Beiträge von Fred_

    Ich möchte im Oktober 2031 mit dann 63 und dann 40 Beitragsjahren in Rente gehen, ich möchte ja auch daran glauben aber diese Debatte macht mich unsicher.

    Ich würde sagen: Vertrag ist Vertrag.
    Du hast einen Vertrag mit dem Staat, bzw DRV. Den sollten beide Seiten einhalten.

    Die Abschläge sind geringer als sie sein müssten um die Ausgaben komplett zu decken.

    Ich habe Berechnungen von der DRV nahestehenden Institutionen gelesen, die aussagten, dass es mit den Abschlägen statistisch gut passt und weder Gewinne noch Verluste für DRV bzw Rentner gibt.

    Die berufsständischen Versorgungswerke haben meist höhere Abschläge.

    Die der GRV sind viel zu gering ......

    Das sagen einige andere Institute entsprechend deren statistischen Berechnungen..
    In anderen EU-Staaten sind die Abschläge auch höher als 0,3%/Monat, aber alle haben ja auch andere Rentensysteme.

    Mir ist schon klar, dass es sich hier ja nur um einen Vorschlag handelt, der ab sofort in der Öffentlichkeit diskutiert werden wird, trotzdem erwarte ich Klarheit, denn das betrifft meine persönliche Lebensplanung.

    Die erforderliche Klarheit hat es in den letzten Jahren nicht gegeben und wird es auch nicht geben bis der Gesetzestext fest steht.
    Unsere Politiker können sich einfach nicht vorstellen, dass es mehr als eine "Rente mit 63" gibt.

    Und das ist denen auch nicht mehr beibringbar.:|

    Was meinen die mit Rente mit 63 wird abgeschafft?

    Die Rente für besonders langjähriger Versicherte?

    Die Rente für langjährig Versicherte mit Abschlägen?

    Politisch wird meist die "Die Rente für besonders langjähriger Versicherte" als "Rente mit 63" benannt. Für mich sehr unlogisch, da es die 63 da schon lange nicht mehr gibt.

    Die Rente mit Abschlägen könnte es wohl weiterhin geben.
    Obwohl da ja auch schon mal über eine Erhöhung der 0,3%/Monat auf 0,4 oder 0,45 gesprochen wurde.

    Ok, danke.
    Wären ja auch „nur“ als Beispiel 20€ bei 1.000€ Zahlung im Urlaub. Das kann man verkraften.

    oder du holst dir eine kostenlose Kreditkarte dazu.
    Hanseatic Bank bietet Karten mit 0 Aufschlägen bei Zahlungen im In- und Ausland.
    Wimre, Geld abheben im Ausland kostenlos im Inland nicht,...

    Diversifikation wie auch beim Depot, nicht alles auf eine Karte setzen,...:)

    Du hast 35t€ geschenkt bekommen. (Grundstück)
    Dies würde im ETF (bei 6%) auch noch bei 19 Jahren 106t€ bringen.

    Wenn du jetzt vergleichst, musst du auch noch einen Hebel in die ETF Struktur einsetzen.
    (Du sagst ja selbst der günstige Kredit durch deine Eltern,... das ist ein Hebel,...)

    Was rauskommt aus den beiden Varianten, weißt du erst in 19 Jahren....

    Ich denke, dass eine Geldanlage weltweit wesentlich resilienter ist als nur in Deutschland und Aktien auf Dauer resilienter als Immobilien.
    Meine Vorredner haben zum Vergleich auch schon einiges geschrieben.

    Achso zum Titel: 300% mehr Rendite. (Das ist falsch gerechnet)
    Deine Rechnung: 626k zu 216K ==> sind ca 300%, aber nur knappe 200% mehr.
    . (Gilt auch für deine fiktiven Rentenbeträge)
    Meine Hochrechnung: (Deine 626k) zu 315k ==> schwupps sind es nur noch 100% mehr

    Jetzt müsste man die wirklichen Risiken beider Anlagemöglichkeiten betrachten.

    Sollte es nicht eher heißen: „- generell kleinere Sachen nicht auf die "lange Bank schieben.“

    Ne, wie Micha-1 schreibt:

    Nein. Richtig priorisieren. Unwichtige liegen lassen und schauen ob es irgendwann wichtig wird. Erstaunlich viel kann man so "abarbeiten"

    Viel (oft mehr oder weniger unwichtiger) Kleinkram kostet oft übermäßig Zeit.

    Morgens kurzer Überblick über die aufgelaufenen Aufgaben.
    Priorisieren was Wichtig ist (Abwägung nach Nutzen für Kunde, AG oder sich selbst)
    Von diesem Pulk dann das was am schnellsten zu erledigen ist beginnen.
    Jetzt: entscheiden ob ich dies zu 100% erledige oder nur so zu 80%. Wenn der Empfänger erst einmal zufrieden ist, läßt er einen erst mal in Ruhe und der Rest erledigt sich vielleicht fast von selbst.
    Im Laufe der Jahre bekommt man ein gutes Gefühl und Routine für diese Art der Abarbeitung.

    Wenn einem die Arbeit über den Kopf wächst, dann kurze Ruhepause einlegen und die ganze Sache "von oben/aus Entfernung" anschauen. Neue Reihenfolge /Prioritäten festlegen und weiter gehts.

    Und ich hatte mir in Belastungsspitzen tatsächlich auch schon überlegt ob die sofortige Kündigung (egal ob ich was neues habe oder nicht) der einzige Weg ist um diesen Leidendruck zu beenden und mich aus diesem Rad zu befreien,

    Würde ich nicht machen. Du must Belastungsspitzen reduzieren durch z.B. "Delegation nach oben"

    Ich habe viel zu lange meinen Alltag der Firma untergeordnet obwohl ich nichtmal eine leitende Position habe.

    Du hast eine eindrucksvoll leidende Position.

    Du musst dich nicht profilieren, du musst keinen engagierten Eindruck machen, du musst einfach nur Dienst nach Vorschrift machen.

    - Telefon (Anrufe) und Computer (email empfang) zum Feierabend / Beginn des Wochenendes / Beginn des Urlaubs ABSCHALTEN (Bei Email und Telefon geht auch: Abweisen oder Weiterleitung, mit Hinweis auf den zuständigen Teamleiter.)
    - Erst beim Start der Arbeit Anrufe und Email wieder freischalten.
    - Nur Abarbeiten was am Wichtigsten ist (Dir am Wichtigsten erscheint). (Wenn der Berg nach 1. Tag zu groß ist zur weiteren Abarbeitung, einen Teil davon an den Teamleiter "weitergeben")

    - generell kleinere Sachen auf die "lange Bank schieben".
    - Verwendung des Parato-Prinzips.