Beiträge von GrandmasterMUC

    Andere Banken werden mit dem Geld, das auf Konten mit keinem oder niedrigem Zins liegt, auch möglichst gewinnbringend anlegen, um einen Gewinn zu erwirtschaften. Bei denen sieht man es halt nicht …

    Hier wäre der Unterschied ja, dass bei allen anderen Banken die volle Einlagensicherung gilt und es einem egal sein kann, wie im Hintergrund gewirtschaftet wird.

    Bei TR stellt sich schon die Frage - auch wenn der Geldmarktfond angeblich auf meinen Namen läuft - wie ich im Ernstfall meine Rechte in Bezug auf Sondervermögen geltend machen kann, ohne jegliche Belege vorweisen zu können, außer einen Zweizeiler in den AGBs. Könnte in einen langwierigen Prozess ausarten.

    Wenn TR das Geld in meinem Namen anlegt, können sie dann Gewinne, die derzeit ggf. über die 2,75% hinausgehen, überhaupt so ohne weiteres für sich als Gewinn beanspruchen und verbuchen? Warum machen sie es nicht wie "normale" Banken im Hintergrund?

    Taktik und Hintergründe seitens TR sollten offengelegt werden, damit jeder für sich entscheiden kann, ob man das Risiko eingehen möchte. Es wäre schön, wenn Bafin und VZ dazu beitragen - auch im Sinne von TR.

    Hier mal der Fonds:

    https://www.blackrock.com/cash/en-de/products/329920/blackrock-ics-euro-liquidity-fund

    Bernd123 Spannender Thread, danke dafür! Da nun alles investiert ist, kehrt ja vielleicht etwas mehr Ruhe ein und du hast Zeit, alles nochmals zu reflektieren. Bin gespannt, ob du diesen mutig-riskanten Weg weiterverfolgst oder ggf. etwas umschichtest. Freue mich über weitere Berichterstattung.

    Noch was zum Schmunzeln aus alten Tagen:

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    Die dürften für das jahr 2024 abschließend noch gar nicht vorliegen, dementsprechend wäre der neuste Datensatz wohl der für das steuerjahr 2023.

    Eingangs wurde von der lieben KI geschrieben, dass die Zahlen von 2021 sind. Mich hat lediglich interessiert, wie viel Geld es hier grob und theoretisch maximal zu verteilen gäbe. Berücksichtig man noch, dass PKVler etc. ggf. außen vor sind, bleibt ein vergleichsweise sehr geringer Betrag übrig, der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, sodass sich die Diskussion in der Politik deutlich mehr auf Reformideen konzentrieren sollte.

    Wo hat ChatGPT die Daten her? Ich habe keine Angaben über die Kapitalertragssteuer gefunden. Nur Zahlen zur Abgeltungssteuer, die a) die Kapitalertragsteuer enthalten und b) wesentlich andere Beträge nennen.

    Kann man ChatGPT auch nach den Quellen fragen?

    Copy Paste

    Die Zahl von **200 Milliarden Euro Kapitalerträgen in Deutschland** ist eine Schätzung, die auf öffentlich zugänglichen Daten basiert, insbesondere von Statistiken des **Bundesministeriums der Finanzen (BMF)**, des **Statistischen Bundesamtes** und Analysen aus Steuerstatistiken.

    ### Quellen und Herleitung:

    1. **Bundesministerium der Finanzen (BMF)**:

    In Berichten des BMF wird regelmäßig die Höhe der Kapitalerträge in Deutschland geschätzt, die der **Abgeltungsteuer** unterliegen. In der Vergangenheit lagen diese Zahlen bei rund **200 bis 250 Milliarden Euro jährlich**, je nach Wirtschafts- und Kapitalmarktentwicklung.

    2. **Statistisches Bundesamt**:

    Daten zur Verteilung von Einkommensarten zeigen, dass Kapitalerträge bei den oberen Einkommensgruppen einen erheblichen Teil des Gesamteinkommens ausmachen. Diese Kapitalerträge beinhalten Dividenden, Zinserträge und Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren.

    3. **Fachberichte und Studien**:

    Verschiedene steuerliche Analysen, etwa von der **Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG)** oder aus Berichten von Ökonomen, bestätigen regelmäßig Schätzungen, die Kapitalerträge in Deutschland bei etwa **200 Milliarden Euro pro Jahr** ansetzen.

