Beiträge von Depotfee

    Das deckt sich mit meiner anekdotischen Beobachtung meiner eigenen Anlagen: Der Teil, der v. a. auf MCAP-ETFs setzt, läuft insgesamt mit einer höheren Rendite als der Teil, in dem sich mit Dividendenfokus Einzelaktien tummeln … wenn der erste aber abschifft, ist der zweite Teil wesentlich stabiler und hält das Gesamtportfolio weiter oben. Ich persönlich empfinde das als beruhigend und positiv … wer es so will, okay; wer es nicht so will, ebenso okay. Ich empfehle weder das eine noch das andere, ich empfehle sowieso gar nichts.

    Das deckt sich mit meinen Beobachtungen. Meine dividendenstärkeren Aktien sind Dickschiffe, die im turbulentem Fahrwasser nicht so wild umhergeworfen werden. Und ja, zu Börsenzeiten mit perfekten Wetterbedingungen kommen sie den Schnellseglern nicht hinterher.

    Mich wundert immer ein wenig, dass es vordergründig immer darum geht im Aktienmarkt sicher zu investieren statt die maximale Rendite zu erzielen.

    Mit zunehmenden Alter und wachsendem Depotvermögen verändern sich Sichtweisen. Es kann passieren, dass jemand nach 20 Jahren feststellt, dass er gar nicht mehr auf eine Entnahmestrategie im Ruhestand angewiesen ist, weil die Ausschüttungen mit etwas Optimierung für einen angenehmen Lebensabend reichen. Wenn das dann noch mit weniger Kursschwankung einhergeht, ist das eine win-win- Situation.

    Kannst du ein paar Kernaussagen rauspicken? Der Artikel ist hinter einer Paywall.

    Scheinbar haben nicht wenige Anleger ihre französischen Aktien zu TR verlegt, hatten aber ebenfalls kein Glück mit der Quellensteuerreduktion. Nach diversen Beschwerden hat die Wiwo bei TR nachgefragt: es liegt am technischen Prozess des Wertpapierübertrags.

    Bei zur TR übertragenen Aktien werden diese erst auf ein deutsches Verwahrkonto bei Clearstream übertragen und dann erst im nächsten Schritt intern auf ein französiches Verwahrkonto bei Clearstream.

    Wenn der Zufluss der Dividende passiert, während die Aktien noch in der deutschen Verwahrung liegen, muss Clearstream 25 Prozent einbehalten. TR hat keinen Einfluss auf diesen Vorgang. Die schon einbehaltene Steuer kann nicht über TR zurückgefordert werden, das muss der Kunde selbst tun.

    Bei Aktien, die direkt bei TR gekauft werden, entfallen diese Probleme. Hier landen sie wohl gleich auf dem richtigen Verwahrkonto.

    Und dennoch haben auch solche Verträge ihre Tücken. Die Eltern bekommen zwar monatlich die Einnahmen, aber wenn sie einen höheren Kapitalbedarf haben, weil sie beispielsweise ihr selbstbewohntes Haus umbauen wollen, oder den jetzt noch nicht einmal geborenen hochbegabten Enkel ein Studium in Amerika ermöglichen möchten, können sie das Mietshaus weder verkaufen noch beleihen.

    Doch sie können: "Vollmacht zur Bestellung einer Grundschuld", eine weitere Klausel im Schenkungsvertrag.

    Ein fähiger Anwalt für Erbrecht ist teuer, aber hilfreich. :)

    Ich bin 68 und würde 'nen Deubel tun, egal welcher jüngeren Verwandtschaft einen Teil des Vermögens zu Lebzeiten zu übertragen.

    Eine Schenkung kann auch mit Nießbrauch passieren. Da würden die Eltern weiterhin die Mieteinnahmen bekommen, nur das Haus wäre aber schon im Besitz der Kinder und aus dem Erbe raus. Weil es alle 10 Jahre einen neuen Freibetrag gibt (also derzeit, vor den Plänen der SPD), lässt sich auf diese Weise zumindest das Dreifamilenhaus ohne Steuer übertragen oder spätestens im zweiten Schenkzyklus mit ü70.

    Schenkungsverträge können fast beliebig mit Klauseln bestückt werden. Die Gestaltungsfreiheit gegenüber "unartigen" Kindern ist hoch.

    Ihr Vorgehen würde nur beweisen, dass Sie die Sachen einmal besessen haben, nicht, dass sie zum Tatzeitpunkt auch im Schließfach lagen. Da gibt es kaum einen 100%-igen Beweis. A

    Korrekt, sehe ich auch so. Aber wenn man dieser Logik strikt folgt, wäre doch jede Schließfachversicherung obsolet.

    Und wie ist das dann bei Hausratversicherungen? Da sind bei den höherwertigen Tarifen auch schon ganz ordentliche Beträge versichert. Da gibt es doch dasselbe Problem. Aber wenn sich pauschal alle Versicherungen vor Zahlungen drücken, hätte man davon nicht schon öfter gelesen? Einbrüche in Häuser sind doch wesentlich zahlreicher als Bankraube.

