Beiträge von satti45

    Ich würde annehmen, dass die Kosten zu hoch waren und ich glaube, es gab auch Depotgebühren bzw. Man musste Bedingungen erfüllen, um kostenlos zu bleiben.

    Die 95 Cent plus mutmaßlich gut funktionierende Prozesse sind schon eine Ansage an die ganzen Neobroker.

    Es gibt ein Postfach, wo man alles findet. Die Funktionen der App weichen ein bisschen von denen der Webseite ab. In wie weit das stört oder ein Nachteil ist, kann ich nicht sagen.

    Davon gehe ich auch aus. Dann funktioniert das Postfach so, wie man es von klassischen Banken kennt. :)

    Die neuen Konditionen, vor allem die kostenlosen ETF-Sparpläne mit Sparplanhöhen bis 10.000 €, machen den S Broker wieder deutlich attraktiver für Buy-and-Hold-Anleger. Wurden bei euch nach der Preissenkung schon Sparpläne ausgeführt und wurden diese zuverlässig umgesetzt? Beim S-Broker scheinen die Prozesse zu funktionieren und Abrechnungen werden zuverlässig/korrekt erstellt, oder? Gibt es ein richtiges Postfach, in dem der komplette Schriftwechsel zu finden ist, oder muss man Wertpapierabrechnungen – ähnlich wie bei Scalable – einzeln unter den Transaktionen suchen bzw. herunterladen? Die App wurde wohl auch überarbeitet, scheint momentan aber häufiger auszufallen.

    Wurde der S-Broker hier im Forum in der Vergangenheit kaum empfohlen, weil die Konditionen für Sparpläne, Einmalaufträge usw. im Vergleich zur Konkurrenz zu hoch waren, oder gibt es noch andere Gründe?

    Die Realität ist die App. Dort findet man Dokumente.
    Ansonsten mach Screenshots. Sie werden nicht wie teilweise bei anderen Banking-Apps (manchmal konfigurierbar) unterdrückt.
    Personalisierte Kontoauszüge lassen sich jederzeit generieren und speichern.

    Die Idee mit den Screenshots ist gut. Die personalisierten Kontoauszüge sind ja letztlich ein offizieller Nachweis über die Geschäftsbeziehung. Ich bin mir allerdings noch unsicher, ob ich dort 100.000,00 € mit gutem Gewissen anlegen kann. Da die gesetzliche Einlagensicherung greift und die Bank über die BaFin reguliert wird, dürfte es aber eigentlich keine Risiken geben.

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage an diejenigen, die bereits ein Chase-Tagesgeldkonto eröffnet haben.

    Mir ist aufgefallen, dass man bei Chase offenbar keine klassischen Vertragsunterlagen oder Kontoeröffnungsunterlagen erhält, die auf den eigenen Namen ausgestellt sind – so wie man es von den meisten anderen Banken kennt (z. B. Kontoeröffnungsbestätigung, Vertragsdokumente oder ähnliche Unterlagen als PDF).

    Mich wundert das etwas. Macht ihr euch darüber keine Gedanken oder seht ihr das als unproblematisch an?

    Mich interessieren eure Erfahrungen und Einschätzungen.

    Ich hatte gelesen, dass Überweisungen auf das Referenzkonto und zurück gelegentlich auch bis zu drei Tage dauern. Zudem kommt es(wie schon erwähnt) bei den Abrechnungen offenbar häufiger zu Problemen, und es soll vorkommen, dass man die Herkunft der Vermögenswerte nachweisen muss.

    Ich bin Kunde bei verschiedenen Banken und musste bislang noch nie einen entsprechenden Nachweis erbringen – auch dann nicht, wenn ich größere Beträge hin- und herüberwiesen habe.

    Deshalb ist es schön auch mal vom Gegenteil zu lesen.

    Ich habe mein Depot bei der ING und bin damit glücklich. Kostenlose ETF-Sparpläne, ordentliche Abrechnungen, benutzerfreundliche, intuitive, übersichtliche App, es tut was es soll.

