Beiträge von Palmentraum

    Das gilt für ein ETF-Depot nicht, d.h. damit hat man keinen solchen Schutz? Wenn man das vermeiden will, lohnt sich doch die teurere und unflexible Rentenversicherung?

    Wie einige schon geschrieben haben - ich gehe davon aus, dass man sich im Leben gegen fast alles absichern kann, also in Form einer Versicherung, ob es einem das wert ist, muss jede/r für sich entscheiden. Ähnlich ist es ja auch mit einer Berufs- bzw. Dienstunfähigkeitsversicherug. Auch in dem Fall überlegt man sich die Risiken.

    Deswegen kein Depot zu haben, halte ich persönlich für nicht schlüssig. Das ist aber nur meine persönliche Sicht der Dinge.

    Wir regeln das, wie gesagt, ganz pragmatisch. Alles in einen Topf. Wir haben keine getrennten Konten oder so. Ist doch viel zu viel Aufwand.

    Danke für deine Sichtweise – das Modell „alles in einen Topf“ funktioniert sicher in vielen Beziehungen gut, solange gegenseitiges Vertrauen und langfristige Stabilität gegeben sind.

    Meine Frage zielt aber genau auf die Fälle, in denen dieses Modell nicht automatisch gerecht ist – z. B. bei unverheirateten Paaren, bei späterer Trennung oder einfach, wenn eine Person durch Care-Arbeit dauerhaft finanziell zurückfällt (z. B. weniger Rentenanspruch, kein eigener Vermögensaufbau). In meiner Altersgruppe (~30) kenne ich beispielsweise niemandem mit einem gemeinsamen Konto.

    Dass meist die Frauen in Teilzeit arbeiten, liegt oft an den Kindern – ja. Und genau deshalb finde ich es wichtig, sich Gedanken zu machen, wie man diese unbezahlte oder niedrig bezahlte Care-Arbeit finanziell ausgleicht. Nicht aus ideologischen Gründen, sondern um langfristige Risiken abzufedern.

    Ich hätte gehofft, in einem Finanzforum auch solche Fragen sachlich diskutieren zu können – weil sie nun mal reale finanzielle Auswirkungen haben.

    Alles in ein Topf und fertig ist das. Ganz pragmatisch. Was soll man da Rentenpunkte oder so bezahlen für seinen Partner?


    „Mir“ gehören doch alle Einnahmen und „mir“ gehören auch alle Ausgaben, von meiner Frau, Kindern und mir.

    Das ist schön, dass ihr das so geregelt habt. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es jedoch ganz viele Paare, bei denen es anders aussieht. Daher die Frage.

    Ich verstehe den Einwand, aber ich finde schon, dass das Thema hierher gehört. Es geht ja nicht primär um eine gesellschaftliche Debatte, sondern um ganz konkrete finanzielle Fragen: Wie sich Teilzeit, Elternzeit und ungleiche Einkommensverhältnisse auf Altersvorsorge, Vermögensaufbau und Absicherung im Trennungsfall auswirken – das betrifft viele Paare direkt.

    Gerade in einem Finanzforum finde ich es wichtig, auch solche Lebensrealitäten zu besprechen und voneinander zu lernen. Es geht nicht um Ideologie, sondern um faire und kluge finanzielle Lösungen im Alltag.

    Hallo zusammen,

    mich beschäftigt gerade das Thema finanzieller Ausgleich in Partnerschaften, vor allem wenn eine Person – meist die Frau – in Teilzeit arbeitet oder in Elternzeit ist, während der andere Partner weiterhin voll verdient, Karriere macht und seine Altersvorsorge ausbaut.

    Ich finde, das wird gesellschaftlich oft als „normal“ hingenommen, aber finanziell entsteht da schnell ein Ungleichgewicht. Besonders kritisch finde ich es, wenn Paare nicht verheiratet sind – bei einer Trennung stehen viele Frauen plötzlich ohne ausreichende eigene Absicherung da. Und selbst mit Ehe: Ausgleichszahlungen oder Versorgungsausgleich greifen erst nach einer Trennung – aber was ist mit der laufenden Absicherung während der Beziehung?

