Beiträge von Andreas H

    Wer gegenteilige Ansichten allerdings nicht aushalten kann und zu inakzeptablen Äußerungen greift, darf sich nicht wundern, wenn ihm der Gegenwind immer heftiger ins Gesicht bläst.

    Also bitte, zitiere doch mal, wo ich mich zu einer "inakzeptablen Äußerung" habe hinreissen lassen und dann lies dir doch mal diese (akzeptablen?) Äußerungen durch:

    Meine Vermutung: so jung, dass er das hier nicht kennt:

    Sparkassen Werbung: Mein Haus, mein Auto, mein Boot

    Ich habe gerade meine Geschirrspülmaschine ausgeräumt! Komme ich jetzt ins Fernsehen?
    Genauso beknackt. :thumbup:
    Ich streichele Dir übers Haupt... ;)

    Du postest also in mehreren Foren: ey Leute, schaut wie toll ich bin? Darf ich nach deinem Alter fragen?

    Sind das etwa "Akzeptable" Kommentare?

    Echt, Leute hier geht es zu wie in einer Sekte! Es gilt die eine alleinseligmachende Ansicht (welche das sein soll ist mir jedoch noch völlig schleierhaft) und Abweichler werden wie Ketzer behandelt und (verbal) auf den Scheiterhaufen aus Beleidigungen, Anfeindungen, Häme und Hass geworfen. Sieht so ein Forum aus, das von sich behauptet offen für freie Meinungsäußerung zu sein?

    Also ich fürchte was das betrifft gehen unsere Definitionen aber so was von weit auseinander...

    Und außerdem: Ich bin in der kontroversen Diskussion zuhause, denn das ist mein Job, aber da ich mich - Im Gegensatz zu einem Forum - stets in direktem physischem Kontakt mit meinen Diskussionspartnern befinde, gibt es einen Konsens an Respekt und Höflichkeit. Doch hier lassen die Leute wegen der Anonymität buchstäblich "die innere Sau raus". Im Grunde ein äußerst widerwärtiges Verhalten, was da beflügelt wird.

    Sowas ist doch nicht "über einen herziehen"... 🙄

    Ach, wie würdest du es denn nennen - nein lass es, das Thema ist durch.

    Aber als langjähriger Anleger, der früher auch viel in einzelne Aktien investiert hat und erst in den letzten Jahren nahezu komplett auf ETF umgestiegen ist, weiß ich auch dass die Rendite eines Jahres nichts aussagt. Es wird Jahre geben, da bist du besser als der Markt und es wird welche geben, da bist du schlechter. Ein Fazit kann man nach 10 oder 20 Jahren dann mal ziehen.

    Und ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass es mir nichts bringt, wenn ich versuche den Markt zu schlagen. Denn über mehrere Jahre hinweg habe ich es nie geschafft.

    Ein aufrichtiges Statement, vielen Dank!

    Mir ist dies als (ebenfalls langjähriger) Anleger durchaus bewusst. Und daher versuche ich auch erst gar nicht, den Markt zu schlagen, ich versuche lediglich durch einen geschickten Mix aus Anleihen (sichere, aber geringe Rendite) verschiedene ETFs (Risikobehaftet, aber auch rentierlicher) und Edelmetall (Physisch als Inflationsausgleich) eine durchschnittliche Rendite von ca. 2-3% (nach Steuer) über der jährlichen Inflation zu generieren - mehr nicht.

    Dass es nun mehr als 14% wurden leigt größtenteils an eben dieser Mixtur (allein das Edelmetall hat fast 45% zugelegt).

    Ich denke nicht das meine Art wie ich die Assets verteile etwas mit zocken zu tun hat. Ich sehe es eher als konversative Kapitalanlage.

    Ach britty das ist doch Unsinn, was du da schreibst.

    Wenn mein Portfolio 14% Plus macht, dann ist das doch genau worum es im Forum geht: Um Vermögensaufbau, oder etwa nicht?

    Und was bitteschön soll das mit "Du hast es herausgefordert"?
    Wenn ich mich über einen Erfolg freue und andere daran teilhaben lasse, dann fordere ich wen genau heraus, na... 3x raten:

    Richtig! Nur die Miesepeter, Neider und sonstige Schwurbler und die dürfen mich getrost dort küssen "Where the sun never shines!"

