Familienerbe fair und rechtzeitig regeln

  • Guten Tag miteinander,

    es geht um das (emotionale) Thema Erbe.

    Folgende Ausgangslage:

    Mama & Papa besitzen 2 schuldenfreie Häuser und haben meine Schwester und mich großgezogen :) Eines der Häuser ist von meinen Eltern selbst bewohnt, 170qm groß. Das andere steht direkt im Grundstück nebenan, ist 280qm groß und an 3 verschiedene Mietparteien vermietet.

    Außerdem steht ein nicht unerhebliches Geldvermögen zur Verfügung. Die Höhe dessen ist mir nicht bekannt, schätzungsweise oberhalb 500.000€.

    Meine Eltern leben sehr sparsam, das Vermögen wurde über Generationen angehäuft und weitergegeben (Papa Einzelkind, Oma auch Einzelkind). Klassisch Deutsch liegt das Geld irgendwo mehr oder minder "sicher" und es geht nichts über Besitz von Eigentum/Haus. In die beiden Häuser wird viel Energie und Herzblut gesteckt, sodass ein Verkauf zu Lebzeiten meiner Eltern nicht wirklich vorstellbar ist. Kontrolle über das eigene Vermögen abzugeben erscheint meinem Vater sehr schwer.

    Das Thema rechtzeitige Schenkung, bevor Erbschaftssteuer anfällt, wurde schonmal angerissen. Dabei ist es aber geblieben und ich empfinde es als Sinnvoll, dass wir als Familie eine rechtzeitige, verträgliche Lösung für alle finden sollten.

    Ich selbst erhebe an die Häuser keine Besitzansprüche, würde im Erbfall über den Verkauf und Geld in ETF stecken nachdenken, auch wenn ich das meinen Eltern so aufgrund der emotionalen Bindung an die Häuser besser nicht sage.

    Welche möglichen Konstellationen sind denkbar?

    Danke für eure Denkanstöße, Viele Grüße

  • Hallo Finanzdalles,

    ganz dumme Frage, warum sehen Sie derzeit überhaupt einen Regelungsbedarf?

    Vererbt wird, was übrigbleibt. Was übrigbleibt, wissen die Erben zum Erbzeitpunkt.

    Da zumindest Sie kein größeres Interesse an den Häusern habe, ist auch kein Streitpotential mit Ihrer Schwester absehbar. Wenn es für Ihren zweiversterbenden Elternteil ggf. ok ist, Erbschaftssteuer zu bezahlen, können Sie alles so laufen lassen, wie Ihre Eltern es jetzt wollen.

    Gruß Pumphut

  • Leider ist der Vater meines besten Freundes letztes Jahr frühzeitig verstorben. Glücklicherweise wurde unter den Eltern und 3 Kindern rechtzeitig alles in geordneten Bahnen geregelt. Diese Situation hat mich ein wenig wachgerüttelt, dass wir über das Thema in unserer Familie bisher nie wirklich geredet.

    Die Thematik der Erbschaftssteuer ist der Grund, warum ich mir aktuell etwas Gedanken darum mache. Bei dem Vermögen >1,5 Mio könnte ich mir eine frühzeitige Schenkung als sinnvoll vorstellen, oder?

    Im übrigen geht es mir nicht darum, Erbansprüche zu stellen. Meine Schwester und ich signalisieren unseren Eltern, dass Sie sich auch selbst mehr gönnen und "leben" sollen. So wie ich sie kenne, werden sie aber bis ins hohe Alter sparsam weiterleben und uns eben etwas hinterlassen. Das wurde auch schon so signalisiert.

  • Das Thema rechtzeitige Schenkung, bevor Erbschaftssteuer anfällt, wurde schonmal angerissen. Dabei ist es aber geblieben und ich empfinde es als Sinnvoll, dass wir als Familie eine rechtzeitige, verträgliche Lösung für alle finden sollten.

    Ist immer interessant zu sehen, wie die Angst vor der Erbschaftssteuer die potentiellen Erb:innen antreibt.

