Beiträge von satti45

    Liebe 12345

    hast du schon gemerkt, dass Schwachzocker in allen Threads (leider) gar nichts beitragen will ?

    Es ist Absicht..

    Ich kann zu dem Thema auf Nikolaus Braun und Partner verweisen, die ein 8 Punkte Programm für einen guten ETF-Sparplan geschrieben hatten.

    Da kommt das Eröffnen des Depots zum Schluss. Allerdings sollte es eine Online-Bank sein, bei der die Prozesse funktionieren.




    https://www.dup-magazin.de/finanzen/in-ac…en-etf-sparplan

    Vielen Dank, ich werde mir das 8 Punkte Programm heute Abend anschauen und durchlesen.

    Ich meine er hätte irgendwo geschrieben, es handle sich bei der Rechtsschutz um einen alten Vertrag, der lediglich Privates abdeckt - ist das so? Heute gibt es ja nur noch Privat + Beruf / Verkehr in Kombi.

    Falls ja, wäre das gar nicht mal so günstig - ich nehme an HP und HR kosten je 4 EUR pro Monat, bleiben ca. 20 EUR für die Rechtsschutz.

    Im sinnvollsten ist für die Meisten wohl, den Beruf bzw. einen Streit mit dem AG abzusichern. Hier könnte man mal einen Produktwechsel prüfen, falls das so sein sollte.

    Ganz genau, es handelt sich um einen alten Vertrag. Ich werde die genauen Beiträge mal überprüfen.

    OK, dann sind das aktuell ~2,6%. Das ist ja nicht sooo schlecht für einen Sicherheitsbaustein. Erhöhen sich die 40% noch weiter? Darfst Du die Einzahlungen erhöhen?

    Aber auch so - für 4 Jahre laufendes Festgeld gibt es ca. 2,6% im Moment - da kann man das auch auslaufen lassen.

    Ich wollte gestern schon nachschauen, konnte den Vertrag aber nicht finden. Mir ist in Erinnerung geblieben, dass sich der Bonus auf maximal 50 % erhöhen kann. Nein, die Einzahlungen darf ich nicht erhöhen. Ich muss mich korrigieren: Das Produkt heißt zumindest jetzt Prämiensparen (so wird es mir im Online-Banking angezeigt).

    Hallo 12345, vielen Dank auch an dich und an alle anderen für deine ausführliche Antwort. Gerne beantworte ich deine Fragen. Mein Girokonto habe ich bei der DKB, das Festgeld bei der Volkswagen Bank. Als Depot hatte ich mit der ING oder Flatex geliebäugelt. Ich habe einige negative Dinge über Neobroker gelesen, wie z. B. fehlerhafte Abrechnungen, und hätte bei der ING oder Flatex ein besseres Gefühl. Bei der ING stören mich nur die hohen Ordergebühren und besonders die maximal mögliche Sparplanrate von 1.000,00 €. Ich habe gelesen, dass man auch mehrere Sparpläne auf denselben ETF anlegen kann. Bei meiner Sparrate benötige ich also jeden Monat zwei Sparpläne, und wenn ich eine größere Summe vom Festgeld investieren möchte, muss ich entweder eine Einmalanlage in Betracht ziehen oder weitere Sparpläne anlegen. Das würde vermutlich etwas unübersichtlich werden. Zu jeder Sparplanausführung erhält man doch sicher eine gesonderte Wertpapierabrechnung, oder?

    Bei Flatex werden die Sparpläne außerbörslich über die KAG abgewickelt (so habe ich es im Internet gelesen) und ich kann als Laie nicht einschätzen, ob diese außerbörsliche Abwicklung sich negativ auf die Kurse beim Kauf oder Verkauf (Entnahmeplan) auswirkt im Vergleich zur ING, wo die Sparpläne über Xetra abgewickelt werden. Bei einigen Nutzern ist Flatex noch negativ in Erinnerung, weil dort wohl in der Vergangenheit Depotgebühren und Negativzinsen für Guthaben auf dem Verrechnungskonto eingeführt wurden und es Probleme mit der Eigenkapitalquote gab. Mich würde eure Meinung dazu interessieren. Ich wollte dafür keinen extra Thread erstellen und hoffe, dass das hier reinpasst.