    Wie gesagt, in meiner anderen Community feiern wir gerade alle gemeinsam die vielen Erfolge und ermuntern diejenigen, bei denen es (noch) nicht so geklappt hat.

    Merkst du den Unterschied?

    By the way: ich setze auch auf den MSCI World (in der ACWI-Variante), habe aber auch noch vertrauenswürdige Aktien und Edelmetalle im Portfolio. Rendite in 2025 bis heute bei 19.3 %...so, und jetzt steinigt mich... :S

    Na dann aber herzlichen Glückwunsch! 🎉🎆✨🎇

    So einen Erfolg muss man doch feiern!! 🥳🥳

    Nachtrag: Ich vermute(!) dass der Druck gegen Trump und die möglichen Zinssenkungen der USA die Performance noch weiter steigen lassen.

    Also ich hab schonmal den Zilliken Cremant kaltgestellt! 😋😋

    Jedenfalls ist es psychologisch höchst interessant wie unterschiedlich doch die Communities reagieren:

    Während es bei demselben Thread in der Parqet Community durchweg nur positive, Rückmeldungen gab, scheint man hier in dieser Community ... nunja ich will jetzt nicht beleidigend klingen, aber Misepeter, Neider, und Ignoranten trifft es wohl am ehesten.

    Eigentlich Schade aber wer bin ich daran rütteln zu wollen? 🤷‍♂️

    Ohne Definition ist die Angabe eines Prozentwertes völlig nichtssagend. Aber es muss sich ja nur gut anfühlen.

    Was denn für eine Definition?

    Ein Zuwachs von über 14% ist, wenn ich mein investiertes Kapital mit dem aktuellen Depotwert zueinander vergleiche, definitiv aussagekräftig und ja... auch ohne dieses Bildchen fühlt es sich extrem gut an! 😁

    Lustig, was die Leute von Parqet sich so alles einfallen lassen. Ich bin ja erst seit einem Jahr dabei und sehe das nun zum ersten mal. Es nennt sich Parqet Wrapped und man kann sich so ein lustiges Bildchen aussuchen, bzw. alle 24.

    Mir gefällt das hier am Besten:

    Pfennigbaron Es gibt überhaupt keinen Anlass für diese harschen Worte! Ich habe nicht vor dich oder irgend jemanden zu "belehren" oder gar zu "bekehren". Alles was ich hier zur wohlmeinenden und respektvollen(!) Diskussion vorstelle, ist meine Idee wie ich persönlich auf bestimmte Informationen agiere. Natürlich interpretiert diese Informationen jeder entsprechend seiner eigenen "Meinungsblase" aber das gilt ja ebenfalls für alle hier.

    Hier zeige ich nun noch die Kurven für 3, bzw. 6 Monate - natürlich nur aus den vergangenen Daten. Da mir auch die Glaskugel fehlt, kann man halt nur hoffen, dass die abgelaufenen Daten ein stimmiger Hinweis auf künftige Ereignisse sind. 😄

    Es sind insgesamt 9 ETFs und durch meine geschickte Verteilung der jeweiligen Indizes habe ich nun den Effekt, den ich wollte: Egal was in der Weltwirtschaft gerade "angesagt" ist, seien es Zölle, gestörte Lieferketten, Marktverschiebungen, Abwertungen an Währungen, usw.. Irgendein Element dieser Zusammensetzung bewegt sich immer ins Plus. Ich nutze das Prinzip, dass Schwankungen der jeweiligen Indizes sich immer wieder hin zum Durchschnitt bewegen. Und da diese Bewegungen asynchron erfolgen verknüpfe ich sozusagen viele unterschiedliche Indizes miteinander.

    In dem Schaubild ist der Verlauf vom November 2025 zu sehen. Die von mir eingezeichnete Grüne Linie ist die 0-Linie und wie man sieht streuen die ETFs sowohl nach unten ins Minus als auch nach oben ins Plus.


