In meiner Gegend ist der Name (im negativen Sinne) relativ bekannt, da er in nicht allzu weiter Entfernung sein Unwesen trieb. Ich finde es nur einfach unfassbar, dass die Masche nach so vielen Jahren immernoch zieht...
Beiträge von 5325
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Ich bin 41, angestellt im öffentlichen Dienst. Wir haben leicht variable Sonderzahlungen. Insgesamt summiert sich das Gehalt auf rund 70k brutto. Komme damit sehr gut über die Runden, habe aber auch keinen ausufernden Lebensstil, wie ich meine. Dazu eine Verlobte, die nicht viel weniger verdient und wir haben und wollen keine Kinder.
Wohne im kleinen Eigenheim, das ich vor ein paar Jahren mit meiner Verlobten gemeinsam (50/50) gekauft habe und zahle das noch ab. Aber durch den guten Zins (1,4%) besteht kein Druck beim Abzahlen und ich packe viel in ETFs. So besteht die Option, zum Auslauf des Festzines flexibel reagieren zu können.
Ob ich zufrieden bin? Ja! Ich hatte im vergangenen Jahr 3 Arbeitgeber und war in zwei Jobs (obwohl einer davon auch noch mit einem höheren Gehalt verbunden war) völlig unzufrieden. Daher mein Learning: Zufriedenheit im Beruf ist sehr wichtig, Gehalt kommt definitiv irgendwann dahinter in der Rangliste.
Nebenbei bin ich noch im Vereinsvorstand (da gibt es zumindest eine jährliche Spende, die ich absetzen kann), Schiedsrichter und habe mich jetzt noch bei der VHS beworben..
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Hier im Forum werden Menschen für Anlagen mit zu teuren Fonds geroastet, aber dieser in meinen Augen primitive Schreihals Göker findet derweil immer wieder neue Opfer auf eine Art, die offensichtlicher kaum Betrug sein könnte.... unfassbar...


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Ich bringe hier gerne wieder mal den SBroker ins Spiel. Ist noch etwas günstiger als der Genobroker (keine Depotführung (sobald mind. 1 Sparplanausführung im Monat stattfindet), ETF Sparpläne auf viele Xtrackers, Amundi, WisdomTree und Deka kostenlos, da finden sich genug gute ETFs. Ordentlicher Support, aufgeräumte Web Oberfläche...
Ja, es entstehen Kosten beim Verkauf. Aber auch erst dann und das ist am Ende wohl auch verkraftbar. Für die Bequemen kann man auch einen Auszahlplan einrichten lassen.
Bin seit vielen Jahren dort und sehr zufrieden.
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Wichtig ist immer eine Grundstruktur zu haben.
Bedeutet zum einen: Notgroschen haben. Also kurzfristig verfügbares, sicher "angelegtes" Geld, z.B. auf einem Tagesgeldkonto, das du für unvorhergesehene Ausgaben benutzt. Empfehlungen schwanken, oftmals liest und hört man von 3-6 Nettomonatsgehältern. Der Aufbau dieses Notgrosches sollte eine hohe Priorität genießen.
Mit dem, was du monatlich entspannt entbehren kannst, musst du für dich abwägen, wie viel Risiko du ertragen kannst. Entsprechend dessen anteilig in einen weltweiten Aktien-ETFs per Sparplan und anteilig z.B. auch auf ein Tagesgeldkonto oder einen guten Geldmarkt-ETF. Empfehlungen zu allen genannten Produkten/Artikeln gibt es bei Finanztip. Der von dir genannte ETF ist da schon durchaus brauchbar.
Am Ende muss dir klar sein; für den Vermögensaufbau braucht es Geduld und eine gewisse Resistenz gegenüber schwankenden Kursen. Wenn du die aber hast und/oder sie dir erarbeitest, kann dein Geld noch ordentlich wachsen.
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Wichtig ist, dass Du genug Geld in der Hinterhand (also auf Tagesgeld oder kurz laufendem Festgeld) hast, von dem aus Du alle zu erwartenden Investitionen vornehmen kannst. Dann führt das zumindest bei mir zu einem "ist mir grad egal"-Faktor beim Depot. Klar freue ich mich, wenn da möglichst große, grüne Zahlen stehen. Aber auch rote Zahlen verlieren dann schon deutlich an Schrecken... Ich konnte mich mit diesem Weg gut trainieren, habe aber leider auch über andere Wege mehr als genug Geld verbrannt 🙄💸
Unangenehm wird es an dem Punkt, an dem Du aufgrund der Wertentwicklung im Depot am Leben sparst. Also auf Urlaub o.ä. verzichtest...
