Beiträge von Grossrat

    Der Begriff "Manipulation" schliesst "Einvernehmlichkeit" aus.

    Dann wäre eine befriedigende Selbstmanipulation eine Straftat, weil nur ja auch ja bedeutet? Muss sich dann der Freund selbstbezogener Manipulation erst vor einen Spiegel stellen und sich selbst ein lautes und vorfreudiges Ja zurufen?
    Oh je, so langsam kommen wir in den Wald, sorry… 😉

    Es ist eher so, dass die Altcoins Bitcoin hinterherlaufen. Bitcoin hat eine größere Marktkapitalisierung als alle 10.000 Altcoins zusammen.

    Das sind zwei paar Schuhe. Ja, Bitcoin entspricht aktuell knapp unter 60% des gesamten Kryptomarktes und ja, er beeinflusst sie daher deutlich. Aber nein, bei weitem nicht alle Altcoins laufen hinterher, knapp die Hälfte der Top 100 performen besser als Bitcoin.

    Es wird immer einzelne zentrale Altcoin-Projekte geben, genau wie andere Unternehmen (Aktien), die in bestimmten Phasen Bitcoin outperformen.

    Das ist eine Binse, zeigt hier aber, dass Bitcoin als Teil der High-Risk-Assets eben wie ein solches, und nicht wie etwa Gold reagiert.

    Die Performance in der zweiten Woche nach Beginn des Iran-Kriegs:

    • Bitcoin (IBIT): +8,56 %
    • Gold (IAU): –4,29 %
    • MSCI World (URTH): –4,58 %
    • MSCI EM (EEM): –9,30 %

    Also eigentlich zeigt sich schon wieder, Bitcoin ist nicht Gold, und läuft ähnlich wie viele andere Kryptos (und anderen Tech-Assets) mit extrem geringen Unterschieden innerhalb des eigenen Assetbereichs.

    Gewinner ist seit der Iran-Krise dafür um so mehr z.B. Hyperliquid, eine dezentrale Börse.

    Sagen wir‘s mal so:

    Krypto zieht gerade allgemein hoch, wobei Ethereum und Solana sogar eine bessere Performance zeigen als BTC, und folgt weiter mit Abschlag dem NASDAQ.

    Ob das jetzt bedeutet, dass High-Risk-Kryptos jetzt plötzlich Wertspeicher sind? Na ja… 😉

    Die Vanguard-Linie ist der FTSE-All World und die iShares-Linie der NASDAQ 100.

    Ich würde vor allem nicht ausschließlich auf Bitcoin setzen, sondern dringend empfehlen, zumindest Ethereum mit einzubeziehen. Hier dann darauf achten, dass der ETP „Staked Ethereum“ beinhaltet, dadurch erhältst du etwa 2-3% zusätzliche Rendite.

    Und genau da ist das Problem. Und solange wir diese Zahl nicht nach unten kriegen (und da dürfen auch Kürzungen kein Tabu sein) ist jede Diskussion Makulatur.

    Kürzungen kommen heute schon zu spät und sind auch nicht wirklich durchsetzbar, das muss man ehrlich konstatieren. Das ist nicht die Schuld der Parteien, sondern der Wähler. Niemand wählt Kürzungen.
    Das Problem werden wir ganz sicher eine durchschnittliche Rentenbezugsdauer nicht los, danach normalisiert es sich wieder.

    Und was, denkst du, spart das ein? Also wie viel und in wieweit ist die Summe relevant? Ernsthafte Frage. Aktuelle Rentensumme im Jahr liegt bei etwa 400.000.000.000€.

    Die Steigerung der Staatsquote hat vor allem drei Gründe:

    1. deutlich steigende Ausgaben für Renten und Pflege durch demographische Problematik

    2. deutlich gestiegene Zinsen auf dem Weltkreditmarkt

    3. erheblich gestiegene Investitionen für Verteidigung und Infrastruktur.

    Vielleicht kann mir dann ja auch mal wer erklären, wo er gerne relevante Summen einsparen möchte, Höhe der Einsparung und gesellschaftliche Folgen erläutern?

    Ansonsten hat das alles recht wenig mit dem Thema zu tun, auch wenns interessant ist. 😉

    Die KI hat den Kern der Problematik nicht verstanden. Welche fundamentalen Eigenschaften ( Pepekeke ) Gold hat, weiß ich und die stelle ich auch gar nicht infrage. Es geht um die Implementierung der Token. Diese lösen kein Problem: Derivate bzw. Papiergold sind nicht anderes und lassen sich bereits heute problemlos bei jedem Neobroker handeln. Tokenisierung hat keinen zentralen Vorteil. Dadurch wird Gold weiterhin abhängig vom Emittenten oder Altcoin-Projekten. Du musst diesen Emittenten vertrauen. Und genau dieses Problem löst Bitcoin, du musst niemandem vertrauen. – Das wollen die Leute, die auf Altcoins wie Ethereum, Solana, Ripple und wie sie alle heißen setzen, aber nicht verstehen.