    Hallo Leute,

    entsprechend den vielen Ansichten und Hinweise zu Diversifikation und nach einer tiefergehenden Analyse konnte ich durch den Zukauf von weiteren drei ETFs mein Portfolio etwas breiter aufstellen.

    Zusammengefasst investiere ich in

    • 44 Länder
    • 7 Regionen
    • 11 Sektoren
    • 4416 Assets

    Eine Klumpenbildung ist ebenfalls nicht zu erkennen, wie ihr an den Aufstellungen sehen könnt.

    Vielen Dank euch allen.

    Was die Wetten betreffen - natürlich ist die Börse wie auch jedes andere Projekt, was ein erhofftes "future outcome" hat, eine Wette - zumindest die, dass man den Zeitpunkt zu dem man das erhoffte Ergebnis erhält überhaupt noch erlebt. Da niemand von uns behaupten kann zu 100% zu wissen, die kommenden 5, 10, 15 Monaten noch zu erleben, gilt es also als Wette...

    Abseits dieser zugegeben philosophischen Betrachtung werde ich mal schauen ob ich die Idee von britty umsetze und einen geringen Prozentsatz meines Sparkapitals in ein Spiel-, Spass- und Wettportfolio abzweige. Der Rest wird dann in den langweiligen MSCI ACWI IMI einfließen...

    An alle die nun auch Ihre durchaus kritischen Stimmen hierzu beigetragen haben: DANKE! ❤

    Das genau war es ja worum es mir ging - eine Diskussion über meine Idee einer Geldanlage konträr zur aktuellen US-Geldpolitik.

    Ich fasse meine Ziele nochmals kurz zusammen:

    • Kurze Laufzeit 5-8, max 12 Jahre
    • Niedrige Rendite Erwartung: 3,5% - 5,0%
    • Investitionen möglichst geschützt vor Währungsrisiko (US$ vs. Euro)

    Ich möchte hier anmerken, dass der ETF-Sparplan max. 30% des Anlagevermögens ausmachen wird, da die restlichen 70% in Anleihen und Edelmetallen angelegt sind. Und noch eine weitere Info um Missverständnissen vorzubeugen:

    Das Geld wird nicht für die Rente oder für eine sonstige Investition in der Zukunft gebraucht. Es geht einfach darum im Gesamtkonzept meiner Geldanlage einen zusätzlichen Aktienanteil zu halten, von dem ich mir, bezogen auf die Laufzeit, eine höhere Rendite erhoffe, als mit den Anleihen.

    Was meine Bewirtschaftung wie Sovereign es ausdrückte betrifft, so habe ich durchaus Spaß daran, diesen Teil meines Invests genauer und frequenter zu beobachten, Anleihen und Edelmetalle sind im dazu eher "langweilig". Zumal mir hochmoderne Hilfsmittel zur Verfügung stehen, die mir stets bei besonderen Vorkommnissen von selbst berichten.

    Demzufolge kann zu den Zielen noch ein weiterer Punkt hinzu:

    • Aktives Invest-Management

    Die allgemeine Kritik von Euch besagt kurzgefasst Folgendes:

    1. Zu starkes Gewicht auf den Bankensektor
    2. Klumpenrisiko durch Übergewichtung Euro-Raum
    3. Zu geringe Diversifikation
    4. Asien-Pazifik fehlt komplett

    Also nehme ich diese gerne zum Anlass meine Idee dahingehend zu überprüfen und ggf. abzuändern.

    Und der US-Dollar ist immer noch die Währung auf dem Weltmarkt.

    Die Betonung liegt auf noch...

    Wenn man sich ansieht, mit welcher Geschwindigkeit Trump und seine Mischpoke, Amerika von einem Staat mit demokratischen Grundwerten, Menschenrechten, Meinungsfreiheit und (Schutz) Partner Europas zu einem autokratisch evangelikal geführten rechtsnationalistischen Gegner von allen Grundwerten gewandelt hat, wofür die europ. Gemeinschaft steht, so ist zu befürchten, dass diese Leute ihre verschrobenen Ziele auch weiter mit Nachdruck und Eifer verfolgen werden.

    Ich finde es seltsam, wie du das beurteilst.

    Wieso seltsam? Das ist doch ein offenes Forum und daher sind neben der "Mainstream-Ansicht" auch andere Meinungen erlaubt, oder?

