Beiträge von Einundzwanzig
-
-
Der September ist vorbei und damit Zeit für das nächste Update:
STRC hat die Erholung der vergangenen Monate fortgesetzt und ist inzwischen praktisch wieder am Ziel angekommen. Aktuell notiert das Papier bei rund 99,53 US-Dollar und damit genau in dem Bereich von 99 bis 100 US-Dollar, den Strategy langfristig anstrebt.
Strategy hat im September weiter massiv zurückgekauft. Das ursprünglich eine Milliarde US-Dollar schwere Digital-Credit-Rückkaufprogramm wurde Anfang September auf 2 Mrd. US-Dollar verdoppelt. In den darauffolgenden Wochen wurden immer wieder dreistellige Millionenbeträge für STRC-Rückkäufe eingesetzt. Ende September beziehungsweise Anfang Oktober waren von dem Programm noch 547,2 Mio. US-Dollar verfügbar. Allein zwischen dem 28. September und 4. Oktober wurden weitere 176,3 Mio. US-Dollar für STRC-Rückkäufe eingesetzt.
Parallel werden inzwischen auch wieder Bitcoin gekauft. Ende September kamen zunächst 1.665 BTC, zuvor bereits 950 BTC hinzu. Anfang Oktober folgten weitere 334 BTC, womit Strategy aktuell genau 848.000 Bitcoin hält. Die Cash-Seite bleibt ebenfalls solide: Zum 4. Oktober lagen USD Reserve und frei verfügbares USD Cash zusammen bei rund 5,7 Mrd. US-Dollar.
Damit scheint das neue Capital Framework genau das zu tun, was Strategy angekündigt hat: STRC wurde Schritt für Schritt wieder in Richtung 100 US-Dollar gebracht, während parallel die Bitcoin-Akkumulation wieder aufgenommen wurde. Die Dividendenrate bleibt für Oktober weiterhin bei 12 % p.a.
Eine weitere Änderung hatte ich hier bereits separat angesprochen: Strategy möchte die Ausschüttungen künftig täglich vornehmen. Darüber stimmen die Aktionäre am 28. Oktober ab. Sollte der Vorschlag angenommen werden, könnte die Umstellung bereits Anfang November erfolgen.
Bei meiner eigenen Position lief der September dagegen ziemlich unspektakulär weiter. Mitte des Monats erhielt ich 101,03 Euro netto, Ende September weitere 103,30 Euro netto. Insgesamt waren es damit 204,33 Euro. Die kumulierten Ausschüttungen seit Beginn meines STRC-Tagesgeldkontos liegen inzwischen bei 1.009,07 Euro netto.
Wie geplant wurden davon wieder zweimal jeweils 100 Euro über den Sparplan reinvestiert:
16.09.2026: 1,176470 STRC zu 85,00 Euro
02.10.2026: 1,123595 STRC zu 89,00 EuroDamit kamen weitere 2,300065 STRC hinzu.
Spoiler anzeigen
An meiner Strategie ändert sich weiterhin nichts. Die laufenden Ausschüttungen werden grundsätzlich reinvestiert, solange ich den Cashflow nicht anderweitig benötige. Gerade nach dem ziemlich heftigen Belastungstest im Juni ist es ein gutes Zeichen, dass STRC inzwischen wieder fast exakt dort handelt, wo Strategy das Produkt haben möchte.
Spoiler anzeigen
Bisherige Entwicklung
Datum Vorgang Stückzahl Kurs Betrag 04.03.2026 Erstkauf 115,000000 86,50 € 9.947,50 € 16.03.2026 Reinvest Sparplan 1,034482 87,00 € 90,00 € 31.03.2026 Ausschüttung März — — +81,58 € 02.04.2026 Reinvest Sparplan 1,034482 87,00 € 90,00 € 30.04.2026 Ausschüttung April — — +95,84 € 04.05.2026 Reinvest Sparplan 1,040462 86,50 € 90,00 € 01.06.2026 Ausschüttung Mai — — +97,21 € 02.06.2026 Reinvest Sparplan 1,204819 83,00 € 100,00 € 18.06.2026 Nachkauf 129,000000 78,00 € 10.063,00 € 30.06.2026 Ausschüttung Juni — — +100,25 € 02.07.2026 Reinvest Sparplan 1,315789 76,00 € 100,00 € 15.07.2026 Ausschüttung Juli I — — +104,32 € 16.07.2026 Reinvest Sparplan 1,307189 76,50 € 100,00 € 31.07.2026 Ausschüttung Juli II — — +108,77 € 03.08.2026 Reinvest Sparplan 1,250000 80,00 € 100,00 € 17.08.2026 Ausschüttung August I — — +108,47 € 17.08.2026 Reinvest Sparplan 1,219512 82,00 € 100,00 € 21.08.2026 Entnahme / Verkauf -15,000000 82,00 € +1.229,00 € netto 21.08.2026 Entnahme / Verkauf -5,000000 82,00 € +409,00 € netto 31.08.2026 Ausschüttung August II — — +108,30 € 02.09.2026 Reinvest Sparplan 1,190476 84,00 € 100,00 € 15.09.2026 Ausschüttung September I — — +101,03 € 16.09.2026 Reinvest Sparplan 1,176470 85,00 € 100,00 € 30.09.2026 Ausschüttung September II — — +103,30 € 02.10.2026 Reinvest Sparplan 1,123595 89,00 € 100,00 € Aktueller Stand nach sieben Monaten
Die Rendite berechne ich weiterhin nach derselben Systematik wie bisher: Als eigenes eingebrachtes Kapital zählen die beiden größeren Käufe über zusammen 20.010,50 Euro. Die Sparpläne behandle ich als Reinvestition der laufenden Ausschüttungen.
In diesem Sinne allen einen schönen Oktober

