Beiträge von fotoman

    Ich hab diesen Link banking-renault-bank-direkt.de im Browser eingegeben, meine Anmeldedaten in die Felder eingetragen und auf anmelden geklickt. Dann kam eine Meldung von der Secure Go App.

    Das kam bei mir auch, war auch normal, da das vereinfachte Login (2FA nur alle paar Monate auf einem bekannten Gerät) nicht klappen kann. Die zugehörigen Cookies stammen von der Seite www ... und nicht von banking ...

    Nach dem Login über den Browser (unter Windows) und der Bestätigung des Logins per SecureGo App kam ich rein und konnte dort auch mein Tagesgeld umbuchen, Der Großteil wurde nun mit einer passenden Bemerkung im Verwendungszweck umgebucht (den Verwendungszweck wird aber sowieso dort niemand lesen, wenn man schon unfähig ist, innerhalb von ein paar Stunden eine Infoseite zu schalten.

    Das Geld kam einen Tag später auf dem Referenzkonto an und liegt nun bei Scalable auf dem TG. Weniger Zugriff wird man da auch nicht bekommen.

    Wobei man nun nicht vergessen darf, dass auch eine reine Versorgungszusage ein Lohn-/Gehaltsbestandteil ist/war. Ob der AN jeden Monat 100€ Brutto-Rückstellung bildet oder 100€ (inkl. dem AG-Anteil) mehr auszhalt, kommt für ihn auf das Selbe heraus.

    Und genauso erhält man solche Rentenhöhen nur, wenn man quasi sein Leben lang beim selben AG war. Wer will das heutzutage noch?

    Der Gesetzgeber wird daran m.M.n. nichts ändern. Die Lobby der Versicherungen ist viel zu stark, um deren Geldabschöpfung einzugrenzen. Sowas schaffen nur Gewerkschaften/Betriebsräte bei größeren Konzernen, wenn die Konzernleitung, ganz altmodisch, ihre AN auch bei sich halten will und damit für lukrative Angebote sorgt.

    Mein einmal gekauftes Auto hält ewig.
    Mein neues Möbel hält ewig.

    Möbel (ohne Wohnungsbrand): ja
    Auto: habe ich das vor Rentenbeginn erneuert, weiss ich nicht, ob ich mit 80++ nochmal ein neues kaufe.

    Und wenn ich sehe, wieviel Geld ich zum Leben benötige, ohne jede für mich relevante Einschränkung, dann blieben bei 3000€ Netto noch mehr wie genug Geld für meinen Luxus übrig. Inkl. alle 10-15 Jahre ein neues Auto (nein, kein neues, der Jahreswagen reicht mir vollkommen).

    wer zahlt ein bei Arbeitslosigkeit oder Elternzeit ?

    Arbetislosigkeit hat schon heute nichts mit der GRV zu tun, die ALV-Beiträge gehen extra und ALG1 könnten genauso Beiträge zum persönlichen Rentenkonto leisten.

    Elternzeit? Wie wäre es so, wie das Jahrzehnte vorher auch geklappt hat? Aber heute muss alles, was ggf. die Zukunft von D sichert, von der Allgemeinheit getragen werden.

    Wer zahlt Witwenrente ?

    Sowas kann man auch heute schon (nein, schon seit mind. 30 Jahren) bei einem Auszahlplan vereinbaren.

    Und wenn wir schon bei der Ausnahme von Paaren angekommen sind (die haben früher auch ganz selbstverständlch ihre Elternzeit selber bezahlt), dann spart jeder für seine eigene Rente.

    Ich müsste ebenfalls regeln das der Arbeitnehmer dann nur monatlich einen Fixbetrag entnimmt

    Das wäre zumindest meine Hoffnung:
    Jeder zahlt (inkl. AG, wenn es einen gibt) für seine selber finanzierte, lebenslange Rente ein. Diese wird am Kapitalmarkt investiert und im Zweifel früh genug per Ablaufmanagement automatisch umgeschichtet. Am Ende gibt es zwingend eine lebenslange Rente auf Basis des Kapitals und der jeweils aktuellen, statistischen Lebenserwartung (getrennt nach biologischem Geschlecht).

    Geschenke, die es heute in der GRV gibt (Mütterrente, Rente für Pflegezeiten usw). werden sofort, wenn sie anfallen, auf das Rentenkonto des Empfangfsberechtigten eingezahlt und nicht als beitragslose Rentenanwatschaft auf die Folgegeneration verschoben.

    Sobald sich aus dem angesparten Vermögen eine lebenslange Rente ergibt, die der Rentenempfänger für hoch genug erachtet, kann er davon in Rente gehen. Geschieht dies vor einer festgelegten Regelaltersgrenze, verzichtet der Empfänger damit auf die Möglchkeite, Grundsicherung und/oder Wohngeld zu beziehen.

