Rückblickend mehr sparen oder mehr erleben?

  • Hallo zusammen,

    ich (31) bin Mutter von zwei kleinen Kindern und mache mir aktuell viele Gedanken über unsere finanzielle Planung. Mein Mann würde unsere Sparquote gern weiter erhöhen, um noch besser fürs Alter vorzusorgen – was ich grundsätzlich auch richtig finde.

    Gleichzeitig frage ich mich aber, ob ich irgendwann rückblickend eher die verpassten Erlebnisse bedauern werde: die Reisen mit den Kindern, gemeinsame Ausflüge, kleine und große Abenteuer, für die man eben auch Geld (und Zeit) braucht. Ich frage mich manchmal, ob wir nicht jetzt die Lebensphase haben, in der Erinnerungen entstehen, die uns allen langfristig mehr geben als ein zusätzliches Polster in 30 Jahren.

    Deshalb richte ich meine Frage bewusst an die Älteren hier im Forum – besonders an diejenigen, die sich im Ruhestand befinden oder kurz davor stehen:

    Wenn ihr zurückblickt: Hättet ihr lieber etwas mehr gespart oder etwas mehr gelebt? Gibt es etwas, das ihr bereut – sei es finanziell oder emotional – wenn ihr an eure Jahre mit kleinen Kindern zurückdenkt?
    Gab es vielleicht sogar einen guten Mittelweg?

    Ich freue mich sehr über eure Perspektiven. Danke euch im Voraus fürs Teilen eurer Erfahrungen!

    Viele Grüße

  • Hallo,

    sehr gute Frage.

    Ich denke, für Kinder ist es ersteinmal wichtig, daß man mit ihnen überhaupt viel Zeit verbringt.

    Dass ihnen Interesse entgegengebracht wird und sie nicht nur "anwesend" sind.

    Fernreisen mit Kindern hatte ich nie unternommen, es bewegte sich zwischen Holland, Frankreich und Spanien. Das finde ich aus heutiger Sicht auch weiterhin in Ordnung, auch wenn sie selbst sich vielleicht mal USA gewünscht hätten, aber es muss insgesamt ja irgendwie stimmig sein, auch was das Alter der Kinder betrifft.

    Jetzt sind sie 14 und 21, ich habe finanziell mehr Luft, und wir unternehmen immer noch einiges zusammen (bin seit kurzem geschieden).

    Kleine Ausflüge und Essengehen gehörte für mich immer dazu, finde ich selbstverständlich.

    Schade wenn der Mann das anders sehen sollte.

    Ich bin einigermaßen Gutverdiener, kein Krösus. Bin sparsam, aber nicht geizig. Jeder hat seine eigene Prägung, ob durch Eltern oder Großeltern, manche können schwer aus der eigenen Haut, wenn zum Beispiel der Geiz einen begrenzt oder die Angst vor Armut.

    Ich habe Leute mit relativ viel Geld kennengelernt, die echte Verarmungsangst haben, daß kann ein Teufelskreis sein, was das alltägliche Leben angeht.

    Also, wie so oft, der Mittelweg sollte gefunden werden, ersteinmal diesen Weg definieren und dann feintunen, denke ich.

  • Du wirst hier sicherlich viele Antworten bekommen, „von a bis z“.


    Als ich Kind war, waren wir jedes Jahr zweimal an der Nordsee, auch Italien war mal dabei.

    Vermisst habe ich nichts.

    Erfahrungen sammeln ist wichtig, Altersvorsorge aber auch.

    Der Mittelweg muss es sein. Ihr müsst euch dabei wohlfühlen, das ist das Wichtigste.

  • Danke für deine Rückmeldung. Das hört sich nach einem guten Mittelmaß an. Um die gemeinsame Zeit zu garantieren, arbeiten wir beide in Teilzeit, da uns genau das wichtig ist.


