Beiträge von Einundzwanzig

    Keine wirkliche Reportage oder Doku, aber dafür ein Talk von heute Abend:

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    Beschreibung:

    Auf der Welt jagt eine Krise die nächste: Kriege in Nahost und der Ukraine, US-Zölle, Deutschland ist seit Jahren fast ohne Wirtschaftswachstum.

    Ganz anders dagegen die Stimmung an den Börsen: Sie rauschen von einem Rekord zum nächsten! Aber wer blickt da noch durch? Donald Trump bringt die Kurse mit einzelnen Postings zum Beben. Tech-Giganten pumpen Milliarden in ihre Vision von künstlicher Intelligenz – Ausgang offen. Ein gigantischer Börsengang folgt auf den Nächsten, Hype auf Hype.

    Für uns Kleinanleger*innen scheint all das undurchsichtig, manchmal auch paradox. Und einmal mehr stellt sich die Frage: Sind Aktien eigentlich zu kompliziert – und damit riskant – um nebenbei damit zu spekulieren? Denn an jeder Ecke wird uns ja gesagt: Ein ETF-Sparplan gehört heute in jede Altersvorsorge.

    Wie wir uns im Dschungel der Märkte zurechtfinden können, darüber diskutieren wir mit euch und mit unseren Gästen:

    • Holger Graf, Professor für Finanzmanagement und Finfluencer Holger hat als Investmentbanker bei Goldman Sachs komplizierte Finanzprodukte entwickelt, die für Profis und Zocker interessant waren. Heute lehrt er an der Uni Nürtingen-Geißlingen über Finanzmärkte und teilt sein Wissen als “Prof. Goldgraf” auf Instagram und in seinem Podcast. Kapriolen gibt es in einem Portfolio zwar nicht, sein Buch über die Finanzwelt hat er aber trotzdem ganz zielorientiert “When Lambo?” genannt.
    • Melanie Schneider, Finanzberaterin Melanie hat ihr Kapitalmarkt-Verständnis nach ihrem BWL-Studium unter anderem im Wertpapierhandel bei Investmentbanken geschärft. Heute verwaltet Sie als Finanzberaterin die Vermögen Ihrer Kunden, wozu es aus ihrer Sicht neben Fachwissen auch vor allem jede Menge emotionale Intelligenz braucht!
    • Andreas Hackethal, Professor für Finanzen, forscht zu Finanzbildung Andreas erforscht an der Goethe-Universität in Frankfurt, welche Fehler Privatanlegern häufig unterlaufen und weshalb. In seinem Buch “Dein Financial Lifestyle Code” lernen wir unser “finanzielles Ich” kennen: Warum brauchen wir so viel Geld, wie wir brauchen? Gehen wir an der Börse zu viele Risiken ein - oder zu wenig?

    Eine Lastspitze?
    Z.B 10minuten 1,5kw, also 250watt/h, oder 7cent Strom? Für 800€ mehr invest?


    Dann muss man davon 11500 Lastspitzen abfangen, damit man den Akku bezahlt hat.

    Auch bei PV kann man KISS anwenden 😁

    Wir sind hier bei Finanztip, hier geht es um Rendite. Und die Sagt, dass der Akku lohnt sich nicht.

    Es geht darum, dass z. B. die Waschmaschine 3 Stunden rödeln kann, wenn bspw. nur 200 Watt vom Dach kommen, man einen Teil aus dem Speicher beziehen kann.

    Balkonkraftwerk mit 4x500watt platten. Fertig. Kein Speicher. Ich kenne kaum Rentner die nachts viel Strom verbrauchen.

    Darum geht es bei Speichern nicht unbedingt, es geht auch darum, Lastspitzen abzufangen. Wenn bspw. morgens kräftig die Sonne scheint, man allerdings am Nachmittag die Wäsche wäscht, gibt einem das schon deutlich mehr Flexibilität.

    Ich würde da eher auf eine gutes Balkonkraftwerk mit Speicher gehen.

    4x 500 w Module , dahinter einen 3-5kw Speicher und dann 800w ins Haus.

    Kostet viel weniger und reicht für den Verbrauch vollkommen aus.

    Sehe ich auch so. Für rund 2.000 Euro bekommt man da schon richtig viel für sein Geld und kann den Netzbezug deutlich reduzieren.