    Also wie würdest du das konkret ausgestalten mit dem Nachweis der Eigenanlage ?

    Es gibt heute schon Produkte, die am Ende eine (im Vergleich zur Einzahlung) sehr gute, lebenslange Rente zahlen. Inkl. Inflationsausgleich.

    Nenn mich Ketzer...aber sollten wir das mit der Altersvorsorge vermischen?

    Für mich müsste man das in einigen Fallen nicht, ist aber natürlich, wie alles andere, mein persönliches Problem. Bei der pRV und BAV darf ich immerhin wählen, ob ich eine Witwen- und Waisenrente zahlen möchte oder nicht. EM wäre per BU selber abgesichert, würde dann aber nicht auch noch automatisch meine Rente erhöhen.

    Bei der BU hat es 2001 ja schonmal funktioneirt, eine Leistung aus dem Katalog der DRV zu streichen.

    wir durften ja letztens erfahren, das GRV nur eine Basis sei

    Letztens? Ich habe das schon vor der ersten Zahlung an die DRV in den 1980ern erfahren, als ich noch in der Schule war.

    Blüm sprach nur von "Die Rente ist sicher" und nicht "die Rente reicht garantiert fürs Leben". Das war aber auch bei genügend Bekannten in der direkten Nachbarschaft immer wieder zu sehen.

    Mal abgesehen davon, dass mir dies auch jedes Jahr meine Renteninfo schwarz auf weiss zeigt.

    Mit dem elektronischen Personalausweis gäbe es eine sichere und komfortable Lösung.

    Ja ist sehr komfortabel:
    "Falls die eigene PIN gesetzt, aber vergessen oder der PIN-Brief verlegt wurde, können Sie sich an jede Personalausweis- oder eID-Karte-Behörde wenden"

    Die einfche Variante, die früher wohl mal galt (Online-Anforderung der neue PIN per Post an die aktuelle Melde-Anschrift) gibt es anscheinend nicht mehr.

    Da bin ich schneller bei der nächsten Post-Filiale im Supermarkt. Zuletzt war das (dafür) vermutlich 2021 bei der Eröffnung des SC-Depots.

    Wenn ich 2027 einen neuen Ausweis brauche, werde ich die AusweisApp mal testen. 2017 gab es nahezu keine Anwendung dafür, selbst wenn mein damaliges Smartphone diese überhaupt unterstützt hätte. Was nicht der Fall war, 2017 gab es tatsächlich noch Smartphones ohne NFC.

    Wer hat ähnliche Erfahrungen

    Ich habe bisher nur Post-Ident genutzt. Das war auch zwingende Voraussetzung für mich, um überhaupt ein Konto/ein Depot beim Anbieter zu eröffnen. Genauso wie ich anfänglich Trade Republic abgelehnt habe, weil sie nur per App zugänglich waren.

    Ob das PW meines Persons noch gilt, weiss ich nicht. Bisher habe ich die Online-Funktion nicht gebraucht und anfänglich auch wegen "zu altem" Smartphone nicht nutzen könne (außer mitr soinnolos teurem Extra-Lesegerät).

    Für Video-Ident müsste ich erst einmal den Medienbruch hinnehmen und das Identverfahren über zwei Geräte durchführen. Ob der konkrere Anbieter dann die gesetzlichen Regelungen (sie CCC Analyse von 2022) einhält, kann ich nicht prüfen. Für mich ist das bisher nicht akzeptabel. Wer mir kein Post-Ident anbietet, möchte mich schlicht als Kunde nicht haben. Für Tagesgeld- oder Depot-Hopping bin icn schlicht zu alt.

    Das heisst ich kann für die Steuerneutralität nur die beiden Fonds behalten bei Scalable, dort aber keine steuerneutralen Fondwechsel durchführen ?

    Ja, das ist halt das deutsche Steuerrecht bei einem normalen Depot (und nicht im teuren Mantel einer Versicherung).

    Also meint ihr steuerlastig zu verkaufen und bei Scalable neu anlegen und dort weiter besparen ?

    Das hängt (wieder mal) vor vielen Randbedingungen ab, die man nur erraten kann. Unter der Annahme, dass die Gewinne in den bieden Fonds in Zukunft nicht höher sein werden wie im FTSE All-World und dass Du noch eher 10-15 Jahre das Geld nicht wirklich benötigst, würde ich umschichten.

    Was nach Verkauf an Netto übrig bleibt, weisst Du, was Du in den Fonds und im FTSE All-Word in Zukunft an Rendite erwartest, kannst Du nur erraten.

