Hallo zusammen,
ich (31) bin Mutter von zwei kleinen Kindern und mache mir aktuell viele Gedanken über unsere finanzielle Planung. Mein Mann würde unsere Sparquote gern weiter erhöhen, um noch besser fürs Alter vorzusorgen – was ich grundsätzlich auch richtig finde.
Gleichzeitig frage ich mich aber, ob ich irgendwann rückblickend eher die verpassten Erlebnisse bedauern werde: die Reisen mit den Kindern, gemeinsame Ausflüge, kleine und große Abenteuer, für die man eben auch Geld (und Zeit) braucht. Ich frage mich manchmal, ob wir nicht jetzt die Lebensphase haben, in der Erinnerungen entstehen, die uns allen langfristig mehr geben als ein zusätzliches Polster in 30 Jahren.
Deshalb richte ich meine Frage bewusst an die Älteren hier im Forum – besonders an diejenigen, die sich im Ruhestand befinden oder kurz davor stehen:
Wenn ihr zurückblickt: Hättet ihr lieber etwas mehr gespart oder etwas mehr gelebt? Gibt es etwas, das ihr bereut – sei es finanziell oder emotional – wenn ihr an eure Jahre mit kleinen Kindern zurückdenkt?
Gab es vielleicht sogar einen guten Mittelweg?
Ich freue mich sehr über eure Perspektiven. Danke euch im Voraus fürs Teilen eurer Erfahrungen!
Viele Grüße