Beiträge von 5325

    Die Deka bietet ihr Depot für VL an. Das kostet dann pro Jahr 12,50 (finde ich verschmerzbar) und neben klassischen Fonds können auch ein paar ETFs (u.a. der MSCI World ETF WKN: ETFL50) der Deka angelegt werden.

    Ja, jetzt wird wieder der Aufschrei kommen, dass die ja viiiieeel zu teuer seien. Aber wenn man das mal auf die normale, 7-jährige Laufzeit und in Euro hochrechnet... Danach kann man das Ding einfach verkaufen und ins eigene Depot umschichten oder verprassen oder oder oder....

    Da muss jeder für sich den Weg finden, der passt. Ich habe selbst die Situation, dass in knapp 6 Jahren meine Festzinsvereinbarung ausläuft (1,4%) und mich dafür entschieden, während der Laufzeit keinen einzigen Cent Sonderzahlungen zu machen. Dafür habe ich eine feste Sparrate, die (in meinem Kopf) nur für dieses Darlehen reserviert ist und in einem weltweiten Aktien-ETFs läuft.

    In 6 Jahren schaue ich mir die dann aktuelle Lage an. Heißt also: aktueller Gegenwert meines ETFs und aktuelle Zinsangebote für ein weiteres Darlehen.

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit (außer wenn die Zinsen bis dahin nochmal deutlich ansteigen) werde ich einfach eine Anschlussfinanzierung wählen und parallel weiterhin den ETF besparen, weil er tendenziell mehr Rendite abwirft als das Darlehen kostet.

    Ich verstehe den Ansatz, schnell schuldenfrei zu sein. Wenn ich auf der anderen Seite aber ein sattes Depot habe, das eine gute Wertentwicklung abwirft, schmerzt mich so ein Immobiliendarlehen da ziemlich wenig.


    Aber wie gesagt; da muss jeder für sich den Weg finden, mit dem er sich wohl fühlt. Das ist entscheidender als der letzte Cent Performance-Optimierung.

    Für mich etwas nervig daran, dass ich meine Sparpläne jetzt wieder auf Giro umstellen muss. Es war irgendwie praktisch alles über eins laufen zu lassen.


    Hat man Sparpläne nicht in aller Regel sowieso von Giro aus laufen? 🤔 Grundsätzlich gesagt... Oder hast Du aktuell einen größeren Betrag zum Anlegen auf dem Verrechnungskonto und möchtest ihn Stück für Stück investieren?

    Also ISINs auswendig kennen muss man aber auch wollen. Das is schon so das ähnliche Level wie IBAN auswendig.

    Also Kontonummer und Bankleitzahl kennt doch wohl so ziemlich jeder auswendig, oder? Ein DE hat man üblicherweise am Anfang stehen, dann sind es nur 2 Ziffern, die man sich bei der IBAN mehr merken muss als bei Kontonr./BLZ. Empfinde ich persönlich nicht als besondere Herausforderung... 🤷🏻‍♂️

    Ich bin (noch) nicht verheiratet und wir nutzen auch das 3 Konten Modell. Jeder hat einen DA auf das Gemeinschaftskonto laufen, von dem alle laufenden, gemeinsamen Kosten bedient werden. Im Falle größerer Anschaffungen wird auch mal von beiden Seiten zusätzlich eingezahlt, wenn das Konto gut im Plus steht, werden auch Restaurantbesuche oder Urlaube (teils) davon bezahlt.


    So hat jeder noch genug für sich selbst übrig. Da wir beide aber recht genügsame Menschen sind, wird die Mehrheit des verbleibenden Einkommens angelegt..

    In meiner Gegend ist der Name (im negativen Sinne) relativ bekannt, da er in nicht allzu weiter Entfernung sein Unwesen trieb. Ich finde es nur einfach unfassbar, dass die Masche nach so vielen Jahren immernoch zieht...

    Ich bin 41, angestellt im öffentlichen Dienst. Wir haben leicht variable Sonderzahlungen. Insgesamt summiert sich das Gehalt auf rund 70k brutto. Komme damit sehr gut über die Runden, habe aber auch keinen ausufernden Lebensstil, wie ich meine. Dazu eine Verlobte, die nicht viel weniger verdient und wir haben und wollen keine Kinder.

    Wohne im kleinen Eigenheim, das ich vor ein paar Jahren mit meiner Verlobten gemeinsam (50/50) gekauft habe und zahle das noch ab. Aber durch den guten Zins (1,4%) besteht kein Druck beim Abzahlen und ich packe viel in ETFs. So besteht die Option, zum Auslauf des Festzines flexibel reagieren zu können.

    Ob ich zufrieden bin? Ja! Ich hatte im vergangenen Jahr 3 Arbeitgeber und war in zwei Jobs (obwohl einer davon auch noch mit einem höheren Gehalt verbunden war) völlig unzufrieden. Daher mein Learning: Zufriedenheit im Beruf ist sehr wichtig, Gehalt kommt definitiv irgendwann dahinter in der Rangliste.

