Beiträge von Smoker

    Woher kommt eigentlich das Geld für die TER-Rückerstattung und woran verdienen die Unternehmen bei einem Depot, das (weniger als) 0 Euro ,,kostet"? :/

    Oder ist diese Frage betriebswirtschaftlich veraltet?

    Ich finde das ist eine super spannende Frage und ich glaube die Antwort ist Mischkalkulation.

    Ist ja selbst in Restaurants so, dass die Hauptmahlzeit extra günstiger gerechnet und von den Getränken und Vorspeisen quersubventioniert wird.

    Natürlich verdienen sie nichts an dem o.g. Produkt aber wenn die Kunden erst einmal da sind fangen wohl mehr als genug auch damit an teurere Produkte abzuschließen oder schlicht den einen oderen trade zu machen.

    Gerade wurde hier noch diskutiert dass "viele aus dem Stand möglichst ohne Pause 1000 km fahren wollen"

    Hier sehen wir doch aber wir es wirklich ist, es geht doch gar nicht um 1000 km sondern darum dass man auch mal 390 km fahren möchte ohne, dass man vom Auto gezwungen wird zu stoppen und "Teepause" machen zu müssen.

    Und wer hat Lust am Zielort wie doof auf die Suche nach einem Parkplatz mit Lademöglichkeit zu gehen, die stehen meist ja nicht dort wo man gerade ist.

    Mehr Reichweite geht natürlich, dann muss man nur richtig viel Geld für das Fahrzeug ausgeben, viele können oder wollen das aber nicht.

    1 Std. seiner Lebenszeit für so eine Strecke an der Ladesäule zu verbringen ist zumindest kein "Erfolg" und für mich ein gutes Beispiel dafür warum bei uns ein E-Auto momentan nur als Zweitwagen in Frage kommt.

    Um aufs ursprüngliche Thema zurück zu kommen.

    Ich habe 2 Autos

    Also bis 50 km weg.

    Der Diesel ist perfekt für weitere Strecken und Autobahn.

    Das kann ich für uns so auch bestätigen (nur mit nem Benziner), es sei denn wir hätten für das zweite Auto auch viel mehr für ne größere Batterie gezahlt was für nen Zweitwagen unsinnig gewesen wäre.

    Man kann ja auch nicht immer am Ziel laden.

    Hinata Ja klar kommst du überall hin, ich komme auch mit meinem Fahrrad nach Oslo, ist halt trotzdem doof.

    Richtig, stell dir vor jmd könnte den Sprit für seinen Protzbmw von der Steuer absetzen, oh wait das wäre ja ein bisschen so wie der absurde Tankrabatt

    Nee eben nicht, bei Benzin sinkt der reine Energiesteuer-Anteil von 65,45 Cent auf 51,41 Cent pro Liter.

    Der Protz BMWler zahlt noch immer einen Riesen Teil Steuern.

    Stimme voll zu, es kommen ja auch noch die Kosten für Betriebsstoffe dazu, Motoröl ist auch teurer geworden.

    Was aber viele E Auto Besitzer neben den höheren Anschaffungskosten vergessen sind die höheren Versicherungsprämien weil Reparaturen bei Unfällen teurer sind. Gerade bei Fahranfängern kann und hat das die ganzen wirtschaftlichen Vorteile inkl. thq wieder auffressen. Hatte das mal für meine Tochter (18) gemacht, und da war es leider so.

    Wenn der Tankrabatt im Endeffekt aber nur dafür sorgt, dass die Marge der Mineralölkonzerne steigt (weil die Preise effektiv nicht sinken, obwohl der Steueranteil sinkt), dann ist das ein Windfall-Profit für diejenigen, die's nicht brauchen - und die Tankkunden haben rein gar nichts davon.

    Und wenn die E- Auto Prämie dafür sorgt dass die Autohersteller ne höhere Marge haben ist es das gleiche! Bei beidem, E-Prämie als auch Tankrabatt kommt zumindest ein Teil beim Endverbraucher an.

    Kleine Spaßrechnung zum Tankrabatt: Insgesamt soll das 2,5 Mrd Euro kosten. Das sind also 30 € pro Person in Deutschland. Damit jeder seine 30 € zurück bekommt, muss er 175 Liter tanken. Das reicht mir für über 3500 km. In 3 Monaten! Umgerechnet auf 1 Jahr ist das etwa die durchschnittliche Fahrleistung pro PKW. Daher bedanke ich mich bei meinen Kindern und bei allen anderen Leuten ohne Auto, die meine Vielfahrerei subventionieren <3

    Dann müsstest du dich auch ebenso für die 3 Mrd. EUR E-Auto Förderung bedanken!

