Ein etwas anderes Beispiel aus meinem Berufsleben zu dem Thema: Unser Chef war jeden Sommer ca. 2 Monate in Urlaub. Jedes Mal hat sich in diesem Zeitraum ein gewisser Schlendrian eingebürgert. Also hat der Chef nach seiner Rückkehr kräftig auf den Tisch gehauen und teilweise mit wirklich neuen grundlegenden Ideen (Teams bekommen neue Namen, das Firmenlogo muß überarbeitet werden etc.) wieder frischen Wind ins Unternehmen gebracht. Und wirklich jedes Mal gingen die Umsatzzahlen wieder nach oben. Auch der innere Schlendrian war weg, jeder hat plötzlich wieder aktiver gearbeitet und sich jeden Schritt wieder genau überlegt bzw. hinterfragt, statt einfach nur die Tagesroutine abzuarbeiten.
Beiträge von ThomasPfister
-
-
Wenn ich hier lese: Ablehnung weil monatlicher Beitrag 317 € und garantiere Rente von 166 € und gleichzeitig werden ETFs empfohlen, dann heißt das fairerweise: monatlicher Beitrag von 317 € und garantiere Rente von 0 €.
-
Wenn ich hier so manchen lese, dann ist "Neoliberalismus" eine viel zu moderate Beschreibung.
Was wird am Eigenheim eigentlich groß gefördert, hab nix bekommen. Aber klar die Eigentumsquote ist ja eh viel zu hoch und der Sparfuchs wohnt sowieso zur Miete.
Ach Witwenrente braucht auch keiner, wenn es die nicht geben würde, müsste ich wohl meine Mutter alimentieren.
Arbeitnehmer Sparzulage musst du als Verheiratete zusammen unter 80k sein, hm. Das ist bei zweimal Vollzeit schon dürftig. Aber du zahlst sicher Spitzensteuersatz.
Haut einfach weg den scheiss, ihr wollt scheinbar in einem anderen Land leben.
Großes Mißverständnis, zumindest aus meiner Sicht. Unser Sozialstaat hat durchaus seine Existenzberechtigung, nur ist er uns entglitten.
Wir können gerne die absolute Ausgabenhöhe belassen, wenn sie wirklich zielgerichtet den Bedüftigen zugutekommt. Da fange ich gerne bei mir selbst an - ich halte es für ein Unding, daß Millionäre die Arbeitnehmersparzulage erhalten.
-
Alles anzeigen
Ja, das zu versteuernde Einkommen ist deutlich niedriger als das Brutto-Einkommen. Das wird gerne mal vergessen.
Ich zahle auch auf mein sechsstelliges Gehalt den Spitzensteuersatz. Der durchschnittliche Steuersatz liegt aber irgendwo bei 22% (es ist ja nunmal einiges absetzbar, wir profitieren auch sehr deutlich vom Ehegattensplitting...).
Klar ist es blöd, wenn man in der Gehaltsabrechnung den Brutto-Jahresbonus ausgewiesen sieht und dann realisiert, dass netto nach allen Abzügen irgendwie nur etwas mehr als die Hälfte davon überwiesen wird. Aber ganz ehrlich: Mir tut das nicht weh! Ich habe genug zum Leben. Zum In-den-Urlaub-Fahren. Um meinem Kind alles an Kleidung, Bildungsangeboten usw. zu bieten, was es braucht. Um ein Depot mit einer vierstelligen Summe im Monat zu besparen und eine Immobilie abzuzahlen.
Habe ich mir das hart erarbeitet? Ja. Gibt es Leute, die ebenso hart arbeiten und viel weniger bekommen als ich? Auch ja. Hatte ich ein riesiges Glück, in einer Familie aufzuwachsen, in der genug Geld da war, mit bildungsaffinen Eltern und dann auch noch dem Glück, an einem Studium und einem Job Spaß zu finden, mit dem man sehr überdurchschnittlich Geld verdient? Auch ja.
Ich hatte und habe ein verdammtes Glück im Leben.
Und bevor man bei den Schwächsten der Gesellschaft (Alleinerziehende, Behinderte, Flüchtlinge, Kinder im Bürgergeldbezug...) spart, sollte man absolut bei Leuten wie mir die Steuer erhöhen!
Know your privilege.
Dem kann ich zu 100% zustimmen.