    Bei allen Projekten können im Hintergrund Regeln geändert werden (Ethereum hat bspw. das „Proof of Work“ Prinzip einfach so in „Proof of Stake“ verändert). Dadurch haben beim PoS-Prinzip große Coin-Besitzer strukturell mehr Einfluss auf die Blockvalidierung. Darüber hinaus laufen diese Projekte nicht stabil. Das Ethereum- oder Solana-Netzwerk musste in der Vergangenheit schon häufiger vom Entwicklerteam neu gestartet werden. Wie soll man solchen zentralisierten Projekten vertrauen? Dann kannst du genauso gut weiterhin bei deinem Neobroker bleiben.

    Dieses ewige „Aber wer gibt die Token raus?“ soll wie ein Totschlagargument wirken, ist es aber nicht. Außerhalb der Maximalisten-Bubble interessiert diese Zentralisierungsfrage kaum jemanden. Gold ist seit Jahrtausenden Wertspeicher. Nicht, weil es maximal dezentral ist, sondern weil es sich historisch bewährt hat. Staaten halten es, Zentralbanken halten es, Privatleute kaufen, lagern und verkaufen es problemlos. Es funktioniert, und zwar ohne ideologisches Begleitprogramm. Tokenisiertes Gold digitalisiert dieses bestehende Vertrauen, mehr nicht. Es ersetzt keine Religion, es optimiert Infrastruktur. Die Frage nach dem Emittenten ist im Alltag für 99 % der Anleger kein Showstopper, sonst dürfte niemand Aktien, ETFs oder Anleihen besitzen.
    Bitcoin dagegen wird als „digitales Gold“ verkauft, verhält sich aber wie ein High-Risk-Tech-Asset. Wenn Liquidität rausgeht, fällt es wie Softwareaktien. Wenn Risk-On läuft, steigt es wie Softwareaktien. Das ist kein Wertspeicherprofil, das ist Beta auf Risiko. Gold ist Vermögensversicherung. Bitcoin ist spekulatives Technologie-Exposure mit monetärer Ideologie. Beides kann man gut oder schlecht finden. Aber so zu tun, als sei das aktuell oder irgendwann in der Zukunft austauschbar, ist ungefähr so logisch wie eben Urlaub mit Kino zu vergleichen. Kann man beides mögen? Klar. Ist es dasselbe? Nein.

    Die Frage ist doch logisch folgend. Was ist daran dramatisch? Kann man die nicht einfach mit z. B. Paxos Trust Company (Emittent von PAX Gold), Tether Limited (Emittent von Tether Gold) und weitere Emittenten beantworten?

    Das würde aber die Frage nicht beantworten, weil ein Bitcoinmacimalist nicht wissen will, wer speziell tokenisiertes Gold herausgibt, das weiß er ja eh, sondern er zielt auf die Zentralisierung an. Darum geht es ja in meiner Antwort um genau das.

    Und wer gibt die Token raus?

    Die Frage „Wer gibt die Token raus?“ klingt dramatisch, zielt aber am Kern vorbei.
    Gold ist seit Jahrtausenden gesellschaftlich akzeptierter Wertspeicher. Dieser Vertrauensvorschuss ist historisch gewachsen, kulturell verankert und ökonomisch erprobt. Menschen halten Gold nicht wegen Dezentralisierungsideologie, sondern weil es seit Menschengedenken als werthaltig gilt. Zentralisierung war dabei nie das relevante Kriterium. Tokenisiertes, physisch hinterlegtes Gold baut auf genau diesem realen und geprüften Fundament auf. Es digitalisiert einen bestehenden Wertspeicher, es erfindet ihn nicht neu.
    Bitcoin hingegen versucht, denselben Status zu beanspruchen, ohne diese historische Einbettung und ohne vergleichbares Stabilitätsverhalten in Krisen. Das ist kein Upgrade von Gold, sondern ein völlig anderes Risikoprofil.
    Das ist wie Urlaub und Kino zu vergleichen. Beides kostet Geld, aber es ist weder die gleiche Liga noch derselbe Zweck.
    Gold steht für bewährte Vermögenssicherung. Bitcoin steht für hochvolatiles Technologie-Exposure. Wer so tut, als sei das austauschbar, verwechselt Kategorie mit Wunschdenken.
    In den letzten Jahren, aber vor allem in der Anfangszeit, war BTC für Longholder hoch profitabel, ganz wie es einem High Risk Asset geziemt. Ob das auch weiterhin so ist, bleibt abzuwarten.