-
Und Quantencomputer wird es sowieso nicht geben.
Ach nee, Bitcoin ist schneller. 
Empfehlenswert:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Ich glaub ich zieh dann nächstes Jahr in einen Bitcoin ein. Ist auch weit günstiger als in der Region nen Garagenstellplatz😅
Da der Vergleich, trotz vieler Versuche hier, mit Gold gewaltig hinkt, da es nach wie vor völlig verschiedene Assests sind, wird jetzt versucht Bitcoin Immobilien gleich zu stellen. Nächster Threadtitel: "Bitcoin wird Status von Immobilien erreichen."
Bitcoin ist was Eigenes, ist doch gut so, warum immer der krampfhafte Versuch es gleich zu stellen mit anderen Assests ? Lasst doch Bitcoin Bitcoin sein, Gold bleibt Gold und Immos bleiben Immos, jedes von denen hat seine eigenen Bedeutungen und Daseinsberechtigungen.
Es geht beim Vergleich der Assets (Immobilien, Gold, Bitcoin) primär um die Funktion des Wertspeichers. Diese Fähigkeit erfüllen grundsätzlich alle drei Assets, allerdings unterschiedlich gut, denn alle drei haben Stärken und Schwächen. Daher ist der Vergleich sehr angebracht, gerade vor dem Hintergrund einer sinnvollen Diversifizierung von Vermögensanteilen.
-
Schöne Farbgebung und auch Anpassung vom Text.
Erinnert mich etwas an die Bitcoin-Nest Webseite ;).Ist doch zum größten Teil mit Daten von Excel gefüttert die in eine KI gehen oder ?

Danke! – Richtig, meine Excel-Tabelle liefert weiter die empirischen Daten, dort tracke ich weiter und anschließend hübscht mir die KI die Daten grafisch auf. Die Parallelen zu Bitcoin-Nest sind unbewusst

-
Also nur weil Bitcoin veränderbar ist, kann es nicht durch etwas anderes disruptiert werden?

Gilt das nicht für sehr viele Unternehmen/Branchen/Produkte...

