Einfache Zusammenfassung durch Lumo (proton).
Die US-Wirtschaft verändert sich grundlegend: Früher bestimmten die Arbeitseinkommen, wie viel die Menschen konsumierten. Heute sind es immer mehr die Gewinne an den Börsen- und Finanzmärkten.
Das liegt daran, dass unter Präsident Trump weniger Arbeitsplätze geschaffen werden, die Einwanderungspolitik den Arbeitsmarkt einschränkt und die Wirtschaftspolitik unsicher ist. Dadurch wachsen die Einkommen nicht mehr so stark.
Gleichzeitig steigen die Vermögenswerte – insbesondere Aktien – und treiben den Konsum an. Seit 2019 hat sich das Verhältnis sogar umgekehrt: Das Geld aus Anlagen ist jetzt der wichtigste Motor des Konsums, nicht mehr das Gehalt.
Das hat Vor- und Nachteile: Einerseits können Aufschwünge länger dauern, weil steigende Kurse die Menschen mehr ausgeben lassen. Andererseits wird die Wirtschaft dadurch anfälliger für plötzliche Kurseinbrüche – denn Erwartungen an den Börsen können sich an einem einzigen Tag drastisch ändern.
Auch die US-Notenbank (Fed) ist davon betroffen: Ihre Zinsentscheidungen wirken heute viel stärker über die Börsenbewertungen als früher über den Hypothekenmarkt. Ihre Kommunikation wird dadurch noch wichtiger.
Kurz gesagt: Die USA werden zunehmend von einer Volkswirtschaft, die auf Arbeit und Löhnen beruht, zu einer, die auf Vermögen und Marktstimmungen beruht. Das wirkt dynamisch, ist aber im Kern fragiler.
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Diversifizieren ist angesagt. 42 % USA zuviel?
Dips werden häufiger 