    Ja, bei den 7.500,00 € handelt es sich um drei Nettomonatsgehälter.

    Das ist, glaube ich, eine gute Herangehensweise. Bis Juni ist noch etwas Zeit, und bis dahin habe ich schon ein wenig Erfahrung gesammelt und kann meine Risikobereitschaft besser einschätzen.

    satti45 Bist du noch da und liest fleissig mit? Hoffentlich hast du unter all den überflüssigen Posts die wichtigste Info rausfiltern können - nämlich deine Hausrat zu kündigen und die 50 EUR Jahresbetrag direkt in einen ETF zu investieren!!!! Ansonsten wird das nix mehr mit geordneten Finanzen ;)

    Ja, ich bin noch da und verfolge die Beiträge mit Interesse und Neugier. :)

    Da hast du recht. Aus diesem Grund habe ich diesen Thread erstellt, damit ich andere Sicht- und Denkweisen bekomme und endlich aus dem Überdenken ins Handeln komme.

    Also meine Hausratversicherung kostet im Schnitt 67 Euro im Jahr, das ist es mir wert! Mein Auto (Skoda Fabia, Baujahr 2017) allerdings hat seit 2021 lediglich eine Teilkaskoversicherung.
    Die Zahnversicherung spare ich mir schon seit Jahrzehnten, dafür ist dann im Falle eines Falles ein Teil des Tagesgeldes (Notgroschen) vorgesehen. Da ich jenseits der 65 bin, die Zähne in gutem saniertem Zustand sind, wird da wohl auch nicht mehr so viel auf mich zukommen. Deine Rechtsschutzversicherung hast du schon einmal in Anspruch genommen? Rechne aus, was du bisher dafür bezahlt hast und überlege, ob du ggf. die Kosten eines erneuten Rechtsstreits nicht auch von Rücklagen bezahlen könntest.

    Du schriebst, dein Nettoeinkommen beträgt 2500 Euro, die Sparrate 1200 - 1500 Euro. Das finde ich recht sportlich. Lebst du auch oder sparst du vielleicht zuviel? ;)

    Ich versuche tatsächlich viel zu sparen, lebe aber auch noch. :) Ich werde durch meine Vorerkrankungen höchstwahrscheinlich nicht bis zur Regelaltersrente arbeiten können und bin dadurch etwas von Angst getrieben bzw. motiviert zu sparen.:)

    Die Meinung von Schwachzocker zum Thema „fast alle Versicherungen kündigen“ teile ich. Ich bin ein großer Befürworter des Prinzips: Nur das versichern, was man nicht selbst wieder anschaffen oder finanziell ausgleichen kann.

    Gerade in diesem Land neigen viele dazu, alle Risiken zu versichern, die zwar schmerzhaft wären, wenn sie eintreten, aber letztlich keinen nachhaltigen Einfluss auf die Lebensqualität haben. Würden sie die Beiträge stattdessen anlegen, könnten sie nach ein paar Jahre allein dadurch alles bezahlen.

    Ein Schadensfall im Bereich der Privathaftpflicht von ein oder zwei Millionen Euro dürfte hingegen kaum jemand aus eigener Tasche tragen können. Und selbst wenn: Die Versicherung ist so günstig, dass sie für praktisch jeden sinnvoll ist.

    Ähnliches gilt für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie sichert oft mehrere Millionen Euro an Humankapital ab. Auch hier gilt: In der Regel eine sinnvolle Absicherung.

    Aber eine Hausratversicherung? Kann man sich die paar Dinge nicht wieder kaufen? Vieles wird ohnehin alle paar Jahre ersetzt.

    Ich werde meine abgeschlossenen Versicherungen mal kritisch hinterfragen und bedanke mich für die Denkanstöße. Bisher habe ich mir über die Versicherungen nicht allzu viele Gedanken gemacht. Ich zahle für die Hausrat-, Haftpflicht- und Rechtschutzversicherung insgesamt monatlich knapp 28,00 €. Die Versicherung hat bereits einen Einbruchschaden reguliert, und die Kosten lagen weitaus höher als das, was ich bisher an Versicherungsbeiträgen über die Jahre gezahlt hatte. ;)

    ich hab die Idee so verstanden, dass satti45 alles (also Bank B, C und D) auflösen will und mehrheitlich in ETF stecken möchte, und nur einen kleinen Teil auf dem TG-Konto lassen möchte. Die 156k stecken dann in dem "unsicheren" Teil seines Vermögens, daher den Notgroschen von 7.500. (was mir zu klein wäre)