Ich will das mal mit ein paar Beispielen untermauen, die auch noch zeigen, daß der Staat ein Ausgabenproblem hat.
Meiner Frau und mir geht es finanziell sehr gut, trotzdem haben wir immer noch Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage. Wir haben erst ein neues eAuto gekauft, auch dafür eine staatliche Förderung erhalten. Zusätzlich haben wir uns noch eine Balkonsolaranlage geleistet - keine Mehrwertsteuer gezahlt.
Ebenso Schwiegermutter. Sie hat ein Bruttojahrseinkommen von ca. 45.000,- Euro, aus Renten und Kapitalerträgen, und zahlt 0,- Euro Einkommensteuer. Zusätzlich bekommt sie noch Pflegegeld.
Aus meiner Sicht sollten viele dieser staatlichen Leistungen einkommensabhängig sein. In der heutigen Form sind sie teilweise Wahlgeschenke für die Reichen.
-
So aus der Tabelle übernommen, bewusst nicht mit Brutto- oder zu versteuerndem Einkommen überschrieben.
Bewußt? - Genau das führt dann leider bei vielen Bürgern zur Schnappatmung und dem Wetzen der Mistgabel. Also warum sollte man das fördern?
-
Ein Einkommen von 69.400 EUR führt zu 18.012 EUR Einkommenssteuer, was einem Grenzsteuersatz von 42% einspricht (Spitzensteuersatz!) bzw. einem Durchschnittssteuersatz von 26%.
Bitte mit den Begriffen aufpassen. Die obige Rechnung bezieht sich auf das zu versteuernde Einkommen. Das tatsächliche Einkommen, sprich Brutto-Einkommen, liegt wohl mindestens 20.000,- Euro höher für einen Alleinstehenden.
-
Krypto ist für mich immer noch der Hund von Superman.
-
Und wenn ich mir auf dem Flohmarkt einen Stift für mein Home-Office kaufe, ihn in der Steuer als Werbungskosten angebe, und nach Jahren diesen Stift verkaufe und sich dabei herausstellt, daß er aus echtem Gold mit Diamanten besetzt ist? Die Steuererklärung möchte ich sehen. Negative Werbungskosten, die absolut höher sind als die Einkünfte.
Spaß beiseite. In der Realität wird das niemand so angeben. Obwohl, vor kurzem ging doch der Fall eines Bürgergeldempfängers durch die Presse, der seine Einnahmen durch Pfandflaschensammeln angeben hat und in Folge ein Kürzung seines Bürgergeldes hinnehmen mußte, bis sich Politker eingeschaltet haben. Also alles ist möglich.
-
Und was ist mit Arbeitslosen?
-
Vor Jahren habe ich dieses Hopping auch gemacht. Hat mit so ca. 2.000,- Euro im Jahr zusätzlich gebracht. Lief immer problemlos. Mittlerweile habe ich mein Depot mit einem günstigen Wertpapierkredit unterlegt und muß daher einer Bank treu bleiben.
-
Wie immer liegt die Wahrheit dazwischen.
Grundsätzlich regelt der freie Markt individuelle Bedürfnisse besser. Beste Begründung dafür: Jeder von uns trifft täglich hunderte Entscheidungen, mal kleine (eine Breze zum Frühstück) bis hin zum Immobilienkauf (große Entscheidung). Mal alleine mal in Gruppen. Gewollt (Einkaufen) oder ungewollt (Unfall). Und das ganze mal 80 Millionen oder sogar noch mehr auf EU-Ebene. Wie soll eine Super-Behörde das ganze planen. Die DDR ist daran gescheitert. Also ist der freie Markt die einzige funktionierende Alternative. Zumindest ich kenne keine andere. Bin aber offen für Vorschläge.
Wenn dieser freie Markt ein Ergebnis liefert mit dem wir als Gesellschaft nicht einverstanden sind, z. B. weil ein Mensch mit Behinderung nicht oder nur eingeschränkt daran teilnehmen kann, dann muß man nachgelagert eingreifen, über z. B. finanzielle Hilfen oder entsprechende Sachhilfen.
-
Bei der comdirect hat es auch etwas gedauert. Lag wahrscheinlich an den Feiertagen. Und bei aneren Werten hatte ich auch scon mal dieses hin- und hergebuche. Dauert im Normalfall etwas.
