Ich denke, dass Immobilien als Kapitalanlage in den vergangenen 15-20 Jahren richtig gut waren und in den kommenden 15-20 Jahren eine Katastrophe sein werden. Nicht alle, aber die meisten von Privatpersonen als Renditeobjekt gehaltenen.
Es kommt sicher auf den Einzelfall an, aber für unsanierte Objekte trifft das sicherlich zu.
Ich habe mich schleunigst von einer ETW getrennt, als die Mieter ausgezogen sind. Eine 2-Zi-Wohnung mit offener Galerie, dazu Originalfenster aus Baujahr 1987, keine weitere Sanierung seitdem. Wenn da ein Paar einzieht, drei Kinder bekommt (die können auf der Galerie untergebracht werden) und duschen und heizen, dann vielen Dank für die jetzige und künftige anteilige Co2-Beteiligung durch den Vermieter.
Das Geld liegt jetzt pflegefrei im Depot, schüttet Dividende aus und hat seit 2023 sogar eine moderate Wertsteigerung erzielt.
Ich rede seit Jahren, eigentlich seit dem Green Deal der EU (hier energetische Sanierung) an meinen Mann hin, endlich die Erbengemeinschaft an einem Münchner Miethaus aufzulösen. Ich habe alle Verschlechterungen vorausgesehen und 2019 wäre ein Spitzenjahr für den Verkauf gewesen, ganz abgesehen was das Geld seitdem im Depot gemacht hätte. Leider vergebens. Es ist und bleibt eine alte unsanierte Kiste und mir hat noch kein Erbe die Mietrendite für dieses Objekt nennen können. Es ist aber klar, dass sie unterdurchschnittlich und der Arbeit mit dem Objekt, samt Risiko nicht angemessen ist.