Ordnung in Finanzen bringen – brauche eure Unterstützung bei Struktur und Zielen

  • Den Bonus in Höhe von 40 % erhalte ich jedes Jahr auf den eingezahlten Betrag von 900 €, also 360 €, zusätzlich 0,99 % Zinsen pro Jahr auf die aktuell 22.000 €, also 217,80 €. So, wie INE geschrieben hat. Im Jahr 2030 läuft der Vertrag automatisch aus.

    Der Bonus wird natürlich in Relation zum angelegten Betrag immer kleiner. 360 EUR sind bezogen auf 10.000 EUR Anlagesumme noch ordentliche 3,6%, auf die aktuellen 22.000 EUR aber nur noch 1,6%.

    Wenn Du weitere fünf Jahre lang (2026 bis einschließlich 2030) jährlich 900 EUR einzahlst, sind es 2030 dann nur noch 360 EUR bei 26.500 EUR Anlagesumme, also nur noch 1,35%.

    Zu Zeiten von Negativzinsen und Verwahrungsentgelten waren gute 2% natürlich sehr ordentlich, aber erstens hat sich das Zinsniveau inzwischen geändert / erhöht, und zweitens war es im Verhältnis zur Inflation immer noch wenig.

  • Nein, kein Depot eröffnen, bevor Du nicht weißt, was Du kaufen oder verkaufen möchtest. Zuerst überlegen, was man möchte, erst dann schauen, wo es das zu günstigen Konditionen gibt.

    Theoretisch stimme ich Dir da zu.

    Praktisch tut sich satti45 jetzt aber schon seit letztem Jahr schwer damit, den ersten Schritt zu tun um das Thema anzugehen.

    Ein Depot eröffnen tut nicht weh, kostet nichts und dass hier ein Sparplan auf einen Standard-Welt-ETF Teil des Konzepts sein wird, ist ja doch schon ziemlich absehbar. Wenn der Threadstarter ohnehin bei einer Bank ist, die ein kostenloses Depot mit günstigen oder kostenlosen ETF-Sparplänen anbietet (z.B. ING, DKB...), kostet es vermutlich nicht mehr als drei bis fünf Klicks, das zu eröffnen. Dann ist schonmal ein Schritt geschafft.

    Wenn man hinterher merkt, dass man doch Einzelaktien traden möchte oder statt Tagesgeld täglich in einen Geldmarktfonds ein- und auszahlen, was beim gewählten Broker unverhältnismäßig teuer ist, kann man immer noch ein weiteres eröffnen.

  • ich hab die Idee so verstanden, dass satti45 alles (also Bank B, C und D) auflösen will und mehrheitlich in ETF stecken möchte, und nur einen kleinen Teil auf dem TG-Konto lassen möchte. Die 156k stecken dann in dem "unsicheren" Teil seines Vermögens, daher den Notgroschen von 7.500. (was mir zu klein wäre)

    Genau diese Überlegung hatte ich. Zumindest einen größeren Teil des Gesamtvermögens. Da bis zur Rente noch gute 27 Jahre Zeit sind. :)

  • Die Meinung von Schwachzocker zum Thema „fast alle Versicherungen kündigen“ teile ich. Ich bin ein großer Befürworter des Prinzips: Nur das versichern, was man nicht selbst wieder anschaffen oder finanziell ausgleichen kann.

    Gerade in diesem Land neigen viele dazu, alle Risiken zu versichern, die zwar schmerzhaft wären, wenn sie eintreten, aber letztlich keinen nachhaltigen Einfluss auf die Lebensqualität haben. Würden sie die Beiträge stattdessen anlegen, könnten sie nach ein paar Jahre allein dadurch alles bezahlen.

    Ein Schadensfall im Bereich der Privathaftpflicht von ein oder zwei Millionen Euro dürfte hingegen kaum jemand aus eigener Tasche tragen können. Und selbst wenn: Die Versicherung ist so günstig, dass sie für praktisch jeden sinnvoll ist.

    Ähnliches gilt für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie sichert oft mehrere Millionen Euro an Humankapital ab. Auch hier gilt: In der Regel eine sinnvolle Absicherung.