    Ich stelle mir die Frage, da wir durch die Elternzeit bzw. darauffolgende Teilzeiten natürlich auf Geld verzichten. Im Hinblick auf die Altersvorsorge macht es natürlich einen Unterschied ob ich monatlich 100€ oder 300€ als Sparplanrate habe - im Hinblick auf gemeinsame Urlaube aber natürlich auch. Daher meine Frage. Einen festen Urlaub haben wir jedes Jahr (also meist eine Flugreise nach Spanien/Griechenland), da ist aber tatsächlich meine Überlegung, ob man im Nachhinein lieber die Zeit intensiviert hätte und vielleicht noch einen oder zwei kleinere Urlaube (bspw. Ferienwohnungen in Deutschland) übers Jahr gemacht hätte. Da wird dann dieser Unterschied zwischen den o. g. Sparraten ggf. von Bedeutung sein.


    Natürlich kommt es nicht immer darauf an, dass man Geld ausgibt, um eine schöne Zeit und Erinnerungen zu schaffen, aber irgendwie halt auch manchmal schon 😂 Ich hoffe, man versteht, wie es gemeint ist..

  • Denkt aber auch an die Rente. Ich lese hier, dass ihr beide in Teilzeit arbeitet, um für die Kinder da zu sein. Das bin ich auch, obwohl ich Vollzeit arbeite.

  • Als ich Kind war, waren wir jedes Jahr zweimal an der Nordsee, auch Italien war mal dabei.

    Vermisst habe ich nichts.

    Auch interessant. Habe gerade darüber nachgedacht, wie die Sicht aus der Sicht eines Kindes ist und aus der einer Mutter.


    Ich glaube, wenn man es nicht anders kennt, dann vermisst man es i. d. R. auch nicht. Ich bin auch ähnlich aufgewachsen und wir haben als Familie einen größeren Urlaub im Jahr gemacht.


    Ich denke auch, dass es da aus Sicht der Kinder an nichts fehlen wird - aber ist es aus Sicht eines Vaters / einer Mutter im Alter genauso, also wenn die Kinder groß sind?

  • Wenn eure Kinder erwachsen sind und eigenes Geld verdienen, dann können die ihre Erfahrungen machen und die Welt bereisen.

    Meine Frau und ich denken in der Art und Weise, dass es eben auch ein Leben außerhalb von Urlaub gibt.

    Gerade die Altersvorsorge ist wichtig. Da bringt es ja nichts, wenn du die halbe Welt gesehen hast, die aber Gedanken darum machen musst, wie du die nächste Reparatur des Autos, Waschmaschine etc. bezahlen kannst.

  • Gerade die Altersvorsorge ist wichtig. Da bringt es ja nichts, wenn du die halbe Welt gesehen hast, die aber Gedanken darum machen musst, wie du die nächste Reparatur des Autos, Waschmaschine etc. bezahlen kannst.

    Ich gehe nicht davon aus, dass es irgendwann mal so schlimm sein sollte. Wir sind beide verbeamtet und arbeiten ja zusätzlich noch an einer zusätzlichen Altersvorsorge. Gleichzeitig, finde ich, dass wir auch sonst sehr sparsam leben - nur ein Auto, viel Second-Hand, Bücher fast ausschließen leihen, statt zu kaufen etc.


    Deshalb soll es eher einer philosophische Frage sein, wie man rückblickend im Alter darüber denkt.

  • Hallo,

    ich bin da ein bisschen zwiegespalten.

    Ich bin 48 und habe zwei Kinder (13 und 16). Ich habe mich nie viel mit der Rente beschäftigt, ein bisschen was in eine private und wie ich jetzt weiß sehr unlukrative Rentenversicherung gesteckt und ansonsten darauf vertraut, dass mein Mann und ich das schon hinkriegen.

    Und dann war ich plötzlich alleinerziehend. Jetzt muss ich allein zusehen und habe mich jetzt endlich mal gekümmert, fange aber quasi fast bei Null an. Ich spare jetzt soviel wie geht und habe trotzdem Angst davor, wie ich im Rentenalter klarkommen soll.

    Ich verstehe deine Gedanken total.

    Aber auch wenn das Geld bei mir nicht locker sitzt, fahren wir trotzdem in den Urlaub. Bisher eher zB Holland oder Dänemark in recht günstig. In diesen Ferien waren wir aber mal in Andalusien und haben dort u.a. Canyoning gemacht. Das war das Wunderschönste, was wir je gesehen und das Tollste, was wir je gemacht haben. Ein mega Erlebnis. Daran werden wir uns ewig erinnern. Von daher bin ich ganz bei dir.