    Mich interessiert:

    • Wie regelt ihr das in eurer Partnerschaft?
    • Gibt es bei euch Ausgleichszahlungen, Rentenpunkteübertragungen, private Altersvorsorge für die Person in Teilzeit?
    • Sprecht ihr offen über das Thema Geld und langfristige Absicherung?

    Ich finde, das sollte viel öfter offen diskutiert werden – nicht nur emotional, sondern auch sachlich und finanziell durchdacht. Bin gespannt auf eure Erfahrungen, Meinungen und vielleicht auch Lösungsansätze.

    ein Tipp ist mir noch eingefallen:


    Dafür habe ich etwas mein Mindset geändert - für mich gilt dies im Hinblick auf Anziehsachen:


    Ich kaufe nicht neu, sondern ich ersetze. Ob man das Secondhand macht oder neu bleibt jedem ja selbst überlassen. Ich denke, dass jeder einen Grundstock an Klamotten hat und wenn man bspw. erst eine neue Hose kauft, weil sie kaputt ist, dann bewahrt man sich auch selbst davor, ständig irgendwelchen Blödsinn zu kaufen.
    Ach und T-Shirts, die auf Grund von Löchern oder sonstigem im Alltag nicht mehr getragen werden, kann man natürlich super als Schlafshirt tragen, so braucht man, meiner Meinung nach, auch keine Schlafanzüge.

    Wobei ich das andere Extrem dann auch schade finde - überhaupt keinen Kaffee mehr auswärts und gar nicht mehr ins Eiscafé.

    Das empfinde ich auch so. Besonders bei Eis - wenn man eine wirklich gute Eisdiele in der Nähe hat, dann sollte das ja wohl zur Lebensqualität dazu gehören, mal ne Kugel Eis zu schnabulieren. Gedanken mache ich mir oft über so Kiosk-Eis. Da kaufe ich dann doch lieber die Großpackung für zuhause, also besonders für die Kinder, um dann halt exakt dasselbe Eis für 0,40€ anstatt für 2,00€ zu verspeisen. Beim Kaffee empfinde ich das als was anderes. Den kann man sich ja tatsächlich von zuhause mitnehmen.

    ch halte schon Kantinenessen mit 5/6 € zu teuer. Dann lieber den Gürtel enger schnallen und zu Hause gut essen.


    Ich finde immer das kommt drauf an. Bei uns essen beide Kinder zum Beispiel in den Einrichtungen Mittag. Ich mache mir meistens was kleines. Bevor mein Mann dann noch groß anfängt abends zu brutzeln, empfehle ich ihm auch lieber auswärts zu essen. Je nachdem was es ist, rechnet es sich nicht für eine Person nochmal groß zu kochen.

    Und wenn wie hier beide jeweils 28 Stunden die Woche arbeiten, zusammen also 56 Stunden, ist das rein von der Gesamt-Stundenzahl nicht so anders wie das „klassische“ Modell mit Vollzeit-Verdiener-Mann (= 38-40 Stunden) und Teilzeit-Frau (16-18 Stunden).

    Exakt. Wie gesagt, da könnte ich mir auch vorstellen im Laufe der Jahre noch etwas hochzugehen, aber gerade so, ist es perfekt. :) Und ja, wie beide Elternteile Vollzeit arbeiten können, ist für mich immer noch ein Rätsel, wenn ich sehe, wie oft irgendwer krank ist bzw. auch in den Kitas Personalmangel herrscht.

    Für uns war es der richtige Weg, am Konsum zu sparen (Secondhand, nicht alle zwei Jahre neue Handy, Laptops, Klamotten etc.) und dafür in Erlebnisse zu investieren.

    Euer Weg hört sich sehr gut an :) Das machen wir tatsächlich auch, wie gesagt, wir haben auch nur ein Auto, keine teuren Hobbys, kaufen überwiegend gebraucht und verkaufen auch sehr viele Dinge wieder, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Besonders auch durch die Bücherei kann man sehr viel Geld sparen :)

    Mit Blick auf die späteren Pensionen dürften die wegen Teilzeit etwas geringer ausfallen als bei Vollzeit Beschäftigten.

