Beiträge von Doris57

    Der Makler wäre um einiges günstiger. Deshalb würde es sich auf jeden Fall lohnen. Und ich ärgere mich natürlich auch, dass die Banken die Situation von Gelsenkirchen ausnützen und jetzt dermaßen drastisch die Versicherungspreise erhöhen. Das ist doch nicht normal! In keiner Branche wird so unverschämt erhöht.

    Aber ihr habt wahrscheinlich recht. Im Schadensfall hat man vielleicht ein Problem, wenn man über einen Online-Makler abgeschlossen hat.

    Hallo,

    da die Sparkassenversicherung die Gebühr für eine Schließfachversicherung um 60% erhöht hat (!), suche ich nach einer anderen Möglichkeit, mein Schließfach zu versichern. Dabei bin ich auf Versicherungswelt24 gestoßen. Dort ist es erstaunlich günstig. Die Bewertungen sind auch gut. Allerdings finde ich keine Bewertung zu einer Schadensregulierung und das ist ja wohl das Wichtigste bei einer Versicherung. Diese Versicherung gibt es erst seit ca. 20 Jahren und ich frage mich, woher sie eigentlich das Kapital nimmt, um Schäden zu regulieren. Hat jemand Erfahrungen mit dieser Versicherung? Wie ist sie grundsätzlich einzuschätzen?

    Ihr seid ja alle so toll! Ich bin euch wirklich sehr dankbar für all die hilfreichen Kommentare. An den S-Broker hatte ich übrigens auch zuerst gedacht (habe, altmodisch wie ich leider bin, zu einer Sparkasseninstitution doch am ehesten Vertrauen (-:). Ich denke, das werde ich machen. Ich habe kein Problem mit ein wenig Gebühren (die EUR 50 jährlich bei meiner Sparkasse hatten mich auch nie gestört), wenn sonst alles stimmt.

    Vielen Dank für die schnellen und hilfreichen Antworten. Habe inzwischen ein wenig weiter recherchiert und festgestellt, dass wahrscheinlich Scalable besser für mich ist, da die im Notfall auch telefonisch erreichbar wären. Das ist für mich als Finanzanlagen-Greenhorn ei wichtiges Kriterium.

    Hallo,

    meine Sparkasse hat die Kosten meines Depots von EU 50 jährlich auf EUR 200 jährlich erhöht (und das sind sogar Sonderkonditionen!). Deshalb möchte ich mich jetzt doch mit dem Thema Online-Depot beschäftigen. Denn eine solche Preiserhöhung ist einfach nicht in Ordnung.

    Wenn ich jetzt ein Online-Depot bei z.B finanzen.net.zero einrichten würde und einen ETF kaufen würde, den ich dort verwahren will, muss ich da irgendetwas beachten?

    Und, falls ich gute Erfahrungen damit mache, wie könnte ich meine ETFs, die im Moment noch bei der Sparkasse deponiert sind, dorthin übertragen?

    Danke für die vielen Beiträge. Wenn das so ist, dass eine Versicherung ein Schaden von zig Millionen nicht umhaut, dann kann ich ja bei der Sparkassenversicherung bleiben.

    Wenn der Sparkassenverbund auf dem Schaden sitzenbleiben sollte, was ich mir auch gut vorstellen kann, dann mache ich mir allerdings um meine Sparkasse Sorgen. Aber wahrscheinlich verkraftet die auch zig Millionen.

    Zum Nachweis, was im Schließfach war: Fotografieren, Kaufbelege aufbewahren - mehr kann man nicht machen.

    Hallo,

    angesichts des Versicherungsschadens bei der Sparkasse in Gelsenkirchen frage ich mich, ob die Sparkassenversicherung, bei der viele der Geschädigten vermutlich versichert sind, das überhaupt stemmen kann, wenn es ein Schaden im womöglich neunstelligen Millionenbereich ist. Natürlich sind nicht alle dort versichert, aber es reicht ja auch, wenn es nur die Hälfte sind.

    Ich frage mich deshalb, ob ich meine Sparkassenschließfachversicherung kündigen soll und mich besser woanders versichere. Aber wo?

    Oder, oder, oder...
    Man kann jedem Trend hinterherlaufen oder einfach nur hinnehmen, dass man es nicht besser weiß wie der Durchschnitt aller anderen Marktteilnehmer.
    Und ja, Rheinmetall hätte man kaufen müssen! Hätte, Hätte Fahrradkette, wie es mal ein ehemaliger Finanzminister so schön gesagt hat.