    Vielleicht haben die Eltern gar keine Lust, etwas zu verschenken ?

  • Kontrolle über das eigene Vermögen abzugeben erscheint meinem Vater sehr schwer.

    Erbschaftssteuer wird auch als "Dummensteuer" bezeichnet, und da dein Vater nicht dumm ist würde ich da ganz offen mit ihm drüber reden.

    Kann natürlich auch sein das dein Vater nichts lieber macht als Steuern zu bezahlen, allerdings halte ich das für sehr unwahrscheinlich.

    Es ist sowieso gut wenn vorher mit warmer Hand und klarem Verstand alles geregelt ist.

    In dem Atemzug kann man direkt aus Patientenverfügung und Vollmachten klären, bevor der letzte Atemzug gemacht worden ist.

    Nimm den Vater von deinem Kumpel als Aufhänger für ein Gespräch sich mit dem Ableben zu beschäftigen. Dabei kannst und solltest du auch an dein eigenes Ableben denken. Nicht alle werden 100......

    Vielleicht hilft auch ein Buch:

    Vererben und Erben: Testament, Erbschaft und Schenkung | Stiftung Warentest

    Viel Erfolg und gute Gespräche!

  • Vererbt wird, was übrigbleibt. Was übrigbleibt, wissen die Erben zum Erbzeitpunkt.

    Genau so.

    Ihre Ahnen haben mit ihrem Handeln und Wissen ein gewisses Vermögen aufgebaut und wenn Sie Glück haben, wirtschaften ihre Eltern weiterhin vorsichtig und es bleibt für Sie etwas übrig zum Erben.

    Bis dahin können Sie ja ihr selbst verdientes Geld in ETF´s anlegen, damit Sie ihren Kindern etwas vererben können, was Sie selbst geschaffen haben.

    ETF´s sind sicherlich eine gute Anlage, aber es ist doch etwas kurzsichtig, sie als einzige Strategie zu sehen und alles andere zu belächeln.

    Ein gut gepflegtes Mehrfamilienhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum eigenen Haus kann durchaus auch eine gute Anlage sein und vielleicht eine stabilere Rendite abwerfen, als schwankende Aktienkurse.

    Auf lange Sicht könnte es auch interessant sein, dass die Eltern in eine ihrer Wohnungen ziehen, wenn ihnen das Haus zu groß wird und dann könnte man vielleicht das Einfamiienhaus zu einem Mehrfamilienhaus umbauen, mit etwas Einsatz können Sie ihren Kindern dann vielleicht 6 Wohnungen vermachen.

    Es gibt eben viele Wege, die zum Glück führen, nicht nur den, der ihnen nun so verheißungsvoll erscheint. Unterstützen Sie ihre Eltern doch erst einmal, bei der Instsandhaltung, Pflege und Verwaltung des Familienbesitzes und zeigen Sie so ihren Respekt vor deren Lebenswerk, bevor Sie es zu deren Lebenszeit einreißen.

  • Hallo,

    Die Thematik der Erbschaftssteuer ist der Grund, warum ich mir aktuell etwas Gedanken darum mache. Bei dem Vermögen >1,5 Mio könnte ich mir eine frühzeitige Schenkung als sinnvoll vorstellen, oder?

    Können sich das Ihre Eltern auch vorstellen? Ganz ehrlich, ich (Ü70) würde sehr sauer reagieren, wenn meine Kinder auf mich zukämen, schenkt uns jetzt was, damit wir später keine Erbschaftssteuer zahlen müssen.

    Ich hoffe und wünsch, Ihre Eltern leben noch viele Jahre und wie dann die Steuerregelungen aussehen, ist vollkommen offen. Außerdem, das Leben in einem guten Seniorenheim ist verdammt teuer. Vielleicht gibt es dann nichts mehr zu vererben.

    Wenn die Initiative nicht von Ihren Eltern ausgeht, sollten Sie die Frage vergessen.

