Beiträge von Einundzwanzig

    Ich hatte ja schon früher was dazu geschrieben. Ich kann Entscheidungen der Politik sowieso nicht beeinflussen, weil egal was man wählt, nach der Wahl der sog. Wählerwille eh mit Füssen getreten wird und von der Politik nur müde belächelt wird.

    Wenn so eine Regelung kommt sollte es zumindest lange Übergangsfristen geben und für bereits vorh. Kryptos nicht Rückwirkend besteuern wie das gerne gemacht wird. Man muss im Falle eines Falles den Leuten auch Zeit geben um umzuschichten oder steuerneutral Kryptos aufzulösen.

    Ich glaube auch kaum das der zu erwartende Gewinn in keinem Verhältnis zu den Kosten stehen würde (Personalaufstockung beim Finanzamt z.B.) und die die eh Kryptos in ganz anderen Dimensionen halten wissen schon wie man Steuern vermeiden wird.

    Okay, also unterm Strich wärst du mit einer Besteuerung einverstanden? Ist das dann aber keine Doppelmoral, wenn man deine Position zur möglichen Besteuerung von Gold heranzieht, die du ja, verständlicherweise als Goldbug, ablehnst? Eigentlich müsstest du doch der Meinung sein, dass man sowohl Gold als auch Krypto (Bitcoin) weiterhin nicht anfasst.


    Wie wäre es denn mit der bahnbrechenden Idee, wenn man einfach alle Gewinne gleich besteuern würde. Also Anleihen, Aktien, Gold, Kryptos, Immobilien, usw.? :/

    Oder noch einfacher: Assets zur Altersvorsorge gar nicht besteuern? Freibeträge bis 1 Mio. Euro.

    MAGA - USA und Iran teilen sich die Mauteinnahmen aus der Straße von Hormus? Mal schauen, ob es wirklich ein Abkommen gibt, was vereinbart und dann auch gehalten wird

    Wie oft gab es schon einen "fast unterzeichneten" Deal? Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen.

    Zusätzlich zu "hin & her macht Taschen leer" scheint es auch eine Variante zu geben "hü und hott macht Taschen flott".

    Deal ist wohl durch, wie Pakistan gerade bekanntgegeben hat:

    https://www.n-tv.de/politik/USA-un…id30965955.html


    Nächste Woche Crash ?

    Bei Bitcoin und Gold eher als bei den anderen Kandidaten.

    Bitcoin reagiert zunächst positiv:

    Die Aktienmärkte sollten morgen ebenfalls sehr grün öffnen.

    Meine Wunschlösung (die nicht kommen wird): Bitcoin weiterhin mit Haltefrist, restliche Kryptos mit Kapitalertragsteuer.

    Du glaubst doch nicht wirklich, dass der deutsche Staat zwischen Bitcoin und allen anderen Kryptowährungen unterscheidet, so wie es bspw. die SEC in den USA tut, oder? ;)

    Für Lars und Co. stehen Kryptowährungen auf einer Stufe mit Steuerhinterziehung:

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    :S

    Dass manche Leute BC als digitales Gold bezeichnen, ist die eine Sache. Darüber kann man diskutieren, wieweit das berechtigt ist oder nur Marketing-Sprech.

    Warum das zwingend steuerlich gleichgestellt sein muss, kann ich gar nicht nachvollziehen. Das sind doch vollkommen unterschiedliche Assetklassen. Schon ETF im Depot wird problemlos vollkommen anders besteuert, als ETF im Versicherungsmantel oder ETF im AVD.

    Bitcoin, Gold, Fremdwährungen oder Kunst sind als „andere Wirtschaftsgüter" zu bewerten, zumindest hat es 2023 der Bundesfinanzhof so festgelegt. Die Frage, ob BTC als digitales Gold gesehen werden kann, spielt dabei keine Rolle.

