Beiträge von Depotfee

    Der Kursanstieg der letzten Zeit ist beeindruckend. Es gab auch auch sehr lange Jahre in denen die Siemensaktie nur vor sich hingedümpelt ist, bitte mal den Langfristchart ansehen. Falls die beiden Aktien die Dynamik der letzten Zeit behalten würden, dann wäre ein Verkauf absolut nicht sinnvoll, aber wer kennt schon die nächsten 20 Jahre?

    Generell: wenn die 200.000 Euro einen wesentlichen Anteil deines Gesamtdepots ausmachen, dann ist das Klumpenrisiko zu groß, Kursverlauf hin oder her. Aber auch die mentale Komponente darf nicht unberücksichtigt bleiben.

    Es ist eine Sache in einem Welt-Index investiert zu sein und mit der Masse mitzulaufen. Schwieriger wird es, wenn die Aktie vorübergehend (?) einbricht, der Welt-Index aber stabil bleibt, weil gerade mal wieder eine Branche besonders boomt. Was machst du, wenn deine Aktien dann nur noch 150.000 Euro wert sind? Wirst du abwarten und an die Zukunft von Siemens glauben oder wirst du dann zum geringeren Kurs verkaufen und in den Welt-Index flüchten?

    Ich halte es nicht für verkehrt, dass man einige oder viele Schäfchen ins Trockene führt, wenn man unsicher ist, ob man eine größere Kursdelle aussitzen kann, die ganz sicher kommen wird.

    Eine selbst genutzte Immobilie ist selten bis nie eine gute Altersvorsorge sondern ein nimmer enden wollendes Geldgrab.

    Sowohl deine wie meine Behauptungen lassen sich nicht verallgemeinern, dazu spielen Objekt, Lage, Ausstattung, Zustand, Rücklagen, künftige Bevölkerungsentwicklung eine zu große Rolle.

    Nicht jeder hat ein Haus, das man mit viel Geld und Spieltrieb ständig instand halten und verbessern kann (Teich, Pergola, Carport, automatisches Rolltor, PV, Klimaanlage, Neubepflanzung, Kameras, Aufsitzrasenmäher, automatische Gartenbewässerung, Dämmung, Dachsanierung,...).

    Eine nicht zu üppig dimensionierte Eigentumswohnung schlägt in Punkto Kosten/Nutzen-Rechnung ein Haus ganz klar. Je größer das Gemeinschaftseigentum ist, auf umso mehr Schultern wird eine eventuelle Sonderumlage verteilt. Das ist dann auch eine neue Heizung eher ein marginaler Betrag.

    So kommts, wenn einer gewählt wird, der keinen Bezug mehr zum Alltäglichen hat. Wer reichlich Kapitalerträge hat, dem kann die Rentenhöhe egal sein.

    Hätten Millionen von Bundesbürgerinnen und Bürgern ihr Hirn eingeschaltet und ihr Geld nicht jahrzehntelang auf Girokonten, Sparbüchern und bestenfalls noch Tagesgeldkonten vergammeln lassen, müssten sie sich keine Sorgen machen. Wir reden hier von 4,5 Billionen Euro ungenutztes Kapital.

    Einige haben es immerhin zur Immobilie geschafft und damit Vermögen aufgebaut. Wer es aber nicht zur Immobilie geschafft hat und allenfalls ein Tagesgeldkonto hat, wird dank Inflation Mühe haben den Status quo zu erhalten.

    Und wer es jetzt noch nicht gecheckt hat, dass die Demographie künftig höchstens noch eine Basisrente zulässt, braucht wohl die deutliche Ansprache eines Kanzlers, der ihn aus dem Wolkenkuckucksheim holt.

    Das gute, diese sind oft gegensätzlich, scheint wenig die Sonne ist es schön windig und umgekehrt.

    Allerdings sind sich nachts Wind und Sonne oft einig und tun gemeinsam nichts. 8|

    Be uns (Großraum Müchen, eher windarm) hängt seit vielen Jahren eine Homematic-Wetterstation. Was wirklich absolut ins Auge sticht ist, dass sich der Wind bis auf die wenigen stürmischen Tagen am Abend zur Ruhe legt und erst morgens wieder loslegt. Das lässt sich auf den 24h Diagrammen wunderbar ablesen, der Wind schläft um 22 Uhr ein und beginnt gegen 8 Uhr morgens wieder. Im 7-Tages Diagramm ist das als wunderbare Wellenlinie zu erkennen.

    Nun ist der Wind weiter oben natürlich einen Tick konstanter, aber trotzdem haben wir in Bayern viel Niedrigwindgebiete. Weswegen wir auch über das Referenzertragsmodell gefördert werden, weil die Windausbeute sonst eher defizitiär wäre bei einer durchschnittlichen Standortgüte von ca 55%.

    Es ist aber sinnvoll Bayern Windräder stärker zu fördern als im Norden, denn mit jedem regionalem Windrad spart man sich wiederum teuren Netzausbau. Trotzdem bleibt Bayern PV Land und was wir tagsüber/sommers zu viel haben, fehlt uns nachts und auch im Winter.

    Ich besuche das WPF seit vielen Jahren regelmäßig, denn es war lange vor dem Finanztip Forum online und damals alternativlos.

    Das WPF ist nichts für Anfänger und Neulinge. Man setzt voraus, dass sich Neuankömmlinge selbst schon mit den Basics der Börse vertraut gemacht haben und verweist bei naiven Nachfragen gerne erstmal auf die Stickys der Community, bevor man einer Antwort würdig ist.

    Wer nach gewissenhafter Vorbereitung eine komplexe Auskunft haben will und auch detailliert sein Vermögen, Einkommen, Rentenpunkte, Planung für die Zukunft samt Einkünfte des Partners angibt, kann dort wirklich vielseitigen Input bekommen.

    Das Finanztip Forum ist menschlicher und massentauglicher. Hier scheut man sich nicht zum dreißigsten Mal zu erklären, warum ein Welt-ETF sinnvoll ist. Mit dieser Frage sollte man im WPF nicht aufschlagen. ^^

    Hat schon mal einer nachgerechnet, wie viel Emissionen es in Europa freisetzt, wenn sich statt der Kreuzfahrschiffe plötzlich neun Millionen Touristen täglich per Flugzeug zu je 250 Passagiere in Bewegung versetzen um eine andere Stadt, Insel, Gegend zu erkunden, die man sonst per Nachtfahrt erreicht? Von der unmöglichen Logistik mal abgesehen?

    Die Menschen verlieren ja nicht die Lust am Reisen, nur wenn man ihnen die Schiffe wegnimmt.

    Im Prinzip müssen wir froh sein, dass die elegant aus dem Weg sind und nicht noch zusätzlich Luftraum und Hotels verstopfen. :whistling:

    Zwei Depots halte ich für sinnvoll, sobald das Anlagevolumen eine relevante Größenordnung erreicht hat. Was die relevante Größenordnung ist, ist sicher individuell verschieden.

    Hm, trotz relevanter Größenordnung (oder was man so darunter versteht) habe ich nur ein Depot. Mir ist es eher wichtig, dass ich im Zweifelsfall eine Filiale habe, wo ich aufschlagen kann als zwei Broker mit KI-Telefonsupport.

    Ich bin vor Jahren zur maxblue gegangen, Tochter der Deutschen Bank. Der Webauftritt ist eher altbacken, aber er funktioniert. Was will man mehr bei kostenlosem und gutem Handling bei ausländischer Einzelaktien-Dividendenerstattung? Die Deutsche Bank im Hintergrund macht die Sache zusätzlich sicher, Stichwort systemrelevant.

    Mein Mann ist allerdings bei Consors, etwas divers darf es schon sein. ;)

    40.000€ nun in einer Einzelaktie zu haben, finde ich zu viel. Damals war es mir das Risiko wert (bzw. muss man als hungriger Berufsanfänger Risko fahren, um gewinnen zu können), jetzt möchte ich ruhiger laufen und eher von Dividenden profitieren. Was man hat, das hat man.

    Jeder hat ein individuelles Risikoprofil. Wenn dir 40.000 in einer Aktie zu viel sind, dann ist die logische Konsequenz den Bestand so weit zu reduzieren bis es wieder passt.

    Noch nicht ganz verstanden habe ich, warum es in den Geldmarkt gehen soll, also reiner Inflationsschutz, keine aktive Vermehrung. Ist dein risikoreicher Anteil eventuell zu groß geworden und willst deswegen die RK1 aufstocken?

    Bei welchem Zielvermögen willst du denn landen mit 60 Jahren? Ist der Sparplan dafür ausreichend?

