Und was spricht gegen von dir eingelagertes, physisches Gold?
Im Depot sehe ich die % Anteile, wenn es eine Abweichung von 20% gibt, dann führe ich ein Rebalancing durch, das wäre mir mit physischem Gold zu umständlich.
Und was spricht gegen von dir eingelagertes, physisches Gold?
Im Depot sehe ich die % Anteile, wenn es eine Abweichung von 20% gibt, dann führe ich ein Rebalancing durch, das wäre mir mit physischem Gold zu umständlich.
Finde den Fehler... Was rückblickend am besten gelaufen ist, lässt sich leicht feststellen. Es erlaubt nur keine Aussage darüber, ob das auch künftig der Fall sein wird.
Das mit dem "Durchschnitt 9,2% Steuern" würde nur stimmen, wenn a) der S&P und der Gold ETC in Deinem Portfolio 50:50 gewichtet sind und b) beide exakt gleich viel Gewinn machen in einem Jahr und c) nach einem Jahr beide verkauft werden.
Mein Eindruck ist, Du verzettelst Dich da und versuchst das große Rad zu drehen, ohne wirklich zu überblicken, was Du da tust. Ich sage nicht, dass ich es mit aktivem Trading besser machen würde als Du, aber deshalb lasse es eben sein.
Nun, ich weiß nicht was du im Portfolio hältst, aber nehmen wir als Beispiel den MSCI World. Den halten die Anleger im Depot, weil er historisch zufriedenstellende Ergebnisse gebracht hat, also auch ein Rückblick.
Die Top 3 Aktien im MSCI World und S&P 500 sind Microsoft/Apple/Nvidia und der von mir besagte S&P 500 Information Technology IE00B3WJKG14 bündelt diese 3 Aktien mit einem 60% Anteil und ist deshalb so erfolgreich. Jede Einzahlung in einen MSCI World/S&P 500 treibt diese 3 Aktien noch weiter nach oben, also kann man gleich gebündelt darauf setzen meiner Ansicht nach.
Zum Thema Gold, dies ist bereits seit 4000 Jahren Wertspeicher des Menschen, also weit länger als der S&P 500 und Aktien an sich., da kann man nichts verkehrt machen, außer beim Emittentenrisiko.
Um mal zu deiner Frage zurück zu kommen:
Wie seriös WisdomTree ist kann ich nicht beurteilen und ich denke, dass das auch niemand hier abschließend vermag.
Dein Plan immer die Nachrichten zu lesen usw. halte ich auch für gewagt und anstrengend.
Wieso suchst du dir nicht einen ETC von einem Emittenten den du besser einschätzen kannst. IShares (Blackrock) zum Beispiel. Als weltweit größter Assetmenager kann hier vielleicht die schiere Größe als etwas Sicherheit gesehen werden.
Und was spricht gegen von dir eingelagertes, physisches Gold?
iShares ist leider nicht möglich, da deren Gold ETCs nicht mit Auslieferungsoption sind, dies bedeutet steuerlich, dass diese nicht nach 1 Jahr steuerfrei sind.
Ich vermute stark das es auch bei den iBond ETFs der Fall ist, dass der Kurs sinkt, wenn die FED bzw. EZB den Leitzins anhebt.
Das heißt das der iBond ETF die versprochende Rendite nur solange erreicht, wenn der Leitzins im gehaltenen Zeitraum gleich bleibt (oder gesenkt wird).
Wie mein Vorredner geschrieben hat ist ein Geldmarkt-Fond besser, weil hier einfach der Leitzins 1:1 weitergegeben wird (abzgl. TER).
Worauf gründest Du diese These (oder ist es nur eine Vermutung)?
Seit Beginn des Jahrtausend sind sowohl US Tech Aktien als auch Gold ziemlich parallel gestiegen (Gold auf ca. das 10-fache).
Jedenfalls erscheint mir das alles andere als "ziemlich entgegengesetzt".
"Ziemlich entgegengesetzt" liefen 30-jährige Anleihen in den letzten Jahren (steil bergab nach Nullzinsphase und anschließender Zinserhöhung).
