Beiträge von No worries

    Ich weiß daher immer, wo ich stehe und spare mir das Führen eines Haushaltsbuches.


    Das ist eine schöne Sache, was das Haushaltsbuch betrifft, aber ich finde das aber doch ganz interessant, denn dann sehe ich, wofür wir das Geld ausgegeben haben. Das Geld ist zwar schon weg, aber es hilft für die , sich zu überlegen, was davon man wirklich benötigt und was Lust-/Frustkäufe sind, die man sich viel lieber mal verkneift oder ganz bewusst trotzdem tätigt.

    Lies mal nach, warum die Praxisgebühr nicht kommt. Weil sie damals keinen Nutzen gebracht hat.

    Richtig! Die Ärzte, an denen zunehmend Mangel herrscht mittlerweile, wurden zusätzlich mit Bürokratie belastet, was Zeit kostet, die zur Betreuung der Patienten fehlt.


    Zudem gibt es durchaus Menschen, die 10 Euro bei jedem Arztbesuch schwer aufbringen können (Bezieher von Grundsicherung, Geringverdiener, Alleinerziehende, kinderreiche Familie). Möchte man wirklich, dass diese nicht zum Arzt gehen, so das sich Erkrankungen eventuell chronifizieren, nicht rechtzeitig erkannt werden etc.)? Das wird unter Umständen am Ende sehr viel teurer.

    Ich spiele mit dem Gedanken, meiner künftigen Führungskraft aufzuzeigen, dass ich gewillt bin weiter motiviert zu erscheinen, wenn er den Tyrannen in sich an die Leine legt, die Alternative ist, dass ich als unmotivierter Mitarbeiter auch meine bisherige "Performance anpassen" werde ... was sich direkt auf ihn auswirken könnte, weil die Arbeit dann auf seinem Tisch landet ... das ist gefühlt aber ein Spiel mit dem Feuer. Auf der anderen Seite muss ich ihm klar machen, dass ich nicht die Absicht habe seine Arbeit zu machen -tendenziell erwartet er, dass seine Untergebenen das machen und der "nur" führt - das wird aber so nicht laufen können.

    Uli, da hast du dir ja was vorgenommen. 😊 Wie willst du das anstellen? Das ist der Typ Vorgesetzter, der mangelnde Kompetenz, fehlende Erfahrung und Unsicherheit durch Dominanz zu vertuschen versucht. Meine Erfahrung mit solchen Vorgesetzten ist leider, dass da nur ein Stellenwechsel hilft.


    Ich wünsche Dir viel Glück und gutes Gelingen.

    Ich finde die Befristung der Arbeitsplätze, die jetzt kommen soll, problematisch. 6x48 Monate macht 24 Jahre, die viele Arbeitgeber jetzt nutzen werden. Das bedeutet für Menschen unter Umständen, dass sie ihr halbes Berufsleben in unsicheren Beschäftigungverhältnissen verbringen werden, und dass es sehr schwierig wird sich etwas aufzubauen. Welche Bank gibt einen höheren Kredit (z.B. zur Finanzierung einer Eigentumswohnung oder eines Hauses), wenn nur ein befristeter Arbeitsvertrag vorliegt?!

    Wenn ich so manche hier lese, scheint dieser keine Priorität zu haben.

    Vielleicht ist das so, weil viele den sozialen Frieden in diesem Land als selbstverständlich betrachten, aber die Entwicklungen in den letzten Jahren diesbezüglich sind besorgniserregend, finde ich. Corona war da so eine Art Brandbeschleuniger. Zumindest empfinde ich es so, dass Spaltung und Hetze seit dieser Zeit salonfähig geworden sind.

    ...kannst du machen, stört mich auch nicht. Ich werde mich vermutlich damit abfinden müssen, dass die nachfolgende Generation sich immer öfter an einer pointierten Ausdrucksweise abarbeitet. Trotzdem werde ich dieses Mimimi hinterfragen, wenn ich Lust dazu habe.

    Hier kannst du dann aber auch gleich deine Betroffenheit zum Ausdruck bringen. Das finde ich nämlich unschön, da es eine Diskussion unsachlich macht und zusätzlich noch das Gegenüber herabsetzt.


    Ich nehme an, im letzten Absatz beziehst du dich auf einen Beitrag von Mischu und nicht von mir. Und obwohl ich eher zu deiner als zur nachfolgenden Generation gehöre (nicht mal eine Handvoll Jährchen Unterschied), sehe ich es eben nicht so, dass es hier um eine „Formsache“ geht, sondern dass der verwendete Ausdruck Menschen abwertet, die einer Bürotätigkeit nachgehen. Und damit ist es in meinen Augen kein „Mimimi“ oder Abarbeiten an einer pointierten Ausdrucksweise, wie du es nennst.