    Aber eine Hausratversicherung? Kann man sich die paar Dinge nicht wieder kaufen? Vieles wird ohnehin alle paar Jahre ersetzt.

    Ich werde meine abgeschlossenen Versicherungen mal kritisch hinterfragen und bedanke mich für die Denkanstöße. Bisher habe ich mir über die Versicherungen nicht allzu viele Gedanken gemacht. Ich zahle für die Hausrat-, Haftpflicht- und Rechtschutzversicherung insgesamt monatlich knapp 28,00 €. Die Versicherung hat bereits einen Einbruchschaden reguliert, und die Kosten lagen weitaus höher als das, was ich bisher an Versicherungsbeiträgen über die Jahre gezahlt hatte. ;)

  • Also meine Hausratversicherung kostet im Schnitt 67 Euro im Jahr, das ist es mir wert! Mein Auto (Skoda Fabia, Baujahr 2017) allerdings hat seit 2021 lediglich eine Teilkaskoversicherung.
    Die Zahnversicherung spare ich mir schon seit Jahrzehnten, dafür ist dann im Falle eines Falles ein Teil des Tagesgeldes (Notgroschen) vorgesehen. Da ich jenseits der 65 bin, die Zähne in gutem saniertem Zustand sind, wird da wohl auch nicht mehr so viel auf mich zukommen. Deine Rechtsschutzversicherung hast du schon einmal in Anspruch genommen? Rechne aus, was du bisher dafür bezahlt hast und überlege, ob du ggf. die Kosten eines erneuten Rechtsstreits nicht auch von Rücklagen bezahlen könntest.

    Du schriebst, dein Nettoeinkommen beträgt 2500 Euro, die Sparrate 1200 - 1500 Euro. Das finde ich recht sportlich. Lebst du auch oder sparst du vielleicht zuviel? ;)

    Ich versuche tatsächlich viel zu sparen, lebe aber auch noch. :) Ich werde durch meine Vorerkrankungen höchstwahrscheinlich nicht bis zur Regelaltersrente arbeiten können und bin dadurch etwas von Angst getrieben bzw. motiviert zu sparen.:)

  • Da hast du recht. Aus diesem Grund habe ich diesen Thread erstellt, damit ich andere Sicht- und Denkweisen bekomme und endlich aus dem Überdenken ins Handeln komme.

  • satti45 Bist du noch da und liest fleissig mit? Hoffentlich hast du unter all den überflüssigen Posts die wichtigste Info rausfiltern können - nämlich deine Hausrat zu kündigen und die 50 EUR Jahresbetrag direkt in einen ETF zu investieren!!!! Ansonsten wird das nix mehr mit geordneten Finanzen ;)

    Ja, ich bin noch da und verfolge die Beiträge mit Interesse und Neugier. :)

  • @satti die drei Versicherungen sind das wert. Fördert guten Schlaf:)

    Ich meine er hätte irgendwo geschrieben, es handle sich bei der Rechtsschutz um einen alten Vertrag, der lediglich Privates abdeckt - ist das so? Heute gibt es ja nur noch Privat + Beruf / Verkehr in Kombi.

    Falls ja, wäre das gar nicht mal so günstig - ich nehme an HP und HR kosten je 4 EUR pro Monat, bleiben ca. 20 EUR für die Rechtsschutz.

    Im sinnvollsten ist für die Meisten wohl, den Beruf bzw. einen Streit mit dem AG abzusichern. Hier könnte man mal einen Produktwechsel prüfen, falls das so sein sollte.

  • Ich werde meine abgeschlossenen Versicherungen mal kritisch hinterfragen und bedanke mich für die Denkanstöße. Bisher habe ich mir über die Versicherungen nicht allzu viele Gedanken gemacht. Ich zahle für die Hausrat-, Haftpflicht- und Rechtschutzversicherung insgesamt monatlich knapp 28,00 €. Die Versicherung hat bereits einen Einbruchschaden reguliert, und die Kosten lagen weitaus höher als das, was ich bisher an Versicherungsbeiträgen über die Jahre gezahlt hatte. ;)

    Nochmal: Was in der Vergangenheit war ist ohne Bedeutung. Es ist in der Zukunft nicht zu erwarten, dass sich das lohnt. Das ist ganz einfach deshalb so, weil die Versicherung Gewinn machen muss.