Warum ist z.B. heute Yahoo nicht weiterhin die größte Suchmaschine und die wertvollste Webseite der Welt? Es war und ist ja digital und programmierbar, oder?
Wurde jetzt bereits hundertmal erklärt … Ich möchte nicht mehr, sorry

Wo bleiben eigentlich die mahnenden Worte der Maximalisten, dass das alles nun wirklich nichts mit Bitcoin zu tun hat? Frage für meine KI 😁
Das Thema Immobilien und Bitcoin liegt näher zusammen als Altcoins und Bitcoin. Für Interessierte:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Werde mich wohl aus dem Thread zurückziehen, nimmt irgendwie immer extremere, gläubiger Züge an.
Schade, hätte gehofft hier sachliche Informationen zu finden wie das hier https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien…n-20409648.html
-> bei der geplante Änderung der Besteuerung gibt es immer mehr scharfe Gegenstimmen, sieht für Krypro Anleger also wieder etwas besser aus.
Mal abwarten, ich gehe eher davon aus, dass sie kommt. Zumindest bleiben Altbestände, die vor 2027 erworben wurden, davon unberührt. Bedeutet, gegen Ende des Jahres noch mal ordentlich shoppen gehen

-
So, nun mal wieder zurück zu den wirklich wichtigen Dingen.
Es scheint wieder etwas Bewegung in die Steuerpläne zur Besteuerung von Bitcoin zu kommen.Das Bundesfinanzministerium hat den Referentenentwurf inzwischen offiziell an Verbände verschickt. Diese können bis zum 6. Oktober Stellung nehmen, am 14. Oktober soll sich dann das Bundeskabinett mit dem Entwurf befassen. Wichtig: Das wäre noch kein endgültiger Beschluss, anschließend würde erst das parlamentarische Verfahren folgen.
Inhaltlich bleibt der Kern bisher unverändert: Für ab dem 1. Januar 2027 neu angeschaffte Bitcoin und andere Tauschkryptowerte soll die bisherige einjährige Haltefrist entfallen. Gewinne würden dann grundsätzlich als Kapitaleinkünfte nach § 20 EStG besteuert. Für bereits vorher erworbene Bestände ist nach aktuellem Entwurf weiterhin Bestandsschutz vorgesehen. Ab 2028 soll außerdem grundsätzlich ein Kapitalertragsteuerabzug direkt über Anbieter erfolgen.
Der 14. Oktober dürfte damit der nächste wichtige Termin werden. Entscheidend bleibt aber, ob und in welcher Form der Entwurf anschließend tatsächlich durch Bundestag und Bundesrat kommt.
-
Wenn man etwas nicht versteht, ist man ja nicht gleich doof ...

PS: Du musst schon dein ganzes Zitat einbinden

-
Da ist es wieder: Wer Bitcoin verkauft, hat es nicht verstanden und ist doof.

Das ist deine Interpretation. Ich habe nur gesagt, dass er das Tief perfekt getroffen hat. Dafür kann man ihm auch Respekt zollen.
Und Quantencomputer wird es sowieso nicht geben.
Ach nee, Bitcoin ist schneller. 
Die wird es geben, natürlich. Aber Bitcoin wird bereits dahingehend weiterentwickelt. Du scheinst noch im Jahr 2024 festzustecken

-
Es gibt da einen gewissen Herrn Frank Thelen, Tech-Investor und Unternehmer. Muss aber nicht jeder kennen.
Das ist doch der, der in diesem Zyklus perfekt das Tief getroffen hat, bei seinen Verkäufen, oder? – Der „Thelen-Indikator“ ist mittlerweile schon legendär. Einfach das Gegenteil tun und ihr macht nichts falsch.

