Beiträge von Copperplate

    Es hängt von der Rendite der RV ab und davon wie viele sichere Einnahmen Du im Alter bereits hast.

    Naja - Rendite wird es ja warscheinlich keine mehr geben...

    Was die sicheren Einnahmen angeht: Die staatliche Rente. PUNKT. (Gott ich hoffe die IST sicher...)
    Demnach wäre ein - wenn auch sehr kleiner - zusätzlicher sicherer Betrag aus den RV nicht schlecht oder?

    Mit etwas Glück reicht der Betrag für die Nebenkosten und Grundnahrungsmittel - alles darüber hinaus müssen meine ETFs liefern.

    Anstatt kurz vor Entnahmebeginn genügend Aktien-ETFs umzuschichten oder meine Sparrate lange vorher in festverzinsliches Umzuleiten, nutze ich meine pRV dazu

    Du hast vor umzuschichten? Also ETFs verkaufen (und damit Steuern zahlen) und dann in festverzinsliches reinvestieren? Bitte entschuldige wenn ich überrascht bin - ich hatte Saidi so verstanden dass man alles so beibehält wie es ist (um eben KEINE Steuern auf gleich alles zahlen zu müssen), lediglich den Sparplan stopt und von da an nur 3% pro jahr verkauft.
    Hab ich was falsch verstanden?

    Damit kannst Du sehr wohl recht haben, aber ich würde sicher gehen wollen, wenn ich in seinen/ihren Schuhen stecken würde.

    Wie gesagt: Nicht mal die Bankberaterin hatte die Möglichkeit nachzusehen wie mein Geld angelegt ist!

    Das würde ich bei der Versicherung erfragen. Umschichtungen auf 0 % Aktien wären vermutlich nicht ungewöhnlich. Schließlich muss man ja ein Risiko absichern.

    Ich habe in dem Gespräch mit der Bankberaterin gefragt wo / wie das Geld angelegt ist - Sie wußte es nicht und ihrer Aussage nach kann man das auch nicht nachschauen!
    Demnach dürfte die Frage ins leere gehen...

    Ich glaube mein Beitrag war etwas missverständlich - ich habe beschlossen die RV weiter laufen zu lassen, nicht aber ob ich mir ab 2041 die Rente oder die Einmalzahlung auszahlen lasse - für die Entscheidung hab ich noch 15 Jahre Zeit :)
    Ich meine aber herauszulesen dass ihr die Einmalzahlung für besser haltet?

    Die Rentenversicherungen kalkulieren nicht nur sehr defensiv (zu Lasten des Anlegers) sondern sie schichten das Depot in Richtung risikoarme Anlagen um.

    Bin mir nicht sicher ob ich das verstehe - meinst du dass die eh schon schlechte Rendite warscheinlich noch schlechter wird? Also dass die Rentenzahlung die gesammt Laufzeit bis zum Tod vermutlich nicht oder nur sehr gering steigen wird?

    Stimmt, der typische FT-Forenuser bleibt bis zum Sterbetag geistig fit und kann mit 110 noch seine Finanzen so managen, dass er sich auch dann noch eine Rente in der geplanten Höhe auszahlen kann...

    Ich gehe davon aus dass Du das ironisch meinst, verstehe aber leider nicht worauf Du hinaus willst...?

    Und nochmal mein Rat. Schau Dir auf jedem Fall das kommende Altersvorsorgedepot an und bleib da am Ball was Finanztip in dieser Hinsicht empfiehlt.

    Das wird definitiv gemacht - ich verfolge die Beiträge von FT mit großem Interesse!

    Hallo nochmal an alle,

    ich wollte mich zum Schluss nochmal bei allen hier bedanken - natürlich gibt es selten eine eindeutige Antwort auf so eine Frage wie ich Sie gestellt habe aber es war mir eine sehr große Hilfe eure Meinungen und Ratschläge zu hören - VIELEN HERZLICHEN DANK! :thumbup:

    Ich habe jetzt nach reiflicher Überlegung beschlossen die beiden Rentenversicherungen zu behalten.

    Zur Info für alle die vielleicht mitlesen und so unerfahren sind wie ich:
    Die Bankberaterin "meines Vertrauens" (:D) hat mir erklärt wie meine Lebenslange Rente versteuert wird - der Einfachheit halber hier der Text von Google:

    Zitat

    Bei der Ertragsanteilsbesteuerung wird von wiederkehrenden Rentenzahlungen (z. B. aus privaten Rentenversicherungen) nicht die gesamte Summe besteuert, sondern nur ein pauschaler Zinsanteil, der sogenannte Ertragsanteil. Dieser hängt vom Alter bei Rentenbeginn ab und bleibt für die gesamte Laufzeit der Rente fest.