    4. **Abgeltungsteuer-Einnahmen als Indikator**:

    Die jährlichen Einnahmen aus der Abgeltungsteuer (pauschal 25% auf Kapitalerträge) betragen laut BMF ca. **20-25 Milliarden Euro**. Diese Steuereinnahmen deuten darauf hin, dass die **Kapitalerträge selbst** etwa **200 Milliarden Euro oder mehr** umfassen (da nur ein Teil der Erträge steuerpflichtig ist, beispielsweise bei Nutzung von Freibeträgen).

    ---

    ### Fazit:

    Die **200 Milliarden Euro Kapitalerträge** sind eine **Schätzung** basierend auf offiziellen Statistiken und Steuerberichten. Für eine präzisere Bestätigung müsste auf die neuesten Veröffentlichungen des BMF oder spezifische Steuerdaten zurückgegriffen werden. Soll ich diese aktuellen Zahlen für dich suchen?

    Ich wollte von ChatGPT mal wissen, mit welchen Beträgen hier ggf. zu rechnen wäre (copy paste):

    Um den Geldbetrag zu schätzen, der durch die Einführung von Sozialabgaben auf Kapitalerträge in Deutschland zusammenkommen könnte, müssen wir einige Annahmen treffen:

    1. **Kapitalerträge in Deutschland**: Laut Schätzungen des Statistischen Bundesamts lagen die Kapitalerträge in Deutschland 2021 bei rund 200 Milliarden Euro (z. B. Zinsen, Dividenden). Diese Zahl kann schwanken, aber sie bietet eine grobe Grundlage.

    (Nachfrage / Antwort: Die 200 Milliarden Euro an Kapitalerträgen, die ich in meiner Schätzung verwendet habe, beziehen sich in der Regel auf Kapitalerträge von Privatpersonen. Das bedeutet, es handelt sich hauptsächlich um Erträge aus Zinsen, Dividenden und Veräußern von Wertpapieren oder Immobilien, die von privaten Anlegern erzielt werden. Die Kapitalerträge von Unternehmen unterliegen bereits der Körperschaftsteuer, und es ist unklar, ob diese Erträge ebenfalls in den Anwendungsbereich der geplanten Maßnahme der Grünen fallen würden.)

    2. **Sozialabgaben auf Kapitalerträge**: In der Diskussion wurde vorgeschlagen, dass Kapitalerträge ab einem bestimmten Schwellenwert (z. B. 1.000 Euro pro Person) mit den gleichen Sozialversicherungsbeiträgen wie Löhne belastet werden sollten. Der Beitragssatz für die Sozialversicherung (Krankenversicherung, Rentenversicherung etc.) liegt derzeit bei rund 14,6% (Hälfte Arbeitnehmer, Hälfte Arbeitgeber) und für die Krankenversicherung bei etwa 7,3% des Bruttoeinkommens.

    Schätzung der Einnahmen:

    - **Gesamte Kapitalerträge**: 200 Milliarden Euro

    - **Sozialabgaben (Krankenversicherung)**: 7,3% des Kapitalertrags

    Daraus ergibt sich eine grobe Schätzung der zusätzlichen Einnahmen durch diese Maßnahme:

    200Milliarden Euro×7,3%=14,6Milliarden Euro

    (Nachfrage / Antwort: Wenn auch der Arbeitgeberanteil in die Berechnung einbezogen wird, könnten durch diese Maßnahme 29,2 Milliarden Euro jährlich an zusätzlichen Einnahmen für die Sozialversicherung zusammenkommen)

    Zusammenfassung:

    • Optimistische Schätzung (alle Kapitalerträge): ca. 29,2 Milliarden Euro jährlich.
    • Realistischere Schätzung (nur hohe Kapitalerträge mit Freibeträgen): ca. 10-15 Milliarden Euro jährlich.

    ... aber auch hier bleibt zu bedenken, dass die GKV weiterhin mit einem erheblich höheren Finanzbedarf konfrontiert ist (mehr als 250 Milliarden Euro jährlich), sodass diese Maßnahme zwar hilfreich, aber ...

    Nein, eben nicht. Es geht dabei um das persönliche Nettoeinkommen der am stärksten gewachsenen Gruppe von Aktionären.

    Nachzulesen hier

    https://www.dai.de/detail/aktiona…ische-impulse-1

    In besagtem Artikel (FAZ) steht folgendes:

    "Damit ist nur jeder achte Aktienbesitzer hierzulande Besserverdiener und die politische Gleichung „Aktionäre sind reich“ falsch."