-
Da ich, bzw. wir - Meine Frau und ich, keine Kinder haben, spielen wir auch mit dem Gedanken einer Stiftung oder ähnliches. Erste Infos haben wir uns schon geholt. Etwas abschreckend finde ich die Kosten bei einer eigenen Stiftung. Deswegen meine grundsätzliche Frage an die Experten: Bei uns geht es um ein Vermögen von ca. 2 Mio Euro. Ist da überhaupt eine eigene Stiftung ratsam, oder eher eine Zustiftung oder sogar "nur" eine Schenkung?
Schon mal Danke für Eure antworten.
-
Alles anzeigen
Autoversicherungen mit Echtzeitdaten
https://www.adac.de/produkte/versi…/fahr-und-spar/
KFZ Kennzeichenscanner
https://piratenpartei.de/kfzscan/
Politessen oder Ordnungsamt welche nach Falschparker suchen, Sektion-Controll, Radarfallen, Blackbox Pflicht mit Telemetrie in neue Autos, Dashcams, Mautbrücken die alles erfassen....
Kommt doch ziemlich nah einem Überwachungsstaat, oder nicht?
Na also, alles konform zu unserem Rechtsstaat. Paßt doch.
Übrigens ADAC und Piratenpatei - welch dubiose Runde!
-
Diese Lösung würde zu einem Überwachungsstaat führen, gegen den China harmlos ist: wer isst was, wer trinkt was, wer kauft was, schläft man genug, bewegt man sich genug ... ganz abgesehen davon, dass es ständig neue Erkenntnisse (und manchmal vielleicht auch nur durchs Dorf getriebene Säue) gibt, was nun gerade neuerdings ungesund ist und was dann nun doch nicht.
Wieso funktioniert es denn bei "echten" Versicherungen? Haben wir z. B. im Verkehrsrecht einen Überwachungsstaat?
-
Alles anzeigen
Die Gerichte... hat man nicht das nötige Kleingeld oder Rechtsschutzversicherung hat es sich schon ausgerichtet. Hat man in der nahen Vergangenheit mit diesen ganzen Abmahnbetrug gesehen wo viele lieber die Unterlassungserklärung unterschrieben und das Geld bezahlt haben, statt die Gerichtliche Konfrontation zu suchen. Ein Bekannter hat Ärger mit dem Landratsamt... hier in der Region winken die Anwälte für Verwaltungsrecht ab. Keine Zeit, Zu komplex etc.
Beispiel von den "guten" Justiz
https://de.wikipedia.org/wiki/Strafsache_Gustl_Mollath
Fettsucht bedroht Ureinwohner Weltweit
https://www.spiegel.de/wissenschaft/m…r-a-448076.html
Was will man denen vorwerfen? Das die dass essen was es gibt und nicht mehr nach alter Tradition sich ernähren? Könnten diese das überhaupt noch?
So ist nun mal unser Rechtsstaat - sorry, kann ich da nur sagen. Klar kann man unseren Rechtsstaat ablehnen, vielleicht hilft Auswandern nach Nordkorea.
Mir ist bewußt, daß unser Rechtsstaat und damit auch unsere ganze Gesellschaft nicht perfekt ist - das Paradies ist nur ein Wunschzustand. Ich weiß aber auch, daß der jetztige Zustand unseres Krankenkassensystem supotimal ist, deswegen muß was passieren. Ob meine Lösung DIE Lösung ist, weiß ich auch nicht, ehrlich gesagt, glaube ich, daß sie nur ein Baustein für mehr Veranwortung im Krankenkassensystem ist, allerdings hilft ein andauerndes Dagegenreden auch nicht weiter.
-
Alles anzeigen
OK, dann werfe ich mal den Begriff "Epigenetik" in den Ring. Wie sind bei folgenden Beispielen die Mitschuld geregelt?
Asthma wegen rauchender Großmutter
- Generationenübergreifender Effekt: Das Rauchen der Großmutter in der Schwangerschaft kann die Gesundheit der Enkel schädigen.
- Erhöhtes Asthma-Risiko: Eine Studie ergab, dass Enkelkinder ein 2,6-fach erhöhtes Asthmarisiko haben, wenn sowohl Mutter als auch Großmutter in der Schwangerschaft geraucht haben.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2012-05/asthma…-das-enkelkind/
Adipositas und Lungenprobleme wenn der Kindsvater als 15 Jähriger geraucht hat.