    Und am Ende kannst Du noch ermitteln, ob es günsitger ist, die Fonds erst zu übertragen und dann zu verkaufen oder sie direkt (ohne Übertrag) zu verkaufen.

    Wobei der IE00B6R52259 NICHT der FTSE All-World ist, sondenr der iShares MSCI ACWI. Der hat in den letzten 12 Monaten auch "nur" 21,9% Rendite gemacht, der UniSector: HighTech A Fonds (als Sektorwette) aber 35,8%

    Ich kenne aus der Sozialberatung aus vielen Jahren wirklich viele Menschen, die niemals irgendeine Altersvorsorge betrieben haben

    Mit Sicherheit gibt es diese, genauso wie es Leute gibt, die >30 Jahre lang ihre Post nicht lesen. Und vermutlich werden die Leute, die zu einer Sozialberatung gehen auch nicht diejenigen sein, die dies u.U. nicht nötig haben.

    Da schaue ich mir an, was ich mit 67 an Renten (ja Plural, wenn auch eine davon ohne einen Cent Eigenbeitrag) erhalten würde, dann könnte ich davon problemlos auch einer Partnerin, die eine ähnliche Einstellung zum Geld hat wie ich, eine passenden Ruhestand ermöglichen.

    Wie hoch die beiden Renten des Paares zusammen sind, weisst Du u.U.

    Man sehe mal hier den Artikel:

    Ich habe auf einer anderes Nachrichtenseite schon mit dem Lesen aufgehört, als wieder diese unsinnige Statistik "bekommen rund 5,1 Millionen Bald-Rentner weniger als 800 Euro Rente pro Monat" kam. Und das nicht wegen ggf. fehlender Rücklagen der Rentner, sonder wegen der dabei vollommenen Ignoranz eines Haushaltseinkommens. Danach müssten alle 5.1 Mio Bald-Renter Singlehaushalte sein. In meiner Bubble liegt die Scheidungsrate der Generation nicht bei 100%.

    Aber was soll man sonst dazu sagen? Alles, was ich mir persönlich zu einigen der Fäll im Artikel denke (da ist zumimndest die Rentenhöhe erraten oder bekannt), darf man heute nicht mehr sagen.

    Ich kann jedenfalls mittlerweile jeden verstehen, der trotz eigener Möglichkeiten dazu keine Rücklagen für die Rente bildet, wenn abzusehen ist, dass die Rücklagen nicht extrem hoch sein werden und man damit alle von der Politik angedachten oder schon durchgeführten Umverteilungen als Gottgegeben einfach zahlen will.

    Die Rente steigt, um die Inflation auszugleichen und um das Rentenniveau von 48% zu erhalten.

    Nein, die Rente (und deren Höhe) hat nichts mit der Inflation zu tun. Sie hängt nur am Durchschnittsverdienst und an den 48% Rentenniveau des (theoretischen) Eckrentners.

    Der Eckrentner hat 45 RP und seine Rente liegt bei 48 Prozent des (Vorjahres) Durchschnittsverdienstes. Sozialbeiträge werden dabei abgezogen, Steuern nicht.

    Hier (IGM) u.U. etwas einfacher lesbar zusammen gefasst wie bei der DRV

    Wenn die Rente dadurch aber Steuerpflichtig wird

    Das wird nie passieren, da die Rente für die Berechnung immer Steuerpflichtig ist (obwohl das für die Berechnung irrelevant ist).
    45 RP sind 2025 = 1835,55€ Brutto
    45 RP sind 2026 = 1913,40€ Brutto

    Den die Rentenerhöhung reicht ja in der Regel gar nicht aus, um die Inflation auszugleichen.

    Ich hatte 2025 keine 4,24% Inflation. Offiziell hatten wir 2,2% Infaltion, die Bruttorente wird im Juli fast doppelt so hoch angehoben.

    Oder übersehe ich da etwas?

    Ja: die Inflation hat nichts mit der Rente zu tun, die Steuern ebenso wenig mit den 48% Rentenniveau.

    1a) Online über Kündigung von BU-Versicherungen lese ich immer, dass es bei einer Kündigung kein Geld zurückgibt, weil es eine reine Risikoversicherung ist.

    In meinem jährlichen Informationsblatt steht aber, dass wenn man den Vertrag kündigt, dass dann eine einmalige Leistung über einen bestimmten Geldbetrag erfolgt.

    Dein Vertrag gilt und keine, zu (mit Glück) 90% korrekte Antwort auf irgendeiner Seite im Netz.

    Wenn in der jährlichen Mitteilung z.B. steht "Leistung bei einer Kündigug zum XX.XX.XXXX" dann wirst Du auch etwas erhalten. Ähnliches wird auch im Vertrag stehen.

    Ich schreibe hier mit Absicht "etwas".