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Für meine Partnerin/Verlobte und mich hat sich eine ähnliche Frage gestellt. Immobilien-"Gelegenheit" mit deutlich unterschiedlichem Eigenkapital. Die 80/20 Aufteilung war zunächst auch meine Idee. Allerdings stellt sich dann bei jeder gemeinsamen Anschaffung (fürs Haus, also z.B. Möbel oder Gartengeräte) die Frage, ob man das dann nicht auch 80/20 aufteilen müsste. Das würde ich in der Gesamtbetrachtung mit bedenken.
Wir haben uns am Ende für 50/50 entschieden, haben aber auch beide problemlos jeweils ein Darlehen bekommen, somit andere Voraussetzungen als bei Dir..
In der Gesamtbetrachtung würde ich bei dir/euch dazu tendieren, dass der Partner alleine kauft und du durch eine feste Regelung Miete zahlst oder die gemeinsamen Einkäufe zahlst oder auch Versorger... Da müsst ihr eine für euch beide passende Lösung finden.
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Banken sehen gerne 10% an Eigenkapital, das ist hier nur gegeben, wenn alle Werte zusammengenommen werden. Daher würde ich mir verschiedene Szenarien rechnen lassen und bewerten, wie sehr ein mehr oder weniger an Eigenkapital Einfluss auf den Zinssatz hat.
Eine Reserve in der Hinterhand zu haben, ist in meinen Augen unbedingt erforderlich, von Notgroschen ist bisher keine Rede. Und die Angebote von Baufirmen lesen sich in der Regel besser als die Gesamtrechnung am Ende.
Wenn es nach einer möglichst risikoarmen Entscheidung geht, lautet meine Empfehlung: ETFs verkaufen, Geld auf Tagesgeldkonto und dann die für Euch passende Mitte aus "Einsatz des maximal möglichen Eigenkapitals" und "Einsatz des minimal möglichen Eigenkapitals" finden.
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Der Gedanke einmal im Jahr in die Schweiz zu fahren und im auserlesenen Kreis von Aktionären den legendären Schokoladenkoffer in Empfang zu nehmen, hat mich ungemein angemacht.

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Nachtrag - Mittlerweile bin ich damit versöhnt. Ich habe jetzt in akzeptabler Nähe ein Lindt-Outlet, wo man auch besondere Süßigkeiten shoppen kann, die man sonst nicht im Laden findet.
Auch wenn der Gedanke mit dem Koffer seinen Charme hat: wenn Du dir einmal angesehen hast, wie Sebastian Lege (ZDF Besseresser) Lindor nachgebaut hat und aus welch billigen Zutaten das besteht, vergeht die Lust darauf schnell...
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Wie in einem anderen Thread gelesen, gilt für Geldanlage: better done than perfect.
Und basierend auf dem Grundsatz hast Du, KaD schonmal einen ersten Schritt gemacht. Ja, die (aktiven) Fonds und auch der ETF gehören nicht zu den günstigsten am Markt, aber innerhalb der Deka Welt gehören der ETF und der GlobalChampions definitiv zu den besten Produkten. Daher finde ich persönlich auch einige Formulierungen hier übertrieben, die so klingen, als würdest Du völlig über den Tisch gezogen.
Ich sehe das Verhältnis so; im Vergleich zu Anlagen mit fester Verzinsung hast Du schonmal 90% mehr mit den genannten Anlagen geleistet. Die restlichen 10% sind dann wohl noch der Wechsel zu einem günstigen Depot mit günstigen ETFs..
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Diese ganze für mich unverständliche Beschreibung, von welchem Konto zu welchem Konto über welches Konto gebucht wurde, lässt mich weiter an einem Bank"fehler" zweifeln. In meiner Umsatzanzeige wird bei Echtzeitüberweisungen auch immer die Umsatzart "ECHTZEIT-ÜBERWEISUNG" angezeigt. Ist das bei Dir Sealwolf auch so?