Ich meine damit:
WENN US Tech bzw. Nasdaq 100 einen Abverkauf hat, wie im Herbst 2008 oder Februar/März 2020, welches Asset steigt in diesem Moment oder bleibt wenigstens gleich und bietet langfristig eine gute Rendite? Die Antwort ist hier Gold.
Siehe auch Korrelationsmatrix im Anhang.
20J+ Anleihen sind nicht zielführend, denn wir wollen ja langfristig Geld vermehren und nicht weniger werden lassen
Langfristige Anleihen steigen naturgemäß nur, wenn die Leitzinsen sinken und genau dann steigen Tech + Gold auch, daher benötige ich keine Anleihen im Depot.
Du meinst, dass das physisch hinterlegte Gold einer Inhaberschuldverschreibung verwendet wird, um alle Verbindlichkeiten auszugleichen?
Ich habe mir dazu alle Meinungen im Internet durchgelesen und wenn es hart auf hart kommt, dann leider: ja
Da bin ich mir nicht sicher. Der ETC hat eine physische Absicherung bei der HSBC, wo das Gold tatsächlich liegt. Also was mit WisdomTree passiert ist im Prinzip irrelevant.
Ich habe mich dazu belesen und das Gold wird zwar von der HSBC treuhänderisch gehalten, dennoch kommt es im Falle einer WisdomTree Insolvenz in die Insolvenzmasse, da es trotz aller "physischer Besicherung" eine Inhaberschuldverschreibung ist.
Ich frage für einen Freund.
Läuft denn Dein 'Mein System ist jedes Jahr im Plus' nicht mehr!?
BeitragWikifolio-Idee: jedes Kalenderjahr im Plus mit ETFs
Hallo allerseits,
ich arbeite an einer Wikifolio-Umsetzung einer Strategie mit dem Ziel jedes Kalenderjahr im Plus zu sein, also das man - wenn der Aktienmarkt fällt - auf Anleihen oder Gold wechselt.
Der Grund der Idee war, das jeder im Aktienmarkt im Jahr 2022 die üblichen ca. -15% miterlebt hat, was vermieden hätte werden können, wenn man im Januar 2022 auf den Energiesektor gewechselt wäre.
Meine Strategie sieht wie folgt aus, diese 5 Positionen kommen in eine Watchlist und man hält davon…
Collinz29. März 2024 um 17:45 Ich meine nur, wenn ich so ein 'System' habe, warum solltest Du dann für den Fall eines Aktiencrashs überhaupt vorsorgen wollen?
Das ist ein anderes Thema, aber ich möchte dir gern antworten.
Im April gab es beim VanEck Semiconductor ETF einen Draw Down von 12% innerhalb von 1 Woche, dies war mir persönlich zu heftig geworden, obwohl sich der ETF danach wieder erholt hatte. Dennoch ist für mein persönliches Risikoempfinden diese Draw Down Intensität zu hoch, vor allem wenn der Gesamtmarkt nicht davon betroffen ist.
Daher habe ich nach einer Lösung gesucht (und mit 20-Jahre Backtest gefunden) wie man effektiv die Volatilität verringern kann, bei dennoch guten Renditen, dazu benötigt man eine Vola-Stufe niedriger als die Halbleiter-Branche, dies ist der S&P 500 Information Technology ETF im Mix mit einem Gold ETC, da Gold ziemlich entgegengesetzt zu US Tech korreliert.
Aus diesem Grund habe ich das System optimiert und halte jetzt den S&P 500 IT im Mix mit Gold. Ein weiterer Vorteil dieses Mixes ist steuerlicher Art: der S&P 500 IT wird mit 18,40% Steuern berechnet und der Gold ETC nach 1 Jahr 0% Steuern, also im Durchschnitt 9,20% Steuern, was unschlagbar ist.
Hallo allerseits,
ich habe mir den WisdomTree Core Physical Gold gekauft, da er nach 1 Jahr steuerfrei ist, ich bei Justtrade nicht Xetra Gold kaufen kann und mir der Euwax Gold II einen zu hohen (1%) Spread hat.
Das Emittentenrisiko und die ganzen Umstände dazu sind mir bekannt.
Meine Frage wäre, für wie seriös haltet ihr WisdomTree als Emittent?
Mein Plan ist kontinuierlich die News zu lesen und falls negative Artikel zu WisdomTree veröffentlicht werden sollten den ETC zu verkaufen.
Ich vermute das es bei Wirecard und bei Lehman Brothers im Vorfeld der Pleite ausreichend negative News gegeben hat, bei denen man das Geld hätte noch abziehen können.
Wie seht ihr das ganze?
PS: Ich halte das Gold um im Falle eines Aktienmarktcrashs den Draw Down abzumildern, da dann Gold meistens steigt
okay du hast recht, das Thema ist eher was für Anleger denen Buy & Hold zu langweilig ist ![]()
Aber Du wirst die Strategie doch einem Backtesting unterzogen haben?
Würde ich sehr gern machen, aber wo/wie ist das möglich?
Sowas wie portfoliovisualizer.com ist nicht möglich, da ich ja nicht weiß welcher ETF z.b. am 10.2.2021 in der Sharpe Ratio auf dem 1. Platz stand.
Um die Transaktionskosten gering zu halten nehme ich nur ETFs mit mind. 500 Mio. Fondvermögen, hier ist der Spread nur maximal 0,20%, meistens jedoch 0,05-0,10%.
Die Verluste kommen nicht auf 1 Schlag, sondern ein Abwärtstrend geht immer über mehrere Tage bis Wochen/Monate. Hier geht es darum, falls dies der Fall ist, auf einen anderen ETF zu wechseln der weiterhin nach oben läuft.
Aktuell läuft z.b. seit 1 Jahr der FTSE India solider/zuverlässiger als der S&P 500 oder MSCI World.
Also die bisherige, ausgefeilte langfrist-Strategie kurzfristig über den Haufen geworfen und nun all-in Indien? Top!
Der VanEck Semiconductor ETF hat sich mittlerweile wieder erholt, nur war mir persönlich 15% Draw Down zu viel geworden.
Die Strategie an sich funktioniert aber.
Ob du es glauben möchtest oder nicht, vom Risikoprofil her läuft seit 1 Jahr der FTSE India solider/zuverlässiger als der S&P 500 oder MSCI World.
Man muss nur dabei 1x pro Werktag überwachen ob es dabei bleibt und wenn nicht, dann wechselt man.
Hallo,
was haltet ihr von folgender Strategie:
Man hält tagesgenau den aktuellen besten ETF mit dem höchsten Wert an: 1-Jahres % Performance dividiert durch 1-Jahres Volatilität (Sharpe Ratio), aktuell ist dies der FTSE India.
Um nicht oft handeln zu müssen verwendet man nur physisch replizierende Aktien-ETFs mit mindestens 500 Mio. Fondvermögen.
Falls der gesamte Aktienmarkt fallen sollte, hat man in der Watchlist außerdem Gold-ETC, USD 20yr Anleihen, EUR 25yr Anleihen und Geldmarkt/Cash.
Aufgrund des -10% Draw Downs letzte Woche des VanEck Semiconductor ETF bzw. -15% vom All-Time-High (YTD Depot Performance +25% am 7.3.) wurde mir die Strategie zu volatil, d.h. ich werde bei der Strategie seit dieser Woche auch noch die Volatilität mit beachten.
Ich halte somit den ETF nicht mehr nach der YTD-Performance, sondern tagesgenau nach der 1-Jahres Rendite/Volatilität-Performance, d.h. ich dividiere die 1-Jahres % Rendite mit der 1-Jahres Volatilität und halte davon den besten Aktien ETF (über 500 Mio. Fondvermögen).
Aktuell ist dies der FTSE India.
Falls dieser fallen sollte, stehen zur Absicherung aktuell auf Platz 2 der VanEck Defense und auf Platz 3 der Xtrackers Artificial Intelligence & Big Data bereit.
Außerdem sind in der Watchlist wie bisher Gold, USD 20yr Anleihen, EUR 25yr Anleihen und Geldmarkt/Cash.
Im Anhang ist die Parquet Wertentwicklung seit 1.1.23 und von diesem Jahr.
Wichtig: vom 1.1.23 - 2.10.23 habe ich diese Strategie mit den Top 2 Dow Jones Einzelaktien durchgeführt, seitdem mit ETFs.
Der Chart wäre noch besser gelaufen, wenn ich bereits ab 1.1.23 mit ETFs gestartet wäre, da sich bei Einzelaktien die häufigeren Handelskosten enorm summieren und das ganze nicht sinnvoll machen.
Beim aktuellen VanEck Semiconductor ETF hat man zur Primetime jedoch nur 0,02% Spread, was bei US-Aktien nur Apple und Microsoft erreichen.
...trotz allem, die Ergebnisse sprechen für sich.
Solange dies der Fall ist, bleibe ich auch dabei.
Bitteschön:
Ist ja nix Neues: https://www.focus.de/magazin/archiv…d_12156077.html
Hier das Buch von Antonacci: https://www.amazon.de/Dual-Momentum-…&s=books&sr=1-1
Gab auch mal eine deutsche Übersetzung, die aber wohl vergriffen ist.
Es gibt nur einen klitzekleinen Haken an der Strategie. Du musst in Deutschland als 08/15 Privatanleger Steuern auf Gewinne zahlen, wenn Du umschichtest. Das kann dann auf lange Sicht die Rendite kaputt machen.
Ich hatte eine Strategie mit einem schwimmenden (rollierenden) Startpunkt von z.b. 1 Jahr auch schon getestet. Das Problem war hier, dass man sich zwar ganz oben auf der Chartkuppe befand, diese sich jedoch irgendwann nach unten neigte bis zum nächsten Wechsel. Man kam dadurch "nicht vorwärts", sondern die Rendite entwickelte sich im besten Fall seitwärts. Ein Erfolg stellt sich nur ein bei einem feststehenden Startzeitpunkt, der weder zu kurzfristig (wie QTD), noch zu langfristig ist, als ideal habe ich zum 1.1. ermittelt, siehe auch 1.1.2022 mit dem Tech-Trendabbruch und am 1.1.2023 war ein schöner Tech-Low Einstiegszeitpunkt.
Welche ETFs sind denn in der Aktienkategorie enthalten?
Bzw. welcher sorgt für diese Überrendite?
Der Trend ETF im vergangenen, wie auch in diesem Jahr ist der VanEck Semiconductor ETF.
Rebound ETF dieses Jahr ist der iShares MSCI China A ETF.
Im YTD Chartbild bzw. meiner Watchlist sehe ich aktuell an 2. Position Gold, das sich langsam nach oben arbeitet. Dies steht dann als Absicherung bereit, falls es mit dem Halbleiter ETF nach unten gehen sollte, wovon ich zwar nicht ausgehe, aber man kann ja an der Börse nie wissen.
@Referat Janders
Keine Sorge, ich habe weder eine Telegr*m, noch Whats*pp/Facebook Gruppe, ich bin einfach nur ein normaler Anleger, der hier seine Idee vorstellen möchte.
Meiner Ansicht nach ist für eine 10+ Jahre Haltedauer eine FTSE All-World Buy & Hold Strategie besser, wegen dem Steuerspar- und Zinseszins-Effekt.
Meine Strategie ist für diejenigen, die kein Interesse an einem Minusjahr wie 2022 und einen kurzfristigeren Anlagehorizont als 10 Jahre haben.
Sind diese Zahlen nach Steuer? Du musst ja immer am Jahresanfang alles verkaufen.
Die Prozentangaben meiner Strategie sind nach Parquet. Man sieht dann deutlich, wenn man verkauft, dass es einen Sprung nach unten gibt, weil man mit weniger Geld die neue Position kauft. Aber: selbst bei einer langfristigen Anlage möchte man ja eventuell irgendwann verkaufen und diese 18,4% Steuern machen dann einen riesigen Betrag aus. Ich hingegen sehe direkt was ich an Vermögen nach Steuern habe, was auch ein Vorteil sein kann.
Vielleicht nochmal in Zahlen seit 1.1.2023:
Meine Strategie: +66,58%
S&P 500 in EUR: +35,39%
MSCI World in EUR: +31,01%
Ich habe damit schon einen bedeutenden Abstand aufgebaut, der fast das Doppelte der Rendite entspricht.