    Meine BU (von 1999) legt meine Überschussanteile in einem Fonds an. Ich kenne die ISIN und die Anzahl an Anteilen zum Zeitpunkt der Mitteilung. Was die Anteile heute wert sind, kann ich noch ganz grob ermitteln (vermutlich zählt aber nicht der Tag des Kündigungseingangs sondern Kündigungstag, bei mir 3 Monate zum Monatsende).

    Da in der Mitteilung "Leistung bei einer Kündigug" steht, könnte ich davon ausgehen, dass dies der an mich ausgezahlte Betrag zum XX.XX.XXXX gewesen wäre. Ob das so ist oder ob die Versicherung noch eine Bearbeitungsgebühr abzieht, werde ich dann sehen. Ich bin zu faul, dafür die Vertragsbediungen zu lesen.

    1b) Wenn eine Geldzahlung erfolgen sollte, muss diese dann versteuert werden und falls ja, wo trägt man dies in die Steuererklärung ein?

    Das wird Dir verbindlich nur Deine Steuerberater oder der Lohnsteiuerhilfeverein beantworten dürfen (mit Kenntnis des konkreten BU-Vertrages).

    Ich bin für mich (BU von der Nürnberger, abgeschlossen 1999, Anlage der Überschussanteile in einem Fonds) auf folgendes gekommen:

    https://www.finanzberatung-bierl.de/leistungen/ber…u-geld-zurueck/
    (keine Werbung, es geht nur um die steuerliche Einschätzung, die selbstverständlich keine rechtsverbindlichen Charakter hat).

    Danach sollte der Betrag bei mir (reiner Überschussanteil, der geringer ist wie meine Beiträge, siehe "Warum ist die Auszahlung bei der Fonds-Variante steuerfrei?") steuerfrei sein.

    Oder macht das keinen Sinn?

    Das musst Du wohl selber entscheiden. Rückerstattung + Anlage in ETFs bis zur Rente vs. mögliche, beitragsfreie BU-Rente.

    Für mich und meine BU macht es keinen Sinn mehr. Dabei ist es völlig egal, ob ich den ausgezahlten Betrag versteuern müsste oder nicht. Ich werde keinen BU-Fall mehr erreichen und die beitragsfreie BU-Rente ist sehr gering. Ich habe auch nichts davon, weiterhin an den Überschüssen der Nürnberger zu partizipieren und auf eine Überrendite zu hoffen.

    Seht ihr allgemein für sie private Rentenversicherungen kritisch?

    Für mich hängt das (allgemein) vom eigenen Ziel dieser Versicherung ab.

    Läuft sonst im eigenen Leben alles optimal (wovon gewisse Finanzprofesoren ja immer ausgehen), dann ist in der Regel eine private Anlage im ETF günstiger und renditstärker.

    Aber dazu muss halt mind. gelten:

    • Man hält die Sparrate in den privaten ETF genauso stur durch wie die Rate in die Versicherung und entnimmt niemals bis zur Rente
    • Man gerät niemals in die Gefahr vor Rente Sozialleistung (Grundsicherung oder Wohngeld) beziehen zu müssen.
    • Man hat Spaß daran, sich seine (lebenslange?) Auszahlung im Alter selber bis zu seinem Ableben zu organisieren oder hat dann jemanden, der das möglichst günstig für einen übernimmt.
    • Die (niemals kostenlose) Absicherung gegen das Langlebigkeitsrisiko ist nahezu irrelevant.
    • Vom (Steuer-)Wohnort in Deutschland und nicht in Österreich gehe ich jetzt einfach mal aus.

    Wäre eine andere private Rentenversicherung mit günstigeren ETFs sinnvoller oder eine All-in-One Lösung mit dem All World ETF?

    Wenn meine obigen Annnahmen zutreffen, ist die eigene Welt-ETF Lösung günsitger (weniger Kosten, insb. in der Ansparphase) und vermutlich rendiestärker. Der eigene Aufwand wird ja nicht betrachtet, Finanzen sind das Hobby eines jeden und er/sie ist in der Lage, sich am Ende lebenslang eine Netto-Rente auf dem Niveau der Versicherung auszuzahlen.

    Wobei, wenn hier über bisher 5 Jahre "nur" 75€/Monat eingezahlt wurden und das Fondsvermögen derzeit bei 33000€ liegt, dann wird es schwer, sowas selber passiv nachzubilden. Ich vermute aber, dass hier anfänglich mehr eingezahlt wurde.

    Teilt ihr die Ansicht, dass konkret diese Versicherung mit diesen Fonds nicht für meine Freundin wirtschaftlich gut ist?

    Mit den genannten Werten (4500€ Einzahlung, derzeitiger Stand nach 5 Jahren 33.000€) wüsste ich nicht, wie ich das mit genauso wenig Aufwand nachbilden sollte.

