Das deckt sich mit meiner anekdotischen Beobachtung meiner eigenen Anlagen: Der Teil, der v. a. auf MCAP-ETFs setzt, läuft insgesamt mit einer höheren Rendite als der Teil, in dem sich mit Dividendenfokus Einzelaktien tummeln … wenn der erste aber abschifft, ist der zweite Teil wesentlich stabiler und hält das Gesamtportfolio weiter oben. Ich persönlich empfinde das als beruhigend und positiv … wer es so will, okay; wer es nicht so will, ebenso okay. Ich empfehle weder das eine noch das andere, ich empfehle sowieso gar nichts.
Das deckt sich mit meinen Beobachtungen. Meine dividendenstärkeren Aktien sind Dickschiffe, die im turbulentem Fahrwasser nicht so wild umhergeworfen werden. Und ja, zu Börsenzeiten mit perfekten Wetterbedingungen kommen sie den Schnellseglern nicht hinterher.
Mich wundert immer ein wenig, dass es vordergründig immer darum geht im Aktienmarkt sicher zu investieren statt die maximale Rendite zu erzielen.
Mit zunehmenden Alter und wachsendem Depotvermögen verändern sich Sichtweisen. Es kann passieren, dass jemand nach 20 Jahren feststellt, dass er gar nicht mehr auf eine Entnahmestrategie im Ruhestand angewiesen ist, weil die Ausschüttungen mit etwas Optimierung für einen angenehmen Lebensabend reichen. Wenn das dann noch mit weniger Kursschwankung einhergeht, ist das eine win-win- Situation.