Beiträge von Depotfee

    Ja, jeder wie er will, aber die Frage möchte ich dann doch stellen: Die (angebliche) US-Übergewichtung ist ein Problem, die (womöglich etwas eher faktenbasierte) Finanzbranchen-Übergewichtung ist aber keins?

    Kommt es nicht aufs Gesamtdepot an? Wer genug Tech und KI eingesammelt hat, kann mit den 32,5% Finanzdienstleistern gut leben. Es sind ja nicht nur Banken drin, sondern auch die allseits beliebte Allianz und andere Versicherer.

    Die US-Banken haben ihre Hausaufgaben nach dem 2008er Fiasko gemacht, ein KI-Disaster könnte dagegen noch kommen.

    Ich habe unter anderem auch den Van Eck im Depot, zusätzlich Allianz und dazu noch Banktitel. Trotzdem stammen nur 17 Prozent meiner Dividenden aus Finanzdienstleistungen, während defensive Konsumgüter bei 30 Prozent liegen. Der Van Eck macht mir keine Kopfschmerzen.

    Steuerfrei ist er nur dann, wenn du dir das Gold physisch ausliefern lassen kannst. Es muss eine echte Auslieferungsoption geben. Wie funktioniert das aus Irland???

    Warum nicht Xetra-Gold oder EUWAX Gold II? Da weiß man, dass es funktioniert.

    Sinn des Ganzen wäre, dass ich circa 10% meines Vermögens in Gold investiere, um so eine gewisse Stabilität zu schaffen und ein möglichst Stabiles zweites Standbein zu haben, das sich einerseits gut Vermehrt und ich den Ertrag im Falle eines Kursrutsches auf dem Aktienmarkt gezielt in einen ETF investieren kann, um dann von dem Kurssturz zu profitieren.

    Das wäre schön, wenn sich Gold im dunklen Tresor auf unanständige Weise vermehren würde. 8)Leider steigt oder sinkt es aber nur im Wert. Ja, Gold ist neuerdings der Hit. Allerdings war das nicht immer so und es gibt keine Garantie, dass der Kurs nicht wieder ein Jahrzehnt seitwärts dümpelt wie er das schon früher getan hat.

    Ich habe jetzt in meinen Mails von 2023 gewühlt. Es war folgendermaßen:

    Wenn man etwas an ESG schickt, dann mit unterschriebenem Begleitschreiben, auf dem man die Legierung (750, 585) und die Gramm einträgt.

    Meine Sendung wurde via Werttransport am 16.01.23 abgeholt, weil die Summe etwas höher war. Eine Wareneingangsbestätigung habe ich per Mail am 17.01.23 erhalten.

    Am 18.01.23 kam dann eine Mail mit einer Gutschrift, auf der die einzelnen Posten genau gelistet waren. Wenn man mit der Gutschrift nicht einverstanden ist, dann kann man schriftlich (Mail, Fax, Brief) vom Vertrag zurücktreten. Den bereits überwiesenen Ankaufspreis muss man dann binnen 7 Arbeitstagen zurücküberweisen. Das Material wird gegen Kosten zurückgesendet.

    Das Geld kam am 20.01.23 auf meinem Konto an.

    Nachtrag: die Steine (bunte Edelsteine und Mini-Diamanten habe ich gewaltsam aus dem Schmuck herausgebrochen, weil es dafür kein Geld gibt. Mir fällt bestimmt noch was ein, was ich damit anfangen kann.

    Hier ein Ausschnitt von der Gutschrift:

    Bei ESG habe ich auch schon geerbten Schmuck verkauft. Allerdings war die Summe groß genug, dass ein Kurier das Paket eingesammelt hat. Die Abwicklung war schnell und professionell. Ich habe ein Preisangebot erhalten, dem man zustimmen konnte oder nicht. Das Geld war zwei Banktage später auf dem Konto.

    Weitere Bedenken sind, dann doch nicht annähernd das online angegeben Geld zu bekommen.

    Das hängt vom tagesaktuellem Kurs ab. Rein theoretisch kann sich das auch zu deinem Vorteil auswirken.

    Ich könnte zustimmen, wenn es um eine barrierefreie Wohnung in guter Versorgungslage gehen würde, aber ein Haus? Wo liegt da der Vorteil im Hinblick auf Risiko, Rentabilität und späterer Eigennutzung im Alter?