    Da Ihr das Geld ja offenbar nicht braucht. Mach doch einfach was Du denkst! Und zwar ohne, dass Du irgendwo fragst, was irgendwelche Menschen, die Du ohnehin nicht kennst, darüber denken.;)
    Wenn Du Glück hast, läuft Dein Investment besser als Dein MSCI World, MSCI ACWI. Und wenn nicht, weißt Du, dass Du auch nicht schlauer warst als Andere. Und dann hast Du daraus möglicherweise etwas gelernt.:/

    Da hast du wohl recht. Mir war nur wichtig, von Leuten, die mehr Erfahrung mit ETFs haben als ich zu hören, ob eine Anlage in MSCI Germany Sinn macht. Habe jetzt gelernt, dass es nicht so ist und darüber bin ich froh.

    Vielen Dank für eure Kommentare, die mir weitergeholfen haben. Wahrscheinlich werde ich in den MSCI World ex USA investieren, da ich ja den MSCI World und den MSCI World ACWI schon habe.

    Oder vielleicht in den MSCI Europe Industrials Sector. Da ist Rheinmetall dabei. Ist aber vermutlich gerade deshalb inzwischen zu teuer.

    Wenn du an der Länderwette Deutschland umbedingt festhalten möchtest, dann könnte der der Germany All Cap von Interesse sein. Einen in Deutschland Handelbaren sprich UCiTS konformen MSCI Germany ETF konnte ich nicht finden. Welches Produkt hattest du im Sinn?


    Wie hier bereits angemerkt wurde, gibt es gute Gründe so eine Länderwette nicht einzugehen. Deutschland ist gemessen an der Größe der börsennotierten Unternehmen leider kein Schwergewicht, daher hat man schon ein gewisses Risiko durch mangelnde diversifikation.


    Vielleicht könnte ein breiter angelegtes Investment geeigneter sein? Merke: je breiter das Risiko gestreut ist, desto kürzer darf dein Anlagehorizont ausfallen um einigermaßen davon ausgehen zu dürfen keinen übermäßigen Verlust einzufahren. Vielleicht ist doch ein All World oder eine Kombination mit einem Ewual weight oder world ex USA ETF für deine Zwecke besser?


    Welche Erwartungen richtest du an deine Geldanlage?

    Ich meine die MSCI Germany ETFs, die im Stiftung Warentest Heft empfohlen werden, z.B. von Amundi FR0010655712. Aber ich lass es. Eure Überlegungen haben mich überzeugt.

    Naja, nach deinen Anlagekriterien ^^ Und diesen bleibst du natürlich treu.

    Meine Frage zielte darauf hin zu erfahren, was denn der grundsätzliche Unterschied zwischen den beiden ETFs ist. Bei Stoxx 600 sind nur europäische Unternehmen enthalten und bei MSCI World ex USA wahrscheinlich auch außereuropäische Länder, oder?

    Und mein Kriterium: Vor allem wenig Risiko und trotzdem eine anständige Rendite :)

    Wenn Du jünger wärst, würde ich antworten: Nein, weil zu hohes Klumpenrisiko und Home-Bias.

    Da Du schon 68 bist, würde tatsächlich überlegen, den größten Teil so anzulegen, dass Du in einigermaßen kurzer Zeit dran kommst. Also z.B. relativ kurz laufendes Festgeld (1 Jahr oder so) oder gar Tagesgeld. Es kann schnell mal was passieren, und dann ist man froh, wenn man das Geld hat, um z.B. einen Treppenlift in die Wohnung zu bauen, ein anderes Auto zu kaufen, oder was auch immer.
    Bei einem Horizont von 10 Jahren und einem Lebensalter von 68 Jahren würde ich persönlich nicht in Aktien gehen.

    Da hast du mich falsch verstanden. Ich werde das Geld nicht UNBEDINGT in zehn Jahren brauchen (habe auch noch andere Geldanlagen, u.a. Festgeld, Tagesgeld). Mir ist nur wohler, wenn ich mich nicht allzulange festlege.

    Aber du hast meine Frage trotzdem im Prinzip beantwortet mit der Bemerkung "Home-Bias". Habe wenig Erfahrung mit ETFs. Da denkt man vielleicht etwas simpel: Wenn der deutsche Staat jetzt so viel investieren möchte wie gerade geplant ist, dann muss dafür für die DAX-Unternehmen ja etwas rauskommen.

    Und, andere Überlegung: Warum wird uns Abend für Abend in den Nachrichten der Stand des DAX vorgebetet, wenn das für unsere Geldanlagen keine Rolle spielen soll.

