Beiträge von Grossrat

    Ich finde es mindestens unpassend ;), wenn nicht sogar unzulässig, einen solchen persönlichen Werbelink einfach für alle sichtbar in einem solchen Forum zu posten, ohne dabei zumindest auf den eigenen Vorteil hinzuweisen.

    Denkst du ernsthaft, irgendwer wüsste nicht, dass solche Links Vorteile für beide haben? Bei Finanztip, wo alles voll mit diesen Links ist? Komm schon. 🙄 aber wenn es dich so peinlich berührt, hoffe ich, du wirst das so knapp vor Weihnachten ohne Schaden überstehen. ❤️

    Die Frage ist eher, was hat der Werbende von dieser Aktion? In dem Fall also du.

    Zum Einen ist es doch vor allem eine Möglichkeit, mit einem Bonus einzusteigen, wenn man eh Lust darauf hatte. Ohne den Link gibt es nichts, kann man natürlich auch machen. Und ja, der Werber hat auch was davon. Das ist sowohl schön, als auch unvermeidbar, da es Einladungslinks nur mit Vorteilen für beide Seiten gibt. 🤷🏻‍♂️

    Bei Bitvavo, eine der größten, günstigsten und seriösesten Kryptobörsen Europas gibt es grad die Aktion „20€ einzahlen und 50€ in Bitcoin geschenkt bekommen!“

    Wer also dort noch kein Konto hat, über den Link dort anmelden und Bonus abgreifen. Wer keine Lust auf BTC hat, kann es in jeden anderen Token umtauschen und wer keine Lust auf Krypto hat, verkauft die BTC und überweist sich alles wieder zurück. So macht man aus 20€ einfach 70€.

    Für das Ganze braucht man einen Freundschafts-Link wie diesen hier:

    {Werbellink aufgrund Meldung von Mod entfernt}

    Allein in deinem letzten Post sind ca. 5 Fachbegriffe die ich nicht verstehe ^^ Irgendwie erinnert mich das daran, als ich vor 25 Jahren während der New Economy Zeit in der Börse Online oder im Aktionär geblättert habe. Da waren auch ständig irgendwelche Themen die ich zwar überhaupt nicht verstanden habe. Aber ein Experte hat das dann so beschrieben, dass es für mich irgendwie schlüssig klang. Aber bevor du dir jetzt die Mühe machst, mir die Begriffe zu erklären. Spar dir die zeit, du wirst mich nicht überzeugen. Dir viel Erfolg. Oder sollte ich viel Glück sagen? :/

    Wenn du mir sagst, welche Begriffe dir fremd sind, erklär ich sie dir gerne 🙂

    Aus meiner Sicht sind Kryptowährungen, die solche Eigenschaften mitbringen und hinter denen vermutlich Personengruppen oder Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht stehen, vergleichbar mit Investitionen in Einzelaktien von Technologie-Startups. Man partizipiert dann eben nur nicht in Form von Dividenden und Kurssteigerungen als Aktionär, sondern rein durch Preissteigerungen der Kryptowährungen. Kann man machen. Da dieses Spiel mit Wetten auf Einzelaktien aber schon nicht so recht funktionieren mag, warum sollte es bei Altcoins besser sein :/

    Der Vergleich mit Tech-Startups ist gar nicht so falsch. Genau deshalb funktionieren viele Altcoins aber besser als dein Beispiel: Sie bieten nicht nur „Wettbewerb auf Kurssteigerung“, sondern echte, wiederkehrende Erträge und messbaren Nutzen.
    Ein Aktionär wartet auf Dividenden, ein Altcoin-Investor kann sofort verdienen, durch Staking, Lending, Gebührenanteile oder sogar Revenue-Sharing im Protokoll. Das ist ein fundamentaler Unterschied. Ich bekomme Cashflow für’s Halten.
    Dazu kommt, Technologie-Tokens arbeiten nicht isoliert, sondern als Teil eines Ökosystems. Ein Chainlink, ein AXL oder ein IMX sind nicht „Wetten“, sondern Infrastruktur, die heute schon täglich genutzt wird, ähnlich wie Cloud-Server oder Payment-APIs. Sie lösen Probleme, erzeugen Nachfrage und schaffen dadurch strukturelle Werttreiber.
    Kurz, ich investiere nicht in irgendeinen Coin, sondern in Netzwerke, die echten Nutzen erzeugen, Nutzer haben, Partner haben und laufend weiterentwickelt werden. Und ja, manche Projekte scheitern wie Startups, aber die, die durchkommen, skalieren global und automatisiert. Und genau darauf setze ich.