    Aber: Tolle Erlebnisse und Erinnerungen kann man auch ohne viel Geld schaffen. Zeit mit den Kindern so wichtig. Kommt natürlich auch drauf an, wie alt die Kinder sind.

    Aus meiner jetzigen Perspektive kann ich nur sagen: Ich hätte lieber früher angefangen etwas mehr zu sparen, dann müsste ich mir jetzt keine Sorgen machen.

    Vielleicht findet ihr einen guten Mittelweg.

    Viel Glück dabei 😊

  • Hallo Palmentraum ,

    interessante Frage, bringt mich ins Grübeln.

    Ich habe jetzt (mit 61) eigentlich viel zu wenig gespart. Durch das Forum hier bekomme ich mit Entsetzen die Werte mit, die andere für den Lebensabend haben, dazu oft eine sehr auskömmliche Rente.

    Ich war 25 Jahre mit 2 Kindern allein, leider konnte ich gar nicht viel zur Seite legen. Das habe ich auch noch größtenteils in eine LV gesteckt, die mir eine wohlmeinende Alleinerziehende von einer Versicherung "verkauft" hat.

    Ich habe immer bereut, dass ich nicht ANDERS gespart habe, aber nicht, dass überhaupt. Meine Rente wird um die 1000 netto sein, da benötige ich einen Zuschuss. Mehr gespart habe ich erst, als die Kinder aus dem Haus waren. (besitze mittlerweile aus eigener Kraft eine ETW und eine vermietete, vom Erbe gekauft).

    Wichtig ist natürlich noch, ob Eigentum - auch bei euch - oder Geld bei den Eltern vorhanden ist.

    Ich hätte gern mehr Erlebnisse mit den Kids gehabt, die Bedingungen waren halt nicht optimal.

    Es nützt aber auch nichts, wenig für euch gespart zu haben und dann im Alter das den Kindern vorzuleben. Schlechtes Gewissen dort vorprogrammiert. Mittelweg, wie hier schon mehrfach steht....

  • Ihr tut den Kindern auch keinen Gefallen, wenn sie im Alter für euch bezahlen müssen, weil euch Urlaube wichtiger waren.

    Das passt ja nun überhaupt nicht. Kinder müssen im Alter überhaupt nichts zahlen.

    Zudem dürfte das Ehepaar nicht in Altersarmut versinken, weil man mal pro Jahr zusätzlich für ein paar Tage einen erweiterten Ausflug gemacht hat.

  • interessante Frage, bringt mich ins Grübeln.

    Ich habe jetzt (mit 61) eigentlich viel zu wenig gespart. Durch das Forum hier bekomme ich mit Entsetzen die Werte mit, die andere für den Lebensabend haben, dazu oft eine sehr auskömmliche Rente.

    Das ging mir genauso, deshalb bin ich auf die Frage gekommen. Erst vor einigen Tagen, habe ich hier einen Thread gesehen, in dem ein älteres Paar eine so gute Altersvorsorge hatte, dass sie eigentlich gar nicht wusste, was sie mit dem Geld machen soll. Die beiden waren kinderlos, deshalb ist es vielleicht nochmal was anderes, aber da habe ich mich halt gefragt, was am Ende mehr zählt.

    Wenn man vielleicht auch die Altersvorsorge nicht als absolute Existenzgrundlage betrachten muss, sondern diese auch mit dem Ziel anlegt sich einen schönen Lebensabend zu machen, der ggf. auch etwas luxuriöser aussieht, als das restliche Leben.

  • Palmentraum

    Habe nur Deinen Beitrag Nr. 1 gelesen.


    In der Retrospektive (bin schon älter bzw. alt) kann ich sagen - auch beim Blick auf meine damaligen Freunde, Bekannten und Kollegen -, daß sich dabei so gut wie immer (Ausnahmen bestätigen nur die Regel) eine Art "unvermeidliches Spannungsfeld" auftut.

