mal überhaupt nicht!