    Siehe auch:

    „In seiner Stellungnahme vertritt das BMF die Auffassung, dass virtuelle Währungen ("Currency bzw. Payment-Token") als "andere Wirtschaftsgüter" i.S. des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG anzusehen seien. Gewinne aus der Veräußerung von im Privatvermögen gehaltenen Einheiten einer virtuellen Währung ‑‑im Streitfall BTC, ETH und XMR‑‑ seien Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften im Sinne der genannten Vorschrift, wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr betrage. Bei der Besteuerung von Veräußerungsgewinnen aus den genannten virtuellen Währungen liege auch kein strukturelles Vollzugsdefizit vor.“

    https://www.bundesfinanzhof.de/de/entscheidun…/STRE202310057/

    Bitcoin ist eben keine Aktie, sondern eher eine Fremdwährung. [...] Und Fremdwährungen oder Gold werden eben nicht wie Aktien besteuert. – Bei anderen Kryptowerten sehe ich das dagegen anders. Viele Altcoins funktionieren letztlich wie eine Art Fintech-Unternehmen oder Startup-Konstrukt mit zentralen Teams, Roadmaps, Marketing, Investoren usw. Dort ist der Vergleich zu klassischen Unternehmensbeteiligungen oder Tech-Aktien deutlich naheliegender als bei Bitcoin.

    Aus dem Bauch heraus glaub ich auch, dass der Staat damit weniger Einnahmen erzielen wird, als gerade hochgerechnet wird. Die Anzahl an Menschen, die Kryptowerte als Kurzzeit-Asset nutzen werden, wird da definitiv geringer werden. Spürbar geringer. Und HODLer werden 3 mal abwägen, ob die Realisierung von "Zwischengewinnen" ratsam ist.

    Das ist ja gerade die Absurdität an der ganzen Idee. Der Großteil der Krypto-Anleger, insbesondere bei Bitcoin, nutzt das Asset zur langfristigen Vermögensbildung oder Altersvorsorge und hält seine Bestände über viele Jahre, teilweise sogar Jahrzehnte.

    Diejenigen, die tatsächlich regelmäßig kaufen und verkaufen und damit kurzfristige Gewinne erzielen, also die klassischen Trader oder aus Sicht mancher Politiker die „Zocker“, werden bereits heute erfasst. Ihre Gewinne unterliegen aktuell dem persönlichen Einkommensteuersatz.

    Wenn man die Haltefrist abschafft und stattdessen pauschal die Kapitalertragsteuer einführt, könnte das im Extremfall sogar dazu führen, dass ausgerechnet kurzfristige Trader künftig niedriger besteuert werden als heute. Langfristige Anleger würden dagegen zusätzlich belastet. Und da sie ihre Bestände oft über viele Jahre oder Jahrzehnte halten, hätte der Staat von ihnen kurzfristig ohnehin keine nennenswerten Steuereinnahmen.

    Das Ganze wirkt deshalb nicht besonders durchdacht. Es ist fast schon zum Weinen.


    fühlt ihr euch besser wenn Gold auch besteuert wird, so einfach nach dem Motto wenn ich was zahle musst du auch was zahlen. Wie damals als die Beamten die Besteuerung der Renten durchgedrückt haben, weil die müssen Pensionen ja auch versteuern. Eigentlich ist Gold im Gegensatz zu Kryptos die Versicherung des Portfolios und nicht wie Kryptos ein hoch volaties Speckuationsobjekt. Eigentlich müsste Gold als Portfolioabsicherung sogar steuerlich geltend gemacht werden dürfen wie andere Versicherungen auch.

    Wer ist ihr? – Wie stehst du persönlich eigentlich zur Abschaffung der Haltefrist bei Kryptos oder speziell Bitcoin? Findest du das gut oder schlecht? Und warum?

    Keine Ahnung. Aber was wäre theoretisch dann mit Verlusten?

    Ich tippe jetzt an die Glaskugel und sehe Bitcoin bei 1.000 Euro ? Ja, ich meine Eintausend Euro,

    Ab 13:18 min:

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    Zum aktuellen Stand ein überraschend guter Beitrag vom ZDF.

    Fällt die Krypto-Haltefrist? Finanzminister Lars Klingbeil plant, Bitcoin und Co. künftig anders zu besteuern. Während Anleger um ihre Altersvorsorge bangen, fragt Kevin Kühnert: Warum Krypto anders behandeln als Aktien? Doch hat Klingbeil überhaupt eine Mehrheit? Dafür braucht er die CDU/CSU. ZDF-Hauptstadtkorrespondent Daniel Pontzen hakt nach – und bekommt überraschende Antworten. Kommt Klingbeils Kryptosteuer – oder scheitert der Milliarden-Plan?

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    Andere machen es vor:

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    😬

    Denkst du, dass das primär an dem neuen Zahlungs-Rhythmus liegt? BTC hat sich gestern ja auch ein bisschen erholt, die letzten Tage war der STRC-Kurs ja doch relativ eng an BTC gekoppelt.