    Genau diese Überlegung hatte ich. Zumindest einen größeren Teil des Gesamtvermögens. Da bis zur Rente noch gute 27 Jahre Zeit sind. :)

    Wenn der Bonus sich nur auf die Einzahlung des Jahres bezieht und erst im vorletzten Jahr greifen würde wie ich es kenne ( dazu ohne weitere Verzinsung) dann bringen nach 10 oder 15 Jahren 40 und 50% wenig. Sinnlos ausser es ist der Sicherheitsbaustein.

    Den Bonus in Höhe von 40 % erhalte ich jedes Jahr auf den eingezahlten Betrag von 900 €, also 360 €, zusätzlich 0,99 % Zinsen pro Jahr auf die aktuell 22.000 €, also 217,80 €. So, wie INE geschrieben hat. Im Jahr 2030 läuft der Vertrag automatisch aus.

    Definitiv

    Ich würde vermutlich etwas mehr drauf lassen, aber nach besserer Verzinsung suchen

    Ja, in deinem Alter, kannst Du ncoh einen sehr hohen Aktienanteil fahren. Aufgrund der doch teilweise sehr volatilen Märkte, mach es ruhig in Tranchen a 20.000€, das kann psychologisch besser sein.

    Ich habe überlegt, mein Tagesgeld über Raisin abzudecken. Früher habe ich Tagesgeld-Hopping betrieben, aber das ist mir mittlerweile zu umständlich. Mit einer Investition in Tranchen würde ich mich wohler fühlen.

    Es gab Zeiten, da hat man gesagt nach 4-5 Jahren lohnt eine VK nicht mehr. Nun hat der TE zwar nicht erwähnt um was für ein Auto es sich handelt. Exemplarisch mal geguckt nach VW Golf und Ford Focus. Solche Fahrzeuge habe durchaus noch einen Preis von 15.000 Euro und mehr. Da würde ich nicht auf eine VK verzichten.

    Das Auto hat noch einen Wert von ca. 22.000,00€.

    Das Zuwachssparen kündigen, hatte ich auch gemacht, das mit den 40% ist Augenwischerei.

    Habs in den globalen ETF und 10000 ins Zinszuwachssparen bei der Gefa-Bank. Ein Jahr Fest, drei Jahre dabeibleiben, sind durchschnittlich 2,5% aktuell. Teil des Sicherheitsbausteins.

    Du bestätigst meine Vermutung. Das Angebot der Gefa-Bank kenne ich noch nicht und werde ich mir einmal anschauen. Vielen Dank.

    Hallo.

    Am Ende geht es um Dein Geld, aber wäre es meines, dann würde ich eine sehr starke Tendenz dazu entwickeln, C und D nach ETF zu verschieben.

    Als crazy Ergänzung ggf. Nachzahlung in die GRV für Schulbesuch vor dem 17. Lebensjahr prüfen. ;)

    Mit diesen Gedanken spiele ich auch: das Zuwachssparen zu kündigen und den Betrag vollständig in den ETF zu verschieben. Beim Festgeld hätte ich anfangs nicht den Mut, die komplette Summe auf einmal zu investieren – auch wenn es rational betrachtet am sinnvollsten wäre.

    Ich überlege, wie ich meine Finanzen sinnvoll umstrukturieren kann, und würde dazu gerne eure Meinung hören. Letztes Jahr wollte ich schon mit ETFs starten und hatte dazu hier im Forum ein Thema eröffnet, weil ich ein Depot suchte. Im Forum habe ich hilfreiche Tipps bekommen, konnte mein Vorgehen bisher aber wegen persönlicher Ereignisse (Todesfall in der Familie und längere Krankheit) nicht umsetzen. Dazu kommt, dass ich alles "perfekt" machen möchte und mir dadurch selbst im Weg stehe.