    Gruß Pumphut

  • Mama & Papa besitzen 2 schuldenfreie Häuser und haben meine Schwester und mich großgezogen :) Eines der Häuser ist von meinen Eltern selbst bewohnt, 170qm groß. Das andere steht direkt im Grundstück nebenan, ist 280qm groß und an 3 verschiedene Mietparteien vermietet.

    Käme das Wohnhaus für eins der Kinder als Familienheim infrage?

    Außerdem steht ein nicht unerhebliches Geldvermögen zur Verfügung. Die Höhe dessen ist mir nicht bekannt, schätzungsweise oberhalb 500.000€.

    Meine Eltern leben sehr sparsam, das Vermögen wurde über Generationen angehäuft und weitergegeben (Papa Einzelkind, Oma auch Einzelkind). Klassisch Deutsch liegt das Geld irgendwo mehr oder minder "sicher", und es geht nichts über Besitz von Eigentum/Haus. In die beiden Häuser wird viel Energie und Herzblut gesteckt, sodass ein Verkauf zu Lebzeiten meiner Eltern nicht wirklich vorstellbar ist. Kontrolle über das eigene Vermögen abzugeben erscheint meinem Vater sehr schwer.

    Streng genommen heißt das für Dich als Sohn: Ende der Diskussion. :)

    Als Ehemann und Vater würde ich mir gelegentlich mal überlegen, was ist, wenn ich nicht mehr bin. Typischerweise sind Männer älter als ihre Frauen, außerdem leben Frauen im Durchschnitt länger als Männer, so daß es deutlich mehr Witwen gibt als Witwer.

    Meine erste Überlegung als Ehemann wäre: Was wird finanziell aus meiner Frau, wenn ich tot bin?

    Das Thema rechtzeitige Schenkung, bevor Erbschaftssteuer anfällt, wurde schonmal angerissen. Dabei ist es aber geblieben, und ich empfinde es als sinnvoll, dass wir als Familie eine rechtzeitige, verträgliche Lösung für alle finden sollten.

    Das finde ich nicht. Wenn Deine Eltern das wollen, ist es etwas anderes, als wenn Du das willst.

    Ich selbst erhebe an die Häuser keine Besitzansprüche, würde im Erbfall über den Verkauf und Geld in ETF stecken nachdenken, auch wenn ich das meinen Eltern so aufgrund der emotionalen Bindung an die Häuser besser nicht sage.

    Diese Frage würde ich bis zum Eintreten des (zweiten) Erbfalls zurückstellen.

    Ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß Deine Eltern ein sog. Berliner Testamtent haben. Ein solches ist bei siebenstelligem Vermögen aber unpraktisch, weil man damit Freibeträge verschenkt. Man könnte in Eurem Fall durchaus das Mietshaus vorab an die Kinder übertragen und sich selbst den Nießbrauch vorbehalten. Aber die Initiative dazu müßte von den Eltern kommen.

    Voraberbe ist ein Geschenk, und zu Geschenken ist niemand verpflichtet.

    Ahem: Wie alt darf ich mir Deine Eltern eigentlich vorstellen? Naseweis hat Dich das bereits gefragt, Du hast die Frage aber nonchalant übergangen.

  • Die Thematik der Erbschaftssteuer ist der Grund, warum ich mir aktuell etwas Gedanken darum mache. Bei dem Vermögen >1,5 Mio könnte ich mir eine frühzeitige Schenkung als sinnvoll vorstellen, oder?

    Im übrigen geht es mir nicht darum, Erbansprüche zu stellen.

    Also, wenn sie keine Erbansprüche stellen, müssen Sie auch keine Erbschaftssteuer zahlen.

    Mein Mann und ich haben uns auch schon Gedanken zu dem Thema gemacht, aber eben aus der anderen Sicht.

    Und wir sind zu dem Schluß gekommen, dass wir die Verfügungsgewalt über unser Vermögen selbst ausüben möchten.

    Wir wissen doch nicht, was auf uns noch zukommt. Vielleicht werden wir beide pflegebedürftig und das über 30 Jahre.