    Eher nicht. In der Theorie sollte STRC gerade nicht eng an Bitcoin gekoppelt sein. Genau dafür wurde das Produkt ja konstruiert, möglichst geringe Volatilität bei gleichzeitig hoher Liquidität und laufenden Ausschüttungen. Die Phasen, in denen STRC deutlich unter 100 US-Dollar gefallen ist, waren meines Erachtens eher Vertrauens- bzw. Liquiditätsereignisse. Anleger müssen das Produkt erst verstehen, dazu kamen die Diskussionen um den Verkauf von BTC und die allgemeine Unsicherheit im Markt. Die Umstellung auf zwei Ausschüttungen pro Monat könnte deshalb durchaus helfen. Häufigere Ausschüttungen bedeuten schnellere Reinvestitionen, weniger Kursschwankungen rund um die Dividendentermine und vermutlich auch mehr Nachfrage.

    Dass Bitcoin sich zeitgleich etwas erholt hat, dürfte der Stimmung natürlich ebenfalls geholfen haben. Langfristig würde ist aber erwarten, dass STRC deutlich weniger mit Bitcoin schwankt als MSTR oder die anderen Strategy-Produkte.

    Wir schauen mal, was noch passiert.

    In der Zwischenzeit hat sich wieder was getan. Nachdem Strategy letzte Woche bekanntgegeben hat, 32 BTC verkauft zu haben, haben sie heute bekanntgegeben, dass sie in der letzten Woche bereits wieder 1.500 BTC gekauft haben: Link 1. Außerdem wurde die Cash-Reserve weiter ausgebaut, um die Dividendenzahlungen abzusichern.

    Darüber hinaus hat Strategy heute bekanntgegeben, dass STRC künftig nicht mehr monatlich, sondern zweimal pro Monat ausschütten wird. Laut Unternehmen soll dies die Kursstabilität verbessern, die Liquidität erhöhen und Reinvestitionen beschleunigen. Die Umstellung wurde sowohl von den MSTR- als auch von den STRC-Aktionären genehmigt.

    Wer es nachlesen möchte: Link 2.

    STRC entwickelt sich damit weiter in die Richtung, die viele bereits vermutet haben: möglichst geringe Volatilität bei gleichzeitig hoher Liquidität und laufenden Ausschüttungen.

    Der Kurs erholt sich nach der Ausschüttung der Dividende gerade:

    Ich bin gespannt, ob der Plan aufgeht, die Aktie (STRC) in Zukunft noch konstanter bei 100 $ zu halten. Die halbmonatliche Ausschüttung könnte dabei hilfreich sein.

    Und das nutzt Du als Tagesgeldersatz ...

    Bitcoin ist ja nicht riskant, im Gegenteil. Es gibt kaum ein Asset, bei dem du weniger auf Dritte angewiesen bist. Du musst keiner Bank, keinem Unternehmen, keinem Fondsmanager und keinem Staat vertrauen.

    Bitcoin ist aber sehr volatil. Das ist nicht zwangsläufig etwas Schlechtes, macht es aber für einen klassischen Notgroschen ungeeignet. Bei STRC kommt dagegen ein Emittentenrisiko hinzu. Du bist darauf angewiesen, dass Strategy als Unternehmen seine Verpflichtungen erfüllt. Das ist letztlich ähnlich wie bei einer Bankeinlage. Dafür erhältst du im Gegenzug einen konstanten Cashflow.

    Es gibt also keine Belege für Deine Behauptung.

    Unabhängig davon, ob es zutrifft, dass MSTR-Stammaktionäre auch STRC halten oder nicht, was bringt diese Erkenntnis überhaupt, selbst wenn es bekannt wäre?


    Gleichzeitig emphiehlst Du eine sogenannte „Vorzugsaktie“ mit fragwürdigen Bedingungen als Ersatz für Tagesgeld.

    Ziemlich krass.

    Wo empfehle ich denn was? :/ Ich sage immer:

    No financial advice.

    Wer aktuell für 3-4 % Tagesgeld von Bank zu Bank springt und davon ausgeht, dass Bitcoin nicht mehr verschwinden wird, kann sich STRC anschauen und die 11,50 % mitnehmen. – Das ist aber sicherlich nicht für jeden was. Leuten wie dir würde ich sogar ganz dringend davon abraten :)