    Wissen nicht, vielleicht ahnen.

    Das ist natürlich eine Idealisierung, denn Automatisierungen werden angegriffen. Schau nach "Angriffe auf DeFi-Protokolle" oder spezieller "Oracle Manipulation". Und am Ende braucht es Menschen, die den neuartigen, bisher unbekannten Angriff bewerten.

    Automatisierung ist natürlich nie „Magie“, und natürlich kann jedes technische System theoretisch angegriffen werden. Aber genau deshalb gibt es bei Smart-Contract-Automatisierung mehrere Schutzschichten. Die Oracles liefern nicht einfach blind irgendeinen Wert, sondern arbeiten mit mehreren unabhängigen Datenquellen, die gegeneinander geprüft werden. Wenn Daten nicht konsistent sind, zahlt der Smart Contract nicht aus. Und das Entscheidende ist, die Automatisierung übernimmt nur das, was heute sowieso manuell geprüft wird, Wetterdaten, Vertragskriterien, Zeitpunkte. Niemand behauptet, dass plötzlich Felder per Überwachungskamera gescannt werden. Der Punkt ist viel simpler. Wenn Hagel nachweislich in einem exakt definierten Gebiet fiel und die Police dafür ausgelegt ist, erfolgt die Auszahlung automatisch. Statt Wochen später nach Formularen, Telefonaten und Schadenaufnahme eben in Minuten.
    Natürlich wird es immer Spezialfälle geben, bei denen ein Mensch eingreifen muss. Aber in 90 % der Standardschäden funktioniert der Prozess heute schon verlässlich, und genau da macht Blockchain-Automatisierung den Unterschied, weniger Verzögerung, weniger Streit, weniger Kosten.

    Das klingt ja super toll. Nur wie funktioniert das in der Realität?

    Woher weiß der "Smart Contract", dass das Feld des Bauern vom Hagel zerstört wurde?
    Ggf. kann das System aus Wetterdaten erkennen, wenn es wo gehagelt hat. Aber ob das Feld des Bauern zerstört ist, wird dieser schon selbst melden müssen. Oder stehen da an jeder Ecke Kameras?

    In der Realität läuft das Ganze weniger „magisch“ ab, sondern sehr bodenständig und technisch sauber. Ein Smart Contract bekommt seine Infos nicht aus dem Nichts, sondern über sogenannte Oracles wie Chainlink. Die ziehen Daten aus mehreren unabhängigen Quellen, offiziellen Wetterstationen, Satellitenmessungen, Agrardatenbanken, Radarscans, Bodensensoren usw. Wenn alle diese Daten übereinstimmend zeigen, dass in einem exakt definierten Gebiet Hagel mit einer bestimmten Stärke aufgetreten ist, dann gilt das Ereignis als objektiv bestätigt.
    Der Smart Contract braucht also keinen Menschen und auch keine Kamera am Feldrand, er reagiert nur auf verifizierte Messwerte. Und das ist der große Vorteil: Der Bauer muss nichts melden, der Versicherer muss nichts prüfen, niemand muss Fotos einsenden. Der Vertrag übernimmt die komplette Abwicklung automatisch, weil die Fakten digital eindeutig belegt werden.
    Das funktioniert heute schon in vielen Ländern, vor allem bei sogenannten parametischen Versicherungen. Sie zahlen nicht für ein einzelnes Foto des Schadens, sondern für das messbare Ereignis selbst. Deshalb kann die Auszahlung manchmal wirklich schon Minuten nach dem Unwetter passieren, weil kein Papierkram mehr dazwischensteht.
    Kurz gesagt: kein Zauber, keine Kameras, nur verlässliche Daten, die von neutralen Quellen geliefert und automatisch ausgewertet werden. Genau da liegt die Stärke dieser Technologie.