    Nebenbei bin ich noch im Vereinsvorstand (da gibt es zumindest eine jährliche Spende, die ich absetzen kann), Schiedsrichter und habe mich jetzt noch bei der VHS beworben..

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    Hier im Forum werden Menschen für Anlagen mit zu teuren Fonds geroastet, aber dieser in meinen Augen primitive Schreihals Göker findet derweil immer wieder neue Opfer auf eine Art, die offensichtlicher kaum Betrug sein könnte.... unfassbar... :rolleyes:||

    Ich bringe hier gerne wieder mal den SBroker ins Spiel. Ist noch etwas günstiger als der Genobroker (keine Depotführung (sobald mind. 1 Sparplanausführung im Monat stattfindet), ETF Sparpläne auf viele Xtrackers, Amundi, WisdomTree und Deka kostenlos, da finden sich genug gute ETFs. Ordentlicher Support, aufgeräumte Web Oberfläche...

    Ja, es entstehen Kosten beim Verkauf. Aber auch erst dann und das ist am Ende wohl auch verkraftbar. Für die Bequemen kann man auch einen Auszahlplan einrichten lassen.

    Bin seit vielen Jahren dort und sehr zufrieden.

    Wichtig ist immer eine Grundstruktur zu haben.

    Bedeutet zum einen: Notgroschen haben. Also kurzfristig verfügbares, sicher "angelegtes" Geld, z.B. auf einem Tagesgeldkonto, das du für unvorhergesehene Ausgaben benutzt. Empfehlungen schwanken, oftmals liest und hört man von 3-6 Nettomonatsgehältern. Der Aufbau dieses Notgrosches sollte eine hohe Priorität genießen.

    Mit dem, was du monatlich entspannt entbehren kannst, musst du für dich abwägen, wie viel Risiko du ertragen kannst. Entsprechend dessen anteilig in einen weltweiten Aktien-ETFs per Sparplan und anteilig z.B. auch auf ein Tagesgeldkonto oder einen guten Geldmarkt-ETF. Empfehlungen zu allen genannten Produkten/Artikeln gibt es bei Finanztip. Der von dir genannte ETF ist da schon durchaus brauchbar.

    Am Ende muss dir klar sein; für den Vermögensaufbau braucht es Geduld und eine gewisse Resistenz gegenüber schwankenden Kursen. Wenn du die aber hast und/oder sie dir erarbeitest, kann dein Geld noch ordentlich wachsen.

    Wichtig ist, dass Du genug Geld in der Hinterhand (also auf Tagesgeld oder kurz laufendem Festgeld) hast, von dem aus Du alle zu erwartenden Investitionen vornehmen kannst. Dann führt das zumindest bei mir zu einem "ist mir grad egal"-Faktor beim Depot. Klar freue ich mich, wenn da möglichst große, grüne Zahlen stehen. Aber auch rote Zahlen verlieren dann schon deutlich an Schrecken... Ich konnte mich mit diesem Weg gut trainieren, habe aber leider auch über andere Wege mehr als genug Geld verbrannt 🙄💸


    Unangenehm wird es an dem Punkt, an dem Du aufgrund der Wertentwicklung im Depot am Leben sparst. Also auf Urlaub o.ä. verzichtest...

    Für meine Partnerin/Verlobte und mich hat sich eine ähnliche Frage gestellt. Immobilien-"Gelegenheit" mit deutlich unterschiedlichem Eigenkapital. Die 80/20 Aufteilung war zunächst auch meine Idee. Allerdings stellt sich dann bei jeder gemeinsamen Anschaffung (fürs Haus, also z.B. Möbel oder Gartengeräte) die Frage, ob man das dann nicht auch 80/20 aufteilen müsste. Das würde ich in der Gesamtbetrachtung mit bedenken.


    Wir haben uns am Ende für 50/50 entschieden, haben aber auch beide problemlos jeweils ein Darlehen bekommen, somit andere Voraussetzungen als bei Dir..

    In der Gesamtbetrachtung würde ich bei dir/euch dazu tendieren, dass der Partner alleine kauft und du durch eine feste Regelung Miete zahlst oder die gemeinsamen Einkäufe zahlst oder auch Versorger... Da müsst ihr eine für euch beide passende Lösung finden.

    Banken sehen gerne 10% an Eigenkapital, das ist hier nur gegeben, wenn alle Werte zusammengenommen werden. Daher würde ich mir verschiedene Szenarien rechnen lassen und bewerten, wie sehr ein mehr oder weniger an Eigenkapital Einfluss auf den Zinssatz hat.

    Eine Reserve in der Hinterhand zu haben, ist in meinen Augen unbedingt erforderlich, von Notgroschen ist bisher keine Rede. Und die Angebote von Baufirmen lesen sich in der Regel besser als die Gesamtrechnung am Ende.

    Wenn es nach einer möglichst risikoarmen Entscheidung geht, lautet meine Empfehlung: ETFs verkaufen, Geld auf Tagesgeldkonto und dann die für Euch passende Mitte aus "Einsatz des maximal möglichen Eigenkapitals" und "Einsatz des minimal möglichen Eigenkapitals" finden.