    Dann sind wir froh, dass wir uns ein Pflegeheim mit gediegener Küche und professioneller Unterstützung leisten können oder dass wir einer Pflegekraft eine Wohnung zur Verfügung stellen können.

    Das geht aber nicht, wenn wir vorzeitig alles aus der Hand geben, unsere möglichen Schwiegerkinder nicht unbedingt in unserem Interesse handeln oder nach möglichen Scheidungen Anspruch auf Wertzuwachs haben, Geld, das uns dann fehlt.

    Vererbt wird was übrig bleibt........

    Wir haben großes Vertrauen in unsere Kinder und wissen, dass alle in der Lage sind, sich ihr Vermögen selbst aufzubauen.

  • Außerdem, das Leben in einem guten Seniorenheim ist verdammt teuer. Vielleicht gibt es dann nichts mehr zu vererben.

    Stimmt, wie ich aus meiner Familie und auch meinen näheren und weiteren Umfeld weiß. Ein oder zwei Pflegefälle in einem guten Pflegeheim können aber auch "verdammt teuer" werden ...

    Ahem: Wie alt darf ich mir Deine Eltern eigentlich vorstellen? Naseweis hat Dich das bereits gefragt, Du hast die Frage aber nonchalant übergangen.

    Das wurde schon in Nr. 6 beantwortet; siehe hier:

    Sie sind 62 und 63

    Nur am Rande: Heutzutage haben da nicht wenige Menschen noch ein Vierteljahrhundert oder sogar drei Jahrzehnte und mehr Leben vor sich. In einer derart langen Zeit kann viel geschehen oder passieren (siehe oben - beispielsweise, daß es zum Wohnen im Seniorenheim kommt oder ein Pflegefall eintritt...).

  • Er hat's in 6 beantwortet

    Sie sind 62 und 63, Rente, Pension und Mieteinnahme müssten den Lebensstandard abdecken

    Ich würde die "Finger davon lassen" es sei denn, die Eltern kommen von allein drauf. Mit 62 und 63 kann es noch eine Lebenserwartung von mehr als 30 Jahren geben. Wenn du da heute anfängst, irgendwelche zukunftsorientierten "Lösungen" vorzuschlagen, dann kann das auch ganz schön nach "hinten losgehen".

    Vermutlich seid ihr Kinder in den 30gern und da hätte ich ein richtiges Problem, wenn meine Kinder mit irgendwelchen zukunftsgerichteten Vorschlägen "aufschlagen". Deine heutigen Vorstellungen müssen auch nicht die sein, die du vielleicht in 20 Jahren haben wirst.

    Vererbt wird, was übrigbleibt. Was übrigbleibt, wissen die Erben zum Erbzeitpunkt.

  • Vielen Dank für eure Antworten und den Perspektivwechsel.

    Viele euer genannten Punkte davon kann ich gut verstehen aus der "Elternsicht".

    Ich dachte es wäre gut, sowas eher zu früh als zu spät zu regeln.

    Was ich weiß ist, dass meine Eltern zu unseren Gunsten auf die Erbschaftssteuer lieber verzichten würden.

    Gerade die Fragen rund um die Situation um Wohnen, Familienplanung etc. ist bei mir und meiner Schwester noch ein wenig zu früh. Wir sind 29 und 32 Jahre alt, beide in einer Partnerschaft lebend und kinderlos.

  • Er hat's in 6 beantwortet

    Kleiner Hinweis: Es braucht einige Zeit, bis ein Posting erstellt ist. Ich berücksichtige typischerweise diejenigen Informationen, die vorliegen, wenn ich beginne, meine Antwort zu schreiben. Ich prüfe üblicherweise vor dem Absenden nicht, ob in der Zwischenzeit Informationen dazugekommen sind. Es ist bei diesem Foreneditor nicht so ganz unproblematisch, zwischendurch die Seite nachzuladen. Nicht nur gelegentlich ist das bereits Geschriebene weg, wenn man das tut. Dadurch können Doppelungen entstehen, die der asynchronen Natur des Mediums geschuldet sind. Das werden die Mitforisten aushalten müssen.