    Bei Einzelkäufen sind aber in der Tat die Gebühren hoch. Die maximal 1.000 EUR pro Sparplan kann man problemlos umgehen, indem man mehrere Sparpläne auf einen ETF anlegt, genau. Irgendwer hatte man gesagt, es gingen bis zu 10 Sparpläne, das habe ich aber noch nicht selbst getestet. 3 gehen auf jeden Fall, das habe ich schon selbst ausprobiert. Und es gibt 4 Ausführungstermine im Monat, man kann also, wenn man wirklich mal einen sehr großen Betrag anzulegen hat, über mehrere Sparpläne an allen 4 Ausführungsterminen auch größere Beträge unterbringen. Wobei irgendwann auch die Kosten, selbst bei der ING, vernachlässigbar werden. Beispiel: Bei 50.000 EUR Einmalanlage fallen 4,90 EUR + 0,25% des Anlagebetrags an, das wären 129,90 EUR, allerdings sind die Gebühren gedeckelt auf 69 EUR. Das sind dann nur noch 0,14% des Anlagebetrags.

    Und ja, man bekommt für jede Sparplanausführung eine gesonderte Abrechnung.

    Für Trading, häufige Einmalkäufe oder -verkäufe (z.B. wenn man einen Geldmarktfonds als Tagesgeldersatz nutzen möchte) würde ich eher zu einem anderen Broker gehen, da sind die Kosten bei der ING einfach zu hoch.

    Aber für ETF-Sparpläne und Buy&Hold kann ich die ING uneingeschränkt empfehlen.

    Deine positiven Erfahrungen decken sich mit dem, was man häufig über das Depot bei der ING liest. Da ich nur Buy & Hold betreiben möchte, wäre es für meine Zwecke geeignet. Ich habe gesehen, dass es auch immer wieder Aktionen gibt und man dort gewisse ETFs im Direkthandel ab 1.000,00 € für 1,90 € kaufen kann. Der SPDR MSCI ACWI IMI fällt in diese Aktion. Von der ING hatte ich bestätigt bekommen, dass 20 Sparpläne pro Monat möglich sind. Doch das haben in der Zwischenzeit ja schon andere User beantwortet. :) Da wäre mir die Einmalanlage für die größere Summe und zwei Sparpläne für die reguläre monatliche Sparsumme lieber. Weniger Abrechnungen, die man herunterladen/umbenennen/archivieren muss, und „weniger“ Aufwand zum Erfassen in meiner Excel-Liste. ;)

    Ich grätsche kurz rein: Ich bin auch bei beiden und sehr zufrieden. Ich überlege sogar mit allem zu Scalable zu ziehen, aber bei der ING liegt eigentlich das meiste und dringende Gründe gibt es nicht.

    Mich würde interessieren, ob du auch von den Problemen bei Scalabale betroffen bist, die man häufig liest. Fehlerhafte Steuerabrechnungen, die schwer nachvollziehbar sind, schlechter Kundenservice (falls du ihn überhaupt schon einmal in Anspruch nehmen musstest oder wolltest) und Überweisungen vom Verrechnungskonto auf das Referenzkonto dauern lange.

    Liebe 12345

    hast du schon gemerkt, dass Schwachzocker in allen Threads (leider) gar nichts beitragen will ?

    Es ist Absicht..

    Ich kann zu dem Thema auf Nikolaus Braun und Partner verweisen, die ein 8 Punkte Programm für einen guten ETF-Sparplan geschrieben hatten.

    Da kommt das Eröffnen des Depots zum Schluss. Allerdings sollte es eine Online-Bank sein, bei der die Prozesse funktionieren.




    https://www.dup-magazin.de/finanzen/in-ac…en-etf-sparplan

    Bei welcher Online-Bank funktionieren nach deiner Erfahrung die Prozesse? Ich würde mich freuen, wenn du das mit mir/uns teilst. :)

    Ich habe auch ein Depot bei ING und Scalable C. Die Sparpläne laufen bei ING. Mehrere Sparpläne anlegen und nach Ausführung löschen für die Core etf ist kein Aufwand. Für kleinere Trades auf SC wenn was "übrig" ist.