    Der Gedanke einmal im Jahr in die Schweiz zu fahren und im auserlesenen Kreis von Aktionären den legendären Schokoladenkoffer in Empfang zu nehmen, hat mich ungemein angemacht. ^^

    ...

    Nachtrag - Mittlerweile bin ich damit versöhnt. Ich habe jetzt in akzeptabler Nähe ein Lindt-Outlet, wo man auch besondere Süßigkeiten shoppen kann, die man sonst nicht im Laden findet.

    Auch wenn der Gedanke mit dem Koffer seinen Charme hat: wenn Du dir einmal angesehen hast, wie Sebastian Lege (ZDF Besseresser) Lindor nachgebaut hat und aus welch billigen Zutaten das besteht, vergeht die Lust darauf schnell...

    Wie in einem anderen Thread gelesen, gilt für Geldanlage: better done than perfect.

    Und basierend auf dem Grundsatz hast Du, KaD schonmal einen ersten Schritt gemacht. Ja, die (aktiven) Fonds und auch der ETF gehören nicht zu den günstigsten am Markt, aber innerhalb der Deka Welt gehören der ETF und der GlobalChampions definitiv zu den besten Produkten. Daher finde ich persönlich auch einige Formulierungen hier übertrieben, die so klingen, als würdest Du völlig über den Tisch gezogen.

    Ich sehe das Verhältnis so; im Vergleich zu Anlagen mit fester Verzinsung hast Du schonmal 90% mehr mit den genannten Anlagen geleistet. Die restlichen 10% sind dann wohl noch der Wechsel zu einem günstigen Depot mit günstigen ETFs..

    Diese ganze für mich unverständliche Beschreibung, von welchem Konto zu welchem Konto über welches Konto gebucht wurde, lässt mich weiter an einem Bank"fehler" zweifeln. In meiner Umsatzanzeige wird bei Echtzeitüberweisungen auch immer die Umsatzart "ECHTZEIT-ÜBERWEISUNG" angezeigt. Ist das bei Dir Sealwolf auch so?

    Nach meiner Kenntnis werden Echtzeitüberweisungen auch an Feiertagen immer mit dem identischen Buchungs- und Wertstellungstag gebucht. Zumindest habe ich dafür genug Belege in meinen Konten. Allerdings unterhalte ich weder bei Comdirekt, noch bei DKB oder ING Konten...

    Zunächst einmal vorneweg: "Sofortüberweisung" ist ein Zahlungsanbieter. Vermutlich ist in diesem ganzen Thread aber die Echtzeitüberweisung gemeint. Richtig?

    Grundsätzlich gibt es das oft bei Banken, dass von einem Tagesgeldkonto gar keine Echtzeitüberweisung durchgeführt werden kann, sondern nur Überträge und/oder normale SEPA-Überweisungen. Gleiches gilt auch gerne mal für Verrechnungskonten bei Depotanbietern. Deswegen geht z.B. bei Trade Republic alles per Echtzeitüberweisung (weil Girokonto) und z.B. bei Scalable Capital kann man zwar in Echtzeit auf das Verrechnungskonto überweisen, aber "nur" per SEPA-Überweisung davon weg.

    Bei meinen beiden Banking-Apps (Sparkasse & DKB) musst ich einen neuen Registrierungsbrief anfordern.

    Die Sparkasse App läuft auch auf mehreren Geräten. Man muss diese höchstens per einmaliger TAN-Freigabe als bekannte Geräte definieren. Die pushTAN-App muss beim Gerätewechsel neu registriert werden. Wenn das bisherige Gerät aber verfügbar ist, ist dafür seit einiger Zeit kein neuer Brief mehr notwendig.

    Deine Frage stellt sich in meinen Augen unabhängig von dem im ersten Absatz behandelten Thema. Davon abgesehen würde es mich wundern, wenn es wirklich verboten wäre, mehr als 1800 EUR jährlich einzuzahlen.

    Meine Meinung dazu: wenn bei deinem aktuellen Vertrag das Verhältnis von Eigenbeitrag zu Förderung gut ist (musst Du am Ende selbst beurteilen) und/oder dein Vertrag eine ordentliche Rendite erwirtschaftet, kann es sinnvoll sein, vor der Umstellung noch einzuzahlen. Ein gewisser Faktor wird auch sein, wie attraktiv die kommenden Produkte sein werden und ob sich somit eine Umstellung überhaupt lohnt. Man darf gespannt sein...

    Dein Text liest sich für mich so, als würde dein aktueller Riestervertrag ruhen (und folglich nicht sonderlich attraktiv in Sachen Rendite sein). Ich habe ebenfalls einen ruhenden Vertrag, auch wenn der noch zu den besser performenden Riesterverträgen gehört. Dennoch würde ich wohl eher ggfs. überschüssiges Geld in "freie" ETFs anlegen. Das lässt einfach mehr Handlungsspielraum.