Beiträge von T101

    Ich haben in den letzten Wochen den Aktienanteil auch etwas nachgewalzt über einen neuen ex USA ETF und meinen alten EM ETF.

    US Anteil jetzt bei etwa 56 % und bei EM 15 %. Small Caps habe ich keine (außer die großen SCs im All World).

    Dabei belasse ich es. Außer ich gewinne im Lotto. Der US Anteil war vorher bei über 75 %. War also eher ein Rebalancing.

    Die monatliche Sparrate geht für die nächsten Jahren weiterhin in den heiligen Gral.

    Hätte ich alles nur in einem All World oder ACWI (IMI) ETF, hätte ich mich vermutlich gar nicht mit dem Thema beschäftigt.

    Micho

    So ganz kann ich dir nicht folgen. Der Vanguard FTSE All-World bildet nun mal den den FTSE All-World Index nach. Du „beschwerst“ dich, dass das eine aktive und daher nicht prognosefreie Entscheidung sei. Auf der anderen Seite „möchtest“ du, dass Vanguard aktiv vom Index abweicht oder den ETF auf den FTSE Global All-Cap umstellt. Das fände ich nicht so gut.

    Irgendwo hat die Fondsgesellschaft und man als Anleger aktive Entscheidungen zu treffen. Das hat aber man nichts mit „nicht prognosefrei“ zu tun.

    Täte man sich mit dem Arero nur nicht noch die Rohstoffe und die Anleihen an Bord bzw. ins Portfolio holen … Auf die beschriebene Art hat man zu 30 Prozent BIP- und zu 50 Prozent MCAP-gewichtete Aktien im Depot, insgesamt also 80 Prozent Aktienquote. Kann man schon gut so machen! Muss aber auch sagen: Anfangs hielt ich den Kommer-ETF für einen ziemlich blödsinnigen Quatsch … aber der gefiel mir doch zunehmend besser und inzwischen habe ich den auch in einem Depot, wo ich ihn mit einem Vanguard 80/20 und einem ACWI zu einem 90/10-Portfolio mit 50:50 im Aktienteil (Kommer-Index zu MCAP) mixe.

    Ich finde den Arero auch sehr interessant und habe ein paar Anteile zum Spaß im Depot. Zumindest haben die Rohstoffe Futures 2022 das gemacht, was sie machen sollten. Im Vergleich zur LS60 ist der Arero kaum eingebrochen. Je nach Strategie kann das passen. Den Anleihenteil brauche ich aktuell nicht. So ein Arero ohne Re und Ro und in günstig wäre nicht schlecht.

    Was ich mir (noch) nicht erklären kann ist die Tatsache, dass kurzlaufende Staatsanleihen mit AAA nicht immer einen Overnight underperformen. Müssten Sie eigentlich, aufgrund des minimal geringeren Risikos (=besseren Ratings). War das nur eine Verzerrung wegen der Finanzkrise? :/

    In einer Krise sind AAA Staatsanleihen besonders gefragt. Die Anlager flüchten dann regelrecht dorthin. Die steigenden in einer Krise fast immer. Außerdem haben sich die sinkende Zinsen und die längere Duration erstmal positiv auf die Anleihen ausgewirkt.

    Der Overnight folgt stumpf seinem Index, egal wie sicher oder unsicher der ist.

    Und ja irgendwann wird es wieder richtig knallen. Mir wäre es heute lieber als in 15 Jahren. Nur aussuchen kann ich es mir nicht.

    Selbst wenn es morgen knallt, weiß man ja leider nicht, ob es dann nochmal in 15 Jahren nochmal knallt. Oder dazwischen.

    In den 2000ern erst Dotcom und als es sich wieder halbwegs erholt hatte Finanzkrise und dann noch Eurokrise. Da hilft nur, nicht ins Depot schauen .

    Was macht eigentlich Jeff Bezos mit seinen Klumpenrisiko Amazon? Da bin ich doch mit einem Welt Aktien ETF einfach unterwegs bei weniger Klumpenrisiko als er.

    Der verkauft auch schon fleißig.

    "Nach dem Verkauf hält Bezos immer noch 912 Millionen Amazon-Aktien, was in etwa 8,8 Prozent der Aktienanteile des Unternehmens entspricht."

    Jeff Bezos verkauft Amazon-Anteile: Warum das sein Vermögen und Portfolio kaum beeinflusst - t3n – digital pioneers
    Jeff Bezos plant, mehrere Millionen Anteile der Amazon-Aktie zu verkaufen. Durch den Verkauf bekommt der Gründer des Onlinehändlers mehrere Milliarden…
    t3n.de

    Habe mich vor zwei Jahren für ginmon entschieden.

    Für 6,65 € bei mir lohnt es sich nicht alle 6 Jahre was neues zu suchen.