    P.S. würde das mit C und D auch RichtungETF schieben.

    Ich hab nach Notgroschen alles in Sicherheitsbaustein und "Aktien" aufgeteilt und verschiebe dann anteilg alles. Wird jetzt demnächst alles fällig, alter BSV, Sparbrief, Kapitallebensversicherung

    Bist du zufrieden mit den Depots bei ING und Scalabale?

    Lass dich durch Querschiesser nicht verunsichern. DU musst es passend finden, nachdem du dir darüber Gedanken gemacht hast. Falls du also zum Schluss kommst, dass du diese Versicherungen behalten möchtest, könntest du die Zahlungsweise auf 1x jährlich umstellen, dabei könnte man dann jeweils ca. 10 - 15 % sparen. Falls du einen guten Anbieter für dein noch einzurichtendes Depot suchst, schau dir vielleicht mal die Finanztip-Empfehlung Flatex an. Keine Depotkosten, kostenlose ETF-Sparpläne und Einzelkauf- und verkaufkosten von ca. 7,90 € pro Vorgang je nach Anbieter. Gute Gedanken wünsche ich Dir.

    Guten Abend, Börsenfeger. Vielen Dank für deinen netten Beitrag. Ich bin unter anderem durch Beiträge von dir im Forum auf Flatex aufmerksam geworden. :)

    Liebe 12345

    hast du schon gemerkt, dass Schwachzocker in allen Threads (leider) gar nichts beitragen will ?

    Es ist Absicht..

    Ich kann zu dem Thema auf Nikolaus Braun und Partner verweisen, die ein 8 Punkte Programm für einen guten ETF-Sparplan geschrieben hatten.

    Da kommt das Eröffnen des Depots zum Schluss. Allerdings sollte es eine Online-Bank sein, bei der die Prozesse funktionieren.




    https://www.dup-magazin.de/finanzen/in-ac…en-etf-sparplan

    Vielen Dank, ich werde mir das 8 Punkte Programm heute Abend anschauen und durchlesen.

    Ich meine er hätte irgendwo geschrieben, es handle sich bei der Rechtsschutz um einen alten Vertrag, der lediglich Privates abdeckt - ist das so? Heute gibt es ja nur noch Privat + Beruf / Verkehr in Kombi.

    Falls ja, wäre das gar nicht mal so günstig - ich nehme an HP und HR kosten je 4 EUR pro Monat, bleiben ca. 20 EUR für die Rechtsschutz.

    Im sinnvollsten ist für die Meisten wohl, den Beruf bzw. einen Streit mit dem AG abzusichern. Hier könnte man mal einen Produktwechsel prüfen, falls das so sein sollte.

    Ganz genau, es handelt sich um einen alten Vertrag. Ich werde die genauen Beiträge mal überprüfen.

    OK, dann sind das aktuell ~2,6%. Das ist ja nicht sooo schlecht für einen Sicherheitsbaustein. Erhöhen sich die 40% noch weiter? Darfst Du die Einzahlungen erhöhen?

    Aber auch so - für 4 Jahre laufendes Festgeld gibt es ca. 2,6% im Moment - da kann man das auch auslaufen lassen.

    Ich wollte gestern schon nachschauen, konnte den Vertrag aber nicht finden. Mir ist in Erinnerung geblieben, dass sich der Bonus auf maximal 50 % erhöhen kann. Nein, die Einzahlungen darf ich nicht erhöhen. Ich muss mich korrigieren: Das Produkt heißt zumindest jetzt Prämiensparen (so wird es mir im Online-Banking angezeigt).