    Wie gesagt, wir werden die Zeiten zu mindestens 95% trotz der Teilzeiten voll bekommen.

    Verwendet ihr diese Zeit für die Familie?

    Ja, tun wir.

    Von der großen USA-Reise haben kleine Kinder praktisch nichts, das ist eher was für deutlich später.

    Auch wenn ich mich wiederhole: Es geht um keine Luxus-Urlaube oder Fernreisen außerhalb von Europa. Und wie gesagt, es ging um die Frage, wie Personen im späteren Alter mit ggf. erwachsenen Kindern auf die Vergangenheit zurückblicken in dem Sinne: hätte ich in jüngeren Jahren lieber mehr Zeit mit der Familie verbracht ggf. in Form von Urlauben oder hätte ich lieber noch mehr Geld in meine Altersvorsorge gepackt, um dann im Alter was zu erleben. Ich hatte auch schon erwähnt, dass Ausgangslage gewesen ist, dass manche im Alter sich so ein hohes Vermögen aufgebaut haben, dass sie im Zweifel doch niemals ausgeben und davon gibt es ja auch hier im Forum Fälle. Da war die Idee: dass es evtl. auch Menschen gibt, die einfach eher in den 30ern/40ern rückblickend vielleicht mehr gemacht hätten.

    Ich weiß nicht, ob ich hier zu philosophisch an die Sachen rangehe oder mich undeutlich ausgedrückt habe, aber das ganze Thema diente ja dem Erfahrungsaustausch. Ich habe hier einige tolle Beiträge gelesen, die mich zum Nachdenken angeregt haben und die Sicht der Einzelnen dargestellt haben.

    Worüber macht ihr euch Sorgen?

    Das ganze war ja eher darauf bezogen, dass mein Mann eben eher gerne mehr sparen würde und ich aber gerne auch jetzt leben will - wie wir festgestellt haben, definiert das jeder anders für mich würde das ja „nur“ 1-2 Urlaube mehr implizieren.

    "Genug" Geld zu haben ist oftmals eine psychologische Hürde oder ein Ziel, was mit der Zeit immer weiter nach oben rückt.

    Das ist wohl wahr. Abgesehen davon, dass das ganze System ja auch oft kritisiert wird. Ich weiß ja nicht, wie es in 35 bis 40 Jahren aussieht.

    Konkret habe ich vor einiger Zeit meine Sparrate um knapp 50 Prozent reduziert, weil hohe Zahlen im Depot zwar schön sind - mit meinen Kindern durch Island zu reisen, oder ihnen Amerika zu zeigen, ist aber noch schöner.

    Das hört sich auch gut an. Wie alt sind deine Kinder? Klar in dem Alter meiner Kinder kann man vieles auch noch kostengünstiger gestalten, weil einerseits die Kinder mit allem glücklich sind und andererseits wir Eltern auch nicht unbedingt so viel von riesigem Luxus hätten.

    Macht es für Dich einen Unterschied (den Zusatzaufwand für die Selbstversorgung außen vor) ob Du die Zeit mit deinen Kindern in unbekannten Gegenden von D, den direkten Nachbarländern oder nach einer Flugreise verbringst?

    Für mich macht das tatsächlich einen Unterschied, weshalb ich diese Art von Urlaub auch mindestens alle zwei, wenn nicht sogar jedes Jahr, machen möchte. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich diese Art von Urlaub selbst mit meinen Eltern gemacht habe. Aber wie gesagt bei ggf. weiteren Urlaube würde ich auch zu Ferienwohnungen tendieren. Beides hat ja nun mal seine Vor- und Nachteile.

    1 Urlaub im Jahr sollte es schon sein, 2 sind auch noch vertretbar, mehr halte ich schon fast für Dekadenz.

    Hm, auch das finde ich, wenn ich jetzt darüber nachdenke, schwierig zu beurteilen. Manche machen Urlaube, die vier Wochen lang gehen und bei manchen geht der Urlaub eine Woche lang. Wenn ich daran denke, wie viele Ferien auf uns zu kommen, empfinde ich einen Urlaub von bspw. zehn Tagen im Jahr doch als wenig. Mag aber tatsächlich daher kommen, dass wir in einer Gegend leben, in der die Spielplätze und gefühlt alles drumherum komplett eingeschlafen ist, sobald irgendeine Ferienzeit ansteht.

