Beiträge von kansis

    ch hab TR im Gegensatz zu SC noch niemals im Browser genutzt (wusste aber auch nicht, dass es seit wann auch immer geht), obwohl ich die App maximal furchtbar unübersichtlich finde im Gegensatz zu SC.

    So unterschiedlich sind die Empfindungen. Ich nutze beide Apps und allein der perma Dark Mode bei SC ist jedes Mal wie ein Schlag mit dem Hammer auf den Kopf. Es ist immer so bedrückend, dass ich das Ding immer direkt wieder schließe. Gleichzeitig finde TR tatsächlich um einiges übersichtlicher klarer strukturiert. Naja, und ich mag die ein oder andere Funktion (wöchentlich ausführbare Sparpläne, die (leider inzwischen wieder weggekürzte) Liste der Positionen in den ETFs etc.

    Aber gut, das führt jetzt doch wieder zu weit weg vom Thema, insofern...

    Wegen der 2 FA oder weshalb sollte SC nicht im Browser funktionieren?

    Nutzt Du eins von beiden?

    Habe ich nicht behauptet. Habe damit nur auf die für mich irritierende Aussage des ersten Antwortposts reagiert, der ja in Teilen schon wieder korrigiert wurde. Ersten bieten beide Plattformen eine Weboberfläche (TR eigentlich auch nicht "mittlerweile, sondern schon einige Jahre ;) ), zweitens ist das Handeln ohne App bei beiden Anbietern nicht möglich; jedenfalls muss ich schon meine Anmeldung per 2 FA durchführen.

    Es gibt diverse Rechner; u.a. hier kannst du die Kosten spezifisch eingeben, allerdings ohne Startkapital. Glaube aber, dass die Kosten mit Blick auf die jeweiligen Rechner keinen großen Unterschied aufs Gesamtergebnis ausmachen.

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    Ich bin aktuell im MSCI ACWI investiert und habe diesen um 10% durch den MSCI STOXX Europa 600 ergänzt.

    Mit dem Europa 600 hast den US-Anteil ein wenig reduziert und Europa etwas stärker gewichtet. Kann man so machen ist aber aus meiner Perspektive zumindest nicht zwingend erforderlich. Der ACWI steht auch ohne weitere Ergänzungen sehr gut da.

    Wenn du es so einfach wie möglich halten möchtest, besteht absolut kein zusätzlicher Handlungsbedarf. Ich, und viele andere hier beschränken sich auf die Ein-ETF-Strategie und besparen z.B. den von dir genannten ACWI oder den FTSE ALL World, manche auch den Amundi Prime All Country World, wobei hier viele aufgrund der Firmenpolitik Amundis eher skeptisch sind.

    Inwieweit ist es bei einem Dauerauftrag wichtig, daß er als Echtzeitüberweisung ausgeführt wird? Ist der eine Tag, den eine normale Überweisung typischerweise kostet, bei einem Dauerauftrag kritisch?

    So kann man zumindest sichergehen, dass das Geld immer auch genau an dem Tag an anderer Stelle zur Verfügung steht, an dem man es dann (vielleicht) auch direkt verwenden möchte. Meine alten Daueraufträge waren alle zwecks Geldeingang auf den 01. jeden Monats eingetaktet. Hat zur Folge, dass es z.B. heute noch nicht angekommen ist. Kein Untergang, ich bin aber ungeduldig🤷‍♂️

    Für die DKB-Kunden:

    Wer möchte, dass seine alten Daueraufträge ebenfalls in "Echtzeit" ausgeführt werden, muss diese löschen und komplett neu anlegen. Eine Anpassung im Bearbeitungsmodus ist nicht vorgesehen.

    Die Ausführung der Echtzeitüberweisungen erfolgt täglich zwischen 02:00 - 08:30 Uhr sowie 12:30 - 18:00 Uhr🤷‍♂️ Außerhalb dieser Zeiten, findet keine Ausführung statt.

    Bitte nicht vergessen, dass die Familienversicherung eine heilige Kuh der Union, der SPD und der Faschisten ist.

    Ich komme ja nun aus einer deutlich linksorientierten Sozialisierung und bin auch entsprechend eingestellt, aber hier derart zu pauschalisieren ist absolut unterirdisch und vergiftet den gesellschaftlichen Diskurs immer stärker. Und wenn man sich hier schon über Faschismus auslässt, dann sollte man vielleicht nicht völlig blind gegenüber Entwicklungen sowie gesellschafts-politischen Maßnahmen der jüngeren Vergangenheit sein. Wenn ich nur daran denke, wie in einer – in der Geschichte der Bundesrepublik nie dagewesenen Art und Weise – Millionen Menschen systematisch aufgrund eines körperlich-medizinichen Merkmals selektiert, markiert und zunehmend aus der Gesellschaft entfernt wurden, dann sollte man vielleicht etwas zurückhaltend mit einseitigen Zuschreibungen sein. Was da vor allem auch durch selbsternannte "linke" Akteure an Zukunftsplänen und Existenzen vieler Menschen (auch mich betreffend) zerstört wurde, ist noch immer kaum zu ertragen.

    Nur für die höheren Kosten im Gesundheitsbereich finde ich 200.000 Euro in einem Welt ETF angemessen. Für die Pflege wohl 100.000. Euro. Rentenlücke kann für viele schnell 1.000.000 Euro ausmachen. (Siehe ePapier).

    Dann bleibt für die allermeisten Menschen nur eine logische Konsequenz: Das Leben im Hier und Jetzt auskosten soweit es geht und sich nicht weiter um das Alter kümmern. Wäre angesichts solcher Zahlen verschenkte Lebenszeit.

    Je höher das Risiko desto höher der Beitrag bzw. Evtl. Sogar eine Ablehnung. So ticken Versicherungen.

    Schon klar, aber hier geht es nicht um den Hausrat. Es wird einem oft, auch in jungen Jahren gesagt, dass man bei schwierigen Fragen doch auch mal Rat/Unterstützung bei einem Psychologen einholen soll. "Kann ja nicht schaden", oder lieber präventiv als zu spät etc. Naja, was bedeuten kann ist klar....Oder wenn Ärzte bei irgendwelchen Krankschreibungen merkwürdige Diagnosen verschriftlichen, die aber irgendwie nicht das Problem waren. Passiert übrigens häufiger, als man denkt. Ich habe das früher nie überprüft. Wie will man später der Versicherung erklären, dass dies Quatsch war? Das kann sich sogar schon beim Einstellungsverfahren in den Öffentlichen Dienst katastrophal auswirken. Ich habe dafür kein Verständnis.

    Woher nehmt ihr das Geld zum spontanen Nachkauf? Der Notgroschen sollte dafür doch nicht angetastet werden und alles andere sollte doch bereits investiert sein (bis auf das Geld, was man monatlich benötigt) ?

    Es kommt halt immer darauf an; auch auf die jeweilige Herangehensweise. Wenn das Depot noch nicht sehr groß ist, kann man schon noch mal schnell ein paar zusätzliche Euros, die dann trotzdem relativ nennenswert sind, zusammenkratzen, um günstig nachzukaufen; ich hätte dabei kein Problem, dafür auch in Teilen auf meinen Notgroschen zurückzugreifen (wie beim letzten Trump-Zoll-Dip).

    Andere haben vielleicht noch einen Teil im "Sicherheitsbaustein" und setzen davon einen Teil um. Später wird dann Gewichtung der Sparpläne im Zweifel wieder entsprechend angepasst.

    Man kann aber auch immer "voll" investiert sein. Dann gehts eher nicht. Auch eine Möglichkeit.