    Die Frage, die sich Dir stellt, dürfte daher eine eher ganz normale ein. Wenn man halbwegs reflektiert agiert jedenfalls.

    Könnte man fast mit dem Spannungsfeld im "magischen Dreieck der Geldanlage" (Rentabilität/Rendite - Liquidität/Verfügbarkeit - Sicherheit) vergleichen, da diese Ziele der Geldanlage auch jeweils in einer Art Spannungs- bzw. Konkurrenzverhältnis stehen.

    Kinder sind nur einmal Kinder (die Zeit geht meist schneller vorbei, als man denkt) und diese Zeiten samt Erlebnissen sind später nicht nachholbar. Einerseits. Auf prekäre finanzielle Verhältnisse zuzulaufen und/oder eine mediokere bis maue oder unzureichende finanzielle Altersvorsorge ist aber auch sehr unangenehm (kann übrigens im Verlauf auch für die eigenen Kinder gelten).

    Die eigentliche Lebenskunst wird darin bestehen, für sich individuell passende Mischung sprich Gewichtung zu finden. Was nicht nur für das Thema "Leben mit Kindern" gelten dürfte - sondern auch für die übergeordnete Thematik "Leben im Hier und Jetzt" versus "Sparen, Anlegen und Investieren für Später". Die kann und wird sich oftmals auch ganz ohne Kinder stellen.

    Nach meinen Erfahrungen ist es zum einen überhaupt wichtig Zeit mit Kindern zu verbringen - dazu braucht es nicht immer viel Geld und/oder irgendwelche besonderen oder gar Luxuserlebnisse - und zum anderen ist das nicht nur eine Frage der Quantität sondern auch der Qualität (Intensität, Zugewandtheit, Eingehen usw.) in dieser gemeinsamen Zeit.


    Dir gute Gedanken und ebensolche Lebens- und Finanzentscheidungen !

  • Das passt ja nun überhaupt nicht. Kinder müssen im Alter überhaupt nichts zahlen.

    Diese (steile) These findet in meinem engeren und weiten Umfeld jedenfalls keine kongruente Abbildung (Stichwort: Elternunterhalt)

    Da hat es immerhin drei oder vier Fälle , in denen die Kinder (die halbwegs gut verdienen; Stichwort: Neuregelung ab 1. Januar 2020 und dem Jahresbrutto erst ab 100.000 €) für ihre Eltern nunmehr seitens des Sozialamtes nach dessen Prüfung in Anspruch genommen werden (da ein oder beide Elternteile zu längeren Pflegefällen geworden sind und die eigenen Mittel der Eltern dafür nicht ausreichen bzw. nicht mehr ausreichen).

    Da ich die besagten Protagonisten für vertrauens- und glaubwürdig halte, kann ich mir nicht so recht vorstellen, daß diese die Unwahrheit verbreiten ...

  • "Kleine Kinder" klingt danach als müsstet Ihr den Urlaub noch nicht an den Ferien orientieren. Wenn das eintritt, dann wird es wahrscheinlich ohnehin weniger mit dem Urlaub.

    Wenn Ihr Euch sicher seid, dass Ihr die Risiken im Hier und Jetzt abgesichert habt, Ihr Euren Kindern im Alter nicht auf der Tasche liegen müsst und ihnen einen vernünften Start ins Leben gewähren könnt, dann könnt Ihr den Rest des Geldes in Erlebnisse über Erlebnisse stecken.

    Die Frage ist aber wie man diese Dinge definiert.

  • Hier die Gedanken aus Sicht eines (bald) 57-jährigen mit Ehefrau und 2 Kindern (bald 20 und bald 25, beide im Studium): das Wort "Zeit miteinander" ist das allerwichtigste. Rückblickend auf meine eigene Kindheit sind wir einmal im Jahr in Urlaub gefahren, immer nach Deutschland, Österreich oder der damals noch halbwegs leistbaren Schweiz (mit jeder Menge Lebensmitteln im Kofferraum... :rolleyes:). Mir hat nichts gefehlt, im Gegenteil sind dies Urlaube, die wir auch gerne mit unseren Kindern gemacht haben. Ich hatte das Glück, von meiner Firma als "Perseverance Awards" alle 5 Jahre noch mal Geld für einen größeren Urlaub (auch schon mal nach USA) zu erhalten, aber das war einfach Zufall oder Glück.