Nach meiner Kenntnis werden Echtzeitüberweisungen auch an Feiertagen immer mit dem identischen Buchungs- und Wertstellungstag gebucht. Zumindest habe ich dafür genug Belege in meinen Konten. Allerdings unterhalte ich weder bei Comdirekt, noch bei DKB oder ING Konten...
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Zunächst einmal vorneweg: "Sofortüberweisung" ist ein Zahlungsanbieter. Vermutlich ist in diesem ganzen Thread aber die Echtzeitüberweisung gemeint. Richtig?
Grundsätzlich gibt es das oft bei Banken, dass von einem Tagesgeldkonto gar keine Echtzeitüberweisung durchgeführt werden kann, sondern nur Überträge und/oder normale SEPA-Überweisungen. Gleiches gilt auch gerne mal für Verrechnungskonten bei Depotanbietern. Deswegen geht z.B. bei Trade Republic alles per Echtzeitüberweisung (weil Girokonto) und z.B. bei Scalable Capital kann man zwar in Echtzeit auf das Verrechnungskonto überweisen, aber "nur" per SEPA-Überweisung davon weg.
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Bei meinen beiden Banking-Apps (Sparkasse & DKB) musst ich einen neuen Registrierungsbrief anfordern.
Die Sparkasse App läuft auch auf mehreren Geräten. Man muss diese höchstens per einmaliger TAN-Freigabe als bekannte Geräte definieren. Die pushTAN-App muss beim Gerätewechsel neu registriert werden. Wenn das bisherige Gerät aber verfügbar ist, ist dafür seit einiger Zeit kein neuer Brief mehr notwendig.
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Deine Frage stellt sich in meinen Augen unabhängig von dem im ersten Absatz behandelten Thema. Davon abgesehen würde es mich wundern, wenn es wirklich verboten wäre, mehr als 1800 EUR jährlich einzuzahlen.
Meine Meinung dazu: wenn bei deinem aktuellen Vertrag das Verhältnis von Eigenbeitrag zu Förderung gut ist (musst Du am Ende selbst beurteilen) und/oder dein Vertrag eine ordentliche Rendite erwirtschaftet, kann es sinnvoll sein, vor der Umstellung noch einzuzahlen. Ein gewisser Faktor wird auch sein, wie attraktiv die kommenden Produkte sein werden und ob sich somit eine Umstellung überhaupt lohnt. Man darf gespannt sein...
Dein Text liest sich für mich so, als würde dein aktueller Riestervertrag ruhen (und folglich nicht sonderlich attraktiv in Sachen Rendite sein). Ich habe ebenfalls einen ruhenden Vertrag, auch wenn der noch zu den besser performenden Riesterverträgen gehört. Dennoch würde ich wohl eher ggfs. überschüssiges Geld in "freie" ETFs anlegen. Das lässt einfach mehr Handlungsspielraum.
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- Deka Depot - filialbetreut und teuer
- Sparkassendepot - filialbetreut und sehr teuer
- S-Broker - Online, ohne Filialbetreuung und auch nicht gerade günstig.Ergänzung: alle 3 Depots können auch selbst online geführt werden
Korrektur: der SBroker ist nicht gerade
günstigteuer, der hat es sogar in die Finanztip Empfehlungen geschafft. Kein Depotführungspreis, sofern eine Order im Quartal durchgeführt wird (dazu zählen auch Sparplanausführungen) und viele ETFs, z.B. von Amundi und Xtrackers, lassen sich kostenlos ansparen. Dazu saubere Abrechnungen (vgl. Trade Republic und seine Probleme), existierender Support und eine große Auswahl an Handelsplätzen (wer's braucht)... Da ist die Qualität schon auf anderem Niveau als bei vielen Neobrokern. -
Hab mal nachgefragt und folgende Antwort bekommen:
"Derivate sind bei ausgehenden Überträgen (wie bei eingehenden) ausgeschlossen.