    Die Rentenversicherung läuft bis 41 - da bin ich 65 - mein Ertragsanteil wäre dann 18%.

    Das bedeutet dass "nur" 18% von dem Betrag mit meiner Einkommensteuer besteuert wird.


    Nochmals danke und liebe Grüße! :)

    Insgesamt sieht es also mit Deinen Rentenansprüchen aktuell eher nicht so dolle aus. :/

    Nein leider nicht. Die Frage ist nur ob es viel besser wird wenn ich die beiden Verträge auflöse und in ETFs stecke.

    Angenommen ich löse die Verträge auf und investiere die 112.000 (die ich bekommen würde wenn ich jetzt auflöse) in einen ETF - dann hätte ich laut ETF-Rechner in 15 Jahren (bei 6% Rendite) 275.600 €.

    Wenn ich mir wie Finanztip empfiehlt 3% pro Jahr auszahle sind das 671 € pro Monat vor Steuern auf die ich dann Abgeltungssteuer zahlen muss (keine Ahnung wie man sowas ausrechnet...)

    Die beiden Versicherungen würden mir 788 € pro Monat zahlen - da fällt ja dann auf die Hälfte Einkommenssteuer an (danke für den Hinweis Fred_). (Ich muss noch rausfinden wie hoch mein persönlicher Einkommenssteuersatz ist...)

    Was ist besser??

    Mein Bruder hat übrigens die genau gleichen RV bekommen (die von der Versicherungskammer Bayern) und hat sie schon vor Jahren aufgelöst weil er gebaut hat. Die Versicherung hat sich anfangs geweigert den gesamten Betrag auszuzahlen (da gibt es wohl irgendwelche Klauseln im Vertrag) - Die haben erst nach viel Überzeugungsarbeit, Drohungen und Kündigung anderer Verträge nachgegeben und alles ausgezahlt - das stünde mir sicher auch noch bevor!
    Bei der anderen Versicherung lief es völlig problemlos ab.

    Die Frage, ob diese Sicherheit bei Betrachtung der finanziellen Gesamtsituation sein muss, kann nur der Threadersteller beantworten.

    Meine finanzielle Situation sieht folgendermaßen aus:

    • DRV: 1.002 € (aktueller Stand)
    • Private Rentenversicherungen: 200.000 € einmalig oder 788 € monatlich (ab 09.2041)
    • BAV: 66 € monatlich (Hatte nur wenige Jahre eingezahlt bis ich mich selbständig gemacht habe)
    • Depot: 139.000 (aktuell) mit einer Sparrate von 600 € / Monat
      Als selbstständiger Handwerker kann ich nicht sicher sagen ob ich die 600€ bis zum Schluss beibehalten kann!
    • Ich besitze eine Eigentumswohnung

    Zusammengefasst werde ich sicher nicht wohlhabend, aber auch nicht auf Sozialleistungen angewiesen sein.

    Danke nochmal an alle für die rege Beteiligung! :)

    Da liegste aber falsch: Beim sogenannten „Halbeinkünfteverfahren“ wird "nur" der hälftige Ertrag versteuert, aber nicht über die Kapitalertragssteuer (Abgeltungssteuer: (25% + 5.5% Soli davon)) sondern mit deinem persönlichen Einkommenssteuersatz!!

    Vielen Dank für den Hinweis! Das sollte man natürlich beachten! Jetzt muss ich noch herausfinden wie hoch mein persönlicher Einkommenssteuersatz ist! ^^

    Falls die Aktienmärkte mal länger danieder liegen hast du deine Sicher-Anteil in den bestehen und die nichts mehr kostenden Rentenversicherungen.

    Tatsächlich besteht ja immer das Risiko dass ausgerechnet zu Rentenbeginn grade ein Börsencrash ist bzw. war - da wäre es natürlich nicht schlecht etwas zu haben (neben eventuell noch dem Notgroschen) womit man einige Zeit überbrücken kann...