    Sie tendiert dazu, die Versicherung auszuzahlen und das Vermögen in den FTSE All-World zu stecken.

    Dann soll sie es machen. Es ist immer schlecht an Dingen festzuhalten, hinter denen man selber nicht mehr steht.

    wären 150 K in Fest- und Tagesgeld ausreichend. Ich glaube, weniger würde mich schlechter schlafen lassen.

    Damit hast Du Deine Ausgangsfrage ja beantwortet. Du hast jetzt schon mehr im TG. Damit kann die Einmalzahlung auch in den Aktienmarkt fließen ohne Dich um den Schlaf zu bringen.

    Ohne eine passende Rendite bis zum Entnahmebeginn müsst ihr die Entnahme nach Verbrauch des derzeitigen TGs noch stärker kürzen.

    Ein Grund mehr für mich, dort keine Quote zu berechnen sondern den gewünschten, schwankugsarmen Kapitalbedarf und "nur" diesen im TG vorzuhalten.

    Mich interessiert, welche Aktien- bzw. ETF-Quote Ihr ab ca. 63 Jahren kurz vor der Rente habt und ob Ihr diese mit steigendem Alter reduzieren wollt oder nicht.

    Da muss ich schon ganz genau lesen :)

    Unter der Annahme, dass ich (in 7 Jahren) mit 63 noch in Rente gehen darf, ist bisher geplant, kurz vor Rente vermutlich gut 80% Aktien-ETFs und 20% in Tagesgeld/Geldmarkt-Fonds zu haben.

    Mit Rentenbeginn gibt es ein paar Einmalauszahlungen aus BAVs, die zusammen mit ca. 10% des TG, reichen, um meine geplante (== nicht benötigte, die Renten decken mehr wie meine Lebenshaltungskosten) Entnahme für 2,5 Jahre zu bestreiten.

    Mit gut 65 kommt eine Einmalzahlung aus einer privaten RV, die für mind. 4 weitere Jahre reichen sollte. Ob die "nur" im TG landet oder teils auch noch im weltweiten Aktien-ETF wird die aktuelle Marktlage entscheiden. Und falls die Gesundheit es zulässt, sinkt ab den Verbrauch dieses Geldes meine Aktienquote kontinuierlich durch "einfachen" Verbrauch des Vermögens.

    Das ist meine grobe Planung ohne auch nur ansatzweise zu ahnen, wo mein heutiges Depot die kommenden 7 (+6) Jahre hinlaufen wird. Die Renditeschätzung ist bei mir recht konservativ angelegt und damit weitab von dem, was das letzte Jahr real passiert ist.

    Ein im kommenden Jahr noch eintrudelndes Erbe wird vermutlich zu großen Teilen in einen ausschüttenden Dividenden ETF investiert. Nicht, weil es renditemäßig Sinn ergibt, sondern weil ich das Geld nicht sofort benötige, mir der Kaufkraftverlust im TG zu hoch ist und ich die automatische Ausschüttung eher ausgebe wie ETF-Anteile in gleicher Höhe zu verkaufen.

    Für Extras wie zum Beispiel größere Reisen, neues Auto müsste entnommen werden.

    Bei einer Aufteilung von 50/50 "musst" Du Geld aus den Aktien/ETFs entnehmen, um sowas zu finanzieren? Mein nächstes und ggf. letztes Auto (ich fahre die Kisten bisher, bis sie entweder kaputt oder wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll sind, was eher 15 wie 10 Jahre war) ist in den obigen 20% TG/Geldmarkt schon enthalten.

    Am Ende musst Du Dir Deine Entnahmestrategie selber überlegen. Ich würde mir überlegen, was ich mit dem Geld der DV vor habe (und zwar zu welchem Zeitpunkt) und ob ich bereit bin, einen denkbaren Verlust auszusitzen oder zu akzeptieren. Will ich damit in 2 Jahren zwingend meinen Porsche finanzieren (oder die Weltreise/den Besuch bei Olympia 2028), sieht es für mich anderes aus wie wenn ich mit Teilen von dem Geld in den kommenden 10 Jahren meinen nächsten ID.Polo kaufen will und dies ggf. auch aus den 50% vorhandenem TG machen kann, weil der Markt einen Tag nach dem Investment um 50% fällt und dort die kommenden 5 Jahre verharrt.

    Man weiß ja ungefähr, welche Rücklagen man z.B. für die Instandhaltung des Hauses oder den Neukauf eines Autos benötigt. Diese Mittel müssen natürlich kurzfristig verfügbar sein, also z.B. auf einem Tagesgeldkonto.