    Kurz zu mir, damit ihr einen besseren Überblick habt:

    • 40 Jahre alt, Angestellter, netto ca. 2.500 € pro Monat
    • Versicherungen: Hausrat, Haftpflicht, Rechtschutz, Zahnzusatzversicherung und Vollkaskoversicherung fürs Auto; Berufsunfähigkeitsversicherung habe ich nicht(Risikovoranfragen wurden abgelehnt aufgrund vorliegender chronischer Krankheiten
    • Wohneigentum: abbezahlte, selbstgenutzte Eigentumswohnung (18 Jahre alt), aktueller Wert ca. 300.000 €
    • Auto: abbezahlt ca. 7 Jahre alt, 41.000 km Laufleistung
    • Erbschaft: Eigentumswohnung meiner Eltern (25% der Wohnung) durch Todesfall bereits vererbt; Erbe ich vermutlich auch. Ob das tatsächlich so kommt, hängt davon ab, ob die Immobilie ggf. mal verkauft werden muss (Pflegeheimaufenthalt, etc.)

    Zur bisherigen Anlagensituation:

    • Bank A Girokonto: ca. 900 €
    • Bank B Tagesgeld: 1,3% Zinsen, ca. 29.000 €
    • Bank C Festgeld: ca. 100.000 €, Zins 2%, läuft bis Juni 2026
    • Bank D Zuwachssparen: 22.000 € (Vertrag abgeschlossen mit 18 Jahren, Kündigungsfrist 3 Monate): 0,99% Zinsen auf das Gesamtkapital, jährliche Bonuszahlung von 40% des jährlich eingezahlten Betrags; 360,00 € p.a.
    • Depot für VL-Sparen: ca. 4.500 €, Sparplan auf den iShares Core MSCI World (WKN A0RPWH), monatlich 40 €
    • Monatliche Sparleistung: ca. 1.200 € – 1.500 €, zusätzlich 75 € monatlich per Lastschrift ins Zuwachssparen
    • Risikovorsorge: Keine private Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge o. Ä.; Ansprüche nur an die gesetzliche Rente
    • Finanzierung der Wohnung: lief über Wohn-Riester; seit die Wohnung bezahlt ist, wird dieser Vertrag nicht weiter genutzt

    Mein Ziel und Vorschlag:

    • Ziel: Konten/Banken übersichtlicher gestalten(verringern), regelmäßiges Sparen in einen Welt-ETF, wie z.B. SPDR ACWI IMI oder Vanguard FTSE ALL World um so versuchen die Rentenlücke zu schließen
    • Vorschlag: ein Depot eröffnen, auf dem Tagesgeldkonto als Notgroschen 7.500 € halten und meine aktuell monatliche Sparrate gezielt in den ETF investieren s.o.
    • Frage an euch: Würdet ihr das Zuwachssparen kündigen und den entsprechenden Betrag ebenfalls in das Depot investieren? Auch Geld vo Festgeld in den ETF bzw. das Depot umschichten? Ich bin für jeden Denkanstoß dankbar!

    Mir ist bekannt, dass oft bemängelt wird, man teile nicht direkt alle relevanten Informationen. Hoffentlich waren die Informationen nicht zu ausführlich!? :) Es hat mich viel Überwindung und Mut gekostet, hier noch einmal einen Beitrag zu erstellen - seid gnädig mit mir. ;)

    Neobroker sind wie der Name sagt (zu) neu, sollen bitte erstmal Zuverlässigkeit in Stressszenarien zeigen.

    Hab das Giro auch bei der DKB. Und zwei kostenlose Depots. Eins für Buy & Hold und eins für ETC.

    Viele kostenlose Sparpläne. Die Depotübersicht wurde neugestaltet. Übersicht der Assets, Anteile der einzelnen Positionen am Depot, Entwicklung. Infos zu den einzelnen Positionen sehr übersichtlich. Mehr brauchts nicht. Immer wieder Umfragen zu Wünschen zum Depot und darauf folgend fast jährlich Updates.

    Der Unterschied zur ING nicht groß, die Bank hat sich meiner Meinung nach in Sachen Gebühren nicht verbessert.

    Anscheinend hat sich in der Zwischenzeit einiges zum Positiven verändert. Ich hatte mir ein Tutorial zum DKB-Depot aus dem Jahr 2024 angeschaut – damals gab es diese Übersichten und Funktionen noch nicht. Vielen Dank fürs Teilen deiner Erfahrungen!