    Für Dich von Interesse ich einzig und allein, wie es mit der Rendite des Vertrags ab jetzt bis zum Laufzeitende aussieht.
    Stand 2025: 50.468,28 €
    Auszahlung 2041: (noch 16 Jahre) garantiert 95.303,60€

    Das macht dann eine Rendite von 4,053% p.a. (vor Steuern) bis zum Laufzeitende des Vertrags. Und nur diese Zahl sollte Dich interessieren.

    Diesen Rat sollte ich mir immer wieder vor Augen halten - Wie Du sagst ist es völlig sinnlos sich darüber zu ärgern dass ich die letzten 20 Jahre so ein schlechte Rendite hatte. Selbst dass die Rendite über die gesamte Laufzeit "nur" knapp 2,75% ist spielt aus heutiger Sicht keinerlei Rolle.

    Ich bin weiß Gott nicht sonderlich erfahren was das Thema angeht aber gut 4% garantierte Rendite klingt für mich nicht schlecht! (Es besteht ja auch noch die Chance, dass es mit der Überschussbeteiligung noch etwas mehr wird - auch wenn ich mich natürlich nicht drauf verlassen darf.)

    Hast du sonst keinen Sparplan ?

    Doch - ich habe seit ca. 5 Jahren einen Sparplan von 600 € / Monat und hab auch wann immer es ging Einmalzahlungen gemacht. Inzwischen liegt der Wert bei 130.000 €

    Und du schriebst doch von 2 Rentenverträgen mit je 40.000€ Einmaleinzahlung, also reden wir bei Rentenbeginn von rund 190.000€, richtig ?

    Die andere Versicherung läuft etwas besser: "erreichtes garantiertes Kapital": 105.000 €

    Danke für die Antworten!

    Es könnte zu familiären Konflikten führen, wenn du de RV auszahlen lässt und alles in Aktien steckst.

    Erfreulicherweise leben beide noch :)
    Ich habe mit Ihnen darüber geredet und die Idee mich in einem Forum beraten zu lassen in dem mir garantiert niemand irgendwas verkaufen will fanden sie sehr gut!
    Ihre Generation hatte ja damals noch weniger Zugang zu Finanzbildung als wir heute mit wem Internet und Plattformen wie Finanztip. Da gab es halt nur den Bankberater...

    Die Einzahlungen kannst Du unabhängig davon stoppen.

    Es gibt eh keine Einzahlungen - meine Eltern haben einmalig 40.000 € eingezahlt.

    Meist kannst Du das nicht vererben

    Laut dem "Stand der Versicherung" wird wenn ich sterbe der gleiche Betrag ausgezahlt den ich bekäme wenn ich den Vertrag vorzeitig beende. Da sollte ich noch herausfinden an wen der Betrag ausgezahlt würde...

    Einen Inflationsausgleich gibt es glaube ich nicht.

    Ein interessanter Satz ist mir noch im Schreiben "Stand der Versicherung" aufgefallen:

    "Zusätzlich zur einmaligen Zahlung wird bei vorzeitiger Vertragsbeendigung eine beitragsfreie monatliche Rente von 115,72 Euro bzw. beitragsfreie Kapitalabfindung von 30.993,64 Euro gebildet, die nur im Erlebensfall zum 01.09.2036 fällig wird."

    Das klingt fast so als bekäme ich noch eine monatliche Rente bzw eine Einmalzahlung obwohl ich den Vertrag auflöse!?

    Das wäre ja schon ein starkes Argument fürs Auflösen des Vertrags...

    Hallo liebe Gemeinschaft,

    Meine lieben Eltern haben zum 01.09.2006 zwei Rentenversicherungen auf meinen Namen abgeschlossen mit einer Einmalzahlung von jeweils 40.000 Euro. Leider habe ich erst vor wenigen Jahren angefangen mich mit Hilfe von Finanztip intensiver mit meinen Finanzen zu beschäftigen und stehe nun vor der Frage ob diese RV das richtige für mich sind oder ob das Geld nicht besser in einem Weltweit gestreuten Aktien-ETF investiert wäre. Ich habe bereits 2 ähnliche Beiträge hier im Forum gelesen die sehr informativ waren aber da ja jede RV anders ist treffen die Empfehlungen natürlich nicht unbedingt auf mich zu - daher hoffe ich auf euer Schwarmwissen! :)

    Der Einfachheit halber konzentriere mich zunächst nur auf die RV der Versicherungskammer Bayern.

    Im Anhang findet Ihr den aktuellsten "Stand der Versicherung" sowie einen Teil des Versicherungsscheins.