(23.06.2026) – https://www.bild.de/leben-wissen/m…bb5c7fe2e1c6700
Entwicklung seit seinem Verkauf:

Die Aussage von dude ist somit eigentlich nicht ganz richtig. Was er meint, ist, dass ihm niemand bekannt ist, der im Investmentbereich Bitcoin verstanden hat, danach ausgestiegen ist. Thelen hat Bitcoin leider nicht verstanden, obwohl er zeitweise auf einem guten Weg war. Vielleicht kommt er eines Tages zurück.
-
Was macht es undenkbar, dass irgendwann ein „Projekt“ auftaucht, das all die von Dir genannten positiven Punkten hat und zusätzlich noch die Eigenschaften A, B und C, die es noch besser machen als Bitcoin, wodurch es diesen disruptiert?
Bitcoin ist digital und programmierbar. Sollte sich irgendwann die Notwendigkeit einer neuen Eigenschaft ergeben, die für sein langfristiges Überleben essenziell ist, kann diese implementiert werden. Der nächste größere Schritt dürfte die Resistenz gegen Quantencomputer sein, allerdings immer unter der Voraussetzung, dass die fundamentalen und zeitlosen Eigenschaften von Bitcoin, also Knappheit, Dezentralität und Zensurresistenz, erhalten bleiben.
-
Geniess doch einfach deine Coins, warum muss man das mehrfach am Tag über Jahre hinweg hinaus posaunen wie toll dieses Invest ist, jeder der hier liest kennt doch deine Meinung zur Genüge, es hat auch der letzte hier schon hunderfach mitbekommen wie fasziniert du von Bitcoin bist. Du bist penetranter als der Potus mit seinen ständigen Selbstlobhudeleien. Was versucht du überhaupt hier damit zu erreichen? Du erreichst mit dieser Art der Penetranz genau das Gegenteil als jemanden von Bitcoin zu überzeugen.
Ich will über Bitcoin möglichst positiv informieren und neue Käufer generieren, damit diese meine Bags pumpen. Dafür muss ich regelmäßig Werbung machen, damit potenzielle Opfer irgendwann auf den Scam reinfallen. Irgendwann wird dann vermutlich auch der Letzte schwach.
Gegenfrage: Warum stört es dich eigentlich? Es scheint dir ja ein inneres Bedürfnis zu sein, immer und immer wieder hier vorbeizuschauen. Woran liegt das? Du scheinst von Bitcoin ja wenig zu halten, daher verstehe ich deine Intention nicht. Willst du jemanden beschützen?
-
🧡 Project 365 – Monatsupdate September 2026
Servus zusammen,
der September ist vorbei und damit sind bereits drei Viertel des Experiments geschafft.
Bitcoin hat im September noch einmal deutlich angezogen. Auf Euro-Basis ging es im vergangenen Monat um knapp 10 % nach oben. Trotzdem liegt Bitcoin seit Jahresbeginn weiterhin ungefähr 1 % im Minus. Das Project 365 steht dagegen inzwischen bei +19,17 % – und das trotz eines Jahres, das bislang klar von einem Bärenmarkt geprägt war.
Nach der klassischen Zyklustheorie hätte diese Phase eigentlich noch bis ungefähr Mitte Oktober laufen sollen. Mittlerweile halte ich es aber durchaus für möglich, dass wir den Tiefpunkt bereits gesehen haben und der Bärenmarkt damit früher beendet wurde. Sollte sich das bestätigen, wäre dieser Zyklus auch hinsichtlich des maximalen Drawdowns deutlich milder ausgefallen als die vorherigen Bitcoin-Bärenmärkte.
Gerade vor diesem Hintergrund finde ich das Ergebnis des Experiments bisher umso bemerkenswerter, Bitcoin selbst steht auf Jahressicht praktisch auf der Stelle, während der Sparplan inzwischen fast 20 % im Plus liegt. Genau hier zeigt sich die Stärke von DCA in einem volatilen Markt.
📈 Was im September auffällig war
Besonders spannend war die zweite Monatshälfte. Der deutliche Kurssprung fiel zeitlich mit einer regelrechten Rückkehr institutioneller Nachfrage zusammen.
Allein vom 18. bis 28. September flossen netto rund 2,85 Milliarden US-Dollar in die amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs. Dies ist schon auffällig, weil das Umfeld eigentlich gar nicht besonders freundlich war. Mitte September scheiterte der CLARITY Act zunächst im US-Senat und einen Tag später erhöhte die Fed den Leitzins um weitere 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4 Prozent. Beides hätte durchaus für stärkeren Verkaufsdruck sorgen können. Bitcoin hielt sich aber relativ stabil und zog anschließend zusammen mit den starken ETF-Zuflüssen deutlich an.
📊 Zwischenstand zum 30.09.2026
Der monatliche Sparplan baut seine Führung damit etwas aus. Dennoch liegen alle drei Strategien auch nach 320 Käufen weiter eng beisammen. Zwischen Platz eins und drei liegen gerade einmal knapp zweieinhalb Prozentpunkte.
Auch bei der angesammelten BTC-Menge liegt monatlich aktuell vorne: 0,08805 BTC, gefolgt von täglich mit 0,08722 BTC und wöchentlich mit 0,08588 BTC.
📉 Durchschnittskaufpreis
Nach mehreren Monaten mit fallendem Durchschnittspreis gibt es diesmal erstmals wieder einen kleinen Knick nach oben. Ende August lag mein durchschnittlicher Einkaufspreis bei 61.139 €, Ende September sind es 61.854 €. Das ist bei einem Monat, in dem Bitcoin deutlich gestiegen ist, natürlich nicht überraschend.
Trotz des jüngsten Kursanstiegs liegt mein Einstand damit aber immer noch rund 14.600 € niedriger als nach dem ersten Monat.
📅 Monatliche BTC-Ausbeute
Im September kamen 0,02569 BTC hinzu. Damit war es nach Januar der zweitschwächste Monat beim Einsammeln von Bitcoin. Aber auch das gehört zur anderen Seite des Sparplans: Steigen die Kurse, freut sich das Depot, dafür bekommt man für denselben Euro-Betrag weniger Satoshis.
🧠 Nach neun Monaten
Ich muss sagen: +19,17 % nach neun Monaten hätte ich in diesem Marktumfeld nicht erwartet.
Wir befinden uns weiterhin in einem Bitcoin-Jahr, das gegenüber dem Jahresstart praktisch keine Kursrendite geliefert hat. Zwischenzeitlich lagen wir rund 40 % unter den Hochs und mein Depot selbst war Ende Juni noch fast 20 % im Minus. Drei Monate später stehen dort über 19 % Buchgewinn. Ohne eine einzige Entscheidung meinerseits. Die Käufe liefen einfach weiter.
Das zeigt für mich ziemlich anschaulich, warum ein Sparplan gerade in volatilen Märkten so interessant sein kann. Nicht, weil er zwangsläufig die höchste Rendite liefert, sondern weil er konsequent Kapital in genau den Phasen investiert, in denen man emotional wahrscheinlich am wenigsten Lust darauf hätte.
Beim nächsten Zwischenstand könnte dann auch erstmals die 20.000-Euro-Marke beim Depotwert fallen.
Noch drei Monate.
Es bleibt spannend.