    Damit ist es für mich jetzt auch gut, denn das führt hierzu nichts.

    .. was verstehst du nicht an Wieder überspitzt formuliert im Kontext der vorherigen Posts? :/


    Ob überspitzt formuliert oder nicht… Sprache bewirkt etwas… und hier ist es nichts Gutes. Es macht die Diskussion unsachlich. Das ist meine Meinung. Ich finde das unschön und äußere das auch… ob es dir nun gefällt oder nicht 🤷🏼‍♀️

    Wieder überspitzt formuliert sind es die Sesselpupser, die hinterher eine hohe Lebenserwartung haben.

    Wow, jetzt wird es aber polemisch! “Sesselpupser” (ich finde den Begriff unangebracht und despektierlich, denn ohne die vielen „Büromenschen“ würde das System auch nicht funktionieren) leiden heutzutage ebenfalls unter einer hoch verdichteten Arbeit, die von immer weniger Menschen erledigt werden muss. Die Folge ist eine starke Zunahme der psychischen Erkrankungen, die oft zu langen Krankschreibungen und Erwerbsunfähigkeit führen.

    Würdest du dich mit einem Tagesgeldbestand von etwa zwei Jahren Geldbedarf wohlfühlen?

    Nun, eigentlich würde es reichen, da die Rente reicht, um die laufenden Kosten und kleine Extras zu decken. Trotzdem - für mein Gefühl - sollten es 5 Jahre sein, glaube ich. Wenn ich davon ausgehe, ich Jahr max. 30 K zu entnehmen (wobei wir flexibel sind, da ja die laufenden Kosten gedeckt sind), wären 150 K in Fest- und Tagesgeld ausreichend. Ich glaube, weniger würde mich schlechter schlafen lassen. 🙈😅

    Derzeit sind es 230 K in breitgestreuten ETF (MSCI WORLD, FTSE All World und ACWI). Ja, ich weiß, einer hätte gereicht 🙈. Und 230 K in Tages-/Festgeldern. Miete fällt nicht an, da Wohneigentum vorhanden (15 Jahre altes Haus energieeffizient mit WP und PV. Renteneintritt ist in zweieinhalb Jahren möglich. Bis dahin werden wir noch etwas sparen können.


    Mir ist natürlich auch klar, dass das eine sehr individuelle Frage ist, mit welcher Quote man sich wohl fühlt und auch noch gut schlafen kann. Deshalb habe ich ganz bewusst danach gefragt, wie Ihr das kurz vor der Rente bzw. auch schon in der Rente handhabt.

    Hallo zusammen,

    Mich interessiert, welche Aktien- bzw. ETF-Quote Ihr ab ca. 63 Jahren kurz vor der Rente habt und ob Ihr diese mit steigendem Alter reduzieren wollt oder nicht. Die Gegebenheiten wären, dass die Rente zum normalen Leben reicht. Für Extras wie zum Beispiel größere Reisen, neues Auto müsste entnommen werden. Wir haben momentan 50% in ETF und 50% in Fest- und Tagesgeld. Da in ein paar Monaten aber Auszahlungen aus DV erfolgen, überlegen wir, die ETF nochmal aufzustocken.

    Für uns war und ist es immer wichtig, Geld bewusst auszugeben und sich zu fragen: Wie dringend möchte/brauche ich das jetzt? Und mindert es unsere Lebensqualität, wenn wir das jetzt nicht kaufen?

    Kaffee to go gibt es bei uns nur in Ausnahmefällen, z.B. auf langen Reisen, wenn der mitgebrachte Thermobecher ausgetrunken ist. Ich brauche auch nicht die 12. Hose oder das 20. Shirt etc.. Teuren Schmuck brauche ich auch nicht.

    Viel Geld geben wir aus für Reisen. Das wird tendenziell mehr, denn ich bin mir aufgrund meiner leider in den letzten Jahren stark abbauenden Gesundheit dessen bewusst, dass die Jahre, in denen ich noch anstrengende Fernreisen unternehmen kann, sehr begrenzt sind. Allerdings auch hier handeln wir kostenbewusst: Ich buche in der Regel alles ohne Reisebüro oder mit einem Reisebüro im Ziellland. Wir brauchen keine 5 Sterne-Hotels, gute Mittelklasse reicht. Für Hotels, die eine besondere Lage oder besondere Erlebnisse (z.B. Tierbeobachtungen) bieten, sind wir wiederum bereit, mehr zu bezahlen. So haben wir ein gutes Polster für die Rente aufgebaut und trotzdem nicht das Gefühl, etwas entbehren zu müssen.