    Wenn du gerne Dividenden magst, wie wäre es mit den üblichen Verdächtigen, Vanguard All Word High Dividend oder dem VanEck? Das würde im Idealfall den US-Anteil etwas verringern, langfristig trotzdem mehr Rendite bringen als ein Geldmarkt-ETF und Ausschüttungen gibt es zudem.

    Ich habe mich anno dazumal abgesichert, als ich längere Zeit Hausfrau war. Haushaltsunfälle sind die häufigsten Unfälle und nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, da keine sozialversicherungspflichtige Erwerbstätigkeit.

    Da mein Mann in dieser Zeit seine Firma hochgezogen hat mit 24/7 Einsatz, hätte ein schwerer Unfall meinerseits das Konstrukt Arbeitsteilung ziemlich ins Wanken gebracht und hätte nur über bezahlte Haushaltshilfe funktioniert.

    Und wegen Selbständigkeit habe ich meinen Mann ebenfalls abgesichert, denn die Risiko-LV zahlt nur bei Tod. Und da Familientarife günstiger waren, auch gleich noch das Kind dazu, denn Jungs und risikoreiches Verhalten gehen meist Hand in Hand (Skifahren, MTB, Badeunfälle,seltsame Mutproben).

    Passiert ist nie etwas. Gottseidank. Gut finde ich, dass mein Vertrag u.a. Impfschäden und Insektenstiche includiert hat, vor allem im Hinblick auf die unterschiedlichen Impfungen während Corona und Zecken gibt es mittlerweile überall.

    Übrigens führen Männer die Unfallstatistik im Sportbereich an, während Frauen bei Autounfällen ein 73% höheres Risiko bei schweren Verletzungen haben.

    Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?

    Ich werde vor Ablauf der Steuersenkung auf jeden Fall meinen Sportwagen noch mal volltanken und mein Arbeitgeber ist bei solchen Aktionen meist auch immer dabei.

    Den letzten Bonus habe ich bei der vorhergehenden Gaskrise bekommen. Man konnte Vorschläge machen, wie man spart (Licht aus in der Kaffeeküche, wenn keiner da...) und als Belohnung für die zahlreiche Beteiligung gabs 500 Euro für jeden. ^^

    Obwohl Frau bin ich nicht gewillt, in den Tenor über die Ungerechtigkeit des Ehegattensplittings bezüglich Berufstätigkeit und Absicherung einzustimmen.

    Wirklich jede Frau mit mittlerer Schulbildung sollte sich um ihre Finanzen selbst kümmern können. Und das unabhängig, ob sie Teilzeit arbeitet, gar nicht arbeitet und/oder womöglich mit 3/5 besteuert wird. Wir können Frauen doch nicht dauerhaft als finanziell und geistig minderbemittelt darstellen. Da protestiere ich energisch.

    Auch eine Frau, die eine Familienrolle ohne Berufstätigkeit ausfüllt, kann Kontoauszüge lesen und wie das Geld verdient und verteilt wird sollte ihr niemals egal sein. Es ist nun wirklich keine Raketenwissenschaft Zahlen zu addieren und durch zwei zu teilen.

    Es sind alle Möglichkeiten vorhanden um Parität innerhalb der Ehe zu schaffen, vom Ehevertrag bis zum Dreikontenmodell über individuelle Absprachen und Absicherungen. Man muss es nur tun.

    Ich hoffe das es keine Probleme gibt (Wagen sieht noch so aus wie beim Empfang)!

    Mittlerweile drehe ich ein Video vom Wagen, wenn ich das Auto ohne Mietwagenpersonal übernehme, ebenso vor der Abgabe. Auf einzelne Kratzer lege ich den Finger drauf und mache davon ein extra Foto. Tankbeleg vom Volltanken wird aufgehoben.

    Ich hatte noch niemals Probleme bei der Rückgabe. Wobei mir beim letzten Mal ein Lapsus passiert ist. Ich habe beim Wegfahren von der MIetstation die Kofferraumabdeckung stehen lassen, die ich entfernt habe um das Kofferpuzzle zu lösen. Ich habe mir noch gedacht, die darfst du nicht vergessen. Tja. :rolleyes:

    Ich habe damit gerechnet, dass mir die Abdeckung angerechnet wird, spätestens bei der Kautionsauszahlung, aber nada. Wahrscheinlich bin ich nicht der einzige Urlauber, dem das passiert.