    Auch ETFs sind kurzfristig verfügbar. Wenn man sein Vermögen aber in Lindt oder Berkshire A Aktien hält, könnte man Probleme mit sowas bekommen.

    Für mich ist, insb. beim Auto oder auch Reisen (also Dinge, die mir nicht von außen vorgegeben werden) die Frage ob man diese bei extrem schlechter Marktlage verschieben will oder die eigene (schlechte) Spekulation in Kauf nimmt. Mir ist sowas lieber wie 10 Jahre auf Rendite auf das Geld zu verzichten.

    Ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass ich noch innerhalb meiner Restlebensspanne einen Crash erleben werde, bei dem es viele Jahre dauern kann, bis das Kursniveau wieder auf Vor-Crash-Niveau liegen wird.

    Das halte ich bei mir auch für wahrscheinlich. Damit das Vor-Crash-Maximum für einen persönlich relevant ist, muss der Markt quasi unverzüglich nach dem Invest crashen.

    kann ich ein PV Anlage nutzen nur für den Allgemeinstrom und ist das sinnvoll oder macht das keinen Sinn

    Nutzen kannst Du diese, das ist bei uns auch der Fall. Es macht für mich aber nur Sinn, wenn Du eine WP wählst (die Mieter brauchen auch im Sommer Warmwasser). Oder Du musst durchrechnen, was Dich ein Speicher kostet und ob er sich (für die Mieter) lohnt. Ob sich das für Dich aber lohnt, wenn Du nicht selber im Haus lebst?

    Einspeisung ins Stromnetz wird m.W.n. nur noch geringfügig vergütet, mit Pech dann, wenn Du die PV installiert hast, garnicht mehr.

    Ich habe zwar von Fernwärme keine Ahnung, aber 85k€ für den Gesamtumbau klingt schon sehr hoch. 36k€ gehen auf den Anschluss, falls in den 500€ alle Kosten enthalten sind und nicht nur das Verlegen, die Instandsetzug von Wegen und Garten aber noch obendrauf kommt.

    Wobei ich hier als Vergleich, je nach Gastarif, eher die Kosten bei einem Neuabschluss rechnen würde. Das hängt aber natürlich vom Tarif und dessen Laufzeit ab. Und wie hoch sind im Vergleich die Kosten mit WP, ebenfalls bei aktuellen WP-Strompreis?

    Gas würde ich aus den von Dir erwähnten Gründen auch bei der aktuellen Politik als Zentralheizung nicht mehr wählen. Warum soll ich als Vermieter für die (unplanbaren) Heizkosten meiner Mieter zahlen? Hat man eine teure Heizung, kann als sozialer Vermieter im Zweifel die Kaltmiete entsprechend anpassen. Aber hier ist man als Vermieter vom Heizverhalten des Mieters abhängig.

    Falls Du nicht schon >60 Jahre alt bist, würde ich bei dem ganzen auch die Folgekosten für Dich betrachten. Also Wartung/Ersatz, eine WP hält nicht ewig und wenn die Politik in D so bleibt wie bisher wird der Heizungsbauer auch weiterhin solche Wucherpreise nehmen können.

    Wenn ich 26 Jahre über 300€ einzahle und nur eine Rente von gerade mal der hälfte garantiert bekomme

    Auch, wenn ich Deiner sonstigen Schlussfolgerung folge, woher sollen die 300€ kommen? Das sind 317€ Brutto. Mal unter den Annahme, dass dies kein Minijob ist, sind auf diese 317€ Steuern und Sozialabgabne zu zahlen. Da bleiben wohl höchstens 200€ Netto für den privaten ETF übrig.

    Trotzdem wären mir die Kosten hier viel zu hoch. Der AG Anteil ist zu gering (sogar unter den Gesetzlichen 15%).

    Wenn am Ende eine Rente gewünscht ist, kann man sich später im Jahr (nicht heute, es sind noch keine Konditionen bekannt) das AV-Depot ansehen. Sonst halt das Netto in den genannten FTSE All-World stecken, dies genauso konsequent durchhalten wie die BAV-Beiträge, davon ausgehen, dass man nie Grundsicherung beziehen wird und sich am Ende halt selber darum kümmern, dass man sich eine lebenslange Rente auszahlt.

    Wie habt ihr das gelöst ?

    Man kann es so rechnen wie Finanzschlumpf

    Ich persönlich habe meine selber bewohnte ETW garnicht in meine Sparrate rein gerechnet, ich habe aber auch nie eine feste Sparrate gehabt.

