Beiträge von Einundzwanzig

    Wenn du etwas mehr Risiko willst, dann könntest du deine Sparrate dahingehend anpassen, dass du zu 50 - 70 % weiter den Welt-ETF besparst und die verbliebenen 30 - 50 % dann in einen 2-fach-gehebelten Welt-ETF steckst. Dann hast du weiterhin die Weltwirtschaft im Portfolio, fährst allerdings etwas mehr Risiko mit einem moderaten Hebel.

    Einzelaktien würde ich in deiner Situation komplett meiden, gerade Pennystocks wie DroneShield.

    Und warum sind die Netzentgelte so hoch? In den Zeiten, in denen es noch keine EE gab, waren jährlich nicht einmal 10 Eingriffe notwendig, um das Netz stabil zu halten. Heute braucht man mehrere 10000 Eingriffe pro Jahr, damit das Netz nicht zusammenbricht. Die Kosten hierfür, die auf die Netzentgelte umgelegt werden, betragen zwischen 2 und 4 Mrd. EUR jährlich. Das sind Kosten, die nur wegen der volatilen Einspeisung der EE entstehen.

    Bitcoin fixes this:

    https://www.wiwo.de/finanzen/gelda…r/29940786.html

    ;)

    Kurze Erklärung zum gestrigen Kursturz bei STRC:

    Gestern zum Handelsstart in den USA stürzte der Kurs innerhalb von rund 30 Minuten zeitweise bis auf etwa 71 Euro (82,00 $) ab. Nach allem, was man aktuell beobachten kann, dürfte es sich dabei um eine Liquidationskaskade gehandelt haben.

    Viele Anleger hatten sich nach Monaten mit stabilen Kursen nahe 100 US-Dollar, wie von Strategy auch kommuniziert und angestrebt, offenbar zu sicher gefühlt. STRC galt zunehmend als „langweilig stabil“, weshalb einige Investoren ihre Positionen gehebelt haben dürften, um ihre Rendite noch weiter zu steigern. Als der Kurs dann gestern unter Druck geriet, wurden erste Positionen automatisch liquidiert. Diese Verkäufe drückten den Kurs weiter nach unten, lösten neue Margin CaIIs aus und führten wiederum zu weiteren Zwangsverkäufen. – Mal sehen, was der Markt jetzt macht.

    Gestern, am Mittwoch hat es bei diesem „Produkt“ ganz schön „aua“ gemacht….

    Der Kurs ist deutlich zurückgegangen und es gibt gewisse Schwierigkeiten.

    Alarmstufe ROT, würde man beim Raumschiff Enterprise sagen.

    Ja, das stimmt. Von Alarmstufe Rot würde ich allerdings noch nicht sprechen. Fakt ist aber, dass der Markt aktuell offenbar nicht bereit ist, STRC bei einer Dividendenrendite von 12,5 % dauerhaft nahe 100 US-Dollar zu bewerten.

    Eine Rolle spielt sicherlich auch das neue Konkurrenzprodukt von Strive, das aktuell mit rund 13 % Rendite wirbt und sogar tägliche Ausschüttungen vornimmt. Der Kurs hält sich dort bislang konstant um 100 US-Dollar, was zumindest zeigt, dass solche Produkte grundsätzlich auf Interesse stoßen. Auch der Verkauf der 32 BTC durch Strategy dürfte bei einigen Anlegern nicht gerade vertrauensfördernd gewirkt haben und zum Kursrückgang beigetragen haben.

    Aktuell notiert STRC rund 10 % unter dem angestrebten Kurs von 100 US-Dollar. Damit erfüllt das Produkt momentan tatsächlich noch nicht das Versprechen, sich wie eine Art „Bitcoin-Tagesgeld“ mit möglichst geringer Volatilität zu verhalten.

    Andererseits befinden wir uns immer noch in den ersten Monaten eines komplett neuen Finanzprodukts. Dass es zu Beginn etwas ruckelt, überrascht mich nicht besonders. Der Markt muss sich vermutlich erst einmal einpendeln.

    Eigentlich finde ich es sogar ganz spannend zu beobachten, was jetzt passiert. STRC wurde schließlich genau für solche Situationen konstruiert. Die Dividende kann angehoben werden, um die Nachfrage zu erhöhen und den Kurs wieder näher an die 100 US-Dollar zu bringen. Ob das funktioniert, werden die nächsten Monate zeigen.

    Spannend bleibt es auf jeden Fall. Ich habe heute jedenfalls noch einmal 129 Anteile für rund 90 US-Dollar bzw. 78 Euro nachgekauft und damit meinen durchschnittlichen Einstiegskurs weiter gesenkt. Ob das eine gute Entscheidung war, werden wir in ein paar Monaten sehen. Wenn das Konzept aufgeht, dürfte der aktuelle Kursbereich rückblickend interessant gewesen sein. Wenn nicht, habe ich zumindest einen praktischen Erfahrungswert gesammelt.