    Hallo 12345, vielen Dank auch an dich und an alle anderen für deine ausführliche Antwort. Gerne beantworte ich deine Fragen. Mein Girokonto habe ich bei der DKB, das Festgeld bei der Volkswagen Bank. Als Depot hatte ich mit der ING oder Flatex geliebäugelt. Ich habe einige negative Dinge über Neobroker gelesen, wie z. B. fehlerhafte Abrechnungen, und hätte bei der ING oder Flatex ein besseres Gefühl. Bei der ING stören mich nur die hohen Ordergebühren und besonders die maximal mögliche Sparplanrate von 1.000,00 €. Ich habe gelesen, dass man auch mehrere Sparpläne auf denselben ETF anlegen kann. Bei meiner Sparrate benötige ich also jeden Monat zwei Sparpläne, und wenn ich eine größere Summe vom Festgeld investieren möchte, muss ich entweder eine Einmalanlage in Betracht ziehen oder weitere Sparpläne anlegen. Das würde vermutlich etwas unübersichtlich werden. Zu jeder Sparplanausführung erhält man doch sicher eine gesonderte Wertpapierabrechnung, oder?

    Bei Flatex werden die Sparpläne außerbörslich über die KAG abgewickelt (so habe ich es im Internet gelesen) und ich kann als Laie nicht einschätzen, ob diese außerbörsliche Abwicklung sich negativ auf die Kurse beim Kauf oder Verkauf (Entnahmeplan) auswirkt im Vergleich zur ING, wo die Sparpläne über Xetra abgewickelt werden. Bei einigen Nutzern ist Flatex noch negativ in Erinnerung, weil dort wohl in der Vergangenheit Depotgebühren und Negativzinsen für Guthaben auf dem Verrechnungskonto eingeführt wurden und es Probleme mit der Eigenkapitalquote gab. Mich würde eure Meinung dazu interessieren. Ich wollte dafür keinen extra Thread erstellen und hoffe, dass das hier reinpasst.

    Ja, bei den 7.500,00 € handelt es sich um drei Nettomonatsgehälter.

    Das ist, glaube ich, eine gute Herangehensweise. Bis Juni ist noch etwas Zeit, und bis dahin habe ich schon ein wenig Erfahrung gesammelt und kann meine Risikobereitschaft besser einschätzen.

    satti45 Bist du noch da und liest fleissig mit? Hoffentlich hast du unter all den überflüssigen Posts die wichtigste Info rausfiltern können - nämlich deine Hausrat zu kündigen und die 50 EUR Jahresbetrag direkt in einen ETF zu investieren!!!! Ansonsten wird das nix mehr mit geordneten Finanzen ;)

    Ja, ich bin noch da und verfolge die Beiträge mit Interesse und Neugier. :)

    Da hast du recht. Aus diesem Grund habe ich diesen Thread erstellt, damit ich andere Sicht- und Denkweisen bekomme und endlich aus dem Überdenken ins Handeln komme.

    Also meine Hausratversicherung kostet im Schnitt 67 Euro im Jahr, das ist es mir wert! Mein Auto (Skoda Fabia, Baujahr 2017) allerdings hat seit 2021 lediglich eine Teilkaskoversicherung.
    Die Zahnversicherung spare ich mir schon seit Jahrzehnten, dafür ist dann im Falle eines Falles ein Teil des Tagesgeldes (Notgroschen) vorgesehen. Da ich jenseits der 65 bin, die Zähne in gutem saniertem Zustand sind, wird da wohl auch nicht mehr so viel auf mich zukommen. Deine Rechtsschutzversicherung hast du schon einmal in Anspruch genommen? Rechne aus, was du bisher dafür bezahlt hast und überlege, ob du ggf. die Kosten eines erneuten Rechtsstreits nicht auch von Rücklagen bezahlen könntest.

    Du schriebst, dein Nettoeinkommen beträgt 2500 Euro, die Sparrate 1200 - 1500 Euro. Das finde ich recht sportlich. Lebst du auch oder sparst du vielleicht zuviel? ;)

    Ich versuche tatsächlich viel zu sparen, lebe aber auch noch. :) Ich werde durch meine Vorerkrankungen höchstwahrscheinlich nicht bis zur Regelaltersrente arbeiten können und bin dadurch etwas von Angst getrieben bzw. motiviert zu sparen.:)