    Zur Sache: Ein 62jähriger hat nach der Statistik noch 20 Jahre vor sich, sein Kind wird in der Regel allenfalls 35 sein. [Edit: Die Kinder sind 29 und 32 Jahre alt, das hat der TE nachgeschoben, während ich dies geschrieben habe.] Mit 62 wollte ich meine Finanzen auf jeden Fall noch selbst regeln, und zwar noch eine längere Zeit.

    Die Anfrage des TE ist nicht die erste ihrer Art. Hier fragen immer wieder junge Leute in seinem Alter, wie sie ihre noch ziemlich jungen Eltern zu einer vorzeitigen Erbregelung bewegen können.

    Kontrolle über das eigene Vermögen abzugeben erscheint meinem Vater sehr schwer.

    Das fiele mir mit 62 auch ziemlich schwer. Ich halte solche Anfragen für unangemessen. Das Vermögen der Eltern gehört ihnen selber, ihre Pflicht ihren Kindern gegenüber haben sie erfüllt. Was sie jetzt mit ihrem Geld machen, ist ihre Sache.

    Wenn ein noch relativ junger Vater seinen Kindern vorzeitig einen Teil seines Vermögens zuwendet (vielleicht mit Blick auf die Erbschaftsteuer), dann ist das seine Entscheidung. Einen Anspruch darauf haben die Kinder jedenfalls nicht.

  • Es fehlen wichtige Infos. Wem genau gehören beide Immobilien? Wie viel sind sie wert und gibt es ein Berliner Testament? Erst dann lässt sich sagen, ob überhaupt Erbschaftssteuern anfallen.

    Als Bewohnerin des Münchner Speckgürtel bin ich immer ganz erschüttert, wenn ich von Hauspreisen lese, die nicht 1 Mio betragen. Aber falls man seine Immobilien in einer weniger teuren Gegend stehen hat, stehen die Chancen für wenig bis kaum Erbschaftssteuer gut. Und die SPD ist ja noch lange nicht fertig mit ihren Vorschlägen. 8o

  • Das einzige, was heute Sinn macht, ist eine notarielle General- und Vorsorgevollmacht. Wenn es stimmt, dass gegenseitiges Vertrauen herrscht, sollte das geregelt werden, Ehegatten gegenseitig und zusätzlich jeder Ehegatte jedes Kind (geht in einer Urkunde). Damit kann man fast alles in den Griff bekommen, wenn schnell gehandelt werden muss.

  • Das ist mal wieder ein richtig schönes Thema, bei dem man die unterschiedlichen Ansichten der Forenteilnehmer lesen kann - herrlich ...

    Ich bin im Alter deines Vaters und habe mit meiner Frau ein Berliner Testament (es war uns wichtig, dass der überlebende Ehepartner zu 100% abgesichert ist und nicht "teilen" muss).

    Da wir uns aber auch seit geraumer Zeit mit dem Thema "Schenken" beschäftigen, waren wir gestern beim "Probesterben" und haben und haben mit unserem Berater mal die Erbfälle durchgespielt.

    Das Ergebnis wird sein, dass wir beide unserem Sohn in den nächsten Monaten 2 Immobilien schenken werden. Was in 10 Jahren ist, werden wir dann sehen - vielleicht bekommt er dann noch einmal was (falls wir Beide noch leben und das Erbschafts- und Schenkungsrecht es positiv hergibt).

    Das machen wir von UNS aus - unser Sohn hat nicht mit einem Wort das Thema erwähnt, sondern wir sind darauf gekommen und aktiv geworden.

    Ich würde es an deiner Stelle ansprechen, jedoch keinerlei Druck ausüben. Sollten es deine Eltern nicht wollen, dann wird das Erbe halt am Schluß größer und die fällige Steuer ebenfalls - ist halt so ...

    Ich wünsche Dir viel Glück und Einsicht deiner Eltern!