    Ich beobachte, dass andere manchmal 4 oder 5 Mal pro Jahr in Urlaub fahren...dafür wäre mit der finanzielle Aufwand zu groß (gewesen).

    Wir haben von unserem Nettoeinkommen zunächst unser Haus abbezahlt, als dies mit gut 40 Jahren erreicht war (mit Unterstützung der Eltern), fingen wir an zu sparen. Aktuell lege ich ca. 25 % meines Nettos jeden Monat auf die Seite, der Rest geht in die alltäglichen Ausgabe (inkl. der Alimentierung unserer studierenden Kinder) sowie in Luxus wie Reisen etc. (meist 1-2 pro Jahr). Wir haben Glück, weil unsere Verdienste sicher überdurchschnittlich sind, allerdings habt Ihr Glück, weil Ihr im Alter als Beamte erheblich höhere Bezügen erwarten könnt als der Durchschnitt der Bevölkerung.

    Wie oben schon geschrieben, solltet Ihr defintiv über Vollzeit nachdenken, auch im Interesse Eurer Altersvorsorge. Irgendwann kommt der Moment, wo Kinder immer selbständiger werden, sie nur noch Unterstützung dann benötigen, wenn sie es wünschen.

    Ohne Eure finanziellen Verhältnisse zu kennen, würde ich anregen, wenn irgend möglich, auch heute schon mindestens 10 % der Nettoeinkünfte zur Seite zu legen. Wenn man in jungen Jahren das Sparen beginnt, dann reduziert man einerseits seinen "Bedarf" (so dass dann später die Lücke nicht mehr so groß ist), andererseits hat man so viel mehr Zeit und kann das Wunder des Zinseszinses für sich arbeiten lassen, so dass Ihr dann später im Alter einen satt 6-stelligen Betrag zur Verfügung habt, der Euch dann eine gewissen Unabhängigkeit schenkt.

  • Ein letzter Punkt noch, den ich oben vergessen habe: es tut Kindern prinzipiell gut, wenn sie merken, dass man zwar finanziell keine Not leiden muss, dass aber Grenzen vorhanden sind. Ich finde die Entwicklung der Kinder schrecklich, die im absoluten Überfluss aufgewachsen sind, die nie irgendwelche Grenzen in Bezug auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit kennengelernt haben, deren Persönlichkeiten, deren Sicht auf das Leben und deren Anspruchshaltung sind alles andere als realitätsnah.

    Im Gegenteil: wenn jemand finanzielle Grenzen kennt, dann schätzt er um so mehr jeden Luxus, den man sich trotz dieser Grenzen, etwa durch gezieltes Sparen, leisten kann.

  • Habe sehr viel gespart und trotzdem nichts verpasst. Ich hätte Porsche fahren können, fuhr aber gebrauchte Kleinwagen (Nissan Micra, Mazda 121, Skoda Fabia usw.). Ausflüge müssen nicht viel kosten. Essen einfach mitbringen usw. Ich konnte aufgrund meines Lebensstils mit 55 aufhören zu arbeiten. LG!

  • Ich finde die Diskussion auch sehr spannend, weil wir quasi die gleiche Konstellation haben. Ich bin der Sparfuchs und meine Frau möchte am liebsten noch nen vierten Urlaub einplanen. Am Ende muss man hier natürlich Kompromisse machen, das gehört dazu.

    Wir haben irgendwann mal die Rentenlücke abgeschätzt und eine Mindestsparrate errechnet. Seitdem habe ich nicht mehr das Gefühl im Alter zu verarmen und meine Frau sieht die Notwendigkeit, dass wir doch etwas zurücklegen sollten.

    Was ich wrklich schwierig finde, ist der Vergleich mit anderen Familien und Freunden, die immer die dickeren Autos und den ausgefalleneren Urlaub machen. Ich Frage mich sehr oft, wie das bei denen funktionieren kann.