Beste Grüße
Einundzwanzig -
Es ging um den Vergleich von technischen Innovationen, die zu ihrer jeweiligen Zeit als bahnbrechend erachtet werden, nicht um einzelne Bestandteile - das waren lediglich Beispiele.
Aber genau da passt die Vergleichsebene bei Bitcoin eben nicht. Bei den genannten Beispielen steht im Hintergrund immer ein Unternehmen, eine Institution oder irgendeine zentrale Instanz, die entwickelt, entscheidet, verwaltet und damit zwangsläufig auch Fehler macht oder irgendwann von etwas Besserem abgelöst wird.
Bei vielen Altcoins passt der Vergleich dagegen ziemlich gut. Dort gibt es Entwicklerteams, Foundations, Roadmaps und Governance-Strukturen. Solche Projekte können technisch überholt werden und irgendwann an Bedeutung verlieren.
Bitcoin funktioniert an der Stelle anders. Es gibt keine zentrale Instanz, die das Projekt „betreibt“. Sein Wertversprechen liegt in den Eigenschaften, die unverändert bleiben sollen: Knappheit, Dezentralität, Zensurresistenz und ein extrem robuster Netzwerkeffekt. Deshalb lässt sich Bitcoin nicht mit einer Technologie vergleichen, die irgendwann durch Version 2.0 ersetzt wird.
-
Du hast einfach die Vergleichsebene nicht verstande
Klär mich bitte auf, welche Vergleichsebene habe ich nicht verstanden?
-
Auch das stimmt so mal wieder nicht. Mehr Mühe gebe ich mir mit Dir nicht mehr. Alle Infos um Deine Aussage vernünftig zu treffen, habe ich Dir bereits bereitgestellt.
Stimmt so leider nicht, auch wenn ich es schön finden würde.
„Deutschland hat im europäischen Vergleich einen außergewöhnlich teuren Strommix in Relation zu seinem CO₂-Ausstoß. Verbraucher und Unternehmen zahlen hierzulande Spitzenpreise für Strom, obwohl die erzeugte Kilowattstunde aufgrund des verbliebenen Kohle- und Erdgasanteils nach wie vor eine vergleichsweise hohe CO₂-Intensität aufweist.“
-
Genau das meine ich. Deine ,,Argumente" bestehen zu 90% aus ,,du kapierst es nicht" und ,,du bist irgendwie zu doof". Du hebst Bitcoin auf einen Sockel, der entweder verstanden wird oder eben nicht. Wer BTC positiv sieht, hat es halt verstanden. Und jeder, der es kritisiert, wird der Gruppe zugeordnet, die das Licht noch nicht gesehen hat aber es bestimmt irgendwann kapieren wird. Das ist ist Punkt für Punkt die dogmatische Lehre von fast allen Religionen: Mein imaginärer Freund existiert und jeder, der das nicht glaubt, hat ihn noch nicht gefunden und/oder die Lehre nicht verstanden. So eine Denke bringt keinen Fortschritt und ist kein logischer Weg, um sich der Frage ,,was ist denn nun wahr?" zu nähern.
Okay, was wäre dein Vorschlag? Bitcoin doch mit AOL und ICQ vergleichen? – Ist halt falsch, was soll ich machen?
PS: Liebe Grüße von Herrn Dunning Kruger