    PS: Keine Anlageberatung ;)

    Off-Topic: Ich bin mittlerweile seit etlichen Jahren in verschiedenen Foren unterwegs. Allerdings ist mir noch kein Forum begegnet, in dem sich so viele Nutzer gegenseitig blockieren.

    Schon ein spezielles Klientel hier und irgendwie auch ein Spiegelbild der Gesellschaft: Andere Meinungen werden einfach ausgeblendet, wenn sie nicht zur eigenen Sichtweise passen oder zu anstrengend sind. Aber so scheint der Geist der Zeit zu sein. Irgendwie traurig, aber auch irgendwie lustig, wenn sich erwachsene Menschen nicht anders zu helfen wissen ^^

    PS: Hoffentlich bekomme ich jetzt (k)einen „blauen Balken“ :S

    Die Frage ist, wie sicher ist das Geld in so einem ETF, wie groß die Gefahr das der Kurs einbricht?

    BlackRock ist als größter Vermögensverwalter der Welt zunächst einmal ein ziemlich vertrauenswürdiger Emittent. Das eigentliche Risiko liegt aus meiner Sicht daher weniger bei BlackRock selbst, sondern vielmehr bei Bitcoin. Du verkaufst hier einen Teil der möglichen Bitcoin-Kursgewinne gegen regelmäßige Ausschüttungen. Dafür bekommst du laufenden Cashflow, verzichtest aber auf einen Teil der Upside.

    Am Ende hängt die Bewertung des Produkts davon ab, wie du die Zukunft von Bitcoin einschätzt. Glaubst du, dass Bitcoin langfristig an Relevanz gewinnt und sich als digitales Asset etabliert, kann so ein Produkt interessant sein. Glaubst du dagegen, dass Bitcoin irgendwann gegen Null geht, solltest du logischerweise die Finger davon lassen.

    Niemand kennt die Zukunft. Deshalb bleibt am Ende nur, mit Wahrscheinlichkeiten zu arbeiten und auf Basis dieser Annahmen Entscheidungen zu treffen.

    15-25% „Ausschüttungsrendite“ plus Kursgewinne…

    Wie blöd muss man sein?

    Aber eine Bank verkauft selbstverständlich alles, woran sie verdienen oder Risiken auf andere abwälzen kann.

    Dafür beschäftigt sie keine Analysten (allenfalls zur eigenen Risikominderung), sondern Werbeprofis und Verkäufer, die mit markigen Sprüchen und viel FOMO leicht erreichbare Opfer (LeO) bei ihrer Gier ansprechen.

    Nothing more…

    So blöd ist das eigentlich gar nicht. Das Produkt verkauft CaII-Optionen auf Bitcoin und tauscht einen Teil der möglichen Kursgewinne gegen laufende Erträge. Das ist ein bekannter Ansatz, der seit Jahrzehnten bei Aktien und Indizes eingesetzt wird.

    Für einen langfristigen Bitcoin-Hodler dürfte ein Spot-ETF oder direkter Kauf von Bitcoin wahrscheinlich die bessere Wahl sein. Es gibt aber auch Anleger, die regelmäßige Ausschüttungen höher gewichten als die maximale Kursentwicklung.

    Unabhängig davon zeigen solche Produkte vor allem, wohin die Reise geht. Bitcoin hält Schritt für Schritt Einzug in die klassische Finanzwelt und gewinnt dort zunehmend an Bedeutung. Welche konkreten Produkte sich am Ende durchsetzen werden, steht auf einem anderen Blatt. Bitcoin selbst ist das letztlich auch ziemlich egal. Ich bin auf jeden Fall gespannt, welche Ideen anderen Vermögensverwalter oder Banken noch haben, Produkte auf Bitcoin-Basis zu entwickeln.

    Die Finanzbranche glaubt wohl eher an die Dummheit oder Gier der Anleger.

    Allein schon bei der Namensgebung war man bei Blackrock wohl echt kreativ. "Premium", wer will denn wohl kein Premium-Produkt haben? Mich erinnert das eher an den "Premium Fonds" eines sog. Börsenexperten, von dem es wohl heißt: "der schützt vor allem, sogar vor Rendite."

    Dann nennt man das Produkt "ETF", das hört sich ungefährlich an. Das Ding ist alles, nur kein ETF nach unserem Verständnis. Was es genau ist, habe ich nicht herausfinden können, aber es hat wohl etwas mit Options-Zockerei zu tun.

    Monatlich zweistellige Dividenden? Also jährlich über 100%? Wohl kaum. Jemand schreibt was von 15%-25%. Die hat ja damals nicht mal Bernie Madoff versprochen. Bei ishares liest man etwas von 0,65% "sponsor fee". Keine Ahnung, ob das so etwas wie TER ist. Mal kurz nachdenken. Da verkauft also jemand für unter 1% Anlageinstrumente, von denen er aber Renditen im zweistelligen Prozentbereich angibt? Da fragt man sich doch, warum die das Geschäft nicht selber machen, anstatt sich mit weniger als 1% zufrieden zu geben?