    Das „Digitales Gold“-Narrativ von Bitcoin ist durch die Marktgeschichte schlicht nicht gedeckt. In Krisen ist Bitcoin gerade nicht stabil geblieben, sondern wie ein typisches Risikoasset massiv gefallen. Auch während hoher Inflation zeigte sich eben kein verlässlicher Schutzmechanismus. Gold schwankte, Bitcoin kollabierte.
    Gleichzeitig verhält sich Bitcoin regelmäßig wie ein High-Beta-Tech-Wert. Besonders auffällig ist die zeitweise hohe Korrelation zu Software- und Wachstumsaktien: Steigen Zinsen oder sinkt Liquidität, fallen beide. Kommt Risk-On zurück, steigen beide. Das spricht für eine klare makroökonomische Einordnung als liquditätsgetriebenes Risikoasset, nicht als defensiver Wertspeicher.
    Hinzu kommt ein strukturelles Problem für das „digitale Gold“-Narrativ: Wer die Eigenschaften von Gold digital abbilden will, kann inzwischen auf tokenisiertes, physisch hinterlegtes Gold zurückgreifen. Dieses vereint die Liquidität der Blockchain mit dem realen, historisch gewachsenen Vertrauensvorschuss von Gold. Bitcoin dagegen fordert diesen Vertrauensvorschuss erst ein, ohne ihn historisch oder funktional belegt zu haben.
    Empirisch ist Bitcoin daher ohne Zweifel kein digitales Gold, sondern ein volatiles High-Risk-Asset mit deutlicher Nähe zu Tech- und Softwarewerten.


    (Etwas unkoordiniert einer KI diktiert, die daraus einen vorzeigbaren Post gemacht hat 😉)

    Behördenversagen ist doch normal in Deutschland.

    Nein, Behördenversagen ist absolut nicht normal in Deutschland. Jeden Tag funktioniert die Arbeit der Behörden millionenfach hervorragend. Aber wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Dass wir davon erfahren ist übrigens das Positive in unserem System. In Putins Absolutismus erfährst du nichts davon oder landest im Arbeitslager.

    Der Cum-Ex-Skandal wurde übrigens aufgedeckt, weil eine tapfere Frau in einer Behörde ihren Job gemacht hat.

    Vielleicht eine Monarchie mit einem KI-König?

    Der deutsche Haushalt hätte von heute auf morgen 500 Milliarden mehr Budget.

    Rente? Check. Krankenkasse? Check.

    Werden wir von Robotern alle entsorgt? Möglich, aber viel schlimmer als jetzt kann’s kaum werden :D

    Zieh doch mal um in den Sudan, dann wirst du sehen, ob’s nicht doch noch viel schlimmer werden kann.

    Ach, Großbritannien würde schon reichen… 🙄

    Dann versuche mal ohne großen Aufwand an die Bonuspunkte zu kommen. Mein Hausarzt hat sich z. B. geweigert mir zu bestätigen, dass in NR bin, obwohl er mich über 8 Jahre kennt ( habe ihn danach gewechselt). Zum Bittsteller für so Punkte mag ich nicht werden. Zumal man ordentlich zuzahlen muss bei der Osteopathie. Wird trotz Punkten nur anteilig übernommen ( damals bei 2 Stunden nur), ebenso bei der Zahnreinigung nur anteilig.

    Wäre ich fett, gibt die Kasse Punkte für Abnehmkurse. Wäre ich Raucher, dann für Entwöhnung. Anstatt 2 mal pro Woche 2 km Kraulen im Schwimmbad zu honorieren, gibt es nur Punkte bei "zertifizierten Hüpfkursen“.

    Also bei mir gehts wirklich problemlos. Bei allen Vorsorgeuntersuchungen z.B., einfach Datum und Praxisstempel, bekomm ich am Tresen, ohne Diskussion, immer und überall. Danach hochladen, nach etwa zwei Tagen ist es gut geschrieben. Man kann es sogar verdoppeln, dann werden es sogar 400€.

    Es ist keine Bittstellerei, einfach Zettel hinlegen, fertig. Seit Jahren ohne Probleme.

    Die Barmer beteiligt sich nicht an Osteopathie, auch nicht an der Zahnreinigung oder Homöopathie. Einen Vergleich hatte ich wohl gestartet.

    Das mit der Zahnreinigung stimmt grundsätzlich. Sie wird aber ebenso wie Osteopathie, im Rahmen des Bonusprogramms bezuschusst, also bis zu 200€ im Jahr. Im Familienpaket ist es ebenfalls drin und bei der Homöopathie werden die „Medikamente“ erstattet (was mich eher nervt, weil das völlig wirkungsloser Humbuk ist, den ich ungern mitfinanziere)

    Ich halte die mögliche Ersparnis im Bereich des Mittelfeldes bis zur günstigsten Kasse ehrlich gesagt für etwas überbewertet.

    Meine Erfahrung mit der notwendigen Pflege meines Vaters und auch bei mir selbst hat gezeigt, wie unglaublich wichtig es sein kann, jemanden von der eigenen GKV vor Ort oder zumindest in der Nähe zu haben. Es ist einfach etwas anderes, wenn man einem Mitarbeiter gegenüber sitzt, gemeinsam die Unterlagen durchsehen kann, als sich ständig durch Hotlines zu wühlen und laufend neue random Ansprechpartner zu haben.

    Wenn dann eine hervorragende App, eine gute Hotline und blitzschnelles Erstattungsverhalten oben drauf kommen, um so besser.

    Ich zahle daher den Mehrbeitrag bei der BARMER tatsächlich gerne.