    Von diesen seltenen "achten" sind vermutlich die wenigsten in der GKV, also wäre hier auch nichts nennenswertes zu holen, was die GKV entlasten könnte.

    Aktionäre verdienen zwischen 2000 und 3000 Euro im Monat
    Viele Parteien wollen Kapitalerträge höher besteuern, die Grünen nun auch Sozialbeiträge darauf erheben. Treffen würde es wie meistens vor allem die…
    www.faz.net


    "Entsprechend würden Pläne aus den Parteiprogrammen von SPD, Linken und BSW, Kapitalerträge höher zu besteuern, längst nicht nur Reiche treffen, und die Gedanken der Grünen, mithilfe von Kapitalerträgen gesetzlich Versicherter die Sozialkassen zu entlasten und besser finanzierbar zu halten, eben nicht nur „Millionäre“ treffen, wenn das Aufkommen mehr als symbolisch sein soll."

    Für meinen Teil kann ich bestätigen, dass der Abzug bei der Freistellungssumme heute zu sehen ist. Probleme gab es (bei mir) nicht.

    Abzug ist bei mir auch zu sehen, allerdings noch kein entsprechendes Dokument im Postfach.

    Die oben beschriebene "Problematik" betrifft vermutlich nur Personen, die in den letzten Tagen oder ggf. seit 2.1. irgendwelche ETF Transaktionen (vermutlich Verkäufe) getätigt haben.

    Heute wird bei der DKB die Vorabpauschale ausgerollt. Das führt wohl zu internen Verrechnungsbuchungen, die bei den Kunden im Onlinebanking sichtbar aufschlagen. Bei der DKB herrscht lt. Hotline Chaos. Vorab: Ich konnte aber beruhigt werden.

    Konkret in meinem Fall:

    Am 13.01. ETF-Anteile verkauft. Geld floss auf Verrechnungskonto. Dieses erlöste Geld sollte Bestandteil einer heutigen etwas erhöhten Sparplanausführung sein + weiteres Geld, das sich auf dem Verrechnungskonto befand.

    Nun ploppt vorhin plötzlich eine Push-Nachricht auf: Abbuchung Betrag X vom Verrechnungskonto. Der gleiche Betrag, der aus dem ETF Verkauf am 13.01. erlöst wurde. Um knapp diesen Betrag bin ich nun im Minus. Der Sparplan ist bereits vorgemerkt, was später am heutigen Tage zu einem Minus von mehreren Tausend EUR führen wird.

    Der ETF Verkauf vom 13.01. wurde augenscheinlich storniert / rückabgewickelt. Im Verwendungszweck der heutigen Abbuchung steht "Storno". Die Anteile sind im Depot auch wieder sichtbar bzw. eingebucht (?), allerdings ohne Wertstellung.

    Nach ca. 30 Min. in der Warteschleife der DKB Hotline konnte mich die nette Dame beruhigen, allerdings musste sie sich selbst erst nochmals ca. 10 Min. schlau machen, während ich geduldig in der Warteschleife ausharrte:

    "Das liegt an der Vorabpauschale, die wird heute bei uns ausgerollt, was zu internen Vorgängen, Verrechnungen und Umbuchungen führt", die sie mir aber auch nicht näher erläutern kann. "Mehrere Tausend Kunden scheinen Betroffen, die Telefone laufen gerade heiß". Aber alles wird in den kommenden Stunden wieder "normal" sein und "rückabgewickelt" werden und ich werde auch keine Dispozinsen für das hohe vierstellige Minus auf dem Verrechnungskonto (= DKB Giro) zahlen müssen.

    Da bin ich mal gespannt - ob das dann für mich irgendwie nachvollziehbar und vor allem Korrekt "rückabgewickelt" wurde.

    Mein Senf zum Mittwoch. Wünsche allen Foristen noch einen angenehmen Tag!

    Vielen Dank für die detaillierten und hilfreichen Beiträge.