    So wie ich das verstehe wurde aus den 40.000 Euro die meine Eltern 2006 eingezahlt haben in den knapp 20 Jahren 50.468,28 € - das entspräche einer Rendite von weniger als 1,17 % (Laut ETF-Rechner von Finanztip: "Unter Berücksichtigung einer jährlichen Inflation von 2,0 % entspricht dies einer inflationsbereinigten Kaufkraft von 33.970 €")

    Allerdings bekäme ich ja zu Rentenbeginn (am 01.09.2041) mindesten bzw. garantiert 95.303,60 €, was einer Rendite von 2,75 % entspricht. (Die 2,75 % habe ich auch schon irgendwo im Vertrag gelesen)

    Es bringt jetzt natürlich nichts sich auszurechnen wie viel Geld ich jetzt hätte wenn ich gleich die 40.000 in ETFs gesteckt hätte - die Frage ist ob ich den Vertrag auflösen sollte oder behalte:

    Würde ich mir die 50.468,28 € jetzt auszahlen lassen und in einen ETF anlegen könnte ich in den nächsten 15 Jahren (bis "Rentenbeginn") laut ETF-Rechner bei Jährlich 6% mit 120.950€ rechnen. Das ist natürlich nicht garantiert während die 95.303,60 @ der Versicherung schon garantiert sind.

    Dann gibt es ja noch die monatliche Rente - garantiert 372,54 €- ein Betrag der in 15 Jahren nicht viel mehr als ein Taschengeld ist - dafür aber lebenslang.
    Würde ich aber in ETFs anlegen und den Empfehlungen von Finanztip folgen (3% vom Vermögen im Jahr als Rente auszahlen) käme ich auf 321 € / Monat.

    Das alles ist natürlich noch ohne Steuern - hier gibt es ein weiteres Argument für die Rentenversicherung: Laut meinem Bankberater muss nur 50% des Gewinns versteuert werden - der Rest wie bei Aktien 25% + 5,5% Soli.
    Bei ETFs sind ja nur 30% Steuerfrei (wenn ich mich nicht irre).

    Immer wenn ich anfange rumzurechnen und zu überlegen was besser ist fängt mein Schädel an zu brummen! ^^

    Was ist eure Meinung? So schlecht wie so manch anderer Vertrag ist die RV gar nicht oder? Übersehe ich was?

    Ich danke im Voraus!

    P.S. es scheint ein Problem mit dem Hochladen der Dateien zu geben - eventuell muss ich's gleich nochmal probieren...

    Bei dir gilt wahrscheinlich der Wert der Übertragung (2015). Da wahrscheinlich NICHT ausdrücklich "Schenkung" vereinbart wurde.

    Ja das fürchte ich auch... mal sehen ob mein Vater noch irgendwelche Unterlagen findet...

    Da müsste bei dem Stand der Anteile ein Hinweis stehen, wie z.B. "davon Altanteile: xxxx", wenn der Depotbetreiber das weiß.

    Leider steht da nichts konkretes :(

    dabei aber offensichtlich die Postings #83, #88 ff überlesen, wo Deine Frage bereits von mehreren Foristen beantwortet worden war.

    Ja danke die habe ich gelesen.

    Meine Überlegung ist meine Shell Aktien (ca 2000 € im Plus) zusammen mit den BASF Aktien (ca 1860 € im Minus) zu verkaufen.

    Prinzipiell wird Verlust mit Gewinn verrechnet, zeitlich auch andersherum, wenn es im gleichen Jahr ist.

    Selbst wenn ich Steuern zahlen müsste weil die Aktien nach 2009 gekauft wurden, wären es ja nur auf die 140 € die ich bei beiden zusammen im plus bin - das sind peanuts :)

    Ich glaube ich fühl mich einfach wohler wenn das geld in einem weltweitem ETF steckt...

    Manche glauben es nie, was man ihnen sagt - und manche noch später.


    Lies einfach mal in diesem Thread 10 Postings oder so zurück!

    Ja das stimmt :)

    Den Thread hab ich von Anfang an gelesen...

    Was aber glaube ich noch wichtig ist - im Gegensatz zu Lenas Vater hat meiner die Aktien NICHT auf meinen Namen angelegt sondern sie 2015 an mich übertragen. Kann es sein dass das Datum der Übertragung zählt und nicht wann er sie gekauft hat?