    Da du keinerlei Angaben machst, wieviel ihr spart und wieviel ihr im Alter haben möchtet und wie hoch eure Rentenlücke ist, kann man da qualifiziert gar nichts dazu sagen

    Wie gesagt, wir sind beide verbeamtet, dementsprechend erwarten wir wohl später mal eine Pension. In welcher Höhe, bleibt abzuwarten. Da wir beide jetzt bereits im ehemals gehobenen Dienst sind, evtl. auch irgendwann mit einer Besoldungsgruppe A13 und höher. Die 40 Dienstjahre sollten wir, trotz der Teilzeiten, ungefähr vollbekommen. Die Sparrate muss sich jetzt bald nach der Elternzeit nochmal neu finden, aber ich denke, dass 10% des Nettoeinkommens realistisch sein könnten.

    Wir selbst sind in meiner Kindheit nur einmal im Jahr für maximal 3 Wochen in Urlaub gefahren und keiner hat da mehr gefordert.

    Ich würde behaupten, dass das ja auch, zumindest heutzutage, schon oft mehr ist als bei den Durchschnitts-Deutschen. Bei unserer Reise, rede ich auf Grunde der gestiegenen Kosten, von einer Reise von 10 Tagen. Daher dann auch die Idee evtl. ein bis zwei Urlaube mehr einzuplanen. Und da spreche ich bspw. von einem Bauernhof-Urlaub mit Selbstverpflegung bzw. einer Ferienwohnung mit Selbstverpflegung, aber halt auch das kostet eben.

    Rein interessehalber, wie sieht Teilzeit bei Euch aus?

    Beide 28/41 Stunden.

    Frag doch bitte mal die 20jährigen in eurer Bekanntschaft, sie mögen sich erinnern wo sie zwischen 3 und 8 Jahren Urlaub gemacht haben.

    Vielleicht um das nochmal zu verdeutlichen: es geht nicht primär, darum, dass ich meinen Kindern zwei bis drei Urlaube im Jahr ermöglichen möchte. Die Ursprungsfrage bezog sich darauf, ob man im Alter ggf. bereut, stetig an seinem Vermögen gearbeitet zu haben, anstatt ggf. die Zeit mit den Kindern zu nutzen und Erinnerungen zu schaffen - auch wenn mir bewusst ist, dass es auch der Alltag ist, in dem man Erinnerungen kreieren kann. Also es geht mir darum, wie man das als Mutter/Vater einschätzt. Nicht aus Sicht meiner Kinder.

    Ich würde mir keine Sorge machen, dass die KInder unter mangelnden Eindrücken leiden werden.

    Also auch nochmal um das zu entkräften s. o.

    Was ich wrklich schwierig finde, ist der Vergleich mit anderen Familien und Freunden, die immer die dickeren Autos und den ausgefalleneren Urlaub machen. Ich Frage mich sehr oft, wie das bei denen funktionieren kann.

    Also meinen Erfahrungen nach zu urteilen - in dem sich viele gar nicht mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen oder abschätzbar ist, dass ein dickes Erbe irgendwo wartet. Habe auch einige Selbstständige im Freundeskreis, bei denen ich das Gefühl habe, dass das Thema keine Rolle spielt und das Leben im Hier und Jetzt dafür sehr gut läuft.

    Nach meinen Erfahrungen ist es zum einen überhaupt wichtig Zeit mit Kindern zu verbringen - dazu braucht es nicht immer viel Geld und/oder irgendwelche besonderen oder gar Luxuserlebnisse - und zum anderen ist das nicht nur eine Frage der Quantität sondern auch der Qualität (Intensität, Zugewandtheit, Eingehen usw.) in dieser gemeinsamen Zeit.