    Ich persönlich habe hier derzeit keinen direkten Handlungsbedarf, mir kreisen nur so ein paar Gedanken im Kopf, was z.B. wäre, wenn ich eine 50K Cash-Reserve verwirklichen würde und ich darauf nur noch Zinsen niedriger der Inflation erhalten würde. Wie oben mal geschrieben wurde, sind das sicherlich oder hoffentlich keine überlebenswichtigen Beträge, die einem da flöten gehen, aber es würde mich wurmen und ich würde vermutlich versuchen wollen, irgendwie zu optimieren. Ich hoffe das ändert sich, je mehr ich mich dazu belese ;)

    Letztlich läßt sich die Inflation bei niedrigem Zins nur mit erhöhtem Risiko schlagen, das risikoärmste Asset wären somit höher rentierende Anleihen welcher Art auch immer.

    In Form eines ETF wäre auch kurzfristiger Zugriff im äußersten Notfall möglich.

    Bei o.g. 50K spreche ich nicht mehr vom klassischen Notgroschen, sondern einer Reserve z.B. im Falle längerer Arbeitslosigkeit etc.


    Es gibt ja hier im Forum durchaus einige Menschen, die mit deutlich höheren Beträgen im sicheren Tagesgeld oder Geldmarkt unterwegs sind. Das würde man ja bei Niedrigzinsen nicht einfach komplett in Aktien investieren, aber dennoch irgendwie versuchen, zumindest mit einem Teil davon "Schadensbegrenzung" zu betreiben - oder doch nicht?

    Mich würde interessieren, wie deren Umschichtungspläne im Fall sinkender Zinsen aussähen. Welche Anleihen (ETF) ggf. in eine engere Auswahl kämen weil vermeintlich am sichersten. An einen Anleihen ETF käme man im Notfall auch ran.

    Hier komme ich auch wieder auf die US Anleihen zurück. Im äußerst unterhaltsamen und informativen Parallelthread (Festgeld) werden die USA als sicherer und zuverlässiger Schuldner benannt. Abgesehen vom Währungsrisiko, mit dem ich mich noch beschäftigen muss (ich habe wie gesagt keinerlei Erfahrung mit Anleihen, Geldmarkt etc.). Das Thema Festgeld und Zinstreppe ist wohl eher was für die Auszahlphase und mind. 1 Jahr gebunden ... und das sind dann auch eher die niedrigeren Zinsen bei kurzer Laufzeit.

    Vermutlich kann man das auch alles erst einigermaßen seriös beantworten, wenn es soweit kommt und muss dann auch das vorherrschende Weltgeschehen berücksichtigen und die richtigen Schlüsse ziehen bzw. Annahmen für die Zukunft treffen und hoffen bzw. beten, dass es sich dann auch dahingehend entwickelt ;)

    Ich fange nun mal an mich zu belesen - ihr habt mir ja ausreichend Stoff verlinkt. Nochmals danke dafür.

    Deshalb Investition in Aktien.

    Das läuft - mir gehts nur um meine Cash-Reserve / Notgroschen. Wie man diesen Topf möglichst auf oder über Inflationsniveau laufen lässt in einer Niedrigzinsphase bei möglichst gut kalkulierbarem Risiko.


    EDIT: US Anleihen - sofern diese dann noch über EUR rentieren - scheinen wohl nicht unbedingt die erste Wahl zu sein.

    Ich danke allen für die Links und Lektürevorschläge, über die kommende Weihnachtszeit sollte genug Zeit für etwas Finanzbildung in Sachen Anleihen etc. sein.

    An den negativen Realzins solltest du dich bei wirklich sicheren Anlagen gewöhnen, den gibts da nämlich schon relativ lang und regelmäßig … ;)


    Falls du den negativen Nominalzins meinst: Genau da, also auf dem TG-Konto. Da gab’s zumindest in der letzten Negativphase noch Zinsen im Plusbereich…

    Ich spreche von dem Zins, der Gefahr läuft, niedriger als die Inflationsrate zu sein ;)
    Wohin dann mit dem Tagesgeld.


    Ich bin noch nicht lange genug investiert, um sämtliche Zins-Szenarien erlebt haben zu dürfen. Aber die einzige Alternative mit möglichst geringem Risiko scheint ja dann der Geldmarkt / Anleihenmarkt zu sein.

    "Profitieren durch Finanzbildung" sprach er O-Ton und legt der deutschen Bevölkerung mit 4,4% rentierende US Anleihen nahe - vermutlich mit einem eher unscheinbaren Augenzwinkern.

    Wirtschaft vor acht - hier anschauen
    Wirtschaft vor acht
    www.ardmediathek.de

    Klingt für einen Laien wie mich zunächst logisch und interessant. Aber leider habe ich keine Ahnung davon.