-
Wir haben weder den teuersten noch den dreckigsten Strommix weltweit.
Okay, da war ich sprachlich unpräzise, mea culpa. Ich korrigiere: Wir haben einen der teuersten und gleichzeitig einen sehr dreckigen Strommix. Gerade im Vergleich Kosten in Relation zur CO₂‑Neutralität gehören wir damit zu den schlechtesten Ländern weltweit, denn es ist sonst zumeist so, dass Länder, die einen sehr dreckigen Strommix haben, dieser zumindest deutlich günstiger ist. Und das muss man erst einmal schaffen. Dein Beispiel aus Polen belegt dies ja auch sehr gut

Wir stehen damit weiter vor der Frage, wie der steigende Energiebedarf in Zukunft CO₂‑neutral gedeckt werden soll. Es bleibt spannend, ohne Kernenergie wird es aber wohl nicht gelingen.
-
Diese Erkenntnis hält dich und deine Mitgläubigen allerdings nicht davon ab dies jeden Tag trotzdem zu tun. Allein diese Tatsache zeigt für mich, dass Fundament fehlt. Grossrat hat dich hier argumentativ klar in die Ecke gestellt und das Einzige was von dir kommt ist: ,,Das verstehst du nicht." und ad hominem. Wie von den meisten BTC-Jüngern.
Sorry, aber wer Bitcoin mit AOL und ICQ vergleicht, ist halt falsch abgebogen, was soll ich machen?