    Mit dem Best Wallet scanne ich Qr Codes ab

    Ich bin sehr stolz auf dich, dass dir das so leicht von der Hand geht. Wirklich.

    Blöd nur, wenn nicht zu jedem Zahlungsvorgang ein solcher zur Verfügung gestellt wird. Nicht mal INNERHALB der Best Wallet App. Kurz, das System ist einfach 2009. Veraltet, langsam, teuer. Jedes x-beliebige Sparkassenkonto kann das besser. Und zahlen ist im Übrigen die einzige Funktion von BTC. Die Einzige.

    Was ist mit dem Rest? Siehst du das es genauso wie bei Altcoins ist ?

    Bitte um Antwort. Einfach eine Wallet deiner Wahl.


    Was ist daran so schwer einen QR Code zu scannen und auf senden zu klicken?

    Also, zum einen behaupten die anderen Coins nicht ein „Peer-to-Peer Electronic Cash System“ zu sein, diesen Müll behauptet nur Bitcoin. Die anderen Altcoins haben andere Aufgaben. Ja, man kann sie auch zum Zahlen nutzen, und dann ist es genau so scheiße. Aber BTC ist besonders schlecht, weil es besonders lange dauert und besonders teuer ist.

    Süß. Mit QR-Code mag es ja einfacher sein, nur leider gab es den bei Best Wallet nicht und mit Verlaub, das ändert nur einen Teil. Dauer und Kosten sind davon unberührt.

    Bitcoin ist ein Werkzeug

    Aber du hast schon grundsätzlich verstanden, warum man es tun sollte/könnte, ja?
    „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“ ist nämlich die Überschrift des Whitepapers von BTC und wird noch diverse Mal im Text wiederholt. Kurz, genau das ist der einzige Grund, warum es BTC überhaupt gibt. Damit etwas zu bezahlen. Und schon bei dieser doch recht simplen Aufgabe ist BTC derart fundamental gescheitert, dass nicht mal Du es dafür nutzt?

    Gut zu wissen. 😉

    Darf ich mal fragen, ob hier schon irgendwer mal irgendwas mit BTC bezahlt hat? Ich ja, die Gebühren für einen Presale-Kauf.

    Ernsthaft, das ist ein regulatorischer Albtraum. Die Empfängerwallet ist ein kryptischer Schlauch von Zahlen und Buchstaben, gegen den jede IBAN wie ein Aufzählreim aus dem Kindergarten wirkt. Es dauert Stunden, man braucht Extraprogramme, um zu kontrollieren wieweit die Zahlung ist, man hat VORHER keine Ahnung, wie teuer die Zahlung wird, man bekommt nur eine Schätzung und wenn man irgendeinen noch so kleinen Fehler macht, ist die Kohle einfach weg. Unwiederbringlich. Das. Ist. Ein. Witz. Sorry.

    Solange du verstehst was du tust... Also ich verstehe nur Bahnhof.

    Ich glaube ich bin zu alt für solchen Kram 😐.

    Wünsche dir viel Erfolg.

    Ja, ich verstehe was du meinst, ich hab am Anfang auch nur Bahnhof verstanden, vor allem, weil es völlig neue Begrifflichkeiten gibt.

    Ein gutes Beispiel für Smart Contracts wäre zum Beispiel:

    Ein Bauer schließt bei einer Versicherung eine „Schlecht Wetter Versicherung“ ab. Dieser Vertrag wird über Ethereum gültig gemacht. In Sekunden, fälschungssicher, unmanipulierbar. Hagel zerstört die Ernte des Bauern. Über ChainLink, das permanent alle relevanten Daten liefert, erfährt der Versicherer von dem Schaden. Der Smart contract überprüft selbstständig die Gültigkeit des Vertrages, über ChainLink die Daten des Wetters, die Schäden und zahlt vollautomatisiert die Versicherungssumme umgehend und direkt aus. Das kann z.B. nur Minuten nach dem eigentlichen Schadensereignis passieren.