    Hallo in die Runde,

    ich habe eine kleine Erbschaft von EUR 30.000 gemacht und überlege, ob ich sie in ein MSCI Germany ETF investieren soll oder doch lieber in Xtrackers Stoxx Europe 600 (zwei MSCI World ETFs habe ich schon, aber die sind mir jetzt zu USA-lastig).

    Bin Rentnerin (68) und werde das Geld in den nächsten zehn Jahren nicht benötigen.

    Was meint ihr?

    Hallo in die Runde,

    kann mir jemand sagen, wo ich eigentlich die Zusammensetzung eines ETFs nachschauen kann. Wenn ich einen ETF in z.B. justetf.com nachschaue oder ihn google, kommen immer nur die zehn ersten Länder/ Unternehmen. Ich würde aber gern alle sehen.

    Ich habe bezüglicher meiner beiden MSCI World ETFs (DE000ETFL508, also nur Industrieländer) und MSCI ACWI (IE00B6R52259, also mit Schwellenländern) im Moment einfach ein schlechtes Gefühl. Der erste ist dank der Kursgewinne im letzten Jahr zwar wieder im Plus. Der zweite ist aber kräftig im Minus (den werde ich natürlich halten in der Hoffnung auf bessere Zeiten).

    Aber beim ersten frage ich mich jetzt schon, ob ich ihn nicht wenigstens zur Hälfte verkaufe und davon dann einen europäischen ETF wie den Europe Industrials kaufen soll.

    Denn wer weiß, was auf die USA noch zukommt. Anscheinend ist der Staat ja fast pleite.

    Danke an alle, vor allem an Trader42. Genau so ein ETF habe ich gesucht. Er enthält ja nur einen kleineren Teil Rüstungsaktien. Deshalb denke ich, das kann man riskieren.

    In reine Rüstungsaktien würde ich nicht investieren. Erstens, weil es tatsächlich zu spät ist (das sehe ich wie John) und zweitens, weil ich nicht in eine Einzelbranche investieren möchte.

    Hallo in die Runde,

    ich würde gern ein wenig in Rüstungsaktien investieren, möchte aber keinen reinen Rüstungsaktien-ETF, da mir Branchen-ETFs zu riskant sind. Ich weiß, dass es ETFs mit relativ hohem Rüstungsanteil gibt, weiß aber nicht, wie sie heißen. Und sie sollten möglichst wenig USA enthalten (aber besten gar nicht).

    Kann mir jemand einen Tipp geben?

    Danke! Doris

    Tja, nun ist es passiert. Meine beiden MSCI Worlds sind im Minus. Vor allem der mit den Schwellenländern, den ich erst vor ein paar Wochen gekauft habe, ist tiefrot.

    Dazu als Anfängerin in die Runde:

    Ich lasse natürlich jetzt beide MSCI World ETFs liegen bis bessere Zeiten kommen. Das ist klar.

    Aber ich frage mich schon, warum ich meinen ersten MSCI World (mit nur Industrieländern), der bei mir EUR 10.000 im Plus war, nicht einfach verkauft und das Geld in Sicherheit gebracht habe (daran gedacht hatte ich!). Ich habe das nicht getan, weil immer alle Profis sagen, dass man ETFs einfach liegenlassen soll.

    Meine Frage in die Runde (um daraus für die Zukunft zu lernen):

    Was hätte ich denn verloren, wenn ich ihn im Januar verkauft hätte und evtl. jetzt wieder eingestiegen wäre? Die Ein- und Ausstiegkosten sind ja überschaubar. Und Steuern muss ich ja sowieso irgendwann bezahlen, wenn ich ihn auflöse.

    Meinen zweiter MSCI World ETF mit Schwellenländern habe ich ungefähr eine Woche vor dem erst langsamen Rückgang der Aktien gekauft. Ich war also von Anfang an im Minus.

    Auch das habe ich nur getan (obwohl mir meine innere Stimme eigentlich etwas anderes sagte, da mir Trump schon lange unheimlich ist), weil die Profis immer sagen, man soll unabhängig von der Weltlage einfach einsteigen, da man den richtigen Zeitpunkt sowieso nicht erwischt. Hätte ich doch auf meine innere Stimme gehört und es gelassen.

    So langsam frage ich mich, ob ich da etwas grundsätzlich missverstanden habe. Blind einsteigen und auf Teufel komm raus halten - ist das wirklich das richtige Konzept?