Beiträge von fabioso

    Finanztip empfiehlt doch einen ETF-Sparplan als AV, aber auch zum Vermögensaufbau. Weiß der Staat doch jetzt nicht, zu welchem Zweck ich das Depot bespare.

    Wie gesagt: Geförderte/zertifizierte Altersvorsorge ist geschützt. Dein 08/15-Depot spielt da keine Rolle.

    Wobei es natürlich trotzdem bis zu den von monstermania oben aufgelisteten Grenzen geschützt ist.

    Kleine Ergänzung noch: Wenn eine Geldanlage zum Schonvermögen gehört, sind etwaige Ausschüttungen auch als Vermögen zu betrachten und nicht als Einkommen (für das ja sehr niedrige Grenzen gelten). Gerichtsurteil ist anhängig

    Hier der Link zur Legal Entity Identifier (LEI) des Vanguard FTSE Global All-Cap UCITS ETF.

    Vielleicht gibt es ja jemanden im Forum daraus etwas zur Verfügbarkeit in Deutschland ableiten kann.

    Meine Anfrage hat Vanguard heute beantwortet:

    Zitat

    Zum aktuellen Zeitpunkt können wir leider noch keinen konkreten Starttermin für den Global All-Cap ETF in Deutschland kommunizieren.

    Sobald hierzu weitere Informationen verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich entsprechend veröffentlichen.

    Ich bin fast 67 Jahre Rentner und bespare mit je 250 € seit ca.3 Jahren über Trade Republic 2 ETFś . Den MSCI Word und den MSCI All Country Word EUR. Durch einige Sonderzahlungen sind jetzt aktuell ca. 32 400€ im Depot. Ich gehe mal davon aus, dass ich noch ca. 7Jahre über einen Sparplan und noch einigen Sonderzahlungen im Depot einzahlen werde. Jetzt kommt meine Frage: Wenn ich ab jetzt den empfohlenen MSCI ACWI IMI bespare und die anderen beiden ruhen lasse, bringt mir das wirklich etwas? Bei den anderen beiden ETFs ist doch der Zinseszins höher als wenn ich mit einem neuen beginne. Die Vorteile grundsätzlich beim MSCI ACWI IMI mit der breiteren Streuung habe ich verstanden. Aber wäre das für mich über den genannten Zeitraum auch Sinnvoll und warum?

    Der Zinseszins (bzw. der Steuerstundungseffekt) bleibt gleich. Die anderen ETFs arbeiten ja auch weiter, wenn sie liegen bleiben.

    Als staatlich geförderte Altersvorsorge dürfte auch das AVD Schonvermögen sein: 

    Zitat

    Noch eine Gemeinsamkeit ist, dass sowohl die Riester Rente als auch das Altersvorsorgedepot in der Ansparphase als Schonvermögen beim Bürgergeld geschützt sind und nicht auf das Vermögen angerechnet werden. Das angesparte Kapital inkl. staatlicher Förderung bleibt also unangetastet.

    KI-Google sagt auch dieses, aber ohne eindeutig erkennbare Quelle:

    Zitat

    Das geförderte Altersvorsorgevermögen ist grundsätzlich pfändungsgeschützt, solange die Auszahlung in Form einer Leibrente oder eines zertifizierten Auszahlplans erfolgt.

    Ich würde einen neuen Thread mit sprechendem Titel aufmachen. Dann sind vielleicht auch die richtigen Spezis schneller da.

    Wie sicher ist denn ein ETF-Depot vor dem Staat? Es ist ja nicht an die eigene Rente gebunden, sondern könnte auch für anderes genutzt werden.

    Na ja, ein Altersvorsorgedepot ist ja schon irgendwie an die eigene Rente gebunden.

    Bei manchen Leistungen vom Staat für sich oder sein Umfeld muss man ggf. offenlegen was man hat und entsprechend das Depot auflösen.

    Ich lege mein AVD gern gegenüber dem Staat offen, um die Zulage zu erhalten.

    Und meinst du mit deinen Bedenken, dass das AVD gepfändet werden kann? Welchen Fall hast du da vor Augen?

    Du hast auf Aktiengewinne (also auch ETF) eine Teilfreistellung von 30%. Also schau wie viel Gewinn du damit gemacht hast und ob schon eine Vorabpauschale gezogen wurde, beides ziehst du vom Gewinn ab minus deines eigenen Freistellungsauftrages (i.d.R. 1000€ einmal im Jahr) von dieser Summe errechnest du die Kapitalertragssteuer (25%) und den Soli (5,5%) und eine evtl. Kirchensteuer, das ist dein Zahlbetrag.

    Ergänzung: Solidaritätszuschlag sind nicht 5,5% vom Gewinn nach Teilfreistellung, sondern 5,5% von den 25%. Also zusammen 26,375%.

    Ich würde auch an die Gesundheit denken. Wenn das Haus finanziert ist, kannst du auch mit einer kleineren Sparrate als 2,5k gut fürs Alter vorsorgen. Zumal das Gehalt bei der Stadt auch nicht so schlecht ist und es Familienzuschläge und soweit ich weiß oft auch eine gute betriebliche Altersvorsorge gibt.

    Argh - mein Tippfehler. Danke für deine Aufmerksamkeit!

    Richtig ist: Im noch kürzeren Rückblick von nur 1 Jahr liegt der Kommer mit. ≈ 0,7% vorne (Kommer + 29,61% / All-Word + 28,89%)

    Also ganz korrekt 0,72% Vorsprung für den Kommer ETF im 1-Jahres-Rückblick

    Das würde mich noch nicht überzeugen.

    Dann die Formulierung "Die Gewinne aus laufenden Aktien zählen zu Kapitalerträgen". Was sind "laufende Aktien"? Formuliert das die KV wirklich so unsauber? Und was sind überhaupt Gewinne aus Aktien? Sind da nur Dividenden gemeint, oder nicht doch auch realisierte Kursgewinne?

    Für mich sind damit klar Dividenden gemeint. „Laufende“ Aktien im Gegensatz zu veräußerten Aktien, also denen mit realisierten Kursgewinnen