    Daher meine Frage:

    Kann mir jemand aus dem Forum eine anschauliche Lektüre zum Thema Anleihen, Währungsrisiko etc. empfehlen?
    Eventuell von den hier oft zitierten Persönlichkeiten Walz etc.?

    Mit diesen Themen und Zusammenhängen bin ich schlicht überfordert und würde mich gerne einlesen. Speziell in Punkto Geldmarkt ETF für den risikoärmeren Portfolioanteil bei sinkenden Zinsen im Euroraum.

    Über eine (Buch)Empfehlung etc. würde ich mich sehr freuen.

    Undank ist der Welt Lohn.

    Du hast mir mit Infos und einer Formel in Sachen Vorabpauschale geholfen. Dafür habe ich mich bedankt.


    In einem abschließenden "PS" hast Du selbst das Thema Steueroptimierung angesprochen, ich habe das so interpretiert, dass Du mir hier ggf. auch noch weitere Tips geben möchtest (bitte verzeihe mir diese fatale Fehlinterpretation). Daher habe ich Dir mit dem Hinweis auf "Off Topic" meine Ist-Situation und Gedankengänge geschildert. Weder bin ich "keck" geworden noch habe ich irgendwo "nachgetreten".

    Meine Antwort hat Dir aber nicht gefallen. Also hast Du nachgetreten, wie es Brauch ist in diesem Forum.

    :/

    Ich mißbillige es, wenn einer, den man zum Minimum des Steuerzahlens geleitet hat, dann weiter fragt: "Geht nicht vielleicht doch noch mehr?"

    Schon etwas drüber, zumindest in diesem Fall, meinst Du nicht?

    Was mich anlangt: Ich zahle lieber hohe Steuern auf Gewinne.

    Ich nicht, erwäge eher noch eine Blitzheirat in Vegas.

    Ah! Der Steuerstratege spricht.

    Es wäre schön, wenn man hier laut nachdenken könnte, ohne deinem Sarkasmus zum Opfer zu fallen :* Für deine ansonsten sehr konstruktiven Beiträge bedanke ich mich dennoch vielmals. Meine "Strategie" für 2025 habe ich oben beschrieben. Mit frischem FSA verkaufen. Vermutlich alle Einzeltitel. Auch wenn es mich persönlich schmerzt, es steuerlich nicht besser optimieren zu können.

    PS: Wenn Du den Freibetrag dieses Jahr noch nicht voll ausgenutzt hast, könntest Du erwägen, ETF-Anteile zur Steueroptimierung zu rollen.


    Protokollierst Du die Nutzung des Freibetrags/Deinen laufenden Gewinn?

    Off Topic:

    Mein Freibetrag 2024 wird fast komplett ausgenutzt bis auf wenige Euro. 2/3 davon sind Zinsen aufs "Tagesgeld" bei TR. Der Rest bei der DKB ein paar Mini-Dividenden und die Vorabpauschale 2023. Habe bei TR und DKB jeweils volle 1000 EUR FSA und bin ganz glücklich, dass ich in Summe knapp unter 1000 bleibe ;)

    Aber wenn du das Thema schon ansprichst, hast du evtl. einen Tip oder eine Meinung dazu:

    Ich habe noch ein paar Einzeltitel bei der DKB, die ich - auch auf Anraten des Forums - nach und nach loswerden und in den ETF umschichten will. Natürlich möglichst ohne / mit wenig Steuer.

    Mein Plan für 2025 wäre daher zunächst, den FSA bei TR zu löschen und dort dann die Steuer auf die Zinsen für meinen Notgroschen zu zahlen.

    Bei der DKB habe ich neben dem ETF noch Apple, SAP und Meta als Einzeltitel mit jeweils über 100% Gewinn ... Das sieht schön aus und es ist psychologisch sehr schwer, die Steuer zu akzeptieren. Natürlich auch ein Klumpen mit dem MSCI World. Wenn ich das aber nach und nach ohne Steuer verkaufen möchte, würde das (ähnliche Kurse vorausgesetzt) ca. 5 Jahre dauern ... Aber ich wollte jetzt 2025 mal damit anfangen innerhalb des FSA ... Oder lieber gleich alles ... Die aktuelle Weltlage macht es einem nicht einfach. Noch ist Anlass zum Jubeln, aber wer weiß schon wo das langfristig hinführt ...