Beiträge von Smoker

    Der ADAC hat zu diesem Thema sehr gute Zahlen. Die realen Kosten eines Neuwagens hängen nicht nur vom Kaufpreis ab.

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrz…ten/uebersicht/

    Ich finde den Vergleich klasse weil er aufzeigt, dass der Wertverlust der wesentliche Punkt ist.

    Leider geht die Liste aber natürlich immer von Neuwagen aus, die Zahlen sehen da bei 3 Jahre alten anders aus, weil dort ja bekanntlich der größte Anteil des Wertverlusts entsteht.

    Einfach mit der durchschnittlichen Nutzungsdauer rechnen, dann erübrigt sich das Thema mit dem Restwert.

    Wenn du gebraucht kaufst, musst du entsprechend die Restnutzungsdauer anpassen.


    Von Google:

    Nach Antriebsart:

    • Benziner: Halten durchschnittlich 16 bis 17 Jahre (ca. 150.000 bis 250.000 km).
    • Diesel: Halten dank robuster Bauweise oft 18 bis 19 Jahre (bis zu 400.000 km).
    • Elektroautos: Erreichen im Schnitt 18 Jahre, da sie verschleißärmer sind, allerdings kann die Batteriealterung die Lebensdauer begrenzen.

    Ist doch völlig Hupe womit du anfängst, am Leasing verdient die Leasingbank, das ist deren Geschäftamodell, damit erwirtschaften sie Gewinne und als Leasingnehmer bezahlst du das Produkt.


    Man kann sich alles schön rechnen aber es ist Fakt, dass ein ganzer Wirtschaftzweig darauf aufbaut, dass Leasingnehmer die Neuwagen finanzieren, die später günstig als gebrauchte verkauft werden.

    Dafür, regelmäßig einen Neuwagen zu fahren, zahlen Leasingnehmer eine zusätzliche Gebühr. Kann man machen, ist dann aber halt einfach eine Konsumausgabe und nicht der wirtschaftlich sinnvollste Weg.

    Wenn das nicht so wäre, wäre das Geschäftsmodell schnell in sich zusammen gefallen.

    Man muss sich manchmal auch bewusst werden, dass das so ist und sich nicht zwanghaft versuchen alles schön zu rechnen sondern sich darüber freuen, dass man sich etwas gönnt.

    Danke für die tolle Grafik.

    Was mich auch an meinen Xtrackers stört DBX1MW, dass der mit seinen 0,45% TER recht teuer ist und sie eher einen neuen günstigeren aufsetzen als den alten günstiger anzubieten. Nach 10 Jahren sparen kann man den aber nicht so einfach verkaufen und neu anlegen (Steuer).

    Ich habe noch nicht geschaut wie es andere machen aber das fühlt sich etwas nach „abzocke“ an.

    Wie schon gesagt, der Vergleich ist irreführend. Der Verbrenner-Polo hat die einfachste Ausstattungslinie "Trend", während es aktuell beim ID.Polo mit der höheren Linie "Life" losgeht, die deutlich mehr Ausstattung hat. Zudem müssen 3000 (oder gar 5000?) Euro Kaufprämie und Förderung noch abgezogen werden. Der ID.Polo "Trend" für 25k kommt erst noch.

    Die Life Verbrenner Version kostet auf der Seite mit 22.510€ noch immer 11.285 € weniger als der Elektrische und die Prämie würde ich z.B. auch nicht bekommen.

    Der neue E-Polo könnte allerdings der echte Wendepunkt werden, bin sehr gespannt.

    Wollen wir das wirklich? Trotz THG-Prämie, Steuerfreiheit, deutlich geringerer Wartungskosten, günstigerem Strom und einer erheblich geringeren Belastung für Umwelt, kommende Generationen und die geopolitische Lage? Ich nicht.

    Weil du und ich es mir leisten können und wollen, aber wenn wir wirklich den Durchbruch wollen geht es nun einmal über den Preis und das was man dafür bekommt.

    Die Menschen werden automatisch auf die e-Mobilität schwenken wenn es sich wirklich lohnt. Und dann wird man auch gerne einen Kompromiss bei der Reichweite oder den Lademöglichkeiten eingehen. Die aktuelle Förderung, die das Einkommen daran koppelt ist für mich ein guter Weg. Die Hersteller müssen aber auch günstiger werden denn die Förderung wird irgenwann auslaufen.

    LebenimSueden
    Ich kenne keinen einzigen Menschen, der elektrisch fährt und sich ernsthaft einen Verbrenner zurückwünscht. Ich kenne dagegen unglaublich viele Verbrenner-Befürworter, die den ganzen Tag über Elektroautos schimpfen, obwohl sie selbst nie wirklich Erfahrung damit gesammelt haben.

    Ich würde es nicht so krass ausdrücken aber ich bin so einer. Ich musste leider realisieren, dass das Auto für meine regelmäßigen Touren über die Autobahn (140 km ein weg) nicht geeignet war, insbesondere im Winter. Die angebliche Reichweite von 330km war nur dann machbar, wenn man mit 90-100 kmh über die Bahn fuhr. Dafür war mir meine Lebenszeit aber zu wertvoll. Jetzt könnte man sagen, dann kauf doch halt einen mit ner größeren Batterie aber dann hätte das Auto rund 17 T€ mehr als der gleiche Verbrenner gekostet. Daher der Wechsel zurück zum viel günstigeren Verbrenner.

    Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass insbesondere die Leute uneingeschränkt begeistert von ihren E-autos sind, die richtig viel Geld für dicke Batterien ausgegeben haben und sich dann über das günstige laden freuen. Am Ende bei Anschaffung, Versicherung aber massiv draufgezahlt haben und die Opportunitätskosten auch vergessen.

    Ich würde niemals über die E-autos schimpfen, das fahren ist super aber das Preis Leistungsverhältnis passt bei vielen noch nicht, es wird aber immer besser und in ein paar Jahren ist es dann soweit, dass ich wieder wechseln werde.

    Wie so häufig im Leben ist es eben nicht alles schwarz oder weiß.

    Mitsubishi Eclipse Cross EV 2026, Hersteller Renault - 8 Jahre Garantie. Schwestermodell ist der Renault Scenic e-tech.

    Ich wollte ein Fahrzeug mit 22kW AC-Laden, preigünstig bei Kaufland/Lidl (29 ct/kWh) zu nutzen, und eine hinreichend große Batterie (87 kWh) für die längeren Strecken.

    Zur Wahrheit gehört auch, das Fahrzeug allein ist nicht billig. Aber der unerwartet hohe Rückkaufpreis des 7 Jahre alten Vorvorgängers und die Aussicht auf die staatliche Prämie hat die Investition mit 30k realistisch gemacht.

    Ich finde es immer super, wenn man das gleiche Auto vom Hersteller sowohl als Verbrenner und als E-Variante bekommt.

    Laut Autoscout ist das Auto NEU als E-Variante 8.000-10.000 € teurer als die Verbrenner Version und zeigt leider, dass die E Versionen noch immer viel teurer sind. Ob sich das dann lohnt muss man für sich selbst rechnen.

    Für 8.000 € bekommt man 4000 Liter Benzin oder die ersten 50.000 km (bei 8 Liter) "kostenlos" (von den Opportunitätskosten mal abgesehen).

    Ich würde ganz simpel bei der ING ein Unterdepot eröffnen…geht in 30 Sekunden.

    Dann dem Unterdepot den Namen des Enkels geben und fröhlich einen Sparplan auf einen Welt-ETF anlegen.

    Und dann gar nichts mehr machen,

    17 Jahre zurückblickend wäre das mit nem Unterdepot auch für uns die beste Lösung gewesen, nur dass das damals noch nicht so ging :)

    Vieles wurde hier ja schon geschrieben, ich möchte es aber trotzdem noch einmal klar schreiben damit es später in vielen Jahren kein Böses erwachen gibt.

    Wenn das Geld auf seinem Namen angelegt wird, wird er auch Eigentümer und wenn er dann Lust hat mit 18 Jahren alles für Parties und Urlaube auszugeben, dann muss man das akzeptieren. Da ist deine Intentionen bzgl. Altersvorsorge irrelevant.

    Es gibt auch nicht die Möglichkeit mit 17 alles zurückzunehmen wenn man den Eindruck hat, dass da etwas falsch läuft. Geschenkt ist geschenkt und wiederholen ist gestohlen.

    Ich möchte aber auch etwas die Angst nehmen, es gibt auch viele viele junge Menschen die sich großartig entwickeln, die mit dem Geld auch „genau das richtige“ machen würden.

    Ich finde auch, dass das kein schlechter Ansatz ist.

    Es ist immer schwierig wenn man noch nicht genau weiß ob und wann eine Immobilie gekauft wird.

    Je höher die Wahrscheinlichkeit für ein Immobilie und je näher dieser Zeitpunkt rückt desto mehr Geld sollte in eine sichere Anlage wie dem Geldmarkt ETF geschichtet werden.

    Wenn du jetzt heute 20 bist und sagst du möchtest vielleicht eventuell in 15 Jahren eine Immo kaufen, würde ich eher dazu tendieren das Geld in einen Welt ETF zu sparen und mich jedes Jahr auf neues fragen was der Stand ist.

    Deine Rechnung ist als grobe Orientierung okay, aber stark von Annahmen abhängig. Wichtig ist eher, regelmäßig zu sparen, realistisch zu bleiben und flexibel nachzusteuern.

    Richtig und und es natürlich wichtig „das Leben zu genießen“.

    Was die Höhe der Sparrate angeht ist die 50, 30, 20 Regel eine gute grobe erste Orientierung.

    Am Ende ist es natürlich wichtig die Finanzen gesamtheitlich zu betrachten. Man muss betrachten wie welche Vermögenswerte und ggf. Schulden es noch gibt und dann ermitteln was man mal braucht wenn man in Rente geht.

    Hi, ich bin auch bei beiden Anbietern und mir gefällt die Ing App tatsächlich viel besser aber das ist vielleicht auch subjektiv.

    Die Sparpläne laufen bei ING ja auch kostenlos, daher kann ich das Argument auch nicht bestätigen.

    Was aber natürlich bei TR günstiger ist sind Einmalanlagen und Verkäufe, gerade wenn man zum Beispiel einen Geldmarkt ETF hat natürlich auch wichtig.

    Wenn man aber einfach nur seinen Sparplan auf einen Welt ETF laufen lassen will, sehe ich keinen Unterschied.

    Ich bekomme keine 7% auf mein Tagesgeld und bekomme meine Steuererstattung in der Regel im Juni. Aber selbst bei deinen 20€ reden wir doch über keinen nennenswerten Betrag.

    Da kann man sich fragen welcher Bias jetzt die Opportunitätskosten geschmälert hat. Es geht um einen jährlichen Verlust von ca. 20 Euro und nicht um 3 Euro. Aber jeder wie er mag.