    Denn wenn es nur eine einzige "korrekte" Antwort gibt, egal welche Frage hier gestellt wird, dann braucht es kein Forum sondern einfach nur eine einzelne Webseite mit dem entsprechendem Statement, oder?

    Das erinnert mich irgendwie an das Buch "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams als der unendlich weise Computer nach Jahrhunderten des Nachdenkens über die Frage nach dem Sinn vom Allem auf die eine Antwort kam: "42".

    Die großen Wirtschaften sind weltweit so verzahnt, dass es in den letzten Jahren/Jahrzehnten immer kräftige Auswirkungen gibt, wenn nur Einzelne das System stören.

    Dem kann ich vollumfänglich zustimmen! Daher versuche ich auf Währungen (Euro) Märkte (Europa, Emerging Markets,...) und Branchen (Finanzwesen, Bergbau und Metalle, Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, ...) auszuweichen, die nach meiner Analyse geringeren Schaden nehmen, wenn der orangene Mann im weißen Haus mal wieder rumspinnt. Weiter ist es das erklärte Ziel meiner Allokation, der mutmaßlich fortgeführten Entwertung des US-Dollars entgegenzuwirken. Daher der Währungsschwerpunkt in Euro.

    ...aber offensichtlich in Wirklichkeit Zustimmung erhofft.

    Ehrlich gesagt hatte ich mir eine differenziertere Diskussion erhofft, in der Für und Wider nach den angegebenen Prämissen (relativ kurze Haltedauer, eher durchschnittliche Performance Erwartung, ...) mit ins Kalkül gezogen werden.

    Auch wenn du es nicht wissen willst:

    Branchenspezifisches Risiko: Mit den oben genannten ETFs investierst Du in nur wenige Branchen. Performt z. B. der Bankensektor in Zukunft schlechter, bekommst Du das direkt mit Kursrückgängen zu spüren. Sie können nicht durch steigende Kurse aus anderen Branchen abgefedert werden, wie z. B. bei den weltweit gestreuten Indizes MSCI World oder FTSE All World
    Länderspezifisches Risiko: Zudem bist Du stark vom entsprechenden Land abhängig. Läuft z. B. die Wirtschaft in Spanien oder in Deutschland schlecht, spürst Du das bei diesen ETFs ebenfalls besonders heftig. Gerät gar ein Land über viele Jahre und Jahrzehnte unter Druck, hat ein länderspezifischer ETF keine Möglichkeit, die Unternehmen dieses Landes auszutauschen und welche aus besser laufenden Ländern hineinzunehmen. Auch das ist bei nicht-branchen und -länderspezifischen ETFs für Dich besser gelöst

    britty Herzlichen Dank für diese ehrliche Einschätzung!

    Und das wollte ich auch tatsächlich wissen, denn dafür wurde dieses Forum doch geschaffen: Für den wohlmeinenden Gedankenaustausch.
    Ich werde daher meinen Sparplan dahingehend überprüfen inwiefern ich durch einen zusätzlichen FTSE All World bzw. MSCI World oder dergleichen das Risiko auf breitere Schultern verteilen kann. Allerdings stört mich bei den besagten ETFs der US-Schwerpunkt schon arg, aber ich glaube es gibt da auch einen ETF "ex USA" oder so...?

    In Sachen private Finanzen zeigt sich das - nach meinem Dafürhalten - in einer starken Tendenz zu einer "One size fits all" Denkweise - als die Lösung für alles und jeden.

    Ja, das habe ich auch bemerkt und das ist ein wirklich störender Faktor hier im Forum, denn Geldanlage ist so individuell wie ein Fingerabdruck - da gibt es keine Lösung für alle. Es gibt Strategien die unter bestimmten Voraussetzungen gleichermaßen passen, wie wenn bspw. jemand noch sehr jung ist und noch 40 Jahre bis zur Rente hat. Da mag der Rat "Breit gestreut investieren und einfach bis zur Rente (durch)halten" durchaus korrekt sein, aber bei Leuten die bereits die 50 überschritten haben oder die nicht für die Rente Kapital bilden, passt diese Strategie dann halt nicht.