    Es fehlen wichtige Infos. Wem genau gehören beide Immobilien? Wie viel sind sie wert und gibt es ein Berliner Testament? Erst dann lässt sich sagen, ob überhaupt Erbschaftssteuern anfallen.

    Als Bewohnerin des Münchner Speckgürtel bin ich immer ganz erschüttert, wenn ich von Hauspreisen lese, die nicht 1 Mio betragen. Aber falls man seine Immobilien in einer weniger teuren Gegend stehen hat, stehen die Chancen für wenig bis kaum Erbschaftssteuer gut. Und die SPD ist ja noch lange nicht fertig mit ihren Vorschlägen. 8o

    Tante Friedas geerbter Ring ohne Rechnung dürfte wertmäßig schwer zu klassifizieren sein, aber bei Barren mit Seriennummer plus Kaufbeleg (dieser natürlich außerhalb vom Tresor) und aktuellen Fotos, steigen die Chancen doch deutlich.

    Ich überlege noch, wie man Bargeld nachweisen könnte, abgesehen davon, dass Bargeld im Banktresor keinen Sinn macht. Eventuell durch einen Scanner jagen, damit man die Seriennummern hat?

    Die eigentlich spannende Aussage liegt in diesem Satz:

    Hohe oder tiefe Ausschüttungsquoten haben auch einen Einfluss auf die Performance. So hätte das Portfolio mit den höchsten Ausschüttungen im Vergleich zum STOXX Europe 600 um 0,29 Prozentpunkte weniger rentiert als der Index. Das ist deutlich weniger als die Unterperformance gegenüber dem Stoxx Europe 600 von 2,57 Prozent des Portfolios mit den Dividendenwerten, die eine tiefe Ausschüttungsquote aufweisen.

    Ich bin immer der Marktmeinung gefolgt, hohe Ausschüttungen belasten das Unternehmen, weil nicht genug Geld reinvestiert werden kann. Und jetzt auf einmal ist es andersherum besser, zumindest in Europa?

    Was heißt das jetzt? Einen Versuch mit dem WisdomTree Europe Equity Income oder SPDR S&P Euro Dividend Aristocrats wagen? Da kommt man glatt in Versuchung. 8o

    Ich frage mich deshalb, ob ich meine Sparkassenschließfachversicherung kündigen soll und mich besser woanders versichere. Aber wo?

    Die 10300 Euro Entschädigung sind standardmäßig im Schließfachvertrag enthalten, sofern die Sparkasse das ähnlich handhabt wie meine Bank. Jeder Wert, der darüber hinausgeht, wird über eine extra Schließfachversicherung abgesichert.

    Ich habe mein Schließfach über die Allianz versichert. Die kann auch den kompletten Raub bezahlen, wenn nötig. Würde mir als Aktionärin der Allianz aber nicht gefallen. ^^

    Wie ist denn das eigentlich mit der Versteuerung bei diesem ETF? ISIN beginnt mit NL….

    Das kommt auf deinen Freibetrag an. Es ist eher sinnvoll, den ETF erst ins Depot zu legen, wenn die jährlichen Kapitalerträge über den persönlichen Freibetrag liegen.

    Die niederländische Quellensteuer wird nämlich einbehalten (Quellensteuertopf). Hat man seinen Freibetrag verbraucht, wird der Quellensteuertopf verrechnet. Alternativ kann man anderweitig beliebt Gewinne aus Fonds realisieren. So zumindest mein Verständnis.

    Da das vermutlich noch nicht alle Portale so 1:1 übernommen haben (justetf z.B. hat noch die alte Zusammensetzung), empfiehlt es sich, da mal näher hinzuschauen, jedenfalls bei denjenigen, die ein solches Produkt gerne etwas tiefgründiger kennen wollen.

    Ja, die letzten Änderungen waren bemerkenswert. Aber logischerweise wird es bei einem ETF mit nur 100 Positionen deutlich öfter zur Verschiebungen kommen als in einem Welt-ETF mit 1600 Positionen.

    Interessant in diesem Zusammenhang ist, wie dehnbar der Fonds seine ESG-Ausrichtung definiert, wenn er als größte Position ausgerechnet Exxon hält. ^^

    Das Problem jetzt: Meine Miete Ist seit dem 4 Januar fällig. Ich konnte wegen Traderepublic seit über einer Woche meine Miete nicht bezahlen.

    Kann ich TR verklagen falls mir die Wohnung gekündigt wird?

    Falls noch nicht geschehen, würde ich den Vermieter kontaktieren und die Situation schildern. Er wird zwar nicht amused sein, aber eventuell Verständnis haben und auf eine Abmahnung verzichten.

    Ich kenne jemand, der sich jedes Jahr auf über 140 Ausschüttungen freut.

    Ich hatte letztes Jahr 114 Ausschüttungen an 94 Tagen. Kann man sich nicht beschweren. 8)

    Für 2026 arbeite ich an weniger Zahltagen mit höheren Ausschüttungen, ist für die Finanzplanung besser.