    Und natürlich sollst Du nicht deine Haftpflicht kündigen...verdammt... die Vollkasko aber.

    Sorry, aber ich kann mich etwas aufregen.

    Das sind ja unglaubliche Summen. Völlig nachvollziehbar, dass dir hier manche User zur sofortigen Kündigung raten.

    Wo ist hier eigentlich der Notausgang???

    Wieso sollte man nur unglaubliche Summen sparen wollen? Diese Versicherungen sind einfach nicht nötig. Das ist es ja gerade, was der TO begreifen soll.

    Wenn es sich um Steuerzahlungen handeln würde, dann würde schon längst ein Aufschrei durch das Forum gehen. Dann hätte ich auch gern einen Notausgang.

  • Warum soll jemand unbedingt mit dem letzten Euro geizen, der es nicht muss? Auch eine Vollkaskoversicherung macht Sinn, wenn es nur ein paar EUR mehr als bei Teilkasko sind. Die Zeiten sind vorbei, wo sich VK nur bei Neuwagen ausgezahlt hat.

  • Nicht zwingend, aber es schadet doch auch nicht. Ich verstehe nicht, warum Du da so vehement dagegen bist.

    Weil es nichts nützt.

    Warum soll jemand unbedingt mit dem letzten Euro geizen, der es nicht muss? ...

    Weil er Ordnung in seine Finanzen bringen will. Man muss das nicht machen. Man kann mit Deiner Argumentation auch die Kaffeemaschine versichern. Er muss ja nicht geizen.

    Das ist eine Frage der grundlegenden Geisteshaltung. Warum sollte jemand Geld im Klo herunterspülen, wenn er es nicht muss? Und ja, nichts anderes ist es. Er kauft Dinge (hier Versicherungen), die er nicht benötigt.


    ...Auch eine Vollkaskoversicherung macht Sinn, wenn es nur ein paar EUR mehr als bei Teilkasko sind. ...

    Nein, ergibt keinen Sinn. Warum nicht, habe ich jetzt schon mehrfach erklärt.

    ... Die Zeiten sind vorbei, wo sich VK nur bei Neuwagen ausgezahlt hat.

    Versicherungen, die man nicht benötigt, haben sich noch nie ausgezahlt, weder bei Neuwagen noch bei Gebrauchtwagen, nicht einmal bei Segeljachten.

    Das geht einfach nicht. Das ist mathematisch nicht möglich. Es wäre reines Glück. Das ist unwahrscheinlich. Und nur um Wahrscheinlichkeiten kann es bei der Beurteilung der Zukunft gehen.

  • Nicht zwingend, aber es schadet doch auch nicht. Ich verstehe nicht, warum Du da so vehement dagegen bist.

    Liebe 12345

    hast du schon gemerkt, dass Schwachzocker in allen Threads (leider) gar nichts beitragen will ?

    Es ist Absicht..

    Ich kann zu dem Thema auf Nikolaus Braun und Partner verweisen, die ein 8 Punkte Programm für einen guten ETF-Sparplan geschrieben hatten.

    Da kommt das Eröffnen des Depots zum Schluss. Allerdings sollte es eine Online-Bank sein, bei der die Prozesse funktionieren.

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  • Ich zahle für die Hausrat-, Haftpflicht- und Rechtschutzversicherung insgesamt monatlich knapp 28,00 €.

    Lass dich durch Querschiesser nicht verunsichern. DU musst es passend finden, nachdem du dir darüber Gedanken gemacht hast. Falls du also zum Schluss kommst, dass du diese Versicherungen behalten möchtest, könntest du die Zahlungsweise auf 1x jährlich umstellen, dabei könnte man dann jeweils ca. 10 - 15 % sparen. Falls du einen guten Anbieter für dein noch einzurichtendes Depot suchst, schau dir vielleicht mal die Finanztip-Empfehlung Flatex an. Keine Depotkosten, kostenlose ETF-Sparpläne und Einzelkauf- und verkaufkosten von ca. 7,90 € pro Vorgang je nach Anbieter. Gute Gedanken wünsche ich Dir.