- Erhöhtes Übergewichtsrisiko: Studien, darunter die "Quebec Longitudinal Study of Child Development", belegen, dass Kinder von Rauchern ein erhöhtes Risiko haben, später an Übergewicht oder Adipositas zu leiden.
- Epigenetische Auswirkungen: Das Rauchen der Eltern kann das Erbgut der Nachkommen beeinflussen, was die Entwicklung von Übergewicht begünstigen kann.
- Lungengesundheit: Speziell bei Vätern, die bereits vor ihrem 15. Lebensjahr mit dem Rauchen begonnen haben, wiesen die Söhne (und Töchter) eine schlechtere Lungenfunktion auf.
https://www.gelbe-liste.de/pneumologie/ra…enftiger-vaeter
Antibiotikagaben im Säuglings und Kleinkindalter begünstigt Adipositas
- Risikoerhöhung: Säuglinge, die Antibiotika erhalten, haben laut ein höheres Risiko, mit zwölf Jahren übergewichtig zu sein (32,4% gegenüber 18,2%).
- Dosis-Wirkungs-Beziehung: Je häufiger Antibiotika in den ersten zwei Lebensjahren eingenommen werden, desto höher ist das Risiko für Adipositas.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/erhoehtes-risi…er-gabe-155546/
Adipositas durch Geburt durch Kaiserschnitt
https://www.aerzteblatt.de/archiv/entbind…b7-0548dc45b475
So, nun die große Fragestellung... welchen Einfluss hatte jemand der per Kaiserschnitt zur Welt gekommen ist, der Kindsvater in seiner Jugend gequalmt hat und auch die Großmütter gerne damals gequalmt haben und zugute Letzt nach der Geburt eine Infektion bekommen die mit Antibiotika behandelt werden musste? Kann das Kleinkind wirklich wählen was es isst oder wird das von den Eltern vorgegeben und vorgelebt?
Was willst da jemandem sagen? Du bist schuld wenn schon solche Faktoren reinspielen auf die man nie und nimmer Einfluss hat.
Dagegen setzte ich den Schmetterlingseffekt aus der Chaostheorie.
Mit solchen Beispielen läßt sich alles begründen. Wie ich schon gesagt habe, in der realen Welt würden sich damit dann Gerichte beschäftigen. Gutachten gegen Gutachten.
-
Hast dir von den allen die Krankenakte zeigen lassen um zu verifizieren, dass diese nur wegen dem Rauchen in Behandlung sind?
Was ist mit den sonstigen Lungenkranken? Dem Bäcker mit der Mehllunge vorwerfen nicht einen anderen Beruf ergriffen zu haben? Den Handwerkern vorwürfe machen nichts von den Gefahren von Asbest und anderen Lungengängigen Fasern gewusst zu haben obwohl die Experten damals meinten dass es ungefährlich ist? Wie steht es um das Radon-Gas im Haus? Selber schuld weil man das Haus auch wo anders hätte bauen können?
Ich bin kein Raucher, aber habe mitbekommen wie man bei der Lungenkrebs-Nachbarin immer stichelte und vorwürfe machte, die hätte eben nicht so viel rauchen dürfen... dabei war die zeit Lebens Nichtraucher.
Wie bei jeder "echten" Versicherung auch. Mit- bzw. Teilschuld ist das Zauberwort. Im Straßenverkehr heißt es auch bei einem Unfall mit überhöhter Geschwindigkeit - Mitschuld. Einbruch bei geöffnetem Fenster - Mitschuld. Bei der Krankenkasse gäbe es dann eine entsprechende Tabelle mit Prozentsätzen für die Mitschuld. Und wie im realen Leben auch - bei Streitigkeiten würden Gerichte entscheiden. Nach einigen Jahren hätte man für die große Mehrzahl der Fälle, wie z. B. das Rauchen, feste Prozentsätze.
-
Ich hab allerdings nie ausgerechnet in welchem Verhältnis die Bonuszahlungen zum Beitrag stehen.
Bei meiner Krankenkasse komme ich da auf ca. 200,- Euro im Jahr. Also Peanuts im Vergleich zum Jahresbeitrag.
-
Fairerweise müßten auch die Kapitalerträge auf die Steuervorteile inkl. Zinseszinsen zurückgefordert werden, natürlich abzgl. gezahlter Kapitalertragsteuer.