Wie ich schon angemerkt habe bin ich der Meinung, dass die Punktevergabe und die dadurch entstandene Einstufung absolut sinnfrei ist.
Ein weiteres Beispiel von einem Freund: Weiterer Aufstieg innerhalb eines größeren Unternehmens (bei dem er seit über 20 Jahren tätig ist) und dadurch Übernahme von Verantwortung eines anderen Standortes was letztlich einen Umzug seinerseits erfordert.
Gleichzeitig wird bzw. hat er ein neues Girokonto eröffnet und wird demnächst das Alte kündigen. Er ist nun nach 17 Jahren umgezogen und "hat die Gelegenheit genutzt" gleichzeitig nach ebenfalls 17 Jahren die Bank zu wechseln.
In der Schufa Bewertung wird man sofort eine Stufe runtergestuft. Wenn man vorher nicht genug Punkte gehabt hat kann es sogar direkt zwei Stufen nach unten gehen.
... aber die Schufa arbeitet mit "bonify" und bonify nervt einen sofot mit Werbung für Bankwechsel und neue Kreditkarten ...
Ist das tatsächlich Gerechtfertigt, dass wenn man von einem Kleinwagen in ein sportliches Fahrzeug umsteigt, vorsorglich mal 3 (negative) Punkte in Flensburg bekommt??? ... weil die Statistik ja zeigt ...
Auch in meinem Fall habe ich weiter Unstimmigkeiten bei der Bewertung gefunden, die in keiner Art und Weise gerecht sind.
Eine davon ist z.B.: Ich habe seit 2024 eine weitere Kreditkarte. Eigentlich müsste der Punktabzug bei der Schufa doch schon längst weg sein, oder sind seit 2024 noch keine 12 Monate vergangen?
Ich wurde im Laufe des letzten Jahres von dem "Kreditkartengeber" darüber informiert, dass eine andere Bank das "Geschäft" nun übernimmt, sich für mich aber natürlich nichts ändert.
Die "neue" Bank startete tatsächlich erneut eine Anfrage bei der Schufa über mich ... ist halt in in der Branche Standard, auch wenn Kunden übernommen werden mit denen es bisher keine Probleme gab. Das bringt aber erneut und aktuell Punkteabzug.
Ist das gerecht, dass man für ein und dieselbe Kreditkarte aus o. g. Gründen doppelt Punkteabzug bekommt und sich auch dadurch sein "Ranking" verschlechtern kann?
Ich könnte in meinem Fall und auch in / aus meinem Bekanntenkreis weitere fehlerhafte / ungerechtfertigte Punkteabzüge nennen, würde aber den Rahmen hier sprengen.
Die Schufa beruft sich immer wieder auf "die Statistik hat gezeigt" ...
Ich frage mich, welche Statistiken da zugrunde liegen. In meinem persönlichen Fall stimmen viele Informationen überhaupt nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten überein und ähnliches ist mir inzwischen aus meinem Freundes- / Bekanntenkreis bekannt.
Sollte es am Ende nicht das absolut ausschlaggebendste Kriterium sein, ob von Banken , etc ... jemals negative Einträge über jemanden gemacht wurden? Anfragen, ob jemand würdig ist eine neues Konto zu erstellen ist keine Kritik und noch kein Beleg, dass der Kunde negativ auffällt.
Und dass man bisher niemals negativ bei der Schufa gemeldet wurde, weil es Zahlungsausfälle oder sonstiges gab, spielt nun eine untergeordnete Rolle ... aber Hauptsache man hat lange eine Girokonto bei einer Bank .. egal ob man das regelmäßig überzieht.