    Außer den hoffentlch verringerten Aussgaben fürs Wohnen ab den Zeitpunkt, wenn die ETW abbezahlt ist, steigert die ETW bei mir auch nicht mein (verfügbares) Vermögen. Ich kann sie nicht in Teilen verkaufen/vermieten (u.U. möchte ja jemand meinen Balkon mieten?) und verkaufe ich sie komplett (zu welchem Preis auch immer), dann fällt der verringerte Finanzbedarf fürs Wohnen weg und ich muss den Verkaufserlös mit dem nötigen Finanzbedarf verrechnen.

    Dazu muss ich diesen Finanzbedarf aber abschätzen können und kann dann, zusammen mit anderen Dingen, für die ich spare, meine Sparrte (in Euro, nicht in Prozent meines aktuellen Einkommens) entsprechend anpassen.

    Von daher mögen solche Regeln wie die 50-30-20 eine grobe Orientierung für Leute sein, die eine solche brauchen, um überhaupt zu sparen. Ob die 20% Sparrate am Ende für einen selber sinnvoll ist oder nicht, muss jeder für sich entscheiden.

    Man merkt im Thread generell ganz gut, dass es am Ende offenbar weniger um die reine Sparquote geht, sondern eher darum, welche Rolle Geld im eigenen Leben überhaupt spielen soll

    Das sollte m.M.n. bei jedem so sein. Egal, ob die Sparquote gerade so dafür ausreichen könnte, die erwartete Rentenlücke zu schließen oder ob sie höher liegt.

    Ich war erst mit Ende 40 ansatzweise in der Lage, meine benötigten/gewsünschten Ausgaben und Einnahme zum Ende meines aktiven Erwerbslebens (als Angestellter) zu bestimmen.

    Und gleichzeitig schreiben mehrere, dass man sich irgendwann auch fragen muss, ob man später überhaupt noch das Bedürfnis oder die Gesundheit hat, vieles nachzuholen.

    Ich habe trotz Sparquote niemals das Gefühl gehabt, etwas verpasst oder als Spar-/Geldgründen nicht getan zu haben.

    Das einzige, was ich mich im Nachhinein frage ist, ob ich noch viel früher hätte Geld gegen Zeit tauschen sollen. Aber ohne (auch im Nachhinein) zu wissen, was ich dann mit der Zeit getan hätte, ergibt der Gedanke dazu noch nicht einmal in der Theorie Sinn.

    Wie viel Fokus legt ihr bewusst auf die Zukunft und wo zieht ihr für euch die Grenze, um sich auch aktuell Dinge zu leisten oder Freiräume zu schaffen?

    Ich hatte diesen Fokus nie, wenn ich mal von ein paar Versicherungsprodukten absehe, die ich mit Berufseinstieg abgeschlossen habe. Beide aber mit einer eher geratenen Höhe und ohne mir dabei Gedanken zu machen, ob die Zahlungen für den jeweiligen Zweck ausreichend gewesen wären.

    Ansononsten hatte ich schon immer das Mindset, nie mehr auszugeben wie ich Einnehme und bis zu einem gewissen Punkt dafür zu sorgen, dass sich meine Einnahmen mehr erhöhen wie mein Lebensstandard.

    Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber woher soll das Interesse am Aktienmarkt groß herkommen, wenn es jetzt nicht gerade die Eltern mitgeben?

    Woher kommen die Interessen der Kindern, wenn sie nicht von den Eltern vorgelebt werden?

    Bei der Masse an (meist eher seltsamen) Finanzprodukten, welche Studenten während dem Studium von meist fragwürdigen Maklern angedreht werden, wird der ein oder andere wohl auch auf die Idee kommen, sich eigenständig darüber zu informieren. Eigenständiges denken und Handeln sollte ein Teil der Hochschulausbildung sein und muss sich nicht nur auf das eigene Studienfach beschränken.

    Thema Börse war vor fast 20 Jahren ganz anders besetzt als heute

    Nahezu alle Themen, die auch nur entfernt etwas mit meinem Studium oder meinen Hobbies zu tun haben, waren damals grundlegend anders wie heute.

    Nur, weil mein Vater 1996 (gegen Ende meines Studiums) ein paar Mitarbeiteraktien gekauft hat, hat mich das einige paar Jahre später weder zu meinem damaligen Sparplan (mit aktiven Fonds) gebracht noch zu anderen Finanzthemen. Die Gespräche im Freundeskreis waren dafür schon interessanter, und das ganz ohne Geld, das ich dafür hätte investiern können.

    Hier habt ihr euren Blick aus der Blase. Bei mir hat sich das Thema Finanzen erst richtig weiterentwickelt, als der Hausbau kam.

    Bei mir kam die Immobilie erst, als ich "zu viel" Geld auf dem Konto hatte und mir meine 15 Jahre vorher (über alle von Dir genannten Blasen hinweg, die waren bei mir einzig relevant bei der Jobsuche) gestarteten Sparplan nicht wirklich viel eingebracht hat (immerhin einen guten Anteil der Eigenanteil).

    Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass meine Eltern mit mir über gewisse Versicherungen gesprochen haben, die ich kurz nach Berufseinstieg abgeschlossen habe.

    Irgendwoher werde ich die Informtionen damals wohl gehabt haben, als ich meinen Versicherungsvertreter aktiv danach gefragt habe.

    Aber klar, jeder lebt in seiner Blase. Egal, ob im eigenen Haushalt oder in der mit 31.000 weitern Studenten an der Uni, an der man eingeschrieben ist.

    Ohne Anstoß von außen ändert sich selten was von alleine.

    Das sieht man leider bei extrem vielen Leuten. Eigenes Interesse oder gar Eigeninitiative ist eher selten. Was heute nicht auf Social Media vorgelebt wird, existiert für viele Leute anscheinend nicht mehr.

    Vielleicht finde ich es nur komisch, dass jemand selbst Immobilien kauft, obgleich er erstmal ETFs empfiehlt.

    Bei Immobilien gibt es viel zu viele Variablen, um das allgemein als Invest positiv oder negativ zu bewerten. Dazu dürfte für ihn selber nicht die Frage ETF oder Immobilie sein, sondern es dürfte ein "und" sein, was bei 99% solcher Videos, auch von Finanztip, als finanziell ausgeschlosen gilt.

    Seitdem Herr Walz in seinem Reaktions-Short Nettopolicen als funktikonsgleich zu privaten ETF-Sparplänen bezeichnet hat, ist er für mich endgültig durchgefallen (genauso wie ich es bei solchen Ansichten bei einer Prüfung bei ihm wäre). Seine Ideenlosigkeit für den Sinn von Laufuzeit-ETFs mag man noch seinem Einkommen zuschreiben.

    Hier wird die systematische Übergewichtung mal hinterfragt:

    Ich kann mich an kein Video von FF erinnern, in dem von einer (historisch belegbaren oder mind. erwarteten) Überrendite geredet wird.

    Dazu finde ich hier jedenfalls nichts:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Aber genauso geht Notgroschen davon aus, dass man zwingend mind. einmal jährlich rebalencen muss und dass man dazu auch zwingend Anteile verkaufen muss. Außerdem scheint er von 1970 bis heute stur nach 70/30 gerechnet zu haben und nicht mit der jeweils aktuellen Aufteilung nach BIP.

    Das kann man alles so machen, genauso wie in anderen Videos (auch bei FF und FT) immer von 30 Jahren mit identischer Sparate ausgegangen wird. Für mich ist das genauso unrealistisch wie eine sture 70/30 Auftielung über Jahrzehnte, wenn ich eine Gewichtung nach BIP möchte.

    Als Nutzer vermisse ich dann doch klare Empfehlungen.

    Wie bei jeden seriös erscheinenden Finanzkanal wird sowas mit Absicht nicht gemacht. Es gibt keine Anlageberatung/Empfehlung, und damit auch keine Verantwortung für die Invest-Entscheidung von völlig fremden Zuschauern. Der User soll selber verstehen, in was er investiert. Dann ist es auch kein Problem, "den" zu einem passenden ETF auf dem MSCI World auszuwählen oder selber zu entscheiden, ob man nach Marktkapitalisierung, nach aktuellem BIP oder stur nach 70/30 investieren möchte.

    Leider habe ich keine hilfreicheren Antwort bekommen.

    Die wird Dir auch niemand geben können.

    Was hast Du mit dem Geld vor und über welchen Zeitraum?

    Sprich, sind die 200€, die Du derzet übrig hast, (ab Einzahlungszeitpunkt) für die kommenden 10 Jahre übrig. Und zwar unabhängig davon, passieren mag? Nur dann sollte ein Invest in den ETF genauso risikreich sein wie das Sparen auf den Tagesgeld, aber gleichzietig mehr Renditechancen bieten. Die Fragem warum Du das möhctest, ist für die ja unqualifiziert, für mich mit 56 ist es das heute schon, da ich nicht für meine lachenden Erben spare sondern für mich und u.U. für direkt von mir finanziell abhängioge Personen.

    Die vorhandenen (schwankungsarmen) 140k€ sind viel Geld (der ETF unterliegt, genauso wie neu in ihn invetsiertes Geld, Marktschwankungen, die Dir niemand vorhersagen kann), können aber trotzdem, je nach sonsitgen Einnahmen und ggf. schlechter verlaufendem Gesundheitszustand wie erhofft, innerhalb von ein paar Jahren Pflege/Pflegeheim aufgebraucht sein.

    Als Single mag Dir das egal sein, mit Partnerin, die ggf. von Deinen Einnahmen mit abhängig ist, wäre es mir dies nicht.