    Ich glaube, du den den Goldmarkt nicht verstanden. An der Comex gibt es keine Anleger, nur Händler. Was passiert da, wenn jeder für sein Papiergold die Ware einfordert? Als erstes würde wohl der Goldhandel an der Comex ausgesetzt und danach dürfte der Goldpreis stark steigen.

    Xetra Gold und Euwax 2 Gold müssen für jedes ausgegebene Zertifikat physisches Gold hinterlegen. Wenn ich also einen Anteil Xetra Gold kaufe, dann wird dafür eine Unze physisches Gold hinterlegt. Das Verhältnis von Papier zu Gold ist hier genau 1:1. Und da in diese ETCs praktisch nur Privatanleger investieren, darf man daraus schließen, dass die Größe dieser ETC ungefähr die Investition der Privatanleger in Papiergold ist.

    Und was ist mit den übrigen Goldderivaten (Zertifikate, Optionen, Futures und anderen nicht vollständig physisch hinterlegten Produkten)? Wenn wir über „Papiergold“ sprechen, kann man die Betrachtung nicht einfach auf zwei physisch besicherte ETCs beschränken.

    Aber selbst wenn wir deine Rechnung übernehmen und von rund 25 Milliarden Euro Papiergold deutscher Privatanleger ausgehen, das liegt in einer ähnlichen Größenordnung wie die verfügbaren Schätzungen zum deutschen Kryptovermögen. Damit wird dein ursprüngliches Argument wenig überzeugend, bei Gold lohne sich eine stärkere Besteuerung wegen des geringen Volumens beziehungsweise der erschwerten Erfassung nicht, während sie bei Krypto sinnvoll sei. Wenn Papiergold und Krypto ungefähr dieselbe Größenordnung haben, müsstest du erklären, weshalb steuerlich dennoch mit zweierlei Maß gemessen werden sollte. Genau das war schließlich der Ausgangspunkt der Diskussion.


    Dieser Absatz lautet wörtlich: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich."

    BTC ist kein Mensch! (noch nicht, mal sehen, was die KI noch so macht ...)

    Ich hoffe, dass du das nicht ernst meinst... ;(

    Natürlich schützt Art. 3 Abs. 1 GG nicht Bitcoin oder Gold als „Menschen“, sondern die Menschen, die durch ein Gesetz unterschiedlich belastet werden. Ob Bitcoin und Gold steuerrechtlich tatsächlich so vergleichbar sind, dass eine unterschiedliche Behandlung verfassungswidrig wäre, ist dann die eigentliche Diskussion. Aber daran scheitert es jedenfalls nicht, weil Bitcoin noch kein Mensch ist.

    Aber nice try... ;)


    Die Gerichte urteilen auf Grundlage der geltenden Gesetze. So ist das mit der Gewaltenteilung. Wenn es neue Gesetze gibt, z.B. ein Kryptogesetz, ist das eine signifikante Änderung.

    Es lässt sich allerdings nicht so einfach ändern, weil es dann gegen bestehende Gesetze verstoßen würde. Darum geht es doch die ganze Zeit. Die Argumentation der Bundesregierung wird ja nun mit Spannung erwartet, weil Juristen Zweifel haben, dass diese „wasserdicht“ ist. Die bisher geführten Argumente der „Gerechtigkeitslücke“ und „Steuereinnahmen“ sind zumindest nicht ausreichend.


    Dies für BTC und Gold heranzuziehen - Schwurbelei hoch 21.

    Siehe Art. 3 Abs. 1 GG. Du kannst das Grundgesetz aber gerne als Schwurbelei abtun.

    Muss ich nicht. Du sagst es ist unmöglich, ich habe gezeigt, dass es möglich ist.

    Hast du nicht ... ;)

    [...] alle 12 Jahre [...]

    [...] 10 Jahre [...]

    Zudem hast du dir einen Zeitraum herausgegriffen, der extrem gut lief. Davon auszugehen, dass es jetzt so weiter läuft, ist naiv. Was nicht naiv ist, ist davon auszugehen, dass die Inflation mindestens im gleichen Schritt voranschreitet, tendenziell wird sie sogar zunehmen.

    Dann zoom mal ein bisschen weiter raus ... ;)