    Kleines Update: der Support war trotz mehrmaligen Kontakts erwartungsgemäß nicht in der Lage Licht ins Dunkel zu bringen. Die zweckmässigste "Lösung" ist es möglicherweise alles einmal zu verkaufen und zurückzukaufen.

    Danke für dein Update. Für diejenigen mit relativ neu gekauften Aktien ist dein Vorschlag durchaus eine Option.

    Generell zeigt sich aber mal wieder, dass man auch renommierten Zeitschriften nicht alles sofort glauben soll von wegen, es ist ja alles ganz einfach. Gerade im Finanzbereich ist ein gesundes Maß an Skepsis angebracht.

    Ich habe dein Depot eben mal durch mein Programm gejagt.

    Du bekommst eine jährliche Bruttodividende von 2651 Euro. Was einer Dividendenrendite von 2,25 Prozent auf den Depotwert entspricht.

    Auch wenn der Gedanke mit dem Koffer seinen Charme hat: wenn Du dir einmal angesehen hast, wie Sebastian Lege (ZDF Besseresser) Lindor nachgebaut hat und aus welch billigen Zutaten das besteht, vergeht die Lust darauf schnell...

    Wir sind offtopic, deswegen nur kurz. Ich weiß das. Außer Schokolade pur mit hohem Kakaoanteil ist so ziemlich alles an Süßigkeiten im Supermarktregal suboptimal. Weswegen ich auch fast ausschließlich Dattelpralinen (djoon aus München) nasche. Bei 132 Euro das Kilo fällt auch die Selbstkontrolle leicht. ;)

    Und nein, das ist keine Empfehlung. Den meisten Menschen schmecken die nämlich nicht, weil sie zu gesund sind.

    Mich würde interessieren, ob eine Prognose von Strompreise im zeitlichen Horizont von ungefähr 10 Jahren möglich ist.

    Ich kann mit der Antwort der Bundesregierung aus dem Jahr 2023 auf die kleine Anfrage der CDU/CSU dienen, Drucksache Drucksache 20/7290:

    Frage 46. Mit welchen Gas- und Strompreisen rechnet das BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) in den nächsten 20 Jahren (bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln)? Auf Seite 21 stehen die Antworten.

    Downloadlink: https://dserver.bundestag.de/btd/20/072/2007290.pdf

    Ich wusste, dass irgendwann mal jemand danach fragt. 8)

    Es sollte mal einen Artikel geben mit der Überschrift: "Schokoladenkrise: Immer weniger Familien können sich die Lindt & Sprüngli Aktie leisten".

    Als ich meine ETW Wohnung verkauft habe, habe ich kurzfristig ernsthaft an den Kauf der Schokoaktie gedacht. Der Gedanke einmal im Jahr in die Schweiz zu fahren und im auserlesenen Kreis von Aktionären den legendären Schokoladenkoffer in Empfang zu nehmen, hat mich ungemein angemacht. ^^

    Ich habe mich dann, tatsächlich mit etwas Wehmut, für andere Aktien entschlossen.

    Nachtrag - Mittlerweile bin ich damit versöhnt. Ich habe jetzt in akzeptabler Nähe ein Lindt-Outlet, wo man auch besondere Süßigkeiten shoppen kann, die man sonst nicht im Laden findet.

    Allianz seit 2023 und Beiersdorf seit 1996, andere deutsche Aktien sind über die Zeit wieder rausgeflogen.

    Deutschland hat einen Anteil von 8,61 Prozent in meinem Depot, wobei der größte Anteil direkt in den zwei Aktien liegt, der Rest läuft über verschiedene ETFs.

    Allianz halte ich ganz klar wegen der Dividende. Die Beiersdorf hat über die Jahrzehnte eine akzeptable, Rendite von ca 7,5 % p.a. Prozent ohne Dividende gebracht, ist steuerfrei bei Verkauf und darf auch weiter im Depot bleiben.

    Ich finde, du hast ein schönes und modernes ETF-Depot vererbt bekommen. Ein dickes Lob an Erblasser, ich kenne da wirklich ganz andere Depots von Erben.

    Nichts machen ist definitiv eine gute Option. :thumbup: