Beiträge von 1st_Replicant

    Hallo monstermania, ich bin noch nicht so erfahren wie Du - danke dir aber für deine bisherigen Ratschläge.

    Anhand der Reaktionen und für meine Wahrnehmung harschen Formulierungen vieler Mitglieder (deren Empathie fehlt mir halt) denke ich inzwischen, ich bin hier im Forum mit meinen Anliegen falsch aufgehoben.

    Ich werde wohl zukünftig eher mitlesen statt eigene Posts zu eröffnen....

    So ist es: einfach die Einzeltitel gemütlich verkaufen und dann noch alle seltsamen ETF.

    Den Tipp gab’s am 28. Februar 2026 hier kostenfrei.
    Warum? Einzeltitel bringen es nicht.

    Danke für die Belehrung😏Ich werde Dich mal versuchen, nicht in Panik zu verfallen. Immerhin habe ich mich ja schon von NVIDIA, Rüstung ETF und Hensoldt getrennt. Da es gerade eher (noch) täglich abwärts geht, kleben Rheinmetall und der Tech-ETF noch im Depot. Stichwort „nicht ins fallende Messer greifen „

    Ich predige schon immer, dass man Brutto eher mit 4 bis 5 % kalkulieren sollte.
    Vor Steuern ! Das wollen zwar viele nicht hören, erdet aber.

    Endlich mal jemand, der die ETF'S nicht über den Klee lobt :-). Bin zwar auch investiert, aber Kritik bzw. Hinweise wie "brutto 4-5%" werden wohl in diesem Forum nicht gerne gesehen.

    Ich predige hier auch permanent: Leute, wacht auf! wir leben spätestens seit 2022 in einer anderen Zeit, Weltordnung und geopolitischen Lage, die jetzt das neue "Normal" repräsentiert.

    Und alte Börsenweisheiten wie "Buy and Hold" oder "Politische Börsen haben kurze Beine", "aussitzen" galten vielleicht vor 2020, jetzt allerdings nicht mehr oder wenn nur zu einem Bruchteil.

    Das "Abrauschen" auf -20% oder höher passiert meist innerhalb weniger Tage, die Erholung dauert oft Jahre. Und erst DANACH begann ein Aufwärtstrend. Daher kann ich auch dem Argument "wenn du das Geld nicht direkt brauchst, sondern stückchenweise entnimmst, ist die entgangene Rendite nicht ganz so hoch" nicht zustimmen. Dann kann ich auch direkt bei Tagesgeld, Festgled, Anleihen bleiben und ruhig schlafen. Im Rentenalter ist das halt so eine Sache mit dem "Aussitzen" :)

    Da aber heute eine Baustelle die andere jagt, hat die weltweite Wirtschaft keine Chance, sich zu erholen. That's it!

    Ich denke schon, dass dieser Umstand den meisten Menschen grundsätzlich bewusst ist.
    Das Problem ist aber, dass den meisten Menschen ebenso bewusst ist, dass das Flugzeug ein sehr sicheres Fortbewegungsmittel ist. Wenn dann aber die Maschine in der man gerade sitzt abstürzt, nutzen einem alle Statistiken nix. ;)
    Und wenn ein Anleger keine 30 Jahre Anlagehorizont hat, sondern nur 20, oder wie es so gern gemacht wird, mit einer durchschnittlichen Rendite von 7% p.a. gerechnet wird, nutzt es einem auch nix, wenn man dummerweise genau die schlechteste Phase der letzten 100 Jahre erwischt. :/


    Dann erzielt man eben keine 7% p.a. auf 20 Jahre, sondern nur 3,7% p.a. Und dann wird es möglicherweise auch nichts mit dem früheren Ruhestand.
    Statistiken sind wunderbar. Sie sagen aber nicht viel über den konkreten Einzelfall aus.

    Genauso ist es! Und dann fragt man sich, warum man sich überhaupt dem ganzen psychologischen Stress mit Wertpapieren ausgesetzt hat und nicht einfach Festgeld oder Tagesgeld gewählt hat…

    PS: Mich würde ja mal interessieren, wie die Forscher an die Marktdaten des MSCI ACWI seit 1972 gekommen sind? :/ AFAIK gibt es Daten zu den Schwellenländern erst seit 1987.


    Ich kann schon sehr gut verstehen, wenn man zum Rentenbeginn unruhig wird, weil ausgerechnet dann die angesparten ETFs in die falsche Richtung laufen. Bezüglich buy and hold kommt es möglicherweise auch so ein bisschen auf die Größenordnung die Investitionen an. Bei mehreren 100.000 € für die Rente kann man schon mal Angst bekommen, wenn eine mögliche Halbierung droht. Das ist ja kein Spielgeld mehr, sondern entscheidet über die finanziellen Möglichkeiten in den letzten Lebensjahren oder Jahrzehnten. Sekt oder Selters…

    Tja, genauo ist es: in meinem falle reden wir nicht von spielgeld. 7% buchhalterischer Verlust innerhalb der letzten 7 Tage - und der Boden ist m. E. Noch lange nicht erreicht. Das wieder nur auf den Wert von vor 7 Tagen aufzuholen, wird Monate wenn nicht sogar Jahre dauern. Bei einem aufwärts von 3-5 % wird doch wieder direkt abverkauft, wie die letzten Monate zeigen…

    Also du hast recht: Sekt oder Selters - das kann nur ich entscheiden

    Einfach liegen lassen, es kommen auch wieder bessere Zeiten. Freue mich heute über knapp 15 Euro Ausschüttung auf den

    INVESCO FTSE All-World
    IE0000QLH0G6

    der hier weiter gefüttert wird.
    Die nächste Ausschüttung auf

    L&G Global Dividends
    IE0005AJA0P1

    kommt nächste Woche. Auch hier wird der Bestand weiter aufgestockt. Der schüttet jeden Monat aus.
    Die thesaurierenden Vorgänger zu beiden stehen hier im Orderbuch mit Limit zum Verkauf. Der Erlös geht dann direkt in die beiden oben. Die Orderkosten für die Verkäufe habe ich mit der Ausschüttung von heute ja schon drin. ^^

    Ausschüttende ETF's scheinen ja derzeit sehr beliebt zu sein und den thesauriere den Rang abzulaufen. Vielleicht befolge ich Deine Strategie, verkaufe die beiden

    • SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF
    • IShares MSCI ACWI UCITS ETF

    wenn die Rendite wenigstens wieder 0% erreicht und schiebe den Erlös dann in die ausschüttenden Varianten:

    SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (Dist)
    iShares MSCI ACWI UCITS ETF (Dist)

    Das stimmt zwar, aber m. E. leben wir seit spätestens 2022 in einer neuen Realität. Früher gab es EINE geopolitische Unruhe, die Börsen gingen bis 20% runter (bei Corona sogar bis zu 35%), und haben sich anschließend spätestens innerhalb 2 Jahren erholt- weil eben in der Erholungsphase nicht permanent neue „Baustellen“ aufgetaucht sind.

    Jetzt ist es leider so, das ein Krieg (oder was anderes) den nächsten jagt. Und das wird leider m.E. auch so bleiben…

    Bitte nichr falsch verstehen . Grundsätzlich ist die Denke „Buy and hold“ bzw. Aussitzen ja nicht verkehrt. Nur darf man das in der neuen Realität durchaus mal hinterfragen.

    Ist eben auch blöd, das zu Beginn meines Ruhestands alles abrauscht. Seit exakt 6 Monaten haben meine beiden „normalen „ MSCI ETF‘s null Prozent Rendite erwirtschaftet, während sie Ende Februar bei plus 5% lagen. Das war wahrscheinlich ein Mini-Erholungs-Slot zwischen 2 „Baustellen „😏

    ... dann würde ich JETZT das Thema VERKAUFEN erstmal vergessen. Lieber etwas länger einen Klumpen mit rumschleppen als NUN Verluste einfahren. Bisher hat dich der Klumpen (oder auch die Klumpen) nicht erdrückt. Aber wenn du es gar nicht mehr aushältst.... deine Entscheidung :)

    Genauso sehe ich das auch - nicht verrückt machen lassen und jetzt panisch verkaufen. Bisher hat mich der Klumpen (zumindest der Tech-Sektor ETF) - wie du richtig erkannt hast - seit über 5 Jahren nicht erdrückt :) Auch wenn es bei diesem - für meine Verhältnisse und Sichtweise - extreme Schwankungen gab.

    heute ist Rheinmetall wieder um 1,6% gefallen

    Tja, ich sollte mehr auf mein Bauchgefühl hören. Gestern mittag buchhalterisch im Depot ca. 6K mehr, da war ich schon kurz vorm "Verkaufen"-Button (alle Einzelaktien + Sektor ETF). Heute rauscht wieder alles ab.

    Aber that's my problem. Fest steht, das diese Wertpapiere kurzfristig raus müssen, auch wenn Kapitalertragssteuer plus echter Verlust (im Vergleich zu höheren Kursständen) anfällt. Gewinne habe ich ja trotzdem gemacht.

    Habe ja von euch gelernt: Möglichst nicht in den Rückspiegel schauen - was mir leider gedanklich immer noch sehr schwerfällt, wie ihr bemerkt habt. Vor allen wenn bei der YTD (Year-to-Day) Rendite des gesamten Depots aktuell minus 2& steht. Also Q1 / 2026 ist schon mal miserabel gelaufen - auch für meine MSCI ACWI so wie ich das sehe.

    Habt Nachsicht :)

    Hallo @9A,

    Du hast meine Situation wirklich gut analysiert und dank des - auf mich fast 100%ig zutreffenden - fiktiven Beispiels - für mich Handlungsempfehlungen abgeleitet - VIELEN VIELEN Dank.

    800 EUR als monatliche Aufstockung passen auch grob zu meiner Range, bei einer 50/50 Verteilung.

    Mit dem "Umbau" (Günstigerprüfung etc.) muss ich mich nochmal näher beschäftigen, danke für den Tipp.

    Ja, ich kenne jemanden: Mich (mit 66 Jahren und 2 Monaten bis zum regulären Renteneintrittsalter gearbeitet. Was für mich auch sinnvoll war :)

    Auch mit Eintritt ins Rentenalter bringt man noch eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein Investment in Aktien mit: einen langen Anlagehorizont. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt im Alter von 60 Jahren für Männer bei weiteren 21 Jahren und für Frauen bei 25 Jahre. Sollte es zu einem Einbruch an den Märkten kommen, hat man genügend Zeit, den Kurssturz auszusitzen.


    https://www.focus.de/finanzen/alter…ac6c6cc9b4.html

    https://www.focus.de/finanzen/angst…11ace4b669.html

    Nicht jeder geht mit 60 in den Ruhestand, viele erst mit 67 Jahren. Dann hat man u.U. eben keine Zeit mehr, einen Einbruch auszusitzen bzw. nach Erholung der Märkte nach lange davon profitieren zu können...

    Wenn du, 1st_Replicant , wirklich deine Überlegung in Gänze umsetzen willst, würde ich warten, bis die aktuelle Lage wieder etwas ruhiger ist.

    HAllo Boersenfeger , ja, das sehe ich genauso. Abwarten bzw. "häppchenweise" vorgehen ist in der jetzigen Lage für mich das Sinnvollste.

    Immerhin habe mich guten Gewissens von den Einzalaktien Nvidia und Hensoldt sowie dem Sektor-ETF Rüstung getrennt, auch wenn (insbesondere. bei Nvidia) einiges an Kapitalertragssteuer direkt einbehalten wurde.

    Der nächste Schritt wäre der Verkauf von Rheinmetall und dem Sektor-ETF MSCI Information Technology - bei beiden fällt es mir derzeit noch schwer...(da ich an die Branchen glaube)

    Ich überlege aber, ob ich zu meinen 2 MSCI ACWI IMI und MSCI ACWI noch einen "klassischen" MSCI dazu nehmen soll. Oder einen reinen MSCI Schwellenländer beimischen?

    Obwohl ich 3 ETF's (wenn der o.g. verkauft ist) eigentlich für zuviel des Guten halte.

    Aktuelle Gewichtung im Depot:

    Rheinmetall 15 %
    SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF: 29 %
    iShares MSCI ACWI UCITS ETF: 28 %
    Amundi MSCI Information Technology ETF: 28 %

    Mir ist bewusst, da sich mir all diese Gedanken und Umschichtungen VOR dem Ruhestand hätte überlegen sollen, aber so ist es nunmal.

    Mitte /Ende diesen Jahres möchte ich einfach "Ruhe" haben und nur noch bei Bedarf "entnehmen" :)

    Hallo in die Runde,

    da die aktuellen Unsicherheiten wie geopolitische Lage, überbewerteter KI-Boom etc. uns m.E. auch die nächsten Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte begleiten werden, überlege ich ernsthaft, bzgl. meiner Wertpapiere aktiv zu werden.

    Auch wenn es oft heißt “Politische Börsen haben kurze Beine”, werden wir aktuell ja bereits länger eines besseren belehrt. Dazu dann noch die ganzen gehypten Sektoren wie Rüstung und KI. Klar ging es nach dem Zoll-Desaster April 2025 auch wieder aufwärts, aber die geopolitische und weltweit wirtschaftliche Lage (letztere beeinflusst definitiv die Finanzmärkte) ist leider jetzt eine andere. Nvidia sitzt auf Bergen von Chips, die sie nicht absetzen können, Rheinmetall kann produzieren und möchte liefern, hat aber keine oder nicht genug verbindliche Aufträge der Regierung etc. etc. In europäischen ETF'S sehe ich derzeit keine Alternative.

    Aktuelles Vermögen:

    • Risikoarme Anlagen (FG, TG): 245 K
    • Risikobehaftete Anlagen (Depot): 249 K

    Mein Depot hat seit Jahresbeginn eine Rendite von 0%. Vor ca. 1 Monat (Januar 2026) betrug der Depotwert noch 265 K :(

    Gewichtung im Depot:

    Einzelaktien

    • (Nvidia, Rheinmetall, Hensoldt): 24 %

    MSCI World ETF

    • SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF: 25%
    • IShares MSCI ACWI UCITS ETF: 25 %

    Sektor ETF

    • Amundi MSCI Information Technology ETF: 24%
    • HAN ETF Defence: 2%

    Da ich mit Schwankungen und Verlusten - mit zunehmenden Alter - immer weniger gut umgehen kann, überlege ich folgendes:

    1. Den Anteil FG / TG ggf. auf 60% erhöhen, Wertpapiere dann auf 40% reduzieren.
    2. Alle Einzelaktien verkaufen, alle Sektor ETF’s verkaufen.
    3. Die durch den Verkauf erzielte Summe zu gegebener Zeit (vielleicht aktuelle erst mal abwarten) in die beiden MSCI-World ETF’s investieren.

    Die beim Verkauf anfallende Steuer ist sicher ein Wermutstropfen, aber damit könnte ich leben. Irgendwann fällt sie ja sowieso an, besonders bei den Einzelaktien, die keine günstigere Regelung haben wie die ETF’s.

    Ich zahle im Ruhestand nichts mehr ein, sondern möchte natürlich stückchenweise entnehmen.

    “Aussitzen” ist nämlich schwierig, wenn man sich seine Lebensträume ich den nächsten 5-10 Jahren (Fernreisen) erfüllen möchte. Dafür habe zumindest ich ja die Wertpapiere gekauft. :)

    Sicher gibt es unter euch den ein oder anderen, der ebenfalls gerade den Ruhestand begonnen hat und vor der gleichen Frage steht.

    Es zählt nur, was am 31.12. im Depot ist. Was Du innerhalb eines Jahres kaufst/verkaufst, ist steuerlich schon abgerechnet. Lediglich was über den Jahreswechsel im Bestand ist, interessiert die VAP.

    Danke, dann zählen Mitte des Jahres neu erworbene ETF's ja auch dazu. Ich gehe davon aus, das dann die Erträge in Zeitraum Kaufdatum bis Jahreswechsel 2025/2026 zur Berechnung verwendet werden, oder? Die Erträge wären ja quasi auch mit dem Zeitraum 01.01.2025 bis Jahreswechsel 2025/2026 identisch.

    Hallo Community,

    ich habe in 2025 unterjährig ETF-Anteile (Stücke) gekauft und verkauft. Ich weiss nicht, wie die Berechnung der Vorabpauschale in diesem Fall erfolgt. Folgende Szenarien sind für mich relevant (Werte sind fiktiv):

    Szenario 1 - ETF-Verkauf unterjährig
    01.01.2025 - Bestand 100 Anteile, Depotwert 10.000 €
    30.06.2025 - Bestand 100 Anteile, Depotwert 9.000 €
    30.06.2025 - Verkauf 50 Anteile (keine Erträge, - 10% seit 01.01.2025)
    01.07.2025 - Bestand 50 Anteile, Depotwert 4.500 €
    31.12.2025 - Bestand 50 Anteile, Depotwert 4.950 € (Erträge + 10% seit 01.07.2025)

    Szenario 2 - ETF Kauf unterjährig
    01.01.2025 - Bestand 0 Anteile, Depotwert 0 €
    01.07.2025 - Kauf 50 Anteile, Depotwert am 01.07.: 5.000 €
    31.12.2025 - Bestand 50 Anteile, Depotwert 5.500 € (Erträge + 10% seit 01.07.2025)

    Szenario 3 - ETF Kauf und Verkauf unterjährig
    01.01.2025 - Bestand 0 Anteile, Depotwert 0 €
    01.04.2025 - Kauf 50 Anteile, Depotwert am 01.04.: 5.000 €
    30.06.2025 - Verkauf 50 Anteile (- 10% seit 01.04.)
    01.07.2025 - Bestand 0 Anteile, Depotwert 0 €
    31.12.2025 - Bestand 0 Anteile, Depotwert 0 €
    Hier dürfte eigentliche keine Vorabpauschale anfallen, da keine Erträge - oder?

    Sicher kann mir der ein oder andere Experte Licht ins Dunkel bringen :)

    Hallo liebe Gemeinde,

    Ich habe 2025 an der Aktion “3% Aktionszins p.a. für 4 Monate” teilgenommen.
    Da das neu eingezahlte Geld auf das Extra-Konto inzwischen länger als 4 Monate auf dem Extra-Konto liegt:

    Kann ich aus dem Extra-Konto das eingezahlte Geld wieder entnehmen, oder besteht dann kein Anspruch mehr auf die 3% Zinsen (für 4 Monate)? Die Zinsgutschrift erfolgt ja erst zum Jahresende, soweit ich weiss. Würde lieber jetzt woanders 1 Jahr FG anlegen...

    Hallo zusammen,

    ich habe bereits hier einige Kommentare gelesen und auch schon sonstige Recherchen durchgeführt.

    Mein Ziel kurz und Knapp:
    Sinnvolle und einfache Entnahmestrategie
    Das Töpfe-Prinzip wird ja nicht so empfohlen, wenn es einfach sein soll.

    Situation: Alter 66, Rentenbeginn ab 01.01.2026
    Verhältnis Risikoarme / Risikoreiche Anlagen: 50/50 - dabei möchte ich gerne die nächsten 5 Jahre bleiben (jährliches Rebalancing), danach kann die Verteilung ruhig etwas "sicherer" sein.

    Mein normaler Renteneingang sollte für meine monatlichen erforderliche Ausgaben ausreichen. Mein Vermögen soll bis zum Ableben verbraucht sein.
    Entnahmen sind für Reisen, Hobby (Fotografie) sowie unerwartete Kosten (Auto etc.) geplant. Ich kalkuliere in meinen Berechnungen mit einem Lebensalter 90 Jahre. Da können natürlich auch noch unerwartet hohe gesundheitliche Kosten eine bedeutende Rolle spielen.
    In den nächsten 5 Jahren möchte ich noch 8 längere Fernreisen machen, und da auch nicht sparen. Diese Reisen gehen natürlich ins Geld. Über 70 werden sich meine Reisen dann wohl eher auf Europa beschränken.

    Meine Überlegung: denke ich: Einfach monatlich das entnehmen was ich brauche - nicht mehr.

    Meine Frage:
    Aus welchem Anlagenteil? Hier habe ich ja schon öfters gelesen: wenn das Wertpapierdepot schlecht läuft -> aus TG-Depot, wenn das das Wertpapierdepot gut läuft, aus dem Depot verkaufen. Man erwischt halt nur nie den richtigen Zeitpunkt :)

    Wie handhabt ihr das denn so in vergleichbarer Situation?