    Das ist wohl war. Wobei ich schon finde, dass man sich eben doch rückblickend sehr an diese größeren Ereignisse wie z. B. gemeinsame Zeit im Urlaub erinnert. Der Alltag ist ja auch doch oft geprägt von Verpflichtungen, Stress etc. und auch wenn ich mit meinen Kindern Zeit auf dem Spielplatz verbringe, zuhause oder kleinere Ausflüge mache, werde ich da glaub ich nicht so positiv drauf zurückblicken, wie auf einen gemeinsamen Urlaub.

    Diese (steile) These findet in meinem engeren und weiten Umfeld jedenfalls keine kongruente Abbildung (Stichwort: Elternunterhalt

    Das ist auch so. Die Frage ist, in wie weit man sich für jegliche Eventualität tatsächlich absichern kann - auch im Hinblick darauf, wie hoch die Kosten in 40-50 Jahren tatsächlich sind.

    Aktuell lege ich ca. 25 % meines Nettos jeden Monat auf die Seite

    Das habe ich in der Theorie auch noch in meinem Kopf, dass die Teilzeiten irgendwann ja auch weniger werden, Beförderungen anstehen, Erfahrungsstufen steigen… Ich vermute, dass die Lebenskosten nicht linear hierzu ansteigen werden und man da auch nochmal die Möglichkeit hat, die Sparrate zu erhöhen.

    Wie oben schon geschrieben, solltet Ihr defintiv über Vollzeit nachdenken, auch im Interesse Eurer Altersvorsorge.

    Das kommt für uns beide tatsächlich, zumindest für die nächsten zehn Jahre, nicht in Frage. Wir sind beide in Familien groß geworden, in denen die Väter Vollzeit arbeiten gewesen sind und können uns beide nicht wirklich an gemeinsame Zeit mit unseren Vätern erinnern. Aber logisch, wenn sie meist morgens aus dem Haus waren und frühestens abends zum Abendessen wieder zuhause. Abgesehen davon, dass es uns kaum möglich ist, da wir keine große Unterstützung haben, also bspw. durch Großeltern. Vollzeit wären bei uns ja nun mal jeweils 41 Stunden die Woche. Aber ja, die Teilzeiten könnte man ggf. in den nächsten Jahren noch etwas aufstocken.

    Ohne Eure finanziellen Verhältnisse zu kennen, würde ich anregen, wenn irgend möglich, auch heute schon mindestens 10 % der Nettoeinkünfte zur Seite zu legen.

    Ich denke, dass das möglich ist. :)

    Ein letzter Punkt noch, den ich oben vergessen habe: es tut Kindern prinzipiell gut, wenn sie merken, dass man zwar finanziell keine Not leiden muss, dass aber Grenzen vorhanden sind.

    Ein wichtiger Punkt, den wir, wie ich finde, auch ganz gut umsetzen. Größere Dinge müssen in der Regel gezielt gewünscht werden – auch hier gilt: Qualität vor Quantität.

    Was das Thema Urlaub betrifft: Für Kinder fühlt es sich oft wie eine Ewigkeit an, bis der nächste Urlaub ansteht. Ähnlich ist es ja auch mit Weihnachten oder Geburtstagen.

    interessante Frage, bringt mich ins Grübeln.

    Ich habe jetzt (mit 61) eigentlich viel zu wenig gespart. Durch das Forum hier bekomme ich mit Entsetzen die Werte mit, die andere für den Lebensabend haben, dazu oft eine sehr auskömmliche Rente.

    Das ging mir genauso, deshalb bin ich auf die Frage gekommen. Erst vor einigen Tagen, habe ich hier einen Thread gesehen, in dem ein älteres Paar eine so gute Altersvorsorge hatte, dass sie eigentlich gar nicht wusste, was sie mit dem Geld machen soll. Die beiden waren kinderlos, deshalb ist es vielleicht nochmal was anderes, aber da habe ich mich halt gefragt, was am Ende mehr zählt.

    Wenn man vielleicht auch die Altersvorsorge nicht als absolute Existenzgrundlage betrachten muss, sondern diese auch mit dem Ziel anlegt sich einen schönen Lebensabend zu machen, der ggf. auch etwas luxuriöser aussieht, als das restliche Leben.