    Im Anlagevorschlag sieht man übrigens in welche ETF und in welchem Verhältnis Gimon aktuell investiert.

    Nach wie vor haben die meisten Menschen ein Übergewicht an deutschen Anlagen, Gehalt/Rente, Immobilien, Tages- und Festgeld. Hier ist zu alles meist 100% Euro und Deutsch, bei USA Aktien ist ein erheblicher Teil weltweit, Apple, Microsoft und Tesla verkaufen überall, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Wenn da mal ein Land ausfällt spielt das keine große Rolle. Daher sehe ich’s nicht so dramatisch wie viele andere, zumal ein ETF schnell umschichtet wenn der Wind sich dreht.

    Was sagst zu den US Amerikanern? Die haben oft nur US Anleihen und US Aktien im Depot, evtl. ein Haus in den USA und arbeiten auch noch dort.

    Und dann haben deutsche Anleger ein Übergewicht bei deutschen Anlagen? Die DAX Unternehmen verkaufen genauso weltweit.

    Das „Problem“ sind ja eher die hochverwerteten Techwerte. Ein 50 % Einbruch bei denen wäre da immer noch keine Übertreibung und schnell möglich. Da reicht schon, wenn man merkt das KI doch nicht so viel bringt. Allerdings ohne den Anstieg der letzten Monate wären wir ja sicher auch nur auf Stand Mitte 23. Monate. Aber ob bei den Mag7 Einbruch nachhaltig den ganzen Markt runterzieht, würde ich dann schon bezweifeln.

    Mein Kollege macht das so:

    50% Vanguard FTSE All-World

    50% ARERO Fonds

    Damit kann er eigentlich nix falsch machen. Der Arero könnte nur etwas günstiger sein.

    Das Tolle an dieser Diskussion ist, dass es wahrscheinlich auf 20-30 Jahre völlig egal ist.

    Wir diskutieren uns einen Wolf ans Bein und am Ende liegt der eine oder andere 0,2% p.a. vorne oder hinten. Das könnte man auch mit einer anderen Aktienquote erreichen. :D

    Langfristig spielt es anscheinend keine große Rolle, wie das Portfolio aufgebaut ist.

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    Verschiedene Multiasset Portfolios liegen alle sehr nahe beieinander. Da dürfte es noch weniger eine Rolle spielen, ob der Aktienhandel nach BIP oder MCap aufgebaut ist. Wenn die Entnahmephase nicht mehr so weit weg ist, könnte/sollte man mMn trotzdem überlegen Klumpenrisiken und ähnliches Risiken zu mindern. Für jmd. der noch am Anfang steht ist es eh egal, wenn nächste Woche der US Klumpen platzt.

    Hier ein aktuelles Interview mit Röhl. Ab Minute 10:00 wird passend zum Thema auf den US Anteil im MSCI World eingegangen:

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    Das zeigt doch nur, dass die Gewinne aus den finalen Produkten bei den Herstellern bleiben und nicht bei den Zulieferern der Elektronic. AirPods Pro kosten 250€, Materialwert 20(?)€. Zumindest bekommt man andere in ears auch für 25€, nur können die halt nicht soviel und sind nicht so gut ins Ökosystem integriert. Die Elektronic ist nicht der Haupt-Treiber für diese Produkte, die Software und teilweise die Hardwareentwicklung und die liegt halt bei den Big7

    In meinen Augen eher das mit den AirPods jetzt aber ein Argument, dass da ein Risiko besteht. Das Kaufverhalten kann sich in einer Krise dann schnell mal ändern.

    wollts vorhin schon schreiben...als ich das gelesen hab von Walz dacht ich mir auch folgendes...

    Meine Tochter sitzt im Zimmer nebenan und lernt fürs Mathe Studium. Die streamt gerade Musik über Amazon Music auf Ihr IPhone und die Air Pods. Dazu arbeitet sie am Windwos PC und frägt am Tag bestimmt 50mal Chat GPT dazu so dass ich jetzt die Plus Version gekauft habe. Sie regelt alles für Studium online über Messangerdienste (WA..wieso darf man das hier nicht ausschreiben?) und Soziale Netzwerke....der Amazon Fahrer klingelt bestimmt 3mal die Woche bei uns. Das einzige was aus den Big7 bei uns nicht den Alltag bestimmt ist Tesla...und wird es so schnell auch nicht, wir haben schon ein E-Auto und unterstützen werde ich den Typ nicht auch noch durch direkte Käufe...

    Heißt: die 7 da oben stellen halt auch das dar was für viele zentral im Alltag ist...

    Das war aber vor 10-15 Jahren auch nicht großartig anders.


    Ich habe übrigens aufgrund Start mit Einzelaktien sogar noch einen höheren Tech und US Anteil im Depot als der World. Schlafen kann ich aber trotzdem ganz gut damit.