    Von monatlich zweistelligen Ausschüttungen ist doch gar nicht die Rede. Das Produkt zielt laut BlackRock auf eine jährliche Ausschüttungsrendite von etwa 15–25 % ab, die monatlich ausgezahlt werden soll. Die Erträge sollen über den Verkauf von CaII-Optionen auf den Bitcoin-ETF IBIT erwirtschaftet werden.

    Und die 0,65 % Gebühr sind doch kein Argument gegen die Strategie. Nach deiner Logik dürfte es keine aktiven Fonds, Hedgefonds oder Vermögensverwalter geben, weil diese ihre Strategien ja einfach privat handeln könnten.

    Das Produkt ist im Kern total simpel. BlackRock verkauft hier einen klassischen Covered-CaII-Ansatz auf Bitcoin. Dafür erhält man laufende Prämieneinnahmen, verzichtet aber auf einen Teil der möglichen Kursgewinne. Dieser Trade-off ist der Kern des Produkts. Das Ziel ist nicht, Bitcoin zu schlagen, sondern laufende Erträge aus der Bitcoin-Volatilität zu generieren: Link zum Produkt

    Ob man das attraktiv findet, ist eine andere Frage.

    In Prozent oder Cent?

    In Prozent. Laut BlackRock soll der neue ETF eine laufende Rendite von etwa 15 bis 25 % pro Jahr erwirtschaften und die Ausschüttungen monatlich auszahlen. Das Ganze erfolgt über eine Optionsstrategie auf Bitcoin, wobei gleichzeitig mindestens 70 % der möglichen Kurssteigerungen von Bitcoin mitgenommen werden sollen.

    Ob das Produkt am Ende hält, was es verspricht, wird man sehen. BlackRock bringt damit nicht nur einen Bitcoin-ETF nach dem anderen auf den Markt, sondern entwickelt mittlerweile immer spezialisiertere Produkte rund um Bitcoin. Das zeigt schon recht deutlich, dass man dort von einer langfristigen Nachfrage ausgeht.

    Mir war offenbar nicht bewusst, dass man hier Eigentum an Threads erwerben kann, um im Tagesrhytmus Firmenankündigungen zu posten und Produkte zu bewerben.

    Ich dachte, dies wäre ein Forum, wo Threadersteller Fragen stellen, die andere User beantworten und kommentieren sollen.

    Offensichtlich habe ich mich geirrt?

    Echt bitter, wie du dich an Bitcoin und Strategy (STRC) abarbeitest, geh doch mal ne Runde wandern :)

    Ist doch der Thread von Einundzwanzig , kann er doch machen. Wäre nur transparent und ehrlich, falls er investiert ist. Das hab ich jetzt nicht raus gefunden.

    Bin ich:

    Einundzwanzig
    2. Juni 2026 um 22:05


    Mich spricht diese Aktie allerdings nicht an, bin in diesem Rendite Spektrum aber in diversen Anleihen investiert, i.d.R. schwanken die Kurse in meinem Anleihen Depot nicht so stark als im Aktiendepot. Quasi hohe Rendite bei entsprechendem Risiko mit wenig Volatilität, wie z.B. WKN: A181ZP, 11,250% Mellenu Finance S.A. 2028, und viele mehr, bin sehr zufrieden seit vielen Jahren. Natürlich alles "vernünftige" Positionsgrößen zum Gesamtdepot.

    Bei Aktien halte ich es lieber klassisch: Langweilig, Diff. Rendite 2%-4%, gerne mäßiges Wachtum, werden nie verkauft, buy/hold.

    Das klingt doch gut. Weiterhin viel Erfolg :thumbup:

    Kleines Update: Strategy hat heute bekanntgegeben, dass STRC ab sofort auf halbmonatliche Dividenden umgestellt wird. Künftig gibt es also zwei Ausschüttungen pro Monat statt einer. Die erste Auszahlung im neuen Rhythmus erfolgt am 15. Juli und beträgt 0,48 US-Dollar je Aktie. An der jährlichen Zielrendite von aktuell 11,5 % ändert sich dadurch nichts, sie wird lediglich auf zwei Zahlungen pro Monat aufgeteilt :)

    Da kann man jetzt noch herrlich weiter diskutieren, aber in meinen Ohren ist die Äußerung "was Anatolisches" nicht in Ordnung. Kann natürlich sein, dass damit eine der beiden existierenden Sprachen Ostanatolisch oder Zentralanatolisch gemeint war, aber auf mich klang das eher nach "irgendwas Osmanisches" o.ä., und da wird dann halt vieles Verschiedenes in einen Topf geworfen, da mag man ja sogar Arabisch mitdenken, was ja nun eine andere Sprachfamilie ist.

    Früher hat man gesagt: „Ich verstehe nur Chinesisch." ;)

    Zurück zum Crash... 📉;(