Derivate (Knock-Outs, Optionsscheine, Faktor-Zertifikate u. Ä.) werden als Schuldverschreibungen direkt im Register des Emittenten geführt und nicht als sammelverwahrte Globalurkunden bei Clearstream oder einer anderen Zentralverwahrstelle hinterlegt. Ohne zentrale Verwahrung lässt sich die Lieferung-gegen-Zahlung-Abwicklung zwischen zwei Depotbanken technisch nicht durchführen. Hinzu kommen:
• kurze Restlaufzeiten und hohes Verfallrisiko,
• abweichende Abwicklungszyklen der empfangenden Bank,
• fehlende Standardisierung im Übertragsformular für registergeführte Produkte.Daher schließen die beteiligten Institute den Transfer solcher Derivate aus; Positionen müssen vor einem Depotwechsel verkauft und – falls gewünscht – anschließend im neuen Depot zurückgekauft werden."
Wusste ich tatsächlich bisher nicht...
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Ich hoffe es ist ok, wenn ich das verlinke.
0,00% Verzinsungen aber immerhin tagesaktuell verfügbar
Ja, es gibt schon mitunter wilde Konditionen für Tagesgeldkonditionen bei althergebrachten Banken. Im folgenden Beispiel muss man bis zu einem gewissen Guthaben noch Geld mitbringen, um ein Tagesgeldkonto anlegen "zu dürfen"

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Hallo,
ich habe in zwei verschiedenen Depots ein und denselben Optionsschein (mehrmals nachgekauft [aus Gründen]). Die Durchschnittskurse sind bei beiden Depots stark unterschiedlich. Bei Depot 1 (S-Broker) ist der Durchschnittskurs hoch und ich habe dort auch noch einen ordentlichen sonstigen Verlusttopf. Bei Depot 2 (Scalable) habe ich einen niedrigen Durchschnittskurs, aber keinen Verlusttopf und auch meinen Freistellungsauftrag für dieses Jahr bereits ausgereizt.
Mein Gedanke war: übertrage die Scheine, die im Scalable Depot liegen, zum S-Broker und Du kannst entspannt ohne Steuerlast verkaufen, wenn mein Durchschnittskurs erreicht oder überschritten wird. Long story short: Der Versuch ist gescheitert, Antwort von Scalable:
"vielen Dank für die Zusendung des Formulars für den Depotübertrag.
Nach der Prüfung ist mir aufgefallen, dass es sich bei dem Depotübertrag um den Übertrag von Derivaten handelt. Wir müssen Sie darüber informieren, dass Derivate von Depotüberträgen ausgeschlossen sind. Aus diesem Grund können wir Ihrem Wunsch nach einem Depotübertrag nicht nachkommen.
Wenn Sie andere Wertpapiere übertragen möchten, teilen Sie uns dies bitte mit."
Ist das bekannt/üblich oder sinnvoll, da nochmal nachzuhaken? Meines Wissens können Derivate genauso wie Aktien oder Fonds übertragen werden. Ich habe eigentlich keinen Bock, den Verlusttopf ausweisen zu lassen und ggfs. jahrelang die Anlage KAP ausfüllen zu müssen...
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- Lt. DWS kann ich pro 12.000 EUR Guthaben mit einer Rente von 33 EUR pro Monat rechnen. Bei dem aktuellen Depotstand von 65.000 EUR wären das also ca. 180 EUR im Monat.
Diese Rente ist a) noch zu versteuern und b) meine ich, dass die Faktoren als Stufen gewertet werden. Wenn das stimmt (bin mir nicht zu 100% sicher), hast Du nur 165 statt ca. 180 EUR Bruttorente.
Ich halte den Weg von Saarlaender für eine gute Variante, selbst habe ich auch einen seit Anfang des Jahres stillgelegten Riestervertrag, der aber eine bessere Wertentwicklung hinter sich hat.
Die Umstände sind natürlich sehr individuell, aber wenn Du nicht gerade auf den Rentenanteil aus der Riester angewiesen bist, würde ich früher oder später verhindern, dass es dort zu einer Rentenauszahlung kommt. Gerade wenn das Geld nicht benötigt wird/verplant ist, kann sich eine Kündigung und Anlage in breit gestreute ETFs noch rentieren.
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Meine Freundin hat sich entschieden in den Scalable MSCI AC World Xtrackers zu investieren und hat da einen Sparplan eingerichtet wo ab November 250€ im Monat einzahlt
Ist ein ETF, den man in meinen Augen bedenkenlos für eine langfristige Anlage empfehlen kann. Habe ich selbst auch im Depot 👍🏻