    Ganz zu schweigen, davon, dass es bei dem Tankrabatt ja keine Förderung im eigentlich Sinne ist sondern lediglich etwas weniger Steuern auf Benzin eingehalten werden.

    Das ist ja ein bisschen So, als wenn du sagen würdest, dass meine Jährliche Lohnsteuererstattung unfair wäre, weil sie ja von der Allgemeinheit geleistet wird.

    Nach dem Hitzesommer plane ich auf dein Einbau einer solchen Klimaanlagen in zwei Räumen. Eher zufällig bin ich drauf gestoßen, dass bei den üblichen Wintertemperaturen in meiner Gegend der COP-Wert so gut ist, dass ich mit der (noch nicht existierenden) Klimaanlage günstiger heizen würde, als mit der vorhandenen Fermwärme-Fußbodenheizung. Das ist schon irgendwie traurig. Zumal Energieträger der Fermwärme zu 95% Erdgas ist.


    Ich habe auch zwei davon in zwei Räumen, die ab und an schon mal laufen wenn die Heizung sonst noch aus ist.

    Ich habe allerdings das Gefühl, dass die Wärme der normalen Heizkörper angenehmer ist weil sie auch noch Strahlungswärme abgegeben.

    Was ich nicht unterschätzen würde wäre, dass im Winter halt oft die Sonne nicht scheint wenn man die Wärme braucht während man im Sommer beim Kühlen meist ja viel mehr produziert als man verbrauchen kann.

    Wenn die 100.000 Euro Anfang Juni von Trade Republic weggeflossen sind…

    Verstehe nicht wie du das meinst.

    Würde gerne verstehen ob TR prinzipiell ein anderes Vorgehen bzgl. Nachweispflicht als andere Banken haben, also Nachweise verlangt wenn es andere eigentlich nicht tun.

    Hier kam von mir die Frage nach aktuell guten Brokern auf.

    fabioso
    4. Oktober 2026 um 10:34


    Hintergrund:

    Zwei Damen aus dem Yoga-Kurs wollen schnell weg von Trade Republic.
    Es gab aktuell wieder unschöne Erlebnisse beim eingehenden Geldtransfer. Tagesgeld von Chase über ein Girokonto zu Trade Republic geschickt. Die fast 100.000 Euro waren wohl „too much“.

    Gesucht wird ein wirklich seriöser Broker für ETF-Sparpläne und Einmalkäufe von ETFs. Abwicklung soll sauber und korrekt sein.

    Was ist denn die Voraussetzung für einen guten Broker, dass er bei Geldeingängen um 100.000€ keinen Nachweis der Herkunft fordert? Ist es unterschiedlich wie das von Broker zu Broker gehandhabt wird (ernste Frage).

    Das sehe ich ähnlich, denn auch gerade bei den Gebrauchtwagenpreisen können die E-Autos viel besser mit den Verbrennern mithalten als bei den Neuwagen weil der Wertverlust dort in den ersten Jahren noch höher ist.

    Das wird dann noch einmal bestärkt wenn die ganzen geförderten Leasingmodelle auf den Markt kommen und die Preise weiter drücken. Das wird noch einmal einen großen Schub in Richtung Nutzung von E-Autos bringen.

    Ich werde dann wahrscheinlich auch wieder für unser Zweitauto zuschlagen :)

    @All nochmal: Ich bin nicht vorrangig aus irgendwelchen finanziellen Gründen auf ein E-Auto umgestiegen, sondern aus Überzeugung.

    Meiner Meinung nach fahre ich dann in den nächsten Jahren preiswerter

    Aber genau das ist doch der Punkt. Du sagst du machst den Wechsel aus Überzeugung (was ich gut verstehen kann) aber gleichzeitig fängst du selbst wieder damit an zu behaupten, dass es preiswerter ist. Dabei lässt du die Mehrinvestition am Anfang völlig weg.

    Lass uns das aufrunden 60 € vs. 120. €, du zahlst also 9.000 € mehr um 60€ pro 1.000km zu sparen. Nach der Rechnung wäre das ganze dann schon (Ironie) nach 150.000 km wirtschaftlich lohnenswert.

    Es gibt leider Menschen die so hart rechnen müssen und solange das so aussieht gilt die Aussage vom Beginn des Beitrags „günstige Betriebskosten allein sind nicht wichtig für die Wirtschaftlichkeit, es kommt auf den Anschaffungspreis an“

    Gerade bei jungen Leuten meist wichtig.

    Die anderen von dir genannten Punkte haben dich aber zu dieser Entscheidung bewogen, gut so! Man lebt nur einmal :)

    Ich wünsche dir immer einen freien Platz an der Ladesäule und dass